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Der Tod so kalt

Gekürzte Lesung mit Matthias Koeberlin

Kundenrezensionen (8)

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Hörbuch MP3-CD (gek.) ISBN: 978-3-8445-2470-3

NEU
Erschienen: 06.03.2017
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Drei grausame Morde. Ein schweigendes Dorf. Ein Fremder, besessen von der Wahrheit.

Südtirol, Dolomiten, 1985. In der Bletterbach-Klamm, einer gigantischen Schlucht, werden drei schrecklich entstellte Leichen gefunden. Wer kann einen solch brutalen Mord begangen haben? Ist ein menschliches Wesen dazu überhaupt fähig? Dreißig Jahre später ist der amerikanische Dokumentarfilmer Jeremiah Salinger besessen davon, die Wahrheit herauszufinden – allen Warnungen der Einheimischen zum Trotz. Es scheint nämlich, als trügen die Morde einen Fluch in sich. Als sei am Bletterbach etwas Furchtbares wiedererwacht, das längst verschwunden geglaubt war. Etwas, so uralt wie die Erde selbst ...

Gelesen von Matthias Koeberlin.

(1 mp3-CD, Laufzeit: 9h 13)

Interview mit Luca D'Andrea über sein Buch "Der Tod so kalt" Zum Special

Luca D'Andrea (Autor)

Luca D'Andrea wurde 1979 in Bozen geboren, wo er heute noch lebt. "Der Tod so kalt" ist sein erster Roman. Direkt zu Erscheinen stieg das Buch in die Top Ten der italienischen Bestsellerliste ein; die Übersetzungsrechte haben sich in rund 35 Länder verkauft. Die Geschichte führt nach Südtirol, in die Heimat des Autors, über die er auch journalistisch gearbeitet hat: Am bekanntesten ist seine TV-Produktion "Mountain Heroes", in der er für das italienische Fernsehen die Bergrettung porträtierte.


Matthias Koeberlin (Sprecher)

Matthias Koeberlin, geboren 1974, hat sich seit seinem Fernsehdebüt 1999 in Ben & Maria – Liebe auf den zweiten Blick zu einem der beliebtesten deutschen Schauspieler entwickelt. Er spielte in der erfolgreichen Andreas-Eschbach-Verfilmung Das Jesus Video und war seitdem in Produktionen wie Wir sind das Volk oder Laconia zu sehen. Für Tornado – Der Zorn des Himmels wurde er als Bester Schauspieler mit dem Deutschen Fernsehpreis geehrt. Mit der Darstellung des Kommissar Marthaler landet Koeberlin sowohl beim Publikum als auch bei der Presse einen großen Erfolg. In dem vierteiligen Hörspiel Otherland ist Matthias Koeberlin als Orlando Gardiner zu hören und in Der Orientzyklus von Karl May leiht er Hadschi Halef Omar seine Stimme, außerdem hat der Der Distelfink von Donna Tartt gelesen.

Weitere Videos bei YouTube

Trailer zu Luca D'Andrea - Der Tod so kalt

03.04.2017 | 19:30 Uhr | Hannover

Lesung
Moderation: Ulrike Sarkany (NDR). Lesung: Gisa Zach

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04.04.2017 | 20:00 Uhr | Frankfurt am Main

Lesung
Moderation: Dr. Elettra de Salvo

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Romanfabrik e.V.
Hanauer Landstraße 186
60314 Frankfurt am Main

05.04.2017 | 19:30 Uhr | München

Lesung im Rahmen des Krimifestivals München
Moderation: Elisabetta Cavani
dt. Lesung: Gabriel Raab

Karten unter München Ticket www.muenchenticket.de/search.jsp?text=alpines+museum&origin=sb_7278
oder im Alpinen Museum

Eintritt: € 10 / € 8

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Mehr Infos

Alpines Museum
Praterinsel 5
80538 München

Weitere Informationen:
Krimifestival München
82211 Herrsching

textfactory@t-online.de

06.04.2017 | Wiehl

Lesung
Moderation: Elettra de Salvo

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Mehr Infos

Evangelisches Gemeindehaus Wiehl
Schulstraße 2
51674 Wiehl

Weitere Informationen:
Hansen & Kröger Buchhandlung
51674 Wiehl

Tel. 02262/797927, info@hansenkroeger.de

Übersetzt von Verena v. Koskull
Originalverlag: DVA

Hörbuch MP3-CD (gekürzt), 1 CD, Laufzeit: 553 Minuten

ISBN: 978-3-8445-2470-3

€ 14,99 [D]* | € 16,90 [A]* | CHF 21,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

NEU
Erschienen: 06.03.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Etwas Übles lauert in den Bergen, was die Menschen bis in den Schlaf verfolgt ...

Von: Kaisu Datum: 20.03.2017

life4books.blogspot.de

„So ist es immer im Eis. Zuerst hört man die Stimme der Bestie, dann stirbt man.“ (S.7)

Warst du schon einmal in den Bergen? Wirklich IN den Bergen? Hast die felsige kalte Umarmung gespürt, die leichte Bedrückung, wenn man sich bewusst wird, was für Massen über einem aufragen? Warst zeitlich überwältigt von der versteckten Schönheit Untertage? Dann das Eis. Tonnenweise weißes kaltes Eis. Was knackt und knistert und dir klar macht, dass du nicht das einzige Lebewesen im Berg bist?

Dann wirst du die Euphorie, die die Bewohner eines kleinen Örtchens namens Siebenhoch im Südtirol, absolut verstehen. Ihnen ist ihr Ort heilig. Was in Siebenhoch passiert, bleibt auch dort. Man ist eine eingeschworene Gemeinschaft. Und so sieht man es gar nicht gerne, wenn ein Mann mit seiner Familie dorthin zieht und beginnt Fragen zu stellen. Fragen über jene Nacht, die drei Familien deren Kinder grausam beraubte.

„Was ist am 28. April passiert, Werner?“ (S.75)

Jeremiah – von allen Salinger gerufen – ist Drehbuchautor und wegen seiner Frau zuliebe, die gebürtig aus Siebenhoch kommt, in die Berge gezogen. Natürlich ist er nur neugierig. Für eine Reportage würde er doch niemals so intensiv bohren und die Ruhe des Dorfes stören. Oder gar alte, begrabene Erinnerungen ins Licht zerren, damit die Beteiligten das Leid erneut erfahren müssen. Auf gar keinen Fall! Darauf ein Amen.

Man kann es sich schon denken: Salinger ist penetrant und gibt nicht auf. Er will wissen was damals in der Schlucht passiert ist. Warum drei Menschen so bestialisch ums Leben kamen. Wer für ihren Tod verantwortlich ist und was es mit dieser Bestie auf sich hat, die in den Bergen haust. Vor allem nachdem er sie am eigenen Leib zu spüren bekommen hat. Er hat ihren kalten Atem in Nacken gefühlt und ist dem Tod nur knapp entkommen.

„Tu, was du tun musst, Salinger. Aber komm zu mir zurück. Zu uns.“ (S.202)

Dabei vertieft er sich so sehr in seiner Recherche, dass er alles um sich herum vergisst und so beginnt seine Ehe zu bröckeln. Man spürt, wie er darunter leidet und zeitgleich nagt das fehlende Wissen an ihm. Eine Zwickmühle. Doch irgendwann hat man selbst als Leser kein Mitleid mehr. Anfangs ist man selbst gespannt auf die Auflösung. Bekommt Bröckchen hingeschmissen und folgt der Krümelspur. Lange. Sehr Lange. Und wenn der Kuchen kann am Ende kommt, mag man ihn gar nicht mehr haben.

Denn das ist das allergößte Manko an dem Buch: Man wird zu lange an der langen Leine gehalten. Selbst wenn DAS Gespräch kommt, mit DER entscheidenden Person, kommt keiner zum Punkt. Da geht eine Menge Leselust flöten. So groß ist das Dorf schließlich nicht. Mal ganz angesehen davon, ahnt man worauf alles hinauslaufen wird. Auch wenn man einen Namen zunächst nicht fassen kann. Indizien gibt es zahlreich und so überrascht einen das Ende auch nicht, was dann noch nicht mal zu Ende ist und noch weiter geht. Quasi ein Ende nach dem Ende. EinTüpfelchen zuviel auf dem i.

Letztlich war ich enttäuscht von dem Buch. Ich mochte den Schreibstil und die Leidenschaft für die Berge. Es ist eine Art Tagebuch und auch wieder nicht. Eine Art Niederschrift mit Dialogen passt eher. Doch wegen der oben genannten Manko, wird man nicht dauerhaft in den Bann gezogen und hofft wehmütig auf weniger Gejammer und mehr Fakten.

Verschluckte Finsternis - Spannendes Debüt mit kleinen Schwächen

Von: Nisnis Bücherliebe  aus Dortmund Datum: 12.03.2017

www.nisnis-buecherliebe.de/2017/03/thriller-der-tod-so-kalt-von-luca.html

Jeremiah Salinger folgt seinem Herz, seiner großen Liebe Anneliese, in das Dorf Siebenhoch, in norditalienischer Provinz. Als der Dokumentarfilmer mit einem Helikopter der Bergwacht in die Luft steigt, um einen Dreh über die Bergretter der Dolomiten zu drehen, gerät dieser in ein Unwetter und stürzt ab. Um Salinger herum wird es plötzlich dunkelste Finsternis, in die er monatelang immer wieder depressiv versinkt, denn nur er überlebt verletzt. Die Dörfler werden ihm später die Schuld an dem Absturz geben.

Seit dem Unfall wird Salinger in seinen Träumen von der Bestie der Bletterdach-Schlucht verfolgt und Anneliese nimmt ihm das Versprechen ab, sich ein Jahr lang eine Auszeit zu nehmen, um seelisch wieder zu genesen. Doch Salinger ist wie besessen, den Schuldigen des Bletterbach-Massakers aufzuspüren. Er recherchiert heimlich, wird von den Dorfbewohnern verhöhnt, die ihm nur journalistisches Interesse unterstellen, um Geld damit zu verdienen. Trotz allen Gegenwinds recherchiert Salinger unermüdlich weiter und durchschaut bald, dass tief in der Finsternis der Schlucht, etwas Uraltes zum Leben erweckt ist.

Luca D’Andrea hat mich anfangs sehr tief in seine Geschichte hineingesogen. Nach den ersten einhundert Seiten war ich mir sogar sicher, dass dieser Thriller etwas ganz Besonderes sei. Doch umso mehr ich in den Seiten und in der Geschichte vorankam, umso mehr verabschiedete sich mein erstes Leseempfinden immer mal wieder und ich fühlte mich ab und an durchaus gelangweilt. Ganze Kapitel kamen mir nichtssagend vor, sie trugen die Story in ihrer Entwicklung einfach nicht weit genug voran.

Die Kernhandlung dieses Debüt-Thrillers ist wirklich hoch spannend und auf Grund der ungewöhnlichen Thematik, die sich mit Bergrettern, Unwettern und verschwiegenen, mysteriösen Dörflern befasst, interessant geplottet, wenn man darüber hinwegsieht, dass einige Seiten merkwürdiges bis belangloses Drumherum enthalten, allen voran die, die Salingers Tochter Clara betrafen, die nach meinem persönlichen Empfinden nur die Seitenanzahl pusht. Dies hat meine Lesefreude etwas reduziert und diesem Debüt einen Bewertungsstern gekostet.

Luca D’Andrea schreibt in einem sehr klaren, flüssigen Stil, der einlädt mit hohem Tempo von Seite zu Seite zu lesen. Sein Ausdruck ist angenehm schnörkellos, stets auf das wesentliche konzentriert und er bietet vereinzelt humorvolle Einschübe.

Besonders gut hat mir die Stimmung dieses Thrillers gefallen. Sie ist verlässlich düster, passend dramatisch und manchmal ungreifbar mystisch und geheimnisvoll.

Gut recherchiert führt Luca D’Andrea den Leser in die Welt der Berge und der Bergretter. Die Beschreibungen von Schauplätzen zeichnen ein umfassendes Bild der Örtlichkeiten, sodass man fast glaubt, schon einmal dort gewesen zu sein.

Ebenso gut und feinmaschig sind die Zeichnungen der Charaktere. Sie bieten tiefe Einblicke in das emotionale Seelenleben der lebendigen Figuren, sodass ihre Handlungen authentisch und fast auch nachvollziehbarer werden. Viele Lebensläufe der Protagonisten sind bis tief in die jeweiligen Vergangenheiten miteinander verstrickt und Luca D’Andrea gelingt es, die Auflösungen mit geschickt inszenierten Wendungen bis zu Letzt rätselhaft und unlösbar dastehen zu lassen.

Das ureigene Geheimnis der Bletterbach-Schlucht allerding, entzieht sich für mich jedoch jeder logischen und möglichen Authentizität und schickt mich gedanklich ansatzweise in Richtung des Genre Fantasy und Mystik, was mir nicht gefällt.

Fazit und Bewertung:

Trotz einiger Schwächen ist Luca D’Andrea ein spannendes und lesenswertes Thriller-Debüt gelungen, dass den Leser mit Tempo durch die Seiten schickt. Auf der Suche nach dem Schuldigen, der das Bletterbach-Massaker zu verantworten hat, recherchiert ein Journalist, der tief hinab in die Düsternis dieser nicht ganz authentischen Geschichte gezogen wird.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Von: Elke Wolf aus Berlin Datum: 09.02.2017

Buchhandlung: vielseitig Inh. Elke Wolf

Nur ein Wort: Hervorragend!!!

Von: Anke Thürmer aus Künzelsau Datum: 31.01.2017

Buchhandlung: Buchhandlung Fr. Breuninger GmbH

"Der Tod so kalt" war außerordentlich spannend. So ein besonderes Buch hab ich lang nicht mehr gelesen. Die Mischung aus leichter Mystik und nachvollziehbaren Realität hat mich Nächte wach gehalten und mir einen besonderen Krimigenuss beschert.

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