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Die Erbin

Ungekürzte Lesung mit Charles Brauer

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€ 28,10 [A]* | CHF 35,50*
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Hörbuch MP3-CD ISBN: 978-3-8371-2480-4

Erschienen: 03.03.2014
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Die große Fortsetzung des Weltbestsellers "Die Jury".

Als der schwerkranke Seth Hubbard seinem Leben ein Ende setzt, ahnt niemand, welche Folgen diese Tat haben wird. Hubbard, ein grimmiger Einzelgänger, blieb im Wesentlichen für sich. Versorgt von einer Haushälterin, hatte er kaum mehr Kontakt zu seiner Familie. Hubbards erwachsene Kinder absolvieren die Trauerfeier für ihren Vater denn auch wie einen Pflichtbesuch, um sich danach möglichst schnell der Testamentseröffnung zu widmen. Die Überraschung könnte kaum größer sein, als sich herausstellt, dass Hubbards Vermögen 24 Millionen Dollar umfasst. Den Löwenanteil spricht Hubbard seiner Haushälterin Lettie Lang zu. Seine Familie indes geht leer aus. In Windeseile fechten Hubbards Kinder das Testament an. Mit allen Mitteln versuchen sie Hubbards Unzurechnungsfähigkeit zu beweisen. Die Rechnung scheint aufzugehen. Bis Jack Brigance, der junge Anwalt an Lettie Langs Seite, Hubbards verschwundenen Bruder Ancil ausfindig macht, der eine Geschichte zu berichten hat, die einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Plötzlich ergibt Seth Hubbards Testament auf tragische Weise Sinn.

(4 mp3-CDs, Laufzeit: 24h 23)

„... ein eindrucksvolles Hörbuch"

hoerbuch-aktuell.de (01.03.2014)

John Grisham (Autor)

John Grisham hat 31 Romane, ein Sachbuch, einen Erzählband und sechs Jugendbücher veröffentlicht. Seine Bücher wurden in mehr als 40 Sprachen übersetzt. Er lebt in Virginia.

Besuchen Sie den Autor im Internet: www.jgrisham.com


Charles Brauer (Sprecher)

Charles Brauer, geboren 1935, ist durch seine Rolle als Hamburger „Tatort“-Kommissar Brockmöller einem breiten Publikum bekannt geworden. Der vielseitige Schauspieler ist ein beliebter Hörbuchsprecher und hat u.a. allen John-Grisham-Hörbüchern seine Stimme geliehen.

„... ein eindrucksvolles Hörbuch"

hoerbuch-aktuell.de (01.03.2014)

„Wer Hörbuchqualität sucht, kann bedenkenlos zu einem der 21 Hörbücher des Duos John Grisham/Charles Brauer greifen.“

Bücher Magazin in Kooperation mit BuchMarkt (01.07.2014)

"Gäbe es einen Lexikoneintrag zu "Hörbuchqualität", würden dort Fotos von Grisham und Brauer zu finden sein."

Bücher-Magazin (01.06.2014)

„Absolut zu empfehlen.“

spass-am-hoerbuch.de (01.04.2014)

„… Charles Brauer als Leser und Grisham als Autor, das ist wie füreinander geschaffen.“

booknerds.de (23.05.2014)

Weitere Videos bei YouTube

Interview_Grisham - Die Erbin

Aus dem Amerikanischen von Imke Walsh-Araya, Kristiana Dorn-Ruhl, Bea Reiter
Originaltitel: Sycamore Row (Doubleday)
Originalverlag: Heyne

Hörbuch MP3-CD, 4 CDs, Laufzeit: ca. 1463 Minuten

ISBN: 978-3-8371-2480-4

€ 24,99 [D]* | € 28,10 [A]* | CHF 35,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Random House Audio

Erschienen: 03.03.2014

  • Leserstimmen

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Zu den Wurzeln

Von: Uwe Rennicke  aus Neustrelitz Datum: 19.04.2017

litterae-artesque.blogspot.de/2017/02/grisham-john-die-erbin.html

Vielen Leser sind die Handlungen einer Reihe Romane des ehemaligen Anwalts John Grisham eher durch deren Verfilmungen geläufig. Wer erinnert sich nicht an Tom Cruise in DIE FIRMA? Bei mir war es genau dieser Film, der mich auf John Grisham aufmerksam werden lies.

Ebenso berühmt ist DIE JURY. Im Roman und im Film kämpft der junge Anwalt Jack Brigance um das Leben des schwarzen Amerikaners Carl Lee. Dessen Tochter Tonya wurde schwer misshandelt, nun übt ihr Vater Selbstjustiz. Carl Lee tötet die Täter, unmittelbar nach ihrem Freispruch beim Verlassen des Gerichtsgebäudes. Mord? Hinrichtung? Gerechtigkeit? Rache? Brigance verhandelt den Fall seiner Karriere, wobei er Bekanntschaft mit dem Ku Klux Klan macht.

1989 debütierte John Grisham mit EINE ZEIT ZUM TÖTEN (A TIME TO KILL), der deutsche Titel lautet auch im Film DIE JURY. Nun kehrt er im Jahr 2014 zu seinen Wurzeln zurück. Er gibt dem Jack Brigance ein weiteres Mal eine Chance.

* * *

Brigance bekommt Post von einem Toten. Der brachte sich um, nun hängt er an einem Baum, der von Bedeutung für ihn ist. Außerdem hat Seth Hubbard sein Testament geändert, selbiges ist 24 Millionen US-Dollar wert. Nun soll seine schwarze Haushälterin Letti Lang den Großteil erben, ein verschollener Bruder einen Teil, einen ebenso kleinen eine Kirchengemeinde. Nur die Nachkommen gehen leer aus. Jack soll das Testament vollstrecken und ist auf der Verliererspur, während sich im fernen Alaska eine Spur von Hubbards Bruder Ancil auftut. Da gab es doch diesen leicht versoffenen Anwalt, der sich neuerdings wieder in Brigance Kanzlei breit macht, er spielt mit dem Gedanken, sich seine Lizenz zu erneuern. Nicht verloren hat er seine Spürnase. Die Geschichte Ancils „lässt einem das Blut in den Adern gefrieren“ (randomhaus)

Mit der Zeit kam das Gefühl auf, dass Grisham immer wieder Grisham ist, hier im Sinne von „Strickmuster“. Nun bereue ich es nicht im mindesten, das Hörbuch gehört zu haben. Klar, es war Grisham, aber die Handlung wusste mich durchaus zu fesseln. Die Idee, einem alten Bekannten eine neue Chance zu geben, ist sicherlich Motivation für alte Grishamfans, sich ihm nach Pausen von Neuem zu nähern. Es stört nicht, wenn die Figur des Jack Brigance in SYCAMORE ROW (Originaltitel) „zu makellos“ gestaltet worden ist. (Ein paar kleine Macken wären trotzdem recht angebracht gewesen).

Zwischenzeitlich war ja Theo Boone der Renner, jugendlicher „Anwalt“ aus der Feder des Allmeisters. Ob Theo Boone, Jack Bigrance oder John Grisham: Die Bücher sind in jedem Fall Statements gegen Rassismus, der sich nicht im Süden der USA einfach nicht ausrotten lässt.

Im Übrigen bleibt Grisham mit der Handlung in den Achtzigern. Der Fall "Hubbart" folgt also zeitnah dem Fall "Lee". Am latenten bis offenen Rassismus dürfte sich nicht viel geändert haben, oder doch?

Mittlerweile hat Grisham dreißig Romane, ein Sachbuch, einen Erzählband und sechs Jugendbücher veröffentlicht, übersetzt in vierzig Sprachen. Aus einer bestimmten Anhänglichkeit heraus hat der 1955 in Jonesboro, Arkansas, geborene US-Amerikaner eine eigene Seite auf diesem Blog.

Vorgelesen hat das Buch Charles Brauer, der seine Stimme allen Grisham-Hörbüchern geliehen hat. Passt ja auch zu einem Tatort-Kommissar. Grund genug, auch mal zu einem Hörbuch zu greifen.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Grisham kehrt zum Anfang zurück

Von: MKrauß Datum: 06.02.2016

blog.martinkrauss.eu/

Einst fing für den amerikanischen Anwalt und Thriller-Autor John Grisham alles mit einer Pleite an. Sein Roman „Die Jury“ verkaufte sich schlecht. Das änderte sich jedoch bald. Nun kehrt Grisham zu seinen Wurzeln zurück. Er erzählt in „Die Erbin“ vom Kampf der Schwarzen gegen die Weißen im Clanton, dem Handlungsort von „Die Jury“. Erneut geht es um Alles oder Nichts vor einer Jury.

Als der schwer kranke Seth Hubbard seinem Leben selbst ein Ende setzt und sich an einem Baum aufhängt, ist die Bestürzung im beschaulichen Clanton groß. Seiner Familie geht es dagegen recht schnell um die Testamentseröffnung. Hubbard war schließlich ein reicher Mann. Doch er war auch ein Einzelgänger. Versorgt von einer Haushälterin, hatte er kaum Kontakt zu seiner Familie.

Schon bald lässt Grisham jedoch die Bombe platzen und gewährt seinen Lesern einen Vorsprung gegenüber den Protagonisten: Hubbard hat seine Kinder enterbt. Sein Vermögen von 24 Millionen Dollar soll zu 90 Prozent an seine Haushälterin gehen. Doch Lettie Lang wäre damit die reichste Schwarze in Ford County. Die Kinder fechten das Testament an und der Kampf vor Gericht und der Jury beginnt. Auf der Seite des Testaments steht dabei der Anwalt Jack Brigance, der Jahre zuvor bereits den Schwarzen Carl Lee Hailey vor Gericht erfolgreich vertreten hat.

So sehr John Grishams „Die Erbin“ von den Erinnerungen an die alten Figuren aus „Die Jury“ lebt, so sehr sorgen eben diese Brücken in die Vergangenheit für die ein oder andere Länge in dem Roman: teilweise wirken Szenen überflüssig und nur dem Nostalgie-Gefühl geschuldet. Etwa wenn es um Jack Brigance Kampf gegen seine Versicherung geht, ist kein Zusammenhang zum aktuellen Fall erkennbar. Vielmehr fühlt sich Grisham gedrängt erneut davon zu erzählen, dass während des Hailey-Prozesses das Haus des Anwalts angezündet wurde.

Dennoch ist es dann wiederum eben diese Nostalgie, die den Leser in den Bann zieht. Grisham hat über die Jahre eine bildhafte Erzählweise entwickelt, bei der durch die Charakterisierung der Personen und der Interaktion seiner Protagonisten eine Spannung entsteht, die den Roman trägt.

So sind es letztlich dann die Überraschungsmomente vor Gericht, die das Besondere des Romans ausmachen und „das Trauma der amerikanischen Südstaaten“, wie es Literaturkritiker Denis Scheck formulierte, lebendig wirken lassen. Der Schlüssel des Prozesses – und dies kann, ohne etwas vorwegzunehmen, gesagt werden – liegt in der Erzählung von Hubbards Bruder Ancil. Er kann allem einen Sinn geben, doch Ancil scheint spurlos verschwunden zu sein.

„Die Erbin“ ist ein Grisham-Thriller, der zwar nicht überrascht, dennoch aber auf einem hohen Niveau die Kunst des Autors unterstreicht. John Grisham gelingt es erneut trotz der trockenen Atmosphäre von Anwälten, Geschworenen und Gerichtssälen spannende Geschichten zu schreiben. Geschichten, die in Wunden der amerikanischen Gesellschaft bohren.

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