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Die Erfindung der Flügel

Ungekürzte Lesung mit Inka Friedrich, Bibiana Beglau

Kundenrezensionen (26)

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Hörbuch MP3-CD ISBN: 978-3-8445-1728-6

Erschienen: 19.01.2015
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Der neue Roman von Bestsellerautorin Sue Monk Kidd ("Die Bienenhüterin") über Frauen, die die Welt verändern

Zu ihrem elften Geburtstag erhält Sarah, Tochter reicher Gutsbesitzer, ein ungewöhnliches Geschenk: die zehnjährige Sklavin Hetty, die ihr als Dienstmädchen zur Verfügung stehen soll. Doch Sarah geht das gegen den Strich, und stattdessen bringt sie dem Mädchen Lesen und Schreiben bei – obwohl das streng verboten ist. Gemeinsam kämpfen sie fortan einen schwierigen und mutigen Kampf gegen Zwänge und Konventionen ihrer Zeit – über mehr als dreißig Jahre hinweg. Dabei geht es nicht nur um die Rechte als Frau oder gar als Mensch, um herbe Verluste, unnachgiebige Intriganten und das ein oder andere unerwartete Geheimnis, sondern vor allem um die Kraft der Freundschaft.

(2 mp3-CDs, Laufzeit: 13h 35)

Sue Monk Kidd (Autorin)

Sue Monk Kidd hatte sich in den USA bereits mit dem Schreiben von Biografien einen Namen gemacht, ehe „Die Bienenhüterin“ erst zum Geheimtipp, dann zum großen internationalen Bestseller wurde, der sich allein in den USA über 6 Millionen Mal verkaufte und in England für den renommierten Orange Prize nominiert war. Auch „Die Meerfrau“ stand monatelang auf den Bestsellerlisten. Ihr lange erwarteter neuer Roman "Die Erfindung der Flügel" sorgte in den USA gleich nach Erscheinen für großes Aufsehen und stieg auf Platz 1 der New-York-Times-Bestsellerliste ein. Die Filmrechte hat sich Oprah Winfrey gesichert. Sue Monk Kidd lebt mit ihrer Familie in South Carolina.


Sprecher

Inka Friedrich, geboren 1965 in Freiburg, absolvierte ihre Schauspielausbildung nahm an der Hochschule der Künste in Berlin. Nach ihrem Abschluss 1988 ging sie zum Theater Basel feierte dort erste Erfolge. 1990 ernannte sie die Zeitschrift "Theater heute" zur Nachwuchsschauspielerin des Jahres. Seit 1998 arbeitet sie als freie Schauspielerin. Ab Mitte der 1990er Jahre war sie neben Rollen im Deutschen Theater, dem Schauspielhaus Zürich und dem Burgtheater Wien auch im Fernsehen zu sehen, seit 2007 u. a. im "Tatort". Ihr Kinodebüt gab sie in "Willenbrock". Für ihre Rolle als arbeitslose und alleinerziehende Mutter in "Sommer vorm Balkon" (2006) wurde sie für den Deutschen Filmpreis nominiert.

Bibiana Beglau, 1971 geboren, erhielt ihre Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Seit 1995 arbeitet sie fürs Theater. Als Bibiana Beglau in Thomas Ostermeiers "Disco Pigs" auf der Bühne stand, wurde sie von Volker Schlöndorff entdeckt und für die Hauptrolle im Kinofilm "Die Stille nach dem Schuss" (2000) engagiert, für die sie u. a. mit dem Silbernen Bären als beste Darstellerin ausgezeichnet wurde. 2007 erhielt sie mit dem TV-Film "Unter dem Eis" den Adolf Grimme-Preis. Seit 2011 gehört sie zum Ensemble des Residenztheaters München. 2012 hat sie den Kurt Meisel-Preis in Anerkennung ihrer großen Schauspielkunst am Residenztheater erhalten. Beim Hörverlag ist sie u. a. in der hochgelobten Hörbuchinszenierung von "Sturmhöhe" (2012) in der Rolle der Nelly Dean zu hören.

Übersetzt von Astrid Mania
Originalverlag: btb HC

Hörbuch MP3-CD, 2 CDs, Laufzeit: 815 Minuten

ISBN: 978-3-8445-1728-6

€ 9,99 [D]* | € 11,20 [A]* | CHF 14,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 19.01.2015

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Ich gehöre niemandem...

Von: parden Datum: 16.05.2015

www.litterae-artesque.blogspot.de/


Die Grimkés gehören zu den einflussreichen Familien in Charleston; der Vater einer zehn- bzw. später elfköpfigen Geschwisterschar übt das Amt eines Richters aus, doch besitzt man selbstverständlich auch Plantagen und die dazugehörigen Sklaven. Auch im Haus selbst arbeiten zahlreiche Leibeigene. Sarah Grimké erhält zu ihrem elften Geburtstag im November 1803 nicht nur ein eigenes Zimmer zugewiesen, sondern auch noch ihre erste Sklavin geschenkt, die 10jährige Hetty, die von von ihrer Mutter Charlotte nur „Handful“ genannt wird.
Sarah Grimké lehnt das Geschenk spontan ab, was einen Skandal auf ihrer Geburtstagsparty hervorruft, und wird von ihrer Mutter gezwungen, Entschuldigungsbriefe an sämtliche Damen zu schreiben, die bei diesem Vorkommnis anwesend waren. Der Versuch, Hetty aus dem Sklavenstand zu entlassen, scheitert ebenfalls kläglich, und so versucht Sarah zumindest, Hetty das Leben so leicht wie möglich zu machen. Sie bringt ihr heimlich sogar das Lesen und Schreiben bei, was ebenfalls gegen alle Konventionen verstößt.

Gemeinsam und doch in vollkommen unterschiedlichen Welten wachsen die beiden Mädchen heran, und auf ihre Art versuchen beide, aus den bestehenden Konventionen auszubrechen. Hetty, deren Mutter schon eine überaus starke Persönlichkeit besitzt, hat oft den Eindruck, dass Sarah beinahe gefangener ist als sie selbst. Dennoch hat sie sich dem Sklaventum zu beugen, und manch üble Begebenheit widerfährt ihr. Dabei empfindet sie jedoch ihren Status zwar als fremdbestimmt, auch jeder Willkür der Weißen ausgesetzt, doch ihr Innerstes, ihre Persönlichkeit, die empfindet sie als 'frei'. 'Ich gehöre niemandem' ist bis zum Schluss ihre Überzeugung.
Sarah dagegen hält den Spagat zwischen ihren Überzeugungen einerseits und den Konventionen andererseits, die sie wie ein zu enges Korsett beherrschen, irgendwann nicht mehr aus. Sie bricht aus, indem sie nach Norden zieht, sich einer Gruppe Quäker anschließt und fortan für die Befreiung und Gleichstellung der Sklaven kämpft. Dem schließt sich schließlich auch ihre jüngere Schwester Nina an, und unversehens kämpfen sie auch für die Rechte der Frauen.

Eine ungewöhnliche und fast unmöglich scheinende Freundschaft beschreibt Sue Monk Kidd in ihrem Roman da, eine, die gegen alle Widerstände, Konventionen und Schicksalsschläge zu wachsen beginnt und sich letztlich zu behaupten weiß, auch wenn sich Hettys und Sarahs Leben lange Zeit kaum noch berühren. Dabei bedient sich die Autorin eines ständigen Perspektivwechsels, der dem Hörer sowohl die Welt Sarahs näherbringt als auch das Leben Hettys anschaulich verdeutlicht.
Gelesen werden die beiden Charaktere in dem ungekürzten Hörbuch von Inka Friedrich und Bibiana Beglau, wobei mir persönlich die Besetzung der Sklavin Hetty deutlich besser gefiel. Der Klang der Stimme sowie der oftmals fast pragmatische Vortrag passten m.E. hervorragend zu der dargestellten Rolle. Sarah dagegen fand ich oftmals eher farblos und gleichförmig dargestellt, so dass mir diese Passagen zeitweise ein wenig zu langatmig vorkamen.

Interessant fand ich die Tatsache, dass diesem Roman wirkliche Personen zugrunde liegen. So gab es die beiden Schwestern Sarah und Angelina Grimké aus Charleston tatsächlich, die sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts für die Abschaffung der Sklaverei, gegen die Rassentrennung und für die Frauenrechte eingesetzt hatten. Auch eine Sklavin namens Hetty gab es, allerdings ist über sie außer der Tatsache, dass sie jung gestorben ist, fast nichts überliefert. Deshalb ist dieser Part des Romans als fiktiv anzusehen.

Insgesamt bietet dieser Roman einen beeindruckenden historischen Einblick darin, wie schwierig es zu Zeiten der Sklaverei war, gegen die damaligen Konventionen zu schwimmen. Ein lebendiges Bild dafür, wie sehr es sich auch lohnt, sich für seine Überzeugungen einzusetzen. Beeindruckend.


© Parden

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Ein Stück Geschichte

Von: Lesefantasie Datum: 06.12.2016

https://lesefantasie.wordpress.com/

Handlung:
Die elfjährige Sarah und die zehnjährige Handful, genannt Hetty, sind zwei
unterschiedliche Mädchen.
Vor allem unterscheiden sie sich in der Hautfarbe.
Und genau das macht die schwarze Handful zur Sklavin.
Und zum allen übel bekommt Sahra Handful an ihren elften Geburtstag geschenkt.
Doch sie hält nichts von der Sklaverei und möchte ihr am liebsten die Freiheit schenken, dagegen sind aber ihre Eltern.
Sarah freundet sich mit Handfull an und um für Handful irgendetwas zu tun, bringt sie ihr das Lesen und Schreiben bei, was ein sehr großes Vergehen in der Zeit damals war.
Denn das war gegen das Gesetz und wurde hart bestraft.
Zu diesem Zeitpunkt träumt Sarah davon etwas zu bewirken, etwas zu verändern.
Deswegen möchte sie auch Anwältin werden und gegen die Sklaverei vorgehen. Doch die Träume werden schnell zerstört, denn als Frau hatte man
in der damaligen Zeit nicht zu sagen.
Und Handful? Sie träumt frei zu sein, frei sein wie die Vögel, denn einst sollen Menschen Flügel gehabt haben.

Meinung:
Das Buch habe ich durch einen Zufall beim stöbern gefunden und durch den Titel wurde ich magisch angezogen. Ich wollte genaueres Wissen und habe mir den Klappentext durchgelesen.
Von da an stand für mich fest, ich muss das Buch lesen.
Weswegen ich den Versuch startete und beim Bloggerportal meine Anfrage sendete.
Und ich hatte Glück, denn das Buch ist ja schon etwas länger auf dem Markt erhältlich.
Ich freue mich immer noch wahnsinnig, dieses Buch gelesen zu haben, denn
es ist einfach nur großartig.
Es erzählt die Geschichte von der Sklavin Handful und Sarah aus der Ich-Perspektive.
So war ich gleich am Anfang in der Geschichte involviert und
war auch ebenso gefesselt von ihr.
Doch an manchen Stellen musste ich schlucken. Denn es geht hier um die Sklaverei und ich weiß das es in der damaligen Zeit nicht einfach war, es aber zu lesen war für mich real geworden. Bis jetzt habe ich mich nicht richtig mit der Geschichte befasst aber seit dem Buch bin ich Neugierig, denn ich habe noch die Anmerkung der Autorin gelesen und einiges ist auf einer wahren Begebenheit. Denn Sahra Grimkè hat es wirklich gegeben.
Es ist aber wie gesagt nur einiges wahr und vieles auch fiktiv, da die Autorin die Geschichte aus ihrer Perspektive schreiben wollte und ich muss sagen es ist gelungen.
Handful und Sarah sind mir Beide sehr sympathisch, ich konnte ihren Standpunkt nachvollziehen und die Mutter von Handful ist mir Seite für Seite immer mehr ans Herz gewachsen. Manchmal musste ich auch Lächeln, denn Charlotte, Handfuls Mutter, hat
es faustdick hinter den Ohren.
Die Veränderung der Hauptprotagonisten, konnte ich Schritt für Schritt verfolgen, dass fand ich auch sehr gut.
Und Nina, die Schwester von Sarah, darf ich auch nicht unerwähnt lassen, denn die Beiden waren ein eingespieltes Team.
Auch muss ich sagen, dass es an manchen Stellen spannend war, denn man wusste nicht was Charlotte wieder ausheckte oder was die Besitzer sich für Strafen ausdachten oder was mit dem Aufstand der Sklaven passiert. Ich habe richtig mitfiebern können während des Lesens und auch ein wenig über die Geschichte der Sklaverei erfahren.

Fazit:
Ich kann nur eines zu dem Buch sagen: Lesen! Denn es ist einfühlsam, spannend und es erzählt ein Stück Geschichte. Ich kann es nur weiterempfehlen.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Eigentlich sollte der Titel des Buches lauten: Die Entdeckung der Flügel, denn die Flügel waren immer da. Oft sieht man sie nur nicht.

Von: Heike aus Kölliken Datum: 18.01.2015

Buchhandlung: Suter Erlesen

Sarah und Angelina Grimké lebten tatsächlich und setzten sich vor fast zweihundert Jahren gegen die Sklaverei in Amerika ein.
Dieses Buch zeigt voller Liebe und Wärme, wie Frauen in dieser Zeit ihren Weg machten, wie sie kämpfen, gegen Widersacher in ihrer eigenen Familie antreten und ihre Sache schließlich verfechten, auch wenn sie auf ihr eigenes Lebensglück verzichten mussten.
Beim Lesen musste ich hier und da schon mal eine Träne zerdrücken. Unvorstellbar, was Menschen Menschen antun können!
Von der ersten bis zur letzten Seite ein kraftvolles eindrückliches Leseerlebnis, das ich jedem Leser ans Herz legen kann.

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