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Die Geschichte der Bienen

Gekürzte Lesung mit Bibiana Beglau, Markus Fennert, Thomas M. Meinhardt

Kundenrezensionen (51)

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Hörbuch MP3-CD (gek.) ISBN: 978-3-8445-2496-3

Erschienen: 20.03.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Bestseller Platz 12
Spiegel Hörbuch Belletristik / Sachbuch

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Von Bienen und Menschen

England, 1852: William, Biologe, Samenhändler und Vater von acht Kindern, verlässt seit Wochen nicht sein Bett. Das Geschäft liegt brach. Doch eine Idee könnte alles verändern: ein völlig neuartiger Bienenstock. Ohio, 2007: Der Imker George arbeitet hart für seinen Traum. Der Hof soll größer werden, sein Sohn Tom eines Tages übernehmen. Der aber träumt vom Journalismus. Plötzlich geschieht das Unglaubliche: Die Bienen verschwinden. China, 2098: Die Arbeiterin Tao bestäubt von Hand Bäume, denn Bienen gibt es längst nicht mehr. Mehr als alles andere wünscht sie sich ein besseres Leben für ihren Sohn. Doch dann steht alles auf dem Spiel.

Gelesen von Bibiana Beglau, Thomas M. Meinhardt und Markus Fennert.

(1 mp3-CD, Laufzeit: 10h 2)

Maja Lunde (Autorin)

Maja Lunde wurde 1975 in Oslo geboren, wo sie auch heute noch mit ihrer Familie lebt. Sie ist eine bekannte Drehbuch- sowie Kinder- und Jugendbuchautorin. Die Geschichte der Bienen ist ihr erster Roman für Erwachsene, der zunächst national und schließlich auch international für Furore sorgte. Er stand monatelang auf der norwegischen Bestsellerliste und wurde mit dem Norwegischen Buchhändlerpreis ausgezeichnet.


Sprecher

Thomas M. Meinhardt, geboren 1966, ist gleichermaßen aus Fernseh- und Hörbuchproduktionen bekannt. Er hat bereits in mehreren TV-Serien wie beispielsweise "Tatort", "SOKO 5113" oder "Polizeiruf 110" mitgewirkt. Er spielte an zahlreichen renommierten Bühnen – vornehmlich am Münchner Metropoltheater in Erfolgsstücken wie "Tannöd" und "Unter dem Milchwald". Für den Hörverlag las er u. a. "Jimi Hendrix – Starting at Zero", Elisabeth Herrmanns "Versunkene Gräber" und Erik Axl Sunds "Victoria-Bergman"-Trilogie.

Bibiana Beglau, geboren1971, erhielt ihre Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Seit 1995 arbeitet sie fürs Theater. Als Bibiana Beglau in Thomas Ostermeiers "Disco Pigs" auf der Bühne stand, wurde sie von Volker Schlöndorff entdeckt und für die Hauptrolle im Kinofilm "Die Stille nach dem Schuss" (2000) engagiert, für die sie u. a. mit dem Silbernen Bären als beste Darstellerin ausgezeichnet wurde. 2007 erhielt sie mit dem TV-Film "Unter dem Eis" den Grimme-Preis. Seit 2011 gehört sie zum Ensemble des Residenztheaters München. 2012 hat sie den Kurt-Meisel-Preis in Anerkennung ihrer großen Schauspielkunst am Residenztheater erhalten. 2014 wurde Bibiana Beglau von der renommierten Zeitschrift "theater heute" zur Schauspielerin des Jahres gewählt. Beim Hörverlag ist sie u. a. in der hochgelobten Hörbuchinszenierung von "Sturmhöhe" (2012) in der Rolle der Nelly Dean zu hören, sie spricht Paula Dalys "Die Schuld einer Mutter" sowie Sue Monk Kidds "Die Erfindung der Flügel".

Markus Fennert, geboren 1962, ist ein deutscher Schauspieler. Seit den 80er Jahren ist er vor der Kamera tätig und spielt immer wieder auf Theaterbühnen. Seit der Jahrtausendwende konzentriert er sich verstärkt auf das Theater, wo er sowohl regelmäßig auf der Bühne zu sehen ist, wie auch als Regisseur arbeitet. Mittlerweile ist er auch als Hörbuchsprecher tätig.

15.06.2170 | 08:30 Uhr | Fernsehen & Radio

Am Morgen vorgelesen auf NDR Kultur: Maja Lundes "Die Geschichte der Bienen" (13/14)

Zur Sendung:

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Mehr Infos

Übersetzt von Ursel Allenstein
Originalverlag: btb HC

Hörbuch MP3-CD (gekürzt), 1 CD, Laufzeit: 602 Minuten

ISBN: 978-3-8445-2496-3

€ 19,99 [D]* | € 22,50 [A]* | CHF 28,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 20.03.2017

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Klug und spannend erzählt

Von: Carolin Stürmer Bücherwanderin Datum: 07.06.2017

www.buecherwanderin.de

"Rettet die Bienen!", dieser Schlachtruf ist dieser Tage in aller Munde, vor allen Dingen bei den Umweltschützern. Die Autorin Maja Lunde hat um die fleißigen Tierchen eine Geschichte gesponnen, die aktueller nicht sein kann.

Tao, William und George drei Menschen, deren Schicksal enger verwoben ist als es zunächst scheint, müssen in ihrer jeweiligen Zeit mit vielerlei Problemen klar kommen. Dabei ist ihre Lebensgeschichte mit der der Bienen sehr verbunden. Alle drei sind sehr lebendig gezeichnete Charaktere, die in ihrer Zeit sich einem Kampf stellen müssen.

Während William seine wissenschaftliche Karriere der Liebe wegen aufgegeben hat, zieht ihn sein Scheitern in eine schwere Depression herein, die ihn monatelang ans Bett fesselt. Allein seine Kinder, allen voran seine Tochter Charlotte, zeigt ihm einen Weg und neue Pläne, wieder an seine alten Leistungen in der Bienenforschung anzuknüpfen.

George, ein Imker, erlebt das große Bienensterben und strebt gleichzeitig danach, dass sein Sohn mal das Familiengeschäft übernimmt. Verzweifelt versucht er seinen Betrieb zu retten, aber auch gleichzeitig die Beziehung zu seinem Sohn, nicht ganz zu zerstören.

Tao bestäubt im China der Zukunft die Bäume. Bienen sind schon längst ausgestorben und die Arbeiter auf den Plantagen müssen nun deren Arbeit tun. Ein mysteriöser Vorfall mit ihrem Sohn, lässt viele Fragen offen und hinterlässt Rätsel, die gelöst werden wollen. Die Menschheit steht mal wieder vor einem neuen Umbruch.

Das Schicksal/die Geschichte der Bienen ist hochaktuell und zeigt, wie weit wir mit unserem Verhalten der Umwelt schädigen. Pestizide vernichten nicht nur unliebsame Pflanzen und Tierchen, sondern auch die nützlichen Insekten. Wie eine Zukunft ohne diese fleißigen Bienchen aussehen kann, spinnt Maja Lunde in diesem Roman zurecht. Und diese Zukunft kommt so real herüber, dass es erschreckend ist.

Jedem einzelnen der drei Sprecher ist es gelungen, seiner Rolle Leben einzuhauchen. Ich finde, sie passen bei den Charakteren wie die Faust aufs Auge. Die Handlung wird nicht von überschwenglichen Emotionen getragen. Sie ist aber auch nicht ein stur erzählter und kühler Roman. Den drei Sprechern ist dieser Spagat wunderbar gelungen.

Die Norwegerin Maja Lunde hat einen intelligenten und auch spannenden Weg gefunden sowohl die Vergangenheit mit der Gegenwart als auch mit der Zukunft zu verbinden. Dabei trägt sie jedes einzelne Schicksal auf klare und deutliche Weise an den Leser ran. Das klingt jetzt sehr nüchtern, soll so aber gar nicht rüberkommen. Geschickt verwebt sie die einzelnen Zeitebenen miteinander, so dass sich ein unscheinbarer Faden durch die ganze Handlung schlängelt. Ein spannender Roman, der nicht nur mit den Zukunftsängsten einzelner spielt, sondern auch zeigt, dass es nie zu spät sein kann, mit der Natur in Einklang zu leben. Wir Menschen, müssen unsere Umwelt nicht ausbeuten, um den meisten Profit herauszuholen. Es geht auch anders. Das propagiert und zeigt uns "Die Geschichte der Bienen".

Klug, spannend und eindringlich erzählt uns Maja Lunde "Die Geschichte der Bienen". Indem sie drei Zeitebenen geschickt miteinander verwebt, gelingt der norwegischen Autorin ein fesselnder Roman, der zum Nachdenken anregt und an manchen Stellen auch sein eigenes Handeln in Frage stellt. Die Menschheit ist von der Umwelt abhängiger als umgekehrt und das wird hier propagiert. Dieser Roman ist dabei weit weg von einer wissenschaftlichen Arbeit. Es ist eine spannende Erzählung, die ich unbedingt zu Ende hören musste und die ich euch einfach nur ans (Leser-)Herz legen möchte.

"Die Welt stand vor der größten Herausforderung in der Geschichte der Menschheit."

Von: Travel Without Moving Datum: 03.05.2017

www.travelwithoutmoving.de

"Die Welt stand vor der größten Herausforderung in der Geschichte der Menschheit."

England im Jahre 1852: Der Biologe William ist als Akademiker gescheitert und kann seine acht Kinder kaum noch ernähren. Er zieht sich immer weiter zurück und verlässt für längere Zeit das Bett nicht mehr, doch dann bekommt er neuen Schwung, weil er einen neuartigen Bienenkorb bauen möchte.

Die USA im Jahre 2007: George ist Imker und sehr um seine Bienen besorgt, seit es im Norden des Landes zu einem plötzlichen Bienensterben kam. Noch glaubt er, dass er im Süden sicher ist, doch dann verschwinden und sterben auch seine Bienen.

China im Jahre 2098: Jeden Tag muss Tao 12 Stunden lang Bäume von Hand bestäuben, denn es gibt schon lange keine Bienen mehr. Die Menschen haben stattdessen die Arbeit der Bienen übernommen, was dazu führte, dass beinahe nonstop gearbeitet werden muss, Obst eine Rarität geworden und Nahrung im Allgemeinen knapp bemessen ist.

Mit diesen drei Erzählsträngen erzählt Maja Lunde ihre komplexe Geschichte der Imkerei und des Bienensterbens. Dabei verwebt sie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auf ebenso geschickte wie beängstigende Weise miteinander, und die dadurch entstehende Verschmelzung von Realität und Vision lässt die im Buch als so hoffnungslos beschriebene Zukunft wie eine beschlossene Sache, wie eine Gewissheit erscheinen, der wir nicht entrinnen können, auf die wir unaufhaltsam zurasen.

Lundes Zukunftsvision vom Tod der Bienen und einer Welt ohne sie ist düster und unheilvoll, doch durch die Bezüge auf die reale Gegenwart, in der man bereits ein umfassendes Bienensterben beobachten kann, ist sie mehr als eine erdachte Geschichte, sondern vielmehr eine sehr realistische Vorhersage, was uns und die Bienen in den nächsten Jahren und Jahrzehnten erwartet. Beim Hören des Hörbuchs merkt man dadurch immer wieder, dass wir heute nicht allzu weit von Lundes schrecklicher Zukunftsvision entfernt sind.

Die Geschichte wurde eindringlich erzählt, ist (trotz des düsteren Inhalts) unterhaltsam, die Protagonisten wurden detailreich und lebendig charakterisiert. Neben der packenden Geschichte und William, George und Tao kann man beim Hören sehr viel über die Geschichte der Imkerei, über Bienenvölker und über Umweltschutz lernen.

Alle drei Erzählstränge sind spannend und spiegeln eine besondere Epoche in Sachen Bienen und Imkerei wider, wobei mir die Zukunftsvision um Tao und ihre Familie am besten gefallen hat. Die drei Perspektiven wurden von Bibiana Beglau (Tao), Thomas M. Meinhardt (George) und Markus Fennert (William) hervorragend gelesen.

Mein einziger (kleiner) Kritikpunkt ist, dass die drei Geschichten bisweilen ein wenig vorhersehbar waren, aber das tut dem Buch letztendlich keinen Abbruch, da die Geschichte unterm Strich nicht nur unterhaltsam ist, sondern auch Bewusstsein für ein weltweites Problem schafft, viele Menschen (hoffentlich) zum Nachdenken anregt und eventuell eine Verhaltensänderung bewirkt.

Maja Lunde: Die Geschichte der Bienen. Aus dem Norwegischen von Ursel Allenstein. Gekürzte Lesung von Bibiana Beglau, Thomas M. Meinhardt und Markus Fennert. der Hörverlag, 2017; 19,99 Euro.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

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Absolut fesselnd!

Von: Nadine Bernhardt Datum: 13.02.2017

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Ein wunderbar spannendes und doch aufschlußreiches Buch, das einen zum Nachdenken bewegt und auch Hoffnung aufkommen lässt. Nachdem ich das Buch gelesen habe, betrachte ich die Natur und auch unser Handeln mit anderen Augen.

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