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Die Geschichte des Wassers

Gekürzte Lesung mit Christiane Pearce-Blumhoff, Shenja Lacher

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Hörbuch MP3-CD (gek.) ISBN: 978-3-8445-2879-4

Erschienen:  19.03.2018
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Nach dem Sensationserfolg "Die Geschichte der Bienen": der neue Bestseller von Maja Lunde

Was geschieht, wenn unser Wasser knapp wird – wie weit sind wir bereit zu gehen? Virtuos verknüpft Maja Lunde Gegenwart und nahe Zukunft zu einer ergreifenden Geschichte über die Grundlagen des Lebens.

Irgendwo in der Nordsee, im Jahr 2017. Die fast 70-jährige Umweltaktivistin Signe will von Norwegen bis an die französische Küste segeln – um jenen Mann zur Rede zu stellen, der die Liebe ihres Lebens gewesen ist. Doch weit draußen auf dem Meer gerät ihr Schiff mitsamt seiner bedeutsamen Fracht in einen gewaltigen Sturm ...

Frankreich im Jahr 2041. Eine große Dürre und verheerende Brände zwingen die Menschen Südeuropas zur Flucht in den Norden. Die Situation scheint für David und seine kleine Tochter Lou ausweglos – bis die beiden in einem vertrockneten Garten ein altes Segelboot entdecken, meilenweit von der Küste entfernt.

Gelesen von Christiane Blumhoff und Shenja Lacher.

(1 mp3-CD, Laufzeit: 8h 10)

Maja Lunde (Autorin)

Maja Lunde wurde 1975 in Oslo geboren, wo sie auch heute noch mit ihrer Familie lebt. Ihr Roman "Die Geschichte der Bienen" wurde mit dem norwegischen Buchhändlerpreis ausgezeichnet und sorgte auch international für Furore. Das Buch stand monatelang auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste und wurde in 30 Länder verkauft. "Die Geschichte des Wassers" ist der zweite Teil ihres literarischen Klima-Quartetts, das sich mit den Folgen menschlichen Handelns für die Natur beschäftigt.


Christiane Pearce-Blumhoff (Sprecherin)

Christiane Blumhoff hatte ihren ersten Auftritt im Alter von neun Jahren in der Oper am Gärtnerplatz. Ihre Ausbildung absolvierte sie bei Ruth von Zerboni und Ado Riegler. Bundesweit bekannt wurde sie durch ihre Rollen in der ZDF-Reihe Liebe, Babys und... sowie zuvor im Theaterstadl von Peter Steiner. Außerdem ist sie regelmäßig in Beiträgen des Bayerischen Rundfunks zu hören. Sie hat in mehr als 20 Komödienstadl sowie in über 30 SchleichFernseh-Sendungen mitgewirkt und ist im Metropoltheater München zu sehen. Sie lebt und arbeitet in München.


Shenja Lacher (Sprecher)

Shenja Lacher, geboren 1978, ging nach seiner Schauspielausbildung an der HMT Rostock ans Theater, wo er u. a. Romeo, Hamlet, Danton und Raskolnikov spielte. Von der Bühne in Zittau führte ihn sein Weg über Mannheim und Oldenburg nach München, wo er von 2007 bis 2016 am Residenztheater engagiert war. Hier spielte Lacher u. a. Prinz Friedrich von Homburg, Orest und Peer Gynt. Neben seiner Bühnenarbeit übernahm er immer wieder Fernsehrollen, z. B. im "Tatort" oder im "Polizeiruf 110", einen verzweifelten Geiselnehmer im Film "Das letzte Wort" oder den Ermittler in "Das weiße Kaninchen". Shenja Lacher ist außerdem regelmäßig Sprecher beim Bayerischen Rundfunk und die Stimme mehrerer Hörbücher.Für den Hörverlag las er zuletzt Maja Lundes "Die Geschichte des Wassers", Veronica Roths "Rat der Neun" sowie Stephan Orths "Couchsurfing in Russland".

25.06.2018 | 08:30 Uhr | Fernsehen & Radio

Teil 8/12 der Lesung von Maja Lundes neuem Roman auf NDR Kultur "Am Morgen Vorgelesen"

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26.06.2018 | 08:30 Uhr | Fernsehen & Radio

Teil 9/12 der Lesung von Maja Lundes neuem Roman auf NDR Kultur "Am Morgen Vorgelesen"

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27.06.2018 | 08:30 Uhr | Fernsehen & Radio

Teil 10/12 der Lesung von Maja Lundes neuem Roman auf NDR Kultur "Am Morgen Vorgelesen"

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28.06.2018 | 08:30 Uhr | Fernsehen & Radio

Teil 11/12 der Lesung von Maja Lundes neuem Roman auf NDR Kultur "Am Morgen Vorgelesen"

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29.06.2018 | 08:30 Uhr | Fernsehen & Radio

Teil 12/12 der Lesung von Maja Lundes neuem Roman auf NDR Kultur "Am Morgen Vorgelesen"

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Weitere Informationen:
NDR Kultur

Übersetzt von Ursel Allenstein
Originalverlag: btb HC

Bearbeitet von Ulla Mothes

Hörbuch MP3-CD (gekürzt), 1 CD, Laufzeit: 490 Minuten

ISBN: 978-3-8445-2879-4

€ 20,00 [D]* | € 22,50 [A]* | CHF 27,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen:  19.03.2018

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Wichtige Thematik mit Schwächen in der Umsetzung

Von: Christiane Datum: 27.05.2018

https://katzemitbuch.de

Nach ihrem fulminanten Erfolg „Die Geschichte der Bienen“ legt Maja Lunde nun den zweiten Band ihres Klima-Quartetts vor und widmet sich hier dem Thema Wasser. Was passiert, wenn eine solch wichtige Ressource zur Neige geht, wenn der Mensch dafür verantwortlich ist?

Die Autorin stellt zwei Handlungsstränge gegenüber, einen in der Gegenwart und einen in der Zukunft, allerdings nicht einmal ein Vierteljahrhundert entfernt. Entsprechend beklemmend gestaltet sich bereits die Vorstellung, dass in so kurzer Zeit das unverantwortliche Handeln solch verheerende Folgen haben soll. Denn im Jahr 2041 beherrscht eine große Dürre Südeuropa, auch David sieht, wie viele andere, keine andere Chance als die Flucht gen Norden. Gemeinsam mit seiner Tochter Lou versucht er dem vermeintlich Unausweichlichen zu entfliehen.

Signe hat sich mit ihren fast 70 Jahren vorgenommen den Mann zur Rede zu stellen, den sie einst abgöttisch liebte und von dem sie sich verraten fühlte. So beinhaltet der Aspekt der Gegenwart gleichzeitig die Vergangenheit, denn diese ist unbedingt notwendig, um zu erfahren warum Signe agiert wie sie es tut und was damals alles geschehen ist. Allerdings erhält man mehr und mehr den Eindruck, dass ihre subjektiven Eindrücke ihren Blick teilweise getrübt, wenn nicht gar verfälscht haben. Möglicherweise interpretiert der Hörer aber auch mehr hinein als vorhanden.

Für die verschiedenen Zeitebenen gibt es unterschiedliche Sprecher, wodurch für den Hörer sofort deutlich ist wo und bei wem man sich gerade befindet. Zunächst beschleicht einen das Gefühl Davids Geschichte würde zu monoton erzählt, wirkt dadurch langwierig und packt einen nicht. Signes Erzählung dagegen gestaltet sich lebendig und engagiert, da ist man sofort voll dabei. Im Verlauf des Geschehens allerdings kippt die Stimmung, Signe verliert Sympathiepunkte, David dagegen steigert sich zu einer Figur, mit der man gemeinsam hofft und bangt. Generell aber bleibt der inhaltliche Aspekt zäh, wodurch ein konzentriertes Verfolgen der Geschichte schwierig ist.

Von der Idee her gut gedacht, mit einer absolut wichtigen Thematik, die aber doch irgendwie zu kurz kommt. Die Umsetzung hätte möglicherweise noch kontroverser ausfallen dürfen, so dass der Hörer durchgängig mitgerissen wird, nicht nur in einzelnen Passagen, mit denen gezeigt wird welches Potential eigentlich in der Erzählung und der Autorin steckt.

Lebenselixier Wasser

Von: Literaturwerkstatt-kreativ / Blog Datum: 12.05.2018

www.literaturwerkstattkreativblog.wordpress.com

„Literaturwerkstatt- kreativ“ stellt vor
„Die Geschichte des Wassers“ (Hörbuch) von Maja Lunde

Norwegen 2017

Die fast 70- jährige Norwegerin und Umweltaktivistin Signe fährt nach Jahren wieder in ihr Heimatdorf zurück. Denn dort wird von einem Gletscher Eis abgebaut. Dieses Eis wird dann in ferne Länder verschifft, damit dort Millionäre „Cocktails mit Gletschereis“ trinken können. Heimlich entsorgt sie das meiste Eis, das für eine weitere Fahrt bereit steht, im Meer. Dann schafft sie 12 Kisten die mit Gletschereis gefüllt sind, auf ihr Segelboot und macht sich auf den Weg nach Frankreich. Denn dort lebt Magnus, einst ihre Jugendliebe, heute der Verantwortliche für den Abbau des Gletschers. Signe will Magnus das Eis vor die Füße werfen und ihn dann zur Rede stellen. Während der langen Fahrt auf See kommen bei Signe immer wieder Erinnerungen aus der Vergangenheit hoch und sie lässt ihr Leben und ihre damit verbundenen Handlungen noch einmal Revue passieren.


Frankreich 2041

David ist ein junger Vater und mit seiner kleinen Tochter Lou auf der Flucht vor der großen Dürre. Frankreich und ganz Südeuropa sind davon betroffen. Die beiden finden Zuflucht in einem Flüchtlingscamp. Dort hatte David gehofft, würde er seine Frau Anna und seinen Sohn August wieder treffen, denn die Familie wurde während der gemeinsamen Flucht auseinandergerissen. Während David und Lou im Camp weiter auf Anna und August warten, erkundigen die beiden tagsüber die nähere Umgebung. Auf einen dieser Rundgängen entdecken sie ein Segelboot. Im Camp aber werden währenddessen die Vorräte und das Trinkwasser immer knapper und die Stimmung immer gereizter.


Fazit:

Nachdem ich die Geschichte der Bienen (Buch) in einem Rutsch verschlungen hatte, habe ich schon der „Geschichte des Wassers“ entgegengefiebert und mich jedoch diesmal für das Hörbuch entschieden. Wie schon bei den „Bienen“ bleibt Maja Lunde bei dem wichtigen Thema „Mensch und Natur“ und widmet sich einem sehr überlebenswichtigem Elixier, nämlich dem Wasser. Sie schafft es aufzuzeigen, ohne groß den pädagogischen Zeigefinger zu heben, welche Naturkatastrophen durch menschliche Fehlhandlungen entstehen können. Allerdings hätte ich mir hier ein wenig mehr Sachinformation gewünscht – so, wie sie es bei den Bienen wunderbar hinbekommen hat, bliebt die Autorin hier jedoch arg an der Oberfläche.

Leider konnte der Funke auch bei der eigentlichen Geschichte bei mir nicht überspringen. Die Grundidee der Geschichte, nämlich die Verknüpfung der beiden Erzählstränge durch das Segelboot von Signe zusammenzuführen, war eigentlich gut durchdacht. Die Geschichte von Signe konnte mich auch gut fesseln, die von David und seiner Tochter Lou hingegen fand ich eher flach und langweilig. Zudem habe ich gerade David, als sehr unangenehmen Protagonisten erlebt. Der mir mit seinem Egoismus, seiner Art keine Verantwortung zu übernehmen völlig auf den Geist ging (um es mal direkt zu sagen).

Die beiden Sprecher/ Innen des Hörbuches Shenja Lacher und Christiane Blumhoff haben die jeweiligen Rollen gut und authentisch gesprochen und ihren Teil zum Gelingen des Hörbuches beigetragen.

Maja Lunde hat versucht literarisch am großen Erfolg „der Bienen“ anzuknüpfen. Leider ist es ihr aus meiner Sicht nicht ganz gelungen. Ich hoffe aber, dass sie in ihrem nächsten Roman wieder zur alten Form zurückfindet. Ich werde auf jeden Fall dran bleiben !!!




Besten Dank an den Hörverlag für das Rezensionsexemplar.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Die Spitze des Eisberges Der zweite Teil des großen Klimaquartetts

Von: Jutta Klink aus Stuttgart Bad Cannstatt Datum: 23.03.2018

Buchhandlung: Wissothek

Man darf kein populärwissenschaftliches Werk zum Thema Klimawandel erwarten. Wie auch im ersten Teil der Klimaquadrologie "Die Geschichte der Bienen" geht es bei der "Geschichte des Wassers" um die Störung des ökologischen Gleichgewichts.

***SPOILER***

Wir erleben zusammen mit der Protagonistin Signe das Jahr 2017 und, durch ihre Lebenserinnerungen, wie alles 50 Jahre zuvor anfing, als die Nutzung der Wasserkraft durch eine unkritisch hinterfragte Technikgläubigkeit zu nicht wiedergutzumachenden Schäden im Ökosystem führte. Flüsse und Bäche wurden unterirdisch in Kanäle umgeleitet, Flussauen trockengelegt, Pflanzen und Tiere verloren ihren Lebensraum. Langfristig, das erzählt der zweite Handlungsstrang des Romans parallel, führten diese Maßnahmen in ganz Europa zu Trockenheit, Versiegen von Quellen, Versalzung der Böden. In der Folge zu kriegerischen Auseinandersetzungen um die knappe Ressource Wasser und große Fluchtbewegungen innerhalb und außerhalb Europas. Dieses wird anhand der Geschichte von David und seiner Tochter, die wir 24 Jahre später begleiten, erzählt.

2017: Norwegen/Frankreich: Signe. Sie war schon als Kind zusammen mit ihrem Vater auf der Seite der Umweltschützer, während ihre Mutter und große Teile der Dorfbevölkerung nur den materiellen Nutzen der Ausbeutung des Fjords sahen. Nach Jahrzehnten kommt Signe zurück in ihre Heimat, um auf eine neue, sehr paradoxe, umweltzerstörende Maßnahme aufmerksam zu machen. Das Gletschereis wird abgetragen, verkauft an reiche Wüstenstaaten, wo es angesagt ist, Cocktails mit Gletschereis zu trinken. Als Verantwortlichen macht Signe ihre Jugendliebe Magnus aus. Sie lädt einen Teil der Eislieferung auf ihr Boot um, mit dem Ziel, es Magnus in seiner Villa in Frankreich vor die Füsse zu werfen. Eine anstrengende Atlantiküberquerung mit Sturm bringt sie an ihre körperlichen Grenzen, doch sie schafft es bis an ihr Ziel.

2041: Frankreich: David und Lou. David ist mit seiner Tochter auf der Flucht, die brennende Stadt, in der er mit seiner Frau und zwei Kindern lebte muss er verlassen, seine Frau und sein zweites Kind verliert er bei der Flucht aus den Augen. In der Hoffnung am vereinbarten Zielort auf seine Frau zu treffen oder auf deren Eintreffen warten zu können, verbringen David und seine Tochter die Zeit im Lager mit vielen anderen Gestrandeten. Hoffnung und Träume halten sie am Leben, trotz immer neuer frustrierender Erlebnisse und Erkenntnisse. Vor allem der Fund eines Bootes und die Fantasien die damit verbunden sind, die Hoffnung mit dem nächsten Regen mobil zu sein, stärken ihren Überlebenswillen. Man ahnt ab dem Fund des Bootes, wie sich die beiden Erzählstränge vverbinden werden.

Fazit: Dadurch, dass die Autorin die Handlung dieses zweiten Teiles ganz nach Europa, in die Erfahrungswelt einer großen Anzahl ihrer Leserinnen und Leser verlegt hat, ist dieses Buch noch gefälliger als der erste Teil. Auch gläubwürdiger und näher an dem, was von Menschen heut

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