Die Geschichte des Wassers

Hörbuch MP3-CD (gekürzt)
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Nach dem Sensationserfolg "Die Geschichte der Bienen": der neue Bestseller von Maja Lunde

Was geschieht, wenn unser Wasser knapp wird – wie weit sind wir bereit zu gehen? Virtuos verknüpft Maja Lunde Gegenwart und nahe Zukunft zu einer ergreifenden Geschichte über die Grundlagen des Lebens.

Irgendwo in der Nordsee, im Jahr 2017. Die fast 70-jährige Umweltaktivistin Signe will von Norwegen bis an die französische Küste segeln – um jenen Mann zur Rede zu stellen, der die Liebe ihres Lebens gewesen ist. Doch weit draußen auf dem Meer gerät ihr Schiff mitsamt seiner bedeutsamen Fracht in einen gewaltigen Sturm ...

Frankreich im Jahr 2041. Eine große Dürre und verheerende Brände zwingen die Menschen Südeuropas zur Flucht in den Norden. Die Situation scheint für David und seine kleine Tochter Lou ausweglos – bis die beiden in einem vertrockneten Garten ein altes Segelboot entdecken, meilenweit von der Küste entfernt.

Gelesen von Christiane Blumhoff und Shenja Lacher.

(1 mp3-CD, Laufzeit: 8h 10)


Übersetzt von Ursel Allenstein
Originalverlag: btb HC
Bearbeitet von Ulla Mothes
Hörbuch MP3-CD (gekürzt), 1 CD, Laufzeit: 8h 10 min
ISBN: 978-3-8445-2879-4
Erschienen am  19. März 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Die Geschichte des Wassers

Von: Jennifer (Lesen in Leipzig]

19.07.2018

2017. In Norwegen kämpft die Umweltaktivistin Signe gegen das Ausbrechen von Eisbrocken aus ihren geliebten Fjorden. Was als Luxusgut verkauft wird, bildet den Lebensraum von vielen bedrohten Tier- und Pflanzenarten. Sie begibt sich mit ihrem Boot auf eine gefahrenvolle Reise, vor allem führt sie ihr Weg jedoch in ihre Erinnerungen und zurück zu ihrer Beziehung zu Magnus, demjenigen, der nun das Eis verwerten und verkaufen lässt. 2041. Im Frankreich der Zukunft dagegen herrscht Dürre: Nach langer Trockenzeit versiegen die letzten Trinkwasserquellen und zwingen die Menschen aus Südeuropa zur Flucht in den Norden. David und seine kleine Tochter Lou schaffen es in ein Lager, einer der letzten Orte der Hoffnung. Doch auch hier gehen Vorräte und das kostbare Wasser bald zur Neige. Auf ihren Spaziergängen um ihren Zufluchtsort machen sie eine merkwürdige Entdeckung: Ein altes Segelboot. Zeichen für neue Hoffnung? Wie auch beim Vorgänger Die Geschichte der Bienen, fällt auf, dass alle Personen zu sehr verstrickt sind in ihre persönlichen Probleme und Kämpfe, um das große Ganze zu sehen. Dem Leser dagegen bietet sich ein breites Bild und das wiederum mag ich an Lundes Erzählweise sehr, sehr gerne. Natürlich kann die Geschichte nicht ganz an das hohe Potential des Vorgängers anschließen. Besonders schade fand ich zum Beispiel, dass die Dürre und Trockenheit, das Fehlen von Wasser nicht so ausführlich und im Zusammenhang erklärt wurde wie das Verschwinden der Bienen. Dennoch hat mich auch diese Geschichte unterhalten und ich bin sehr gespannt, wie Lundes Blick auf die Probleme unserer Zeit und die Zukunft weiter gehen wird.

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Wichtige Thematik mit Schwächen in der Umsetzung

Von: Christiane

27.05.2018

Nach ihrem fulminanten Erfolg „Die Geschichte der Bienen“ legt Maja Lunde nun den zweiten Band ihres Klima-Quartetts vor und widmet sich hier dem Thema Wasser. Was passiert, wenn eine solch wichtige Ressource zur Neige geht, wenn der Mensch dafür verantwortlich ist? Die Autorin stellt zwei Handlungsstränge gegenüber, einen in der Gegenwart und einen in der Zukunft, allerdings nicht einmal ein Vierteljahrhundert entfernt. Entsprechend beklemmend gestaltet sich bereits die Vorstellung, dass in so kurzer Zeit das unverantwortliche Handeln solch verheerende Folgen haben soll. Denn im Jahr 2041 beherrscht eine große Dürre Südeuropa, auch David sieht, wie viele andere, keine andere Chance als die Flucht gen Norden. Gemeinsam mit seiner Tochter Lou versucht er dem vermeintlich Unausweichlichen zu entfliehen. Signe hat sich mit ihren fast 70 Jahren vorgenommen den Mann zur Rede zu stellen, den sie einst abgöttisch liebte und von dem sie sich verraten fühlte. So beinhaltet der Aspekt der Gegenwart gleichzeitig die Vergangenheit, denn diese ist unbedingt notwendig, um zu erfahren warum Signe agiert wie sie es tut und was damals alles geschehen ist. Allerdings erhält man mehr und mehr den Eindruck, dass ihre subjektiven Eindrücke ihren Blick teilweise getrübt, wenn nicht gar verfälscht haben. Möglicherweise interpretiert der Hörer aber auch mehr hinein als vorhanden. Für die verschiedenen Zeitebenen gibt es unterschiedliche Sprecher, wodurch für den Hörer sofort deutlich ist wo und bei wem man sich gerade befindet. Zunächst beschleicht einen das Gefühl Davids Geschichte würde zu monoton erzählt, wirkt dadurch langwierig und packt einen nicht. Signes Erzählung dagegen gestaltet sich lebendig und engagiert, da ist man sofort voll dabei. Im Verlauf des Geschehens allerdings kippt die Stimmung, Signe verliert Sympathiepunkte, David dagegen steigert sich zu einer Figur, mit der man gemeinsam hofft und bangt. Generell aber bleibt der inhaltliche Aspekt zäh, wodurch ein konzentriertes Verfolgen der Geschichte schwierig ist. Von der Idee her gut gedacht, mit einer absolut wichtigen Thematik, die aber doch irgendwie zu kurz kommt. Die Umsetzung hätte möglicherweise noch kontroverser ausfallen dürfen, so dass der Hörer durchgängig mitgerissen wird, nicht nur in einzelnen Passagen, mit denen gezeigt wird welches Potential eigentlich in der Erzählung und der Autorin steckt.

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Vita

Maja Lunde wurde 1975 in Oslo geboren, wo sie auch heute noch mit ihrer Familie lebt. Ihr Roman "Die Geschichte der Bienen" wurde mit dem norwegischen Buchhändlerpreis ausgezeichnet und sorgte auch international für Furore. Das Buch stand monatelang auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste und wurde in 30 Länder verkauft. "Die Geschichte des Wassers" ist der zweite Teil ihres literarischen Klima-Quartetts, das sich mit den Folgen menschlichen Handelns für die Natur beschäftigt.

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Christiane Pearce-Blumhoff

Christiane Blumhoff hatte ihren ersten Auftritt im Alter von neun Jahren in der Oper am Gärtnerplatz. Ihre Ausbildung absolvierte sie bei Ruth von Zerboni und Ado Riegler. Bundesweit bekannt wurde sie durch ihre Rollen in der ZDF-Reihe Liebe, Babys und... sowie zuvor im Theaterstadl von Peter Steiner. Außerdem ist sie regelmäßig in Beiträgen des Bayerischen Rundfunks zu hören. Sie hat in mehr als 20 Komödienstadl sowie in über 30 SchleichFernseh-Sendungen mitgewirkt und ist im Metropoltheater München zu sehen. Sie lebt und arbeitet in München.

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Shenja Lacher

Shenja Lacher, geboren 1978, ging nach seiner Schauspielausbildung an der HMT Rostock ans Theater, wo er u. a. Romeo, Hamlet, Danton und Raskolnikov spielte. Von der Bühne in Zittau führte ihn sein Weg über Mannheim und Oldenburg nach München, wo er von 2007 bis 2016 am Residenztheater engagiert war. Hier spielte Lacher u. a. Prinz Friedrich von Homburg, Orest und Peer Gynt. Neben seiner Bühnenarbeit übernahm er immer wieder Fernsehrollen, z. B. im "Tatort" oder im "Polizeiruf 110", einen verzweifelten Geiselnehmer im Film "Das letzte Wort" oder den Ermittler in "Das weiße Kaninchen". Shenja Lacher ist außerdem regelmäßig Sprecher beim Bayerischen Rundfunk und die Stimme mehrerer Hörbücher.Für den Hörverlag las er zuletzt Maja Lundes "Die Geschichte des Wassers", Veronica Roths "Rat der Neun" sowie Stephan Orths "Couchsurfing in Russland".

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