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Die Gestirne

Ungekürzte Lesung mit Sascha Rotermund

Kundenrezensionen (36)

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€ 28,10 [A]* | CHF 35,50*
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Hörbuch MP3-CD ISBN: 978-3-8445-1908-2

Erschienen: 09.11.2015
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"Der perfekte literarische Page-Turner." THE GUARDIAN
Ein Netz aus Glück und Schicksal

Neuseeland, zur Zeit des Goldrausches 1866: Als der Schotte Walter Moody nach schwerer Überfahrt nachts in der Hafenstadt Hokitika anlandet, trifft er im Rauchzimmer des örtlichen Hotels auf eine Versammlung von zwölf Männern, die einer Serie ungelöster Verbrechen nachgehen: Ein reicher Mann ist verschwunden, eine opiumsüchtige Hure hat versucht, sich das Leben zu nehmen, und eine ungeheuerliche Summe Geld wurde im Haus eines stadtbekannten Säufers gefunden. Mit der Stimme von Sascha Rotermund wird der Hörer hineingezogen in ein Geheimnis, wie mit Goldstaub bestreut und in Opium getränkt.

(4 mp3-CDs, Laufzeit: ca. 30h 43)

Exklusives Special mit Leseprobe, Interview und Verzeichnis der handelnden Personen zum Magazin

Eleanor Catton (Autorin)

Eleanor Catton wurde 1985 in Kanada geboren und wuchs in Christchurch, Neuseeland, auf. Sie studierte Englisch an der University of Canterbury und Kreatives Schreiben an der Victoria University of Wellington. 2008 nahm sie am Iowa Writers’ Workshop teil. Bereits für ihren Debütroman "Anatomie des Erwachens" erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen. Für ihren gut 1000 Seiten starken zweiten Roman "Die Gestirne" wurde sie 2013 als jüngste Autorin aller Zeiten mit dem renommierten Booker-Preis ausgezeichnet. Eleanor Catton lebt in Auckland und unterrichtet Kreatives Schreiben am Manukau Institute of Technology.


Sascha Rotermund (Sprecher)

Sascha Rotermund, Jahrgang 1974, studierte Schauspiel in Hannover. Es folgten zahlreiche Engagements an Theatern von Bremen bis Berlin. Im Fernsehen war er u. a. in der ZDF-Serie Küstenwache und in der RTL-Comedy 4 Singles zu sehen. Seit 2003 ist Sascha Rotermund außerdem ein gefragter Hörbuchinterpret und Synchronsprecher und lieh seine Stimme u. a. Joaquin Phoenix, Christian Bale, Jon Hamm in Mad Men, Omar Sy in Ziemlich beste Freunde sowie Benedict Cumberbatch in Star Trek – Into Darkness.


Melanie Walz (Übersetzerin)

Melanie Walz, geboren 1953 in Essen, wurde 1999 mit dem "Zuger Übersetzer-Stipendium", 2001 mit dem "Heinrich-Maria-Ledig-Rowohlt-Preis" und 2015 mit dem Übersetzerpreis der Stadt München ausgezeichnet. Sie ist die Übersetzerin von u. a. Antonia Byatt, John Cooper-Powys, Lawrence Norfolk.

Übersetzt von Melanie Walz
Originalverlag: btb HC

Hörbuch MP3-CD, 4 CDs, Laufzeit: 1843 Minuten

ISBN: 978-3-8445-1908-2

€ 24,99 [D]* | € 28,10 [A]* | CHF 35,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 09.11.2015

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[Rezension] Die Gestirne von Eleanor Catton [Hörbuch]

Von: ZeilenSprung - Literatur erleben Datum: 11.02.2016

zeilensprung-literatur-erleben.blogspot.de/

PRODUKTDETAILS:

Titel: Die Gestirne
Reihe: -
Autor: Eleanor Catton
Genre: Historischer Roman im Belletristikbereich
Herausgeber: der Hörverlag (ein Verlag der Verlagsgruppe Random House GmbH); Originalverlag: btb Hardcover (ein Verlag der Verlagsgruppe Random House GmbH)
Erscheinungstermin: 09. November 2015
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-8445-2017-0
Format: Hörbuch-Download
Gesamtspielzeit: ungekürzte Lesung 30h 43min.
Sprecher: Sascha Rotermund

PRODUKTINFORMATIONEN:

Kurzbeschreibung:
Neuseeland, zur Zeit des Goldrausches 1866: Als der Schotte Walter Moody nach schwerer Überfahrt nachts in der Hafenstadt Hokitika anlandet, trifft er im Rauchzimmer des örtlichen Hotels auf eine Versammlung von zwölf Männern, die einer Serie ungelöster Verbrechen nachgehen: Ein reicher Mann ist verschwunden, eine opiumsüchtige Hure hat versucht, sich das Leben zu nehmen, und eine ungeheuerliche Summe Geld wurde im Haus eines stadtbekannten Säufers gefunden. Mit der Stimme von Sascha Rotermund wird der Hörer hineingezogen in ein Geheimnis, wie mit Goldstaub bestreut und in Opium getränkt.

Der Verlag über das Buch:
"Der perfekte literarische Page-Turner." THE GUARDIAN
Ein Netz aus Glück und Schicksal

DIE BEWERTUNG

Meinung:
Ein Roman, welcher an die Schreibweise des 19. Jahrhunderts angelehnt ist, aber vor allem durch die Figuren überzeugt.

Das Cover/Die Gestaltung:
Die Schlichtheit passt zu diesem Epos, welcher in seiner Aufmachung sich ebenso dem Titel anpasst. So wird der Mondzyklus dargestellt, dessen Mondstadien unterlegt mit einem weiblichen Gesicht sind. Dies ist durch die Risse in diesen Bildern wirkt es altertümlich, welches sich auch gut an die im Roman spielende Zeit anpasst. So wirkt dieses Buch gerade durch seine Schlichtheit bei den Belletristiklesern sehr anziehend und lässt auch solche Leser zu diesem Buch greifen, welche nicht unbedingt dieses Genre lesen, geschweige denn im historischen Bereich eigentlich Zuhause sind.
2,0/2,0 Punkten

Die Figurentiefe/Die Figurenentwicklung:
Durch die Komplexität der Figuren, welche jeder zu ihrer Darstellung kommen, wird dieser Roman ein wahres Meisterwerk an der Vielschichtigkeit der Figuren. Da die Sprache sich an das 19. Jahrhundert anlehnt, sind die Sätze, in welchen die Autorin schreibt für einige etwas befremdlich. Zwar nicht einzigartig aber durchaus etwas anderes, wenn man nicht unbedingt mit dieser Art der Literatur vertraut ist. So werden die Figuren in ihrer Ganzheit auch durch die eigene Vergangenheit erzählt. Manchmal führt dies zwar dazu, dass man nicht mehr der geraden Linie folgen kann, aber dies ist für aufmerksame Leser kein Problem. So werden die Figuren bis ins kleinste Detail skizziert, sodass man sich auch in diese Figuren hineinversetzten kann, welche man eigentlich als schmierig und oberflächlich hält.
2,0/2,0 Punkten

Der Plot/Der Geschichtsverlauf:
Durch die vielen eingeworfenen Nebensätze, in welchen nicht nur die Geschichte der einzelnen Figuren erzählt, sondern auch die Umgebung beschrieben wird, zieht sich der Plot und wird ziemlich langatmig. Es wirkt manchmal etwas durcheinander, sodass man mehr als genau zuhören muss, um zu folgen. Aber gerade durch diese Komplexität bleibt der Plot für so manche Überraschung offen, sodass man nicht immer gleich die Puzzleteile zusammenfügen kann. Es ist vielmehr ein großes Bild, welches man zusammenfügen muss, als eine einfache Struktur, welche mit nur wenigen, oberflächlichen Teilen einem ins Gesicht springt. Auch wenn es verwirrend wirkt, durch seine vielen Nebenstränge, die bisweilen nicht immer geradlinig vorkommen, wird dieser Roman zu einer Lektüre, die nicht nur zum Zeitvertreib gelesen werden kann.
1,5/2,0 Punkten

Der Aufbau/Die Nachvollziehbarkeit:
Mit den vielen nebensächlichen Einschüben, die Kleinigkeiten in der Umgebung und Handlung beschreiben, bleibt der Aufbau ziemlich in die Länge gezogen und wirr durcheinander. Dennoch ist dies gerade das Interessante an der Story. Neben all diesen Nebensächlichen Beschreibungen findet man die Erkenntnisse, die zur Auflösung beitragen.
1,5/2,0 Punkten

Der Sprecher/Die Sprachqualität:
Sascha Rotermund schafft es trotz dieser epischen länge einem das Gefühl zu geben sich nicht zu langweilen. Durch ihn werden die einzelnen Figuren lebendig, die langen Passagen nicht wirr und durchgängig bleibt auch der rote Faden, welcher er in seine Stimme setzt, um die einzelnen Figuren auf- und auszubauen.
2,0/2,0 Punkten

Fazit:
Mit 9,0 von 10,0 Punkten vergebe ich all denjenigen die Leseempfehlung, die sich nicht von einer ziemlichen länge beeindrucken lassen. Dieser Roman ist zwar nicht literarisch für mich eine Sensation, da die Sprache, welche Eleanor Catton mir nicht fremd ist. So bleibt dieser Teil des Versprechens für mich leider nicht erfüllt, aber umso erstaunter war ich über die Komplexität der Figuren, welche durch die vielen Einschübe ihre Handlungen nachvollziehbar machen und auch ihre Vergangenheit erzählen, damit man als Zuhörer sich in diese hineinfühlen kann.

Ganz nett

Von: funne Datum: 11.02.2016

funneswelt.blogspot.de

Neuseeland, 1866. Der Goldrausch ist in vollem Gange. Im Massen strömen eifrige Goldgräber aus aller Welt nach Hokitika, um in den dortigen Minen ihr Glück zu machen.
In dem Raucherzimmer eines Hotels trifft derweilen Walter Moody auf eine seltsame Versammlung von 12 Männern, die unterschiedlicher nicht sein könnten - und die er soeben offensichtlich bei einer wichtigen Besprechung gestört hatte. Jeder von ihnen ist ein Puzzlestück in einer verworrenen Geschichte um einen toten Alkoholiker, einen verschwundenen Reichen und eine opiumsüchtige Hure. Und, wie es der Zufall so will, hat auch Walter Moody sein Steinchen zum Mosaik hinzuzufügen.

Meine Meinung:

Zur Erklärung im Voraus: Die zwölf Männer im Rauchzimmer des Hotels stellen die zwölf Tierkreiszeichen in der Astrologie dar. Und die Kapitel werden im Laufe der Geschichte immer kürzer - wie die Mondphasen im Laufe der Zeit immer weniger vom Mond preisgeben. Auch wurde das Schicksal der sich Liebenden von einer bestimmten Sternenkonstellation vorherbestimmt. So hat Eleanor Catton einen Rahmen geschaffen, der zum Titel und zum Cover passt, obwohl man durch die Geschichte an sich kaum darauf kommen könnte (Ich war anfangs verwirrt, was die Kapitelüberschriften (z.B. "Zunehmender Mond im Stier") und das Cover/der Titel mit der Geschichte zu tun hatten).

Was die Geschichte angeht, hat es mir sehr gut gefallen. Allerdings fällt mir gerade nicht ein, wie ich das alles positiv formulieren könnte. Denn es klingt doch sehr negativ:
Zum Beispiel wurde nacheinander ein und dieselbe Geschichte aus verschiedenen Sichten erzählt. Am Ende des Buches hatte man zig verschiedene Meinungen und Erklärungen, ohne zu wissen, welche nun wahr ist und wie das alles wirklich passiert ist.
Auch die Charaktere sind letztlich schwer zu charakterisieren, hat man sich doch durch die verschiedenen Sichtweisen jeweils völlig unterschiedliche Meinungen über sie bilden können.
Der Leser wird zum rätseln aufgefordert, ohne am Ende mit der Lösung belohnt zu werden.

Ich bin nicht ganz sicher, was ich von dieser Methode, eine Geschichte zu erzählen, halten soll... Einerseits ist es recht originell, und vielleicht sogar realistischer und bietet mehr Freiraum zur eigenen Meinungsbildung, als gewöhnliche einseitige POVs. Andererseits ist es doch sehr verwirrend.

Verwirrend ist auch die Geschichte selbst. Grob kann man sie nachvollziehen... allerdings sind da so viele Nebengeschichten und Details, die man nicht ganz blickt. Vor allem da es ein Hörbuch war, hat es sich nicht ganz so geeignet für eine so komplizierte Geschichte. Noch dazu scheint die Autorin eine Schwäche für Sätze zu haben, die in sich selbst bis zu zehn mal von neuem beginnen. Das ist wie in Mathe eine von diesen Monsteraufgaben mit Klammern in Klammern in Klammern und so weiter.
Ihr kennt die alle (☞°∀°)☞

Bevor ich zum Vorleser komme noch ein Letztes: Es ist schwer zu beschreiben, wieso die Geschichte so spannend war, obwohl oft genau das selbe, nur aus anderen Sichten erzählt wurde, und obwohl alles so unendlich lang war. Der Großteil bestand nicht aus aktiver Handlung, von Action ganz zu schweigen, sondern eher aus Erzählungen und Erinnerungen, aus denen die Geschichte zusammengebastelt wurde. Trotzdem war es sehr interessant zuzuhören. Keine Geschichte, die man kennen muss... aber ganz nett.

Den Vorleser finde ich einfach klasse. Er hat eine angenehme Stimme, der ich jeden Tag zuhören könnte. Auch hat man super gut zwischen den unterschiedlichen Charakteren unterscheiden können, denn Herr Rotermund hat die Stimmenvariation echt drauf. Bis auf wenige Worte, die man anders ausspricht (Sorry... aber so ist es), habe ich nichts zu bemängeln.

Fazit:
Eine nette Geschichte. Etwas langatmig und verwirrend und schwer im Überblick zu behalten, aber an sich sehr hörenswert, was nicht zuletzt dem tollen Vorleser zugute kommt. Ich bin nicht sicher, ob ich das Buch (das über 1000 Seiten haben soll) genauso gerne gelesen hätte, wie ich das hier gehört habe.

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