Hörbuch MP3-CD (gekürzt)
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Nach der "Geschichte der Bienen" der neue Bestseller von Maja Lunde

Vom St. Petersburg der Zarenzeit über das Deutschland des Zweiten Weltkriegs bis in ein Norwegen der nahen Zukunft erzählt Maja Lunde von drei Familien, dem Schicksal einer seltenen Pferderasse und vom Kampf gegen das Aussterben der Arten. Wie verändert sich das Ganze, wenn ein Teil verschwindet? Ein bewegender, großer Roman über Freiheit und Verantwortung, die große Gemeinschaft der Lebewesen und die alles entscheidende Frage: Reicht ein Menschenleben, um die Welt für alle zu verändern?

Gelesen von Thomas Loibl, Meike Droste, Beate Himmelstoß, Susanne Schröder und Thomas M. Meinhardt.

(2 mp3-CD, Laufzeit: 13h 40)


Aus dem Norwegischen von Ursel Allenstein
Originaltitel: Przewalskis hest (Aschehoug)
Originalverlag: btb HC
Hörbuch MP3-CD (gekürzt), 2 CDs, Laufzeit: 13h 40min
ISBN: 978-3-8445-3433-7
Erschienen am  21. Oktober 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Przewalski-Pferde

Von: Literaturwerkstatt-kreativ / Blog

28.01.2020

„Literaturwerkstatt- kreativ / Blog“ stellt vor „Die letzten ihrer Art“ (Hörbuch) von Maja Lunde Das Klima-Quartett: 
1. Die Geschichte der Bienen
 2. Die Geschichte des Wassers 3. Die Letzten ihrer Art „Vom St. Petersburg der Zarenzeit über das Deutschland des Zweiten Weltkriegs bis in ein Norwegen der nahen Zukunft erzählt Maja Lunde von drei Familien, dem Schicksal einer seltenen Pferderasse und vom Kampf gegen das Aussterben der Arten.“ Russland, 1881 Michail Alexandrowitsch Kowrow der im St. Petersburger Zoo arbeitet, reist mit dem Deutschen Tierfänger Wilhelm Wolff in die Mongolei um für den Zoo einige Takhis – auch Przewalski-Pferde genannt – zu fangen. Mongolei, 1992 Die deutsche Tierärztin Karin reist in die Mongolei, mit im „Gepäck“ sind einige Przewalski-Pferde. Diese sind in der Mongolei längst ausgestorben. Karin hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht diese Pferde vor dem Aussterben zu bewahren und durch Zuchtprogramme in Europa ist es ihr weitgehend gelungen. Nun sollen also einige Tiere in der Mongolei, in ihre ursprüngliche Heimat, wieder ausgewildert werden. Begleitet wird sie von ihrem erwachsenen Sohn Matthias, der gerade einen Drogenentzug hinter sich hat. Norwegen, 2064 Eva lebt isoliert mit ihrer vierzehnjährigen Tochter Isa alleine auf einem Hof in Heiane. Dort wurden vor dem Klimakollaps seltene Tiere gehalten. Diese musste Eva fast alle in die Freiheit entlassen, da sie kaum noch genug zu essen für sich und ihre Tochter hatte. Zwei Przewalski-Pferde allerdings versucht Eva zu retten, um deren Fortbestand zu sichern. Eines Tages trifft Eva eine fremde Frau – Louise – und nimmt sie mit auf ihren Hof. Fazit: “Die letzten ihrer Art” ist der dritte Band, des von Maja Lunde angelegten Klimaquartetts. Nachdem sie mich mit ihrem ersten Buch „Die Geschichte der Bienen,“ absolut begeistert hat, konnte der Funke leider bei „Der Geschichte des Wassers“ nicht wirklich herüberspringen. Von daher war ich sehr gespannt auf dieses neue Buch. Wie schon bei den ersten Teilen bleibt die Autorin ihrem Hauptthema „Mensch und Natur“ treu und widmet sich diesmal den Przewalski-Pferden. Diesmal hat mir das neue Buch wieder deutlich besser gefallen, einmal weil ich sowieso Pferdeliebhaberin bin und die Geschichte der Wildpferde äußerst interessant fand, aber auch weil die einzelnen Geschichten wesentlich spannender, vielschichtiger und interessanter dargeboten wurden. Lunde erzählt in recht kurzen Kapiteln, flüssig und leicht, ohne viel Geschnörkel. Trotz der ständigen Zeitenwechsel verliert man nie den Überblick und der Spannungsbogen bleibt konstant erhalten. Interessant empfand ich, das Louise, die bereits in der Geschichte des Wassers mit von der Partie war, auch diesmal wieder mit dabei ist. Das dieses Hörbuch von 6 Sprecher/Innen gesprochen wird, ist schon etwas sehr Besonderes. Doch jeder hat seine jeweilige Rolle gut und authentisch interpretiert und so seinen Teil zum guten Gelingen des Hörbuches beigetragen. Besonders hervorheben möchte ich dennoch Thomas Loibl, der mit seiner Stimme und Interpretation „Michail“ hervorragend getroffen hat. Ein beachtlich gut recherchierter und hervorragend erzählter dritter Teil! Besten Dank an den Hörverlag für das Rezensionsexemplar

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Wieder ein eindrücklicher Roman über eine Zukunft, in der die Klima- und Lebensbedingungen sich gravierend verändern werden

Von: Silke Schröder, hallo-buch.de

28.10.2019

Mit „Die letzten ihrer Art“ legt Maja Lunde den dritten Band ihrer Roman-Reihe über Klimathemen vor. Diesmal stehen die sogenannten Przewalski-Pferde im Mittelpunkt, die lange Zeit als letzte Überlebende Art eines Urwildpferdes galten und bis heute durch Zuchtprogramme in Zoos und durch Auswilderungsprogramme vor dem endgültigen Aussterben geschützt werden sollen. Maja Lunde switcht immer wieder zwischen den drei Zeitebenen ihrer Geschichte hin und her. Stets gehen ihre Protagonisten dabei ihrer Zeit und ihren Möglichkeiten entsprechend mit den Pferden um: Kommt es bei Michail 1881 noch nicht so sehr darauf an, wie viele Fohlen die strapazierende Reise in den Zoo überstehen, so ist für die Tierärztin Karin 1992 jedes einzelne Pferd ein besonders Wesen, dem sie fast mehr Gefühle entgegenbringt als ihrem Sohn. Und 2064 kämpft Eva wegen der Pferde einen fast hoffnungslosen Kampf um das Überleben ihres Hofes. So ist auch „Die letzten ihrer Art“ wieder ein eindrücklicher Roman über eine Zukunft, in der die Klima- und Lebensbedingungen sich gravierend verändern werden. Geradezu sinnbildlich dafür stehen die Wildpferde, deren menschengemachtes Aussterben bislang durch Gefangenschaft und menschliches Engagement verhindert werden konnte – Ausgang ungewiss. Die leicht gekürzte Fassung des Romans wird hervorragend von Thomas Loibl, Meike Droste, Beate Himmelstoß, Susanne Schroeder, Thomas M. Meinhardt und Katja Bürkle gelesen.

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Vita

Maja Lunde wurde 1975 in Oslo geboren, wo sie auch heute noch mit ihrer Familie lebt. Ihr Roman "Die Geschichte der Bienen" wurde mit dem norwegischen Buchhändlerpreis ausgezeichnet und sorgte auch international für Furore. Das Buch wurde in 30 Länder verkauft, stand monatelang auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste und war der meistverkaufte Roman 2017. Zuletzt erschien der zweite Teil ihres literarischen Klimaquartetts, "Die Geschichte des Wassers".

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Thomas Loibl, bekannt aus Film- und Fernsehproduktionen (u. a. »Sommer in Orange«, »Die Vermessung der Welt«, »Toni Erdmann«), steht seit 1994 auf Theaterbühnen. Aktuell ist er Ensemblemitglied des Residenztheaters München.

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Meike Droste

Meike Droste, geboren 1980 in Bobingen, ist eine deutsche Schauspielerin. Ihre Ausbildung absolvierte sie an der Otto-Falckenberg Schule in München, danach war sie unter anderem Ensemblemitglied bei den deutschen Kammerspielen, am Schauspielhaus Zürich sowie am Berliner Ensemble. Neben ihren Theaterrollen ist sie auch regelmäßig in Film- und TV-Produktionen zu sehen. 2008 wurde sie für "Mord mit Aussicht" für den Deutschen Fernsehpreis nominiert, seit Januar 2017 spielt sie die Hauptrolle in der ARD-Serie "Frau Temme sucht das Glück".

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Beate Himmelstoß

Beate Himmelstoß ist eine der bekanntesten Stimmen des BR. Facettenreich und vielseitig sind vor allem ihre Agatha-Christie-Lesungen und Interpretationen historischer Romane von Ariana Franklin bis Julian Fellowes.

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Susanne Schroeder

Susanne Schroeder spielte u. a. an den Kammerspielen und am Residenztheater in München, am Theater Luzern, am Hessischen Staatstheater in Kassel sowie in zahlreichen Produktionen der freien Szene München. Seit 2009 arbeitet sie als Sprecherin für den Bayerischen Rundfunk. Darüber hinaus kennt man sie durch ihre Auftritte in Kino- und Fernsehfilmen. Für den Hörverlag las sie u. a. die Agatha-Christie-Krimis "Sie kamen nach Bagdad", "Der Mann im braunen Anzug", "Der unheimliche Weg" und "Rächende Geister".

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Thomas M. Meinhardt ist ein Meister der düsteren, spannungsgeladenen Stoffe. Er las u. a. Elisabeth Herrmanns »Versunkene Gräber«, Erik Axl Sunds »Victoria-Bergman-Trilogie« und Ellen Sandbergs »Die Vergessenen«.

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Katja Bürkle

Katja Bürkle studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Vom dortigen Staatstheater erhielt sie ihr erstes festes Engagement. 2002 wurde sie von Theater heute zur Nachwuchsschauspielerin des Jahres ernannt. Seit 2008 ist sie Ensemblemitglied an den Münchner Kammerspielen. Immer wieder ist sie auch im Fernsehen präsent, so zuletzt im Tatort Stuttgart (Der Inder). Für den Hörverlag sprach sie erstmal 2015 im Hörspiel Leben und Ansichten von Tristram Shandy, Gentleman eine Rolle.

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