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Die Moortochter Psychothriller

Gekürzte Lesung mit Julia Nachtmann

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Hörbuch MP3-CD (gek.) ISBN: 978-3-8445-2710-0

Erschienen:  24.07.2017
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»Ein sensationell guter Psychothriller!« LEE CHILD

Helena Pelletier lebt in Michigan auf der dünn besiedelten Upper Peninsula. Sie ist eine ausgezeichnete Fährtenleserin und Jägerin – Fähigkeiten, die sie als Kind von ihrem Vater gelernt hat, als sie in einer Hütte mitten im Moor lebten. Für Helena war ihr Vater immer ein Held – bis sie vor fünfzehn Jahren erfuhr, dass er in Wahrheit ein gefährlicher Psychopath ist, der ihre Mutter entführt hatte. Zwei Jahre später wurde er gefasst und sitzt seitdem im Hochsicherheitsgefängnis. Doch als Helena eines Tages in den Nachrichten hört, dass ein Gefangener entkommen ist, weiß sie sofort, dass es ihr Vater ist. Nur Helena ist in der Lage, ihn aufzuspüren. Es wird eine brutale Jagd, denn er hat noch eine Rechnung mit ihr offen ...

Gelesen von Julia Nachtmann.

(1 mp3-CD, Laufzeit: ca. 8h 40)

Karen Dionne (Autorin)

Karen Dionne hat in jungen Jahren mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter ein alternatives Leben in einer Hütte auf der Upper Peninsula geführt. Ihre damaligen Erfahrungen in der Wildnis hat sie nun in ihren außergewöhnlichen Psychothriller "Die Moortochter" eingebracht. Heute lebt Karen Dionne mit ihrem Mann in einem Vorort von Detroit, wo sie an ihrem nächsten Psychothriller schreibt.


Julia Nachtmann (Sprecherin)

Julia Nachtmann, geboren 1981 in Filderstadt bei Stuttgart, war bereits während ihres Studiums an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg in mehreren Inszenierungen am Thalia Theater zu sehen. Von 2005 bis 2013 gehörte sie zum Ensemble des Deutschen Schauspielhauses Hamburg, wo sie u.a. die Rollen der Julia in "Romeo und Julia" und der Luise in Schillers "Kabale und Liebe" verkörperte. 2006 wurde sie für ihre darstellerische Leistung mit dem Boy-Gobert-Preis ausgezeichnet. Derzeit ist sie am Deutschen Theater Berlin in "Nathan der Weise" zu sehen. Neben dem Theater wirkte Julia Nachtmann auch in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen sowie in der Kinokomödie "Die Kirche bleibt im Dorf" (2012) mit. Außerdem ist sie auch als Hörbuchsprecherin und beim Rundfunk tätig. Für den Hörverlag war sie u.a. in "Paranoia" von Trevor Shane, in "Der letzte Stern" von Rick Yancey sowie in "Die Moortochter" von Karen Dionne zu hören.

Übersetzt von Andreas Jäger
Originalverlag: Goldmann Paperback

Hörbuch MP3-CD (gekürzt), 1 CD, Laufzeit: 520 Minuten

ISBN: 978-3-8445-2710-0

€ 14,99 [D]* | € 16,90 [A]* | CHF 21,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen:  24.07.2017

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Kleiner Schatten

Von: wal.li Datum: 19.11.2017

wallis-buechersichten.blogspot.de/

Kleiner Schatten so nannte sie ihr Vater. Helena glaubt, aus dem großen Schatten ihres Vaters heraus getreten zu sein. Ein Irrtum wie sie feststellen muss. Jahrelang lebte sie relativ glücklich und zufrieden mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern. Verschwiegen hat sie allerdings, dass der Vater ihre Mutter entführte als sie kaum ein Teenager war und dass Helena in einer Hütte im Wald geboren wurde. Als Kind hat Helena zu ihrem Vater aufgeschaut. Wenn er sie maßregelte, gab sie sich selbst die Schuld. Doch je älter sie wurde, desto mehr fing sie an zu hinterfragen, ob das teilweise grausame Verhalten wirklich gerechtfertigt ist.

Der Vater ist aus dem Gefängnis ausgebrochen und Helena ist die Einzige, die sich in ihn hinein denken kann, die ihn finden kann. Helena versucht, ihre Familie zu schützen. Alleine macht sie sich auf den Weg. Jeder Schritt wirkt wie ein Schritt in die Vergangenheit. Kann sie den Vater jagen, der einmal ihr Idol, ihr großes Vorbild war? Erinnerungen an ihre Kindheit, an ihre Jugend steigen auf. Eine Zeit, die sie nicht mit liebevollen Eltern erleben durfte, sondern mit einem übergriffigen Vater, der die Mutter klein hält und der eine Tochter nach seinem Frauenbild formen will.

Wenn man von diesem Vater liest, möchte man mit den Zähnen knirschen. Gleichzeitig denkt man an die kleinen Problemchen, die man mit den eigenen Eltern hatte und ist dankbar, dass man doch größtenteils in behaglicher Geborgenheit aufwachsen durfte. Hoffentlich ist es nur ein perfides Gedankenspiel, das die Autorin darbietet. Hoffentlich gibt es solche Widerlinge nicht. Doch wie schwierig ist es für eine Tochter, die unter einem solchen Einfluss aufgewachsen ist, sich endgültig zu lösen. Schwer verständlich sind manche Gedanken Helenas, gut nachvollziehbar andere. Doch hin und wieder hat man das Gefühl, die Erinnerungen machen einen zu großen Teil der Handlung aus. Der Showdown zwischen Vater und Tochter lässt ein Element einer spannenden Suche vermissen, an der Polizei und Ehemann beteiligt sein sollten. Ein Stück für zwei Personen, eigentlich nur eine Person, da meist darauf verzichtet wird, Reflexionen anderer bekannt zu geben.

Ein spannender Psychothriller, der zwar einige Wünsche nicht erfüllt, der aber dennoch mitreißt. Gelesen von Julia Nachtmann, die es versteht, den Vater richtig schön unsympathisch wirken zu lassen und die Helenas vielschichtigem Charakter gekonnt Ausdruck verleiht.
3,5 Sterne

Eine lange Reise in die Vergangenheit mit schnellem Showdown

Von: Shondra Datum: 14.11.2017

shondrasblogwelt.com

Die Moortochter von Karen Dionne gelesen von Julia Nachtmann

! Achtung Spoiler !

Helen wächst auf der Upper Peninsula mit ihrem Vater und ihrer Mutter auf. Ein kaum bewohntes und sehr wildes Fleckchen Erde, dort lernt sie Jagen und sich von den Dingen zu ernähren die, die Natur so hergibt. Ihr Vater ist ihr Vorbild, die Mutter eher ein schwaches Anhängsel der sie oft trotzt. Doch ihr Vater ist auch ein sehr strenger und harter Mann, so wird sie bei nichtgehorsam und versagen oft hart bestraft. Sie kennt es nicht anders und sieht dies als selbstverständlich und richtig an. Teils zürnt sie der Mutter die sich nicht auflehnt gegen ihren Mann, und ihr zur Hilfe kommt.

Eines Tages als der Vater zur Jagd ist kommt ein Schneemobil zum Haus, ein Mann den ihre Mutter wohl heimlich getroffen hat will ihr zur Flucht verhelfen. Helen erfährt das ihr Vater, ihre Mutter als junges Mädchen entführt hat und sie seither gefangen hält. Zunächst glaubt sie dem Mann und ihrer Mutter nicht, doch als ihr Vater zurück kommt, und die Situation eskaliert, gerät ihre bisher gekannte Welt ins wanken. Der Vater bestraft seine Frau und den Mann auf grausame Weise. Helen hadert noch mit sich und dem was sie erfahren hat, doch ist ihre Neugierde so groß das sie den Gefangenen immer wieder aufsucht, um zu hören was er zu sagen hat. Schließlich ergreift sie zusammen mit ihrer Mutter die Flucht und schafft es gerade noch zu entkommen.

Fünfzehn Jahre später erfährt Helen das ihr Vater der zwei Jahre nach ihrer Flucht verhaftet wurde, ausgebrochen ist. Auf seiner Flucht hinterlässt er blutige Spuren, jeder der ihm in den Weg kommt verliert sein Leben. Helen ist mittlerweile selbst Ehefrau und Mutter von zwei Töchtern, und sie weiß das ihr Vater noch eine Rechnung mit ihr offen hat. Keiner, nicht einmal ihr Mann weiß von ihrer Vergangenheit, doch nun scheint alles wieder aufzubrechen. Helen bringt ihre Familie in Sicherheit und macht sich auf die Suche nach ihrem Vater in der Upper Peninsula, sie weiß das nur sie ihn finden kann.

Die Suche nach ihrem Vater, ist zugleich eine Reise in die Vergangenheit. So kommt es zu einem spannenden Fährtenlesespiel, das sie bereits als Kind mit ihrem Vater gespielt hat.

Mir hat das Hörbuch sehr gut gefallen, die Geschichte war sehr spannend. Es war jedoch mehr eine Reise in die Vergangenheit als das diese in der Gegenwart spielte, die Suche nach ihrem Vater wurde zwischen den Rückblenden immer wieder aufgegriffen. Aber die Geschichte drum herum war interessanter und ausführlicher, als der Showdown, dieser kam schnell auf den Punkt und schon war es vorbei.




Mir wurde das Rezensionsexemplar kostenlos zur Verfügung gestellt.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Von: Doris Oberauer aus Grieskirchen Datum: 22.12.2017

Buchhandlung: Thalia.at

Ein Psychothriller der etwas anderen Art. Sehr spannender Schreibstil.

Von: Silke Kindler aus Wismar Datum: 26.07.2017

Buchhandlung: Bücherwelten Inh. Silke Kindler

Hallo ,



habe gerade "Die Moortochter" zu Ende gelesen. Ich hatte wirklich das Gefühl,

die Autorin hat es selbst erlebt, so nah, so spannend - genial !

Manchmal kam ich mir wie ein Teenager in einem Horrorfilm vor, und wollte ihr zurufen-

"pass auf !" oder " Nicht !!"

Mit der Deko , die ich schon bekommen habe, kann ich den sicherlich super verkaufen !

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