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Die Unglückseligen

Ungekürzte Lesung mit Bibiana Beglau

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Hörbuch MP3-CD ISBN: 978-3-8445-2213-6

Erschienen: 26.02.2016
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Auf der Suche nach dem Geheimnis des Lebens

Johanna Mawet ist Molekularbiologin und forscht an Zebrafischen und Mäusen zur Unsterblichkeit von Zellen. Während eines Forschungsaufenthalts in den USA gabelt sie einen merkwürdig alterslosen Herrn auf. Je näher sie ihn kennenlernt, desto abstrusere Erfahrungen macht sie mit ihm. Schließlich gibt er, den Johanna schlicht für einen Verrückten hält, sein Geheimnis preis. Er sei der Physiker Johann Wilhelm Ritter, geboren 1776. Starker Tobak für eine Naturwissenschaftlerin von heute. Um seiner vermeintlichen Unsterblichkeit auf die Spur zu kommen, lässt sie seine DNA sequenzieren. Als Johannas Kollegen misstrauisch werden, bleibt dem sonderbaren Paar nur eines: die Flucht, dorthin, wo das Streben nach wissenschaftlicher Erkenntnis und schwarze Romantik sich schon immer gerne ein Stelldichein geben – nach Deutschland.

Preisträger des Deutschen Hörbuchpreises 2017

(2 mp3-CDs, Laufzeit: 18h 48)

Thea Dorn (Autorin)

Thea Dorn, geboren 1970, studierte Philosophie und Theaterwissenschaften in Frankfurt, Wien und Berlin und arbeitete als Dozentin und Dramaturgin. Sie schrieb eine Reihe preisgekrönter Romane und Bestseller (u.a. "Die Hirnkönigin"), Theaterstücke, Drehbücher und Essays (u.a. "Die neue F-Klasse – Wie die Zukunft von Frauen gemacht wird") und zuletzt mit Richard Wagner den Sachbuch-Bestseller „Die deutsche Seele“. Sie moderierte die Sendung "Literatur im Foyer" im SWR-Fernsehen und kuratierte unter dem Motto "Hinaus ins Ungewisse!" das "forum:autoren" beim Literaturfest München 2012. Der Film "Männertreu", zu dem sie das Drehbuch geschrieben hat, wurde 2014 mit dem "Deutschen Fernsehpreis" als bester Fernsehfilm des Jahres und 2015 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Seit März 2017 ist sie festes Mitglied beim "Literarischen Quartett". Thea Dorn lebt in Berlin.


Bibiana Beglau (Sprecherin)

Bibiana Beglau, 1971 geboren, erhielt ihre Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Seit 1995 arbeitet sie fürs Theater. Als Bibiana Beglau in Thomas Ostermeiers "Disco Pigs" auf der Bühne stand, wurde sie von Volker Schlöndorff entdeckt und für die Hauptrolle im Kinofilm "Die Stille nach dem Schuss" (2000) engagiert, für die sie u. a. mit dem Silbernen Bären als beste Darstellerin ausgezeichnet wurde. 2007 erhielt sie mit dem TV-Film "Unter dem Eis" den Grimme-Preis. Seit 2011 gehört sie zum Ensemble des Residenztheaters München. 2012 hat sie den Kurt-Meisel-Preis in Anerkennung ihrer großen Schauspielkunst am Residenztheater erhalten. 2014 wurde Bibiana Beglau von der renommierten Zeitschrift "theater heute" zur Schauspielerin des Jahres gewählt. Beim Hörverlag ist sie u. a. in der hochgelobten Hörspielinszenierung von Emily Brontës "Sturmhöhe" (2012) in der Rolle der Nelly Dean zu hören, sie spricht Paula Dalys "Die Schuld einer Mutter" sowie Sue Monk Kidds "Die Erfindung der Flügel".

17.09.2017 | 14:00 Uhr | Stechlin-Menz

Lesung

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Mehr Infos

Streuobstwiese Menz
Gartenweg
16775 Stechlin-Menz

06.12.2017 | 19:00 Uhr | Bonn

Lesung und Diskussion im Rahmen der Talkreihe „Science on“

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Mehr Infos

Bundeskunsthalle
Friedrich-Ebert-Allee 4
53113 Bonn

Hörbuch MP3-CD, 2 CDs, Laufzeit: 1128 Minuten

ISBN: 978-3-8445-2213-6

€ 24,99 [D]* | € 28,10 [A]* | CHF 35,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 26.02.2016

  • Leserstimmen

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Beeindruckend, aber nicht massentauglich

Von: Buecher Loewe Datum: 19.07.2016

buecherloewe.de

Als ich mir dieses Hörbuch ausgesucht habe wusste ich Gott sei Dank noch nicht wie sehr es mich persönlich berühren würde, dazu aber später :-(

Das Titelbild hat mich gleich angesprochen und als ich den Klappentext gelesen habe, was ich bei Hörbüchern ja nicht immer tue, dachte ich mir das dieses Hörbuch interessant ist. Auch die Sprecherin war mir bis dato gänzlich unbekannt, hat sich im Nachhinein aber als wahrer Volltreffer für diesen Titel erwiesen.
Thea Dorn ist mir seit vielen Jahren bekannt. Sie hat lange Zeit eine Literatursendung im TV gemacht, ich weiss allerdings nicht mehr wie sie hieß und ob sie vielleicht noch läuft. Aber ich kann mich noch sehr gut an Thea Dorn erinnern. Die Art und Weise wie sie diese Sendung moderierte hat mir damals mehr als gut gefallen. Dadurch habe ich mich natürlich auch für ihre Bücher interessiert. Mein erster Titel von ihr war der preisgekrönte Titel “Die Hirnkönigin” aber ganz ehrlich? Ich bin damit überhauptnicht eins geworden, gerne lese ich ja blutig und es darf auch mal etwas “schräg” sein, aber das war mir dann doch irgendwie zu ….
Aber zurück zu diesem Titel, der als Hörbuch ungekürzt daher kommt. Über 18 Stunden ist schon ein gewaltiges Werk, das hat man mal nicht so eben weg gehört.
Die Sprecherin hat eine gute und tolle Art zu lesen. Man sch schnell einhören und bekommt aufgrund der Sprache und der Klangfarbe der Stimme recht schnell mit ob gerade Johanna oder Johann hier einen Auftritt hat. Die Betonung ist in meinen Augen gelungen und mir war die Stimme über die ganze Zeit angenehm und gut verständlich.
Grundsätzlich ist das Thema nicht nur ein großer literarischer Stoff, ganz ehrlich wer hat noch nicht über das Leben und das Sterben nachgedacht. Wäre es wirklich schön, das ewige Leben?
Als Johanna auf Johann trifft, denkt sie erst sie hat es mit einem verwirrten alten Mann zu tun. Im Laufe der Zeit kommt Johanna hinter das Geheimnis von Johann Ritter.
Der Physiker behauptet 1776 geboren zu sein. Das kann Johanna natürlich nicht einfach so glauben und sie nimmt eine Blutprobe um das Alter zu bestimmen. Das Ergebnis macht sie fassungslos. Leider bleiben ihre Forschungen nicht unbeobachtet und so beschliesst das ungleiche Paar nach Deutschland zu gehen. Dort beginnen die beiden gemeinsam zu forschen. Zum Ende der ungewöhnlichen Geschichte spielt Die Stadt Jena und eine Krebserkrankung eine große Rolle. Dies hat leider einen ganz persönlichen Hintergrund genau zu der Zeit des Hörens für mich gehabt. Daher ist dieses Hörbuch quasi ein “Schicksalshörbuch” für mich und ich bin mir nicht sicher ob ich ein Zweithören in nächster Zeit schaffe, das liegt aber nur an unserem familiären Schicksal welches sehr stark mit beiden Themen verbunden ist.

Mich hat die Sprache fasziniert allerdings kann man dieses Roman wirklich nicht mit ihren anderen Büchern vergleichen würde ich meinen…
Ich bin mir aber ganz sicher, das die Meinungen über dieses Hörbuch ziemlich auseinander gehen werden. Dieses Hörbuch ist ganz sicher nicht massentauglich. Thea Dorn ist schon eine besondere Autorin, deren Art nicht wirklich einfach ist, aber in meinen Augen schon etwas Besonderes.

Die Unglückseligen

Von: gosureviews Datum: 30.06.2016

www.gosureviews.blogspot.de

Dank dem Bloggerportal und „der Hörverlag“ konnte ich mir die Hörbuchfassung von Thea Dorns Roman „Die Unglückseligen“ anhören. Das Buch interessierte mich schon länger auf Grund der behandelten Thematik, die Suche nach der Unsterblichkeit.
Zuerst einmal ein großes Lob an die Sprecherin, die es auf großartige Weise geschafft hat, mit ihrem großen Stimmenrepertoire die vielen verschiedenen Sprachstile und Figuren darzustellen. Das ist nämlich kein einfaches Unterfangen bei diesem ausgeklügelten Werk von Thea Dorn. Jeder Erzähler hat seine eigene Sprache.
Der unsterbliche Ritter, Johann Wilhelm Ritter, redet nämlich mit einem Touch Deutsch wie man es vor 250 Jahren gesprochen hat, jedoch etwas auf unsere Zeit angepasst. Das wirkt zunächst einmal etwas gewöhnungsbedürftig, verleiht der Person aber mehr Authentizität, wenn es um seine Ansichten geht, die sich in den 250 Jahren recht wenig entwickelt haben.
Auch gibt es zwischen den Kapiteln kurze Einschübe in denen sich der Teufel in Versform zu Worte meldet. Das Ganze wirkt an diesen Stellen wie eine Karikatur von Faust.
Zu guter Letzt gibt es dann noch unsere Protagonistin die Molekularbiologin „Johanne Mawet“, deren Lebensziel es ist die Unsterblichkeit zu erforschen. Eine Person die zu Beginn nüchtern, wissenschaftlich und sachlich die Welt betrachtet, trifft nun auf diesen altbackenen Ritter, der sich jeglicher Logik entziehend fast drei Jahrhunderte zu leben scheint. Zunächst ungläubig dieser Tatsache gegenüberstehend, muss diese rational denkende Wissenschaftlerin jedoch eingestehen, dass diese Behauptungen der Wirklichkeit entsprechen, begründet durch unwiderlegbare Labortests, die Sie von mehreren Laboren hat durchführen lassen.
Und hier beginnt das meiner Ansicht nach geniale, zum anderen traurige an diesem Buch. Die totale Destruktion des Charakters der Molekularbiologin. Fantastich schreibt Thea Dorn wie sich Johanna langsam aber stetig von der rationalen Wissenschaftlerin, hin zur wahnsinnigen Teufelsbeschwörerin entwickelt.
Und wieder ein Lob an die Sprecherin, die diese Wandlung auch stimmlich gut wiedergespiegelt hat.
So genial ich diesen Abstieg jedoch fand, so schade fand ich es in Bezug auf das grundlegende Thema der Forschung an der Unsterblichkeit. Ich fand das Ganze wurde hier eher ad absurdum geführt und ins lächerliche gezogen. Eigentlich schade bei diesem interessanten Thema.
Trotzdem hat mir das Buch recht gut gefallen, auch wenn ich einige Aspekte nicht glaubwürdig fand. So zum Beispiel fand ich etwas merkwürdig wie wenig sich Wilhelm der Zeit angepasst hat, wie wenig er mit der Technik der heutigen Zeit umgehen kann. Ich hätte mehr geistige und moralische Weiterentwicklung bei einem Menschen der so lange lebt erwartet, gerade einen Vorreiter der Wissenschaft, der eigentlich mit weit geöffneten Augen durch das Leben gehen sollte und nicht vor der Wirklichkeit seine Augen verschließen muss.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Ein Meisterwerk!

Von: Ingo Noczynski aus Wiesbaden Datum: 27.02.2016

Buchhandlung: Otto Harrassowitz Wiesbaden

Deutsche Gegenwartsliteratur - oder die bohrende Frage so manchen Lesers: Wie lange noch immer dasselbe? Nichts Neues bringt sie hervor. Als Leser fühlt man sich da rasch gelangweilt. Doch Fortuna ward uns hold und schenkte uns vor wenigen Tagen den neuen Roman von Thea Dorn „Die Unglückseligen“. Ein Meisterwerk!

Ich als ihr Leser, bin ihr dankbar, dass ich nicht leide, wenn ich sie lese. Ihr neuer Roman ist leicht, locker und graziös. Ein wunderliches Spiel mit Themen, Motiven und Figuren. Eine kammermusikalische Dichtung in Prosa. Thea Dorn ist ein Meisterin nicht nur der Menschenschilderung, sondern auch eine Stilistin, die der Sprache neue Nuancen abgewonnen hat. Sie liebt die tour de force, das Funkelnde, das Mehrdeutige, die versteckte Anspielung. Ein Dreifachhoch von mir.

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