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Die letzte Stunde

Gekürzte Lesung mit Gabriele Blum

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Hörbuch MP3-CD (gek.) ISBN: 978-3-8371-4137-5

Erschienen:  12.03.2018
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Bestsellerautorin Minette Walters kehrt nach über 10 Jahren zurück

Juni 1348: In England bricht die Pest aus. Binnen kürzester Zeit werden ganze Landstriche entvölkert, Angst und Panik regieren. Allein Lady Anne, die Burgherrin von Develish, bleibt ruhig. Als die Pest auch ihr Gebiet erreicht, bringt sie kurzentschlossen all ihre Schutzbefohlenen in der Burg in Sicherheit und lässt die Zugbrücke verbrennen. Nicht einmal ihren Ehemann, der von einer Reise zurückkehrt, lässt sie ein. In ihrem kleinen Reich zählen nicht mehr gesellschaftliche Konvention und Rang, sondern Einsatz für die Gemeinschaft. Als neuen Verwalter setzt Anne Thaddeus ein, den niedrigsten, aber intelligentesten ihrer Diener. Doch können sich die Burgleute gegen die Krankheit behaupten, die vor ihren Toren tobt? Gegen die Verzweifelten und Raffgierigen, die Develish angreifen? Werden die Vorräte reichen? Dann geschieht ein Mord und droht die Burggesellschaft endgültig zu zerreißen ...

Mit warmer Stimme fesselnd vorgelesen von Gabriele Blum

(2 mp3-CDs, Laufzeit: ca. 14h 40)

Zur offiziellen Webseite von Minette Walters

Minette Walters (Autorin)

Seit ihrem Debüt Im Eishaus zählt Minette Walters zu den Lieblingsautoren von Millionen Leserinnen und Lesern in aller Welt. Alle ihre Romane wurden mit wichtigen Preisen ausgezeichnet und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Die letzte Stunde ist ihr erster Roman nach zehn Jahren Pause – und ihr erster historischer Roman. Er spielt in Dorset, wo die Autorin auch seit Langem mit ihrem Ehemann lebt.


Gabriele Blum (Sprecherin)

Gabriele Blum, 1954 geboren, absolvierte ihre Schauspiel- und Regieausbildung am Mozarteum Salzburg. Sie ist Mitbegründerin der Bremer Shakespeare Company sowie des Theater aus Bremen/TAB. Neben ihrer Arbeit am Theater ist sie auch als Hörbuchsprecherin, TV-Coach und Dozentin für Schauspiel tätig.

Aus dem Englischen von Sabine Lohmann, Peter Pfaffinger
Originaltitel: The Last Hours (Allen & Unwin)
Originalverlag: Heyne HC

Hörbuch MP3-CD (gekürzt), 2 CDs, Laufzeit: ca. 880 Minuten

ISBN: 978-3-8371-4137-5

€ 22,00 [D]* | € 24,70 [A]* | CHF 30,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Random House Audio

Erschienen:  12.03.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Eine starke Frau inmitten von Pest und Tod – historischer Roman mit Höhen und Tiefen

Von: Seehase1977 Datum: 03.06.2018

seehases-lesewelt.blogspot.de/

Im 14. Jahrhundert erreicht der schwarze Tod Südengland und löscht innerhalb kürzester Zeit ganze Dörfer und Landstriche aus. Angst und Panik beherrschen das Land und die Menschen. Nur in dem herrschaftlichen Anwesen Develish werden die Menschen von der Pest verschont, weil Lady Ann, die Herrin von Develish mutig und entschlossen für das Leben ihrer Schutzbefohlenen kämpft, fern von gesellschaftlichen Konventionen. Sie lässt die Zugbrücke des Anwesens verbrennen und befielt sämtliche Hygienemaßnahmen die möglich sind einzuhalten. Obwohl die Pest die Bewohner von Develish allem Anschein nach nicht erreicht, erschüttert ein merkwürdiger Todesfall die Gemeinschaft. Kann Lady Ann allen Widrigkeiten die Stirn bieten und alles zusammenhalten oder werden sich die Menschen von Develish gegen sie auflehnen?...

Meine Meinung:
Ich liebe die Krimis von Minette Walters, ihren Stil und ihre Art zu schreiben. Mit ihrem historischen Roman „Die letzte Stunde“ begibt sich Walters auf ganz neue Terrain und hat selbstverständlich meine Neugier geweckt. Trotz Höhen und Tiefen ein wunderbar geschriebener und hervorragend erzählter Roman, den ich sehr gerne gelesen habe.

Lady Ann ist die Frau des selbstgefälligen und hartherzigen Sir Richards, die Mutter einer verwöhnten und einfältigen Tochter und heimliche Herrin und Verwalterin des Anwesens Develish in Dorseteshire, Südengland.

Während der Abwesenheit Sir Richards bricht im Land die Pest aus und rafft ganze Dörfer und ihre Bewohner dahin. Lady Ann beschließt, Develish und die Menschen die dort leben zu retten und lässt kurzer Hand die Zugbrücke verbrennen. Develish ist von nun an von der Außenwelt abgeschnitten und auf sich gestellt. Sie ernennt den Bastard und Leibeigenen Thaddeus Thurkell zum Verwalter und steigt dadurch noch weiter im Ansehen unter ihren Schutzbefohlenen. Doch als wäre die Sorge um die Essensvorräte und die Angst vor der Pest nicht genug, erschüttert bald ein schrecklicher Todesfall die Bewohner von Develish.

Derweil Lady Ann mit all ihrer Macht versucht, die Gemeinschaft zusammenzuhalten, ahnt Thaddeus, dass es sich hier nicht um einen tragischen Unfall, sondern um kaltblütigen Mord handeln muss. Der junge Verwalter versucht nun auf seine Weise und auf eigene Faust die Menschen des Anwesens zu retten.

Minette Walters erzählt weitschweifig, ausführlich und sprachgewandt und zeichnet so ein fesselndes und beeindruckendes Portrait einer Epoche, in der eine grausame und Tod bringende Krankheit die Menschen in Angst und Schrecken versetzt hat. Bilder aus dieser Zeit entstehen vor dem geistigen Auge des Lesers, das harte Leben und das Leid der Menschen, der Kampf ums Überleben, der Gestank verwesender Leichen, diese Eindrücke und Bilder sind beinah allgegenwärtig und machen die Geschichte lebendig und authentisch.

Klar ist, dass die Story erst durch ihre Protagonisten so richtig mit Leben erfüllt wird. Vor allem beindruckt hat mich die selbstbewusste und für die Zeit schon sehr emanzipierte Lady Ann, die mit viel Sanftmut und Menschenverstand weise und richtige Entscheidungen trifft. Eine Frau, die sich nicht in den Vordergrund stellt, sondern der das Leben der Menschen am Herzen liegt, unabhängig von ihrem Stand und Rang in der Gesellschaft. Jeder einzelne Charakter in diesem historischen Roman spielt seine ganz eigene und wichtige Rolle, jede Figur hat seinen Platz und wie bei einem Puzzle fügt sich alles zu einem großen Ganzen zusammen.

Trotz einiger Längen und langatmigen Passagen konnte mich das Buch absolut fesseln, ich wollte nichts mehr als den Ausgang der Geschichte erfahren. Umso enttäuschter war ich dann vom Ende. „Fortsetzung folgt…“, was für bittere Worte, wenn man sich nichts mehr herbeisehnt als ein zufriedenstellendes und großes Finale! Schade…

Mein Fazit:
„Die letzte Stunde“ von Minette Walters ist ein grandioser und bildhafter historischer Roman. Sprachgewandt und atmosphärisch erzählt Walters von einer unheilvollen Zeit, einer Zeit in der einen tödlichen Krankheit Leid und Trauer über die Menschen bringt. Es ist die Geschichte einer starken Frau mit viel Persönlichkeit und Ausstrahlung, die mit durch ihr Handeln dem Schrecken die Stirn bietet. Über die gelegentlichen Längen lässt sich durchaus hinwegsehen, die Tatsache hingegen, dass nicht von vorne herein klar war, dass es sich um den ersten Teil einer Reihe handelt, war allem Anschein nach nicht nur für mich, sondern auch für viele andere Leser sehr enttäuschend! Hier hätte ich mir von vorne herein Klarheit gewünscht, ansonsten ist „Die letzte Stunde“ ein wirklich gelungener und lesenswerter historischer Roman.

atmosphärischer Schmöker

Von: Seitenleben Datum: 30.05.2018

https://www.instagram.com/seitenleben/

1348 – in Südengland ist die Pest ausgebrochen. Der schwarze Tod rafft ganze Dörfer innerhalb weniger Tage dahin. Lady Anne hat in Abwesenheit ihres Mannes die Verantwortung für Gut Develish übernommen und schützt seine Bewohner nun mit allen Mitteln. Keiner darf die Burg betreten, niemand sie verlassen, damit die Krankheit nicht weiter um sich greift. Auch ihrem Mann, der von einer Reise zurückkehrt, verweigert Anne den Zutritt. Doch dann geschieht ein Mord innerhalb der Mauern und auch dort scheint es plötzlich nicht mehr sicher zu sein.
Die Autorin Minette Walters kannte ich bisher nur von ihren Krimis. Ein historischer Roman aus ihrer Feder hat mich dann doch sehr neugierig gemacht. Nicht zuletzt weil ich Romane aus dem alten England ohnehin besonders gerne lese.
Atmosphärisch ist diese Geschichte sehr gelungen. Das Düstere und Bedrohliche wird super vermittelt. Die Handlung wird aus mehreren Perspektiven erzählt, sodass die Lage innerhalb und außerhalb der Burg beleuchtet wird. Einmal wäre da Lady Anne. Lange von ihrem Mann unterdrückt, die nun endlich Stärke zeigen kann und sehr besonnen und fortschrittlich mit der Krankheit umgeht. Auch dem Volk gegenüber zeigt sie sich als starke aber gerechte Frau. Doch sie muss sich immer wieder gegen Männer mit sehr mittelalterlichem Frauenbild, engstirnigen Gottesfürchtigen und nicht zuletzt gegen ihre Tochter zur Wehr setzten. Die Tochter Eleanor hat salopp gesagt einen an der Waffel. Ich habe selten so einen unsympathischen, fiesen und dummen Charakter erlebt. Sie tut der Geschichte gut, aber mich hat sie einfach tierisch genervt. Thaddeus – den neuen Verwalter, der ursprünglich nur ein Diener war, mochte ich sehr. Auch er setzt sich für die anderen ein, ist klug, mutig und ehrgeizig. Aus seiner Sicht erfährt der Leser, was außerhalb der Burg vor sich geht. Auffällig ist jedoch wirklich die schwarz - weiß Zeichnung der Charaktere.
Der Schreibstil ist für einen Krimi eher ruhig gehalten. Hin und wieder etwas altertümlich und gestelzt, was den Lesefluss möglicherweise ein bisschen verlangsamt, aber super zur der Zeit und Atmosphäre passt. Leider kommt es auf den 650 Seiten dann doch ein paarmal zu langatmigen Passagen, auf denen ich der Geschichte gerne einen kleinen Schubs gegeben hätte. Insgesamt jedoch ein toller historischer Schmöker. Ich bin gespannt was die Fortsetzung mit sich bringt.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Von: Meike Blanke aus Bremen Datum: 08.06.2018

Buchhandlung: Horner Buchhandlung

Nochmals vielen Dank für diesen spannenden historischen Roman, der den Lesern die Tragödie des „schwarzen Todes“ vor Augen führt. Ich vergebe alle 5 Bewertungssterne!

Von: Inge Baeuchle aus Hinterzarten Datum: 13.03.2018

Buchhandlung: Buchhandlung Baeuchle

Walters erster historischer Roman ist gut gemacht, gut recherchiert, Liebesgeschichte, Glaubenskrieg, Drama - alles drin. Dennoch ist der Funke nicht übergesprungen, irgendwie blutleer, die Guten sind zu gut, die Schlechten zu schlecht, die Konflikte vorhersehbar.

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