Erebos 2

Gekürzte Lesung mit Jens Wawrczeck
Ab 12 Jahren
Hörbuch MP3-CD (gekürzt)
20,00 [D]* inkl. MwSt.
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Erebos ist zurück ... und es hat dazugelernt

Zehn Jahre nachdem Nick Dunmore dem Computerspiel »Erebos« das Handwerk gelegt hat, taucht auf seinem Handy das vertraute Symbol wieder auf: ein rotes E. Wo es herkommt, ist Nick ein Rätsel, selbst installiert hat er das Programm jedenfalls nicht. Doch das ändert nichts an der Tatsache, dass das Spiel ihm seinen Willen aufzwingt. Es kontrolliert alle seine technischen Geräte, überwacht jeden seiner Schritte und lässt erst dann locker, wenn er wieder in die dunkle Welt von Erebos eintaucht.

Gelesen von Jens Wawrczeck.

(1 mp3-CD, Laufzeit: 12h 22)


Originalverlag: Loewe Verlag
Hörbuch MP3-CD (gekürzt), 1 CD, Laufzeit: 12h 22min
ISBN: 978-3-8445-3533-4
Erschienen am  26. August 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
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Leserstimmen

tolle Fortsetzung

Von: SoundOfMyBooks

23.05.2020

Erster Satz >> Seit ich Bescheid weiß, hab ich keine Nacht mehr länger als drei Stunden geschlafen.<< Klappentext Zehn Jahre nachdem Nick Dunmore dem Computerspiel »Erebos« das Handwerk gelegt hat, taucht auf seinem Handy das vertraute Symbol wieder auf: ein rotes E. Wo es herkommt, ist Nick ein Rätsel, selbst installiert hat er das Programm jedenfalls nicht. Doch das ändert nichts an der Tatsache, dass das Spiel ihm seinen Willen aufzwingt. Es kontrolliert alle seine technischen Geräte, überwacht jeden seiner Schritte und lässt erst dann locker, wenn er wieder in die dunkle Welt von Erebos eintaucht. Eigene Meinung Die Geschichte spielt zehn Jahre nach den Ereignissen von „Erebos“ und entwickelt eine ähnliche Sogwirkung wie das Original. Entsprechend der aktuellen Entwicklungen wird das Spiel nicht mehr auf CD weitergereicht, sondern installiert sich eigenständig auf Handy und Rechner. Zudem überwacht es die Spieler noch restriktiver, da es auf alles zugreifen kann – Kameras, Handymikrofone, Sicherheitssysteme. Für Nick wird es zunehmend schwerer, sich ohne Überwachung durchs Leben zu bewegen – was auch zeigt, wie sehr er von der Technik abhängig ist. Ursula Poznanski entwirft ein erschreckendes Bild, das gar nicht so weit von der Realität entfernt ist, denn Handys und Technik sind unsere ständigen Begleiter und regt zum Diskutieren an – wie sehr sind wir von der modernen Technik abhängig und was ist heutzutage alles möglich? Einmal mehr ist Erebos eine KI, die sich beständig weiterentwickelt und auf die Aktionen der Spieler reagiert. Der Aufbau des Spiels hat sich ein wenig geändert, neue Spieler sind hinzugekommen, ebenso neue Nicht-Spieler, die die Figuren anleiten. Auch dieses Mal verfolgt das Spiel ein sehr reales Ziel – erst ganz am Ende lüften sich die Geheimnisse und Hintergründe. Spannend ist auch, dass einige, kleinere Dinge geklärt werden, die im ersten Teil offen geblieben sind. Die Figuren sind auch im zweiten Teil sehr gut in Szene gesetzt, wirken authentisch und gut nachvollziehbar. Auf der einen Seite steht Nick, der neun Jahre älter ist, studiert und sich als freier Fotograf etwas dazuverdient, auf der anderen Seite lernen wir den 16-jährigen Derek kennen, der in seine Mitschülerin Maia verliebt ist und von Erebos ausgewählt wird. Hinzukommen einige alte Bekannte wie Emily, Victor und Speedy, die Nick bereits im ersten Teil beigestanden haben und die auch dieses Mal eine zentrale Rolle spielen. Leider kommen gerade die neuen Charaktere ein wenig zu kurz, denn der Schwerpunkt liegt noch immer auf Nick und seinen Freunden. Diese versuchen die Hintergründe des Spiels aufzudecken und herauszufinden, was Erebos dieses Mal antreibt, während Derek stur die Aufgaben erfüllt, die ihm gestellt werden. Das ist schade, wenngleich dem Jugendlichen die Mittel fehlen, sich wirklich gegen das Spiel aufzulehnen. Stilistisch gibt es nichts zu bemängeln – Ursula Poznanski hat einen sehr stimmigen, spannenden Stil, der dafür sorgt, das man das Buch nur schwer aus der Hand legen kann. Die Geschichte wird dieses Mal abwechselnd aus Nicks und Dereks Perspektive erzählt, teils natürlich auch aus Sicht der Figuren, die die beiden in Erebos spielen. Es gibt keine unnötigen Längen, die Autorin behält eine hohe Spannungskurve bis zum Ende bei. Die Auflösung ist gelungen, kommt sogar recht unerwartet, da Erebos dieses Mal nicht für böse Zwecke missbraucht werden soll – im Gegenteil. Fazit Erebos 2 ist eine gelungene Fortsetzung, kommt jedoch nicht ganz an den ersten Teil heran. Nichtsdestotrotz macht es Spaß die Geschichte zu hören und einmal mehr Nick auf der Suche nach der Wahrheit zu begleiten. Neue Figuren haben gegen die alte Truppe leider keine Chance – so bleibt gerade Derek ein wenig blass, auch wenn gut die Hälfte des Buches aus seiner Sicht geschrieben ist. Aber es lohnt sich: „Erebos 2“ ist spannend, dynamisch und entwickelt eine ähnliche Sogwirkung wie Band 1. Zudem regt es zu Diskussionen über Smartphones, moderne Technologie und die aktuellen, teils erschreckenden Entwicklungen an. ZVon mir eine absolute Hör-/Leseempfehlung

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Rettung in letzter Sekunde

Von: Prinzeras-Zeilenreisen

18.05.2020

Diesen zweiten Teil von "Erebos", habe ich mir mit dem ersten zusammen in einer Aktion der Bücherbüchse gekauft und nun unmittelbar nach dem ersten Teil gelesen. Auch hier hat mich vor allem das Cover angesprochen und die Idee der Geschichte an sich, das Computerspiel bzw. Handy-Spiel mit der Realität verschwimmt. Im Gegensatz zum ersten Buch ist dieses Mal komplett in "gelb" gehalten. Ansonsten unterscheidet es sich nicht vom ersten Cover. Auch auf diesem Cover ist das Erebos-Auge mit dem "bösen" Blick und der Schriftzug "Erebos" abgebildet. Ansonsten ist das Cover schlicht und einfarbig gehalten. Dieses Mal lernt man das Spiel aus verschiedenen Sichtweisen kennen. Wo man in Band 1 nur Nick als Hauptprotagonist begleitet hat, ist im zweiten Band zusätzlich Derek als Hauptprotagonist dabei. Nick ist nun schon nicht mehr in der Schule, sondern mittlerweile an einer Uni und nebenbei als Fotograf tätig. Derek befindet sich noch mitten im Schulleben. Es hat mir gut gefallen, dass man "Erebos" diesmal, einerseits aus der Sicht einer älteren und bereits berufstätigen Person und andererseits wieder aus der Sicht eines Schülers betrachtet. Viele Protagonisten des ersten Bandes tauchen auch hier wieder auf und haben tragende Rollen, wie beispielsweise Emely oder auch Victor. Außerdem lernt man einige neue Personen, vor allem aus Dereks Freundes- und Bekanntenkreis kennen. Innerhalb des Spiels "Erebos" erlebt man wieder alles aus der Sicht der jeweiligen Spielfigur, als wäre diese "real". Dadurch wird die Vermischung der Realität mit dem Spiel sehr gut gezeigt. Im Spiel befindet man sich wiederum in einer Fantasiewelt, jedoch einer komplett anderen als im Spiel des ersten Bandes. Wieder gilt es Feinde zu bekämpfen, wenn auch wesentlich weniger häufig. Im Vordergrund standen diesmal eher die Lösung von Rätseln und die Gespräche mit Charakteren des Spiels. Das hat mir wesentlich besser gefallen als bei Band 1. Außerdem spielte Band 2 mehr in der Realität und der Leser befindet sich seltener innerhalb des Spiels als bei Band 1. Jedoch gibt auch hier das Spiel wieder aufgaben an die Spieler, welche im "realen" Leben umzusetzen sind. Meiner Meinung nach waren die Aufgaben jedoch wesentlich weniger gefährlich und bösartig als im ersten Teil von "Erebos". Ich hatte Spaß beim Lesen und fand das Ursula es geschafft hat, dieses Buch ähnlich wie einen Thriller aufzubauen und somit die Spannung durchgehend aufrechtzuerhalten. Ich wollte das Buch nicht weglegen und habe bis zum Ende mitgeraten, wer diesmal der Drahtzieher hinter "Erebos" sein wird und aus welchem Grund das Spiel wieder auftauchte. Fazit: Der zweite Teil von "Erebos" hat mir wesentlich besser gefallen als Band 1. Er war spannend und nervenaufreibend. Und da das Hauptgeschehen diesmal in der "Realität" stattfand um einiges mitreisender. Außerdem zeigte es wie einfach es wäre uns, durch die uns täglich umgebende Technik, zu beeinflussen.

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Vita

Ursula Poznanski

Ursula Poznanski, 1968 in Wien geboren, veröffentlicht seit 2003 Kinderbücher. Für »Die allerbeste Prinzessin« erhielt sie den Kinder- und Jugendbuchpreis der Stadt Wien 2005 und stand auf der Auswahlliste für den Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien. Ihr Cyberthriller »Erebos« wurde von der Jugendjury mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2011 ausgezeichnet. Ende 2011 erschien ihr zweiter Jugendroman, der Thriller »Saeculum«. Es folgten »Layers« (2015), »Elanus« (2016), »Aquila« (2017), »Thalamus« (2018) und »Erebos 2« (2019).

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Jens Wawrczeck spielt, seit er 14 war, die Rolle des Peter Shaw in der Hörspielreihe »Die drei ???«. Er arbeitet als Sprecher und Schauspieler und betreibt ein eigenes Hörbuchlabel »audoba«.

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