VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Federgrab Thriller

Ein Fall für Kommissar Munch (2)

Gekürzte Lesung mit Dietmar Wunder

Kundenrezensionen (11)

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 14,99 [D]* inkl. MwSt.
€ 16,90 [A]* | CHF 21,90*
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch MP3-CD (gek.) ISBN: 978-3-8445-2309-6

Erschienen: 17.10.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Reihen

  • Vita

  • Service

  • Biblio

Nordische Spannung vom Feinsten!

Aus einem Jugendheim bei Oslo verschwindet ein siebzehnjähriges Mädchen. Einige Zeit später wird sie tot im Wald gefunden – gebettet auf Federn, umkränzt von einem Pentagramm aus Lichtern und mit einer weißen Blume zwischen den Lippen. Die Ermittlungen von Kommissar Holger Munch und seiner Kollegin Mia Krüger drehen sich im Kreis, bis der IT-Spezialist des Teams von einem mysteriösen Hacker kontaktiert wird. Der zeigt ihm ein verstörendes Video, das neue Details über das Schicksal des Mädchens enthüllt. Und am Rande der Aufnahmen ist der Mörder zu sehen, verkleidet als Eule, der Vogel des Todes …

"An Dramatik und Spannung kaum zu überbieten – und das ist auch ein Verdienst von Sprecher Dietmar Wunder.“ NDR zum Vorgängerband "Engelskalt"

(1 mp3-CD, Laufzeit: 8h 58)

SAMUEL BJÖRK: DIE KOMMISSAR-MUNCH-ROMANE

Ein Fall für Kommissar Munch

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Samuel Bjørk (Autor)

Hinter dem Pseudonym Samuel Bjørk steht der norwegische Autor, Dramatiker und Singer-Songwriter Frode Sander Øien. Er wurde 1969 geboren, schrieb im Alter von 21 Jahren sein erstes Bühnenstück und veröffentlichte seitdem zwei hochgelobte Romane sowie sechs Musikalben. Sein erster Thriller, „Engelskalt“, wurde ein Bestseller. Derzeit lebt und arbeitet er in Oslo.


Dietmar Wunder (Sprecher)

Dietmar Wunder verdankt den "James-Bond"-Filmen mit Sean Connery seinen Weg ins Filmgeschäft. Heute ist er als Schauspieler, erfolgreicher Synchron- sowie Hörbuchsprecher und Dialogregisseur tätig. Er ist die deutsche Stimme vom aktuellen "James Bond"-Darsteller Daniel Craig sowie von Adam Sandler, Cuba Gooding Jr., Omar Epps und Sam Rockwell. Wunder wurde für seine Arbeit mehrfach ausgezeichnet, darunter der Deutsche Synchronpreis 2008 für die Dialogregie der TV-Serie Weeds und der Ohrkanus 2011 in der Kategorie „Beste Lesung Kinder/Jugendliche“. Wunder ist aber auch vor der Kamera zu sehen, so u. a. in Uli Edels "Der Baader Meinhof Komplex". Beim Los Angeles Reel Film Festival 2010 erhielt er den Award „Best Supporting Actor“ für seine Rolle im Thriller "Not Worth A Bullet". Im Hörverlag ist Dietmar Wunder u. a. in der Lesung von "Das Lied der Freiheit" von Ildefonso Falcones zu hören.


Gabriele Haefs (Übersetzerin)

Dr. Gabriele Haefs studierte in Bonn und Hamburg Sprachwissenschaft. Seit 25 Jahren übersetzt sie u.a. aus dem Dänischen, Englischen, Niederländischen und Walisischen. Sie wurde dafür u.a. mit dem Gustav- Heinemann-Friedenspreis und dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet, zuletzt 2008 mit dem Sonderpreis für ihr übersetzerisches Gesamtwerk. Sie hat u.a. Werke von Jostein Gaarder, Håkan Nesser und Anne Holt übersetzt. Zusammen mit Dagmar Mißfeldt und Christel Hildebrandt hat sie schon mehrere Anthologien skandinavischer Schriftsteller herausgegeben.

Übersetzt von Gabriele Haefs
Originalverlag: Goldmann Paperback

Hörbuch MP3-CD (gekürzt), 1 CD, Laufzeit: 538 Minuten

ISBN: 978-3-8445-2309-6

€ 14,99 [D]* | € 16,90 [A]* | CHF 21,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 17.10.2016

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Federgrab (Ein Fall für Kommissar Munch, Band 2) von Samuel Bjork

Von: Elena Rohleder Datum: 20.06.2017

my-e-book-sub.blogspot.com/

Meine Empfehlung

Nach "Engelskalt" geht es mit "Federgrab" spannend in der Kommissar-Munch-Reihe weiter. Holger Munch und Mia Krüger sind mir bereits bekannte Charaktere und sie ermitteln wieder in einem grausamen Mordfall. Die mysteriösen Vorfälle rund um den Mord und neuen Erkenntnisse dazu, lassen das Ermittlerteam staunen. Wer hätte gedacht, dass die bizarren Zusammenhänge, dann zu so einem Finale in diesem Fall führen würden.

Schon wieder gibt es eine familiäre Verstrickung von Holger Munch, seine Tochter Miriam wurde zwar interessant in den Plot integriert, doch warum es ausgerechnet wieder seine Tochter sein musste, ist mir nicht ganz klar. Das immer wieder zur ihrer Perspektive gewechselt wird und es einem nicht bewusst ist, was Mirjams Geschichte mit dem Fall zu tun hat, wirkt sich negativ auf den Spannungsbogen aus.

Mir hat es auch gar nicht gepasst, dass sie sich, nur weil es in ihrer Beziehung mit ihrem Mann nicht gerade gut läuft und es nicht mehr so funktioniert, wie sie es gerne hätte, sie dann einfach nach anderen Typen Ausschau hält. Solch eine Charakterschwäche respektiere ich grundsätzlich nicht. Aber das ist nur meine persönliche Meinung zu Miriam.

Mia Krüger kommt immer noch nicht über die Geschehnisse mit ihrer toten Schwester hinweg. Sie ist neben der Spur, trinkt für meinen Geschmack zu viel Alkohol, schluckt zu viele Muntermacher und will ihre Vergangenheit einfach nicht loslassen. Wie kann ein so intelligenter Mensch wie sie, sich so an dem Erlebten festbeißen. Das ist doch kein Leben, was sie da führt!

Der gewöhnungsbedürftige Schreibstil ist ja für mich nun nicht mehr neu, der Drama-King und Autor Samuel Bjork setzt seine Thriller Reihe gewohnt dramatisch fort. Teilweise trivial ausführliche, abgehackte Sätze und zu viele Handlungsstränge, mit vielen wichtigen darunter, die relativ abgeflacht abgehandelt werden. Ständige Wiederholung der Namen (Vor- und Nachname) sind mir wirklich ein Dorn im Auge, immer wieder und kurz hintereinander in ein und demselben Kapitel nerven und unterbrechen den Lesefluss. Aber das ist wie gesagt "nichts Neues", einen Schreibstil ändert schließlich keiner über Nacht.

Eine gute Fortsetzung, aber ohne einen ersichtlichen Steigerungseffekt zum Vergleich. Beim ersten Teil wurde der Leser von einer Horrer-Schocker-Szene nach der anderen mit Spannung bei Laune gehalten. In "Federgrab" stellt man uns einen Mordfall vor und dann wird ermittelt und geredet, die Spannung plätschert derweil am Leser vorbei. Zu den Vorfällen möchte euch an dieser Stelle keine Details nennen, dafür finde ich die Kurzbeschreibung schon ausführlich genug. Nicht das ich euch noch den Drahtzieher verrate! Aber Eins sei gesagt; die Darstellung der irrationalen Persönlichkeiten, ist gut geglückt, dieser Teil hat mich beim Autor schon positiv überrascht. Und hier noch ein Spannungspluspunkt: Bis zum Schluss, erst als der Täter genannt wurde, bin ich nicht dahintergekommen. Nicht mal ein bisschen.

Fazit - Bewertung: 4 Sterne

Zusammenfassend hat mir der 2 Band „Federgrab“ wirklich gut gefallen. Der Fall war gut ausgearbeitet, hatte viele glaubwürdige Wendungen und nachvollziehbare Ermittlungen. Immer wieder wird die Geschichte von einem potenziellen Verdächtigen gezeigt oder auch die Vergangenheit des Mörders, ohne dabei zu voreilig zu verraten, wer der wahre Mörder ist.

Ich bin der festen Überzeugung, dass ich zum Vorleser nichts weitersagen muss, denn jeder der meine Rezensionen bisher gelesen hat, weiß dass ich ein Fan von Dietmar Wunder bin.


Richtig guter Thriller

Von: Mona liest Datum: 22.11.2016

monaliest.de

Das Buch ist der zweite Teil über Kommissar Holger Munch und dreht sich um einen besonderst mysteriösen Mordfall. Eine junge Frau wird nackt in einem Bett aus Federn gefunden. Schnell fällt den Ermittlern eine Einrichtung für Kinder- und Jugendliche ins Auge, in der das Opfer untergebracht war bis plötzlich ein Video auftaucht. Es zeigt das Opfer in einem Laufrad und einen Schatten: Eine menschliche Gestalt umhüllt von Federn.

Zum Fall:
Der Mordfall ist wirklich gut inszeniert. Nach und nach werden immer mehr Details offenbart, darüber warum und wie das Opfer getötet wurde. Auch ist relativ schnell klar, dass es ein weiteres Opfer, eine weitere „Auserwählte“ geben wird, was die Spannung noch voran treibt. Der Mörder bleibt relativ lange versteckt bzw. habe ich es nicht geschafft schon früh die richtigen Schlüsse zu ziehen, was mir gut gefallen hat. Auch hat der Fall generell einige Wendungen auf Lager

Die Charaktere:
Holger Munch ist ein typischer skandinavischer Kommissar: Eher griesgrämig, etwas älter und gezeichnet aber auch extrem gut in dem, was er macht. Seine Familie wird immer mal wieder miteinbezogen, was ich anfangs ganz gut fand, später aber dann etwas zu viel des Guten. Ich kann nicht glauben, dass bei Ermittlungen jedes Mal der Ermittler selbst zur Zielscheibe des Mörders wird, ist aber leider sehr oft in Kriminalromanen und Thriller.
Mia Krüger gehört zu Munchs Team. Anfangs habe ich nicht ganz durchgeblickt, warum das Team sie braucht obwohl Mia für unbestimmte Zeit vom Dienst befreit wurde. In einem früheren Fall hat sie schreckliches durchleben müssen und auch der Tod ihrer Zwillingsschwester belastet sie so sehr, dass sie zu starken Medikamenten greifen muss. Doch im Laufe der Ermittlungen wird klar, dass Mia ein brillantes Gespür für den Täter und das Motiv hat. Ihr Charakter selbst war mir ein bisschen zu sprunghaft und depressiv, aber trotzdem glaubhaft.
Neben den vielen anderen Charakteren, die zum Teil zum Ermittlungsteam gehören oder Bewohner des Kinder- und Jugendheimes sind, hat doch besonder Holger Munchs Tochter Mirjam großen Raum bekommen. Und das ist für mich einer der Kritikpunkte bei „Federgrab“. Dadurch, dass immer wieder zur ihrer Perspektive gewechselt wird und dem Leser nicht bewusst ist, was Mirjams Geschichte mit dem Fall zu tun hat, schwächt es ein wenig den Spannungsbogen ab.

Fazit:
Insgesamt hat mir „Federgrab“ wirklich sehr gut gefallen. Der Fall war sehr gut ausgearbeitet, hatte viele glaubwürdige Wendungen und auch die Ermittlungen waren nachvollziehbar. Man hatte das Gefühl, dass genauso ein Ermittlungsteam arbeiten würde und viele verschiedene Indizien wurden beleuchtet. Auch hatte jedes Teammitglied verschiedene Charaktereigenschaften, die auf einfachen und unauffällige Weise aufgezeigt wurde. Immer wieder wird die Geschichte von einem potenziellen Verdächtigen gezeigt oder auch die Vergangenheit des Mörders, ohne dabei zu voreilig zu zeigen, wer der Mörder ist. Das ermöglicht dem Leser das Motiv zu erkennen ohne die Person dahinter. Tolles Buch, und besonderes Augenmerk auch auf den Hörbuchsprecher Dietmar Wunder, der mich bereits bei „Die Ernte des Bösen“ von Robert Galbraith mit seiner Stimmenvielfalt überzeugt hat.

Voransicht

  • Weitere Bücher des Autors