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Good as Gone Ein Mädchen verschwindet. Eine Fremde kehrt zurück.

Gekürzte Lesung mit Anna Thalbach, Nellie Thalbach

Kundenrezensionen (86)

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Hörbuch MP3-CD (gek.) ISBN: 978-3-8445-2540-3

Erschienen: 27.02.2017
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Spannend, beklemmend, überraschend

Ein Albtraum scheint für die Familie Whitaker endlich beendet: Annas und Toms Tochter Julie, die mit 13 Jahren entführt wurde, steht als 21-Jährige plötzlich vor ihrer Haustür. Endlich wieder vereint – die Familie kann ihr Glück kaum fassen. Doch schon bald spüren alle, dass Julies Geschichte so nicht stimmen kann. Als Anna dann von einem ehemaligen Polizisten geheime Informationen über den Entführungsfall erhält, hegt sie einen furchtbaren Verdacht. Sie macht sich auf die Suche nach der Wahrheit über eine Julie, von der sie inständig hofft, dass sie keine Lügnerin ist. Nach einer Wahrheit, die das gesamte Familiengefüge bedrohlich ins Wanken bringt.

Gelesen von Anna und Nellie Thalbach.

(1 mp3-CD, Laufzeit: 7h 31)

Amy Gentry (Autorin)

Amy Gentry hat ihr Studium an der Universität von Chicago mit einem PhD abgeschlossen und lebt in Austin, Texas, wo sie englische Literatur an einer High School unterrichtet. Gleichzeitig arbeitet sie als freie Literaturkritikerin für die LA Review of Books und Chicago Tribune. Good as Gone ist ihr erster Roman, der noch vor Erscheinen für riesiges Aufsehen sorgte und in über 20 Länder verkauft wurde.


Sprecher

Anna Thalbach ist 1973 in Ost-Berlin geboren und international bekannt als Künstlerin von Film, Fernsehen und Theater. Als Hörbuchsprecherin und Interpretatorin gefragt, wurden ihre Leistungen mehrfach ausgezeichnet, unter anderem zweimal mit dem Deutschen Hörbuchpreis.

Nellie Thalbach, geboren 1995, gab ihr Kameradebüt bereits 2005 an der Seite von Anna Thalbach und Götz George ("Maria an Callas"). Zusammen mit Großmutter Katharina und Mutter Anna ist sie auf der Bühne, im Fernsehen und bei Lesungen zu erleben.

Übersetzt von Astrid Arz
Originalverlag: C. Bertelsmann

Hörbuch MP3-CD (gekürzt), 1 CD, Laufzeit: 451 Minuten

ISBN: 978-3-8445-2540-3

€ 12,99 [D]* | € 14,60 [A]* | CHF 18,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 27.02.2017

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Zurückgekehrt oder Täuschung?

Von: Monaliest Datum: 31.05.2017

monaliest.de

Julie ist ein 13-jähriges Mädchen und lebt ein ganz normales Leben. Denkt man zumindest. Als eines Tages jemand in das Haus einbricht und Julie entführt, zerstört es die ganze Familie. Acht Jahre lang glauben ihre Eltern Anna und Tom, dass sie tot sei und wünschen sich nur noch einen Leichnam, den sie beerdigen können. Sie können ihr Glück kaum fassen als seine Tür klingelt und Juli vor ihnen steht. Was war passiert? Nach und nach entpuppt sich Julies anfängliche Geschichte, dass sie von einem Menschenhändlerring nach Mexiko verschleppt wurde, als eine Lüge. Wie weit kann Anna ihr vertrauen und es ist wirklich Julie, die zurückgekehrt ist, oder ein völlig fremdes Mädchen.

Eine glückliche Familie?
Schnell merkt an, dass die Familie durch den Vorfall zerrüttet ist. Anna, ein Hochschulprofessoren, hat ein sehr gespaltenes Verhältnis zu ihrer Tochter Jane. Nach Julies verschwinden oder besser gesagt ihrer Entführung, haben sich die beiden entfremdet. Jane versucht zu provozieren wo sie nur kann. Mit ihrem Vater Tom hat sie ein tolles Verhältnis. Als dann Julie zurückkehrt wird das Ganze völlig auf den Kopf gestellt. Obwohl Tom von Anfang an harmonisch mit den beiden auskommt hat Anna so ihre Probleme. Als Jane zurück an ihre Uni fährt und Anna mit Julie auf sich alleine gestellt ist, verfestigen sich ihre Ängste, dass Julie nicht ihre Tochter ist. Sie fängt an hinter deren Rücken Nachforschungen durchzuführen.

Was ich mich aber durchgehend gefragt habe ist, warum sie nicht von Anfang an einen DNA Test durchführen lassen hat. Nach so einem Entführungsfall denke ich, müsste die Polizei eh verschiedene Tests durchführen. Zumal Julie als Kind entführt wurde und man anhand ihres Äußeren nach acht Jahren nicht unbedingt feststellen kann, ob es wirklich das Kind ist, das entführt wurde. Manche Handlungen von Anna konnte ich einfach nicht nachvollziehen. Auf der anderen Seite ist sie Emotional gesehen ein sehr glaubwürdiger Charakter, da ihre Ängste, Befürchtungen, aber auch ihre Liebe zu ihrer Familie klar heraus kamen.

Julie ist ein sehr interessanter Charakter. Abgesehen davon, dass man nie wirklich wissen konnte, ob sie jetzt lügt oder die Wahrheit sagt, wurde auch schnell klar, wie zerstört ist. Interessant war besonders, dass Julie nicht nur ein einziger Charakter, sondern viele verschiedene Persönlichkeiten beinhaltet. Darunter die Stripperin Star, die Sängerin Gretchen, oder eine andere Identität die sie annehmen müsste, um zu überleben. Dabei handelt es sich aber nicht um eine gespaltene Persönlichkeit, sondern vielmehr um Identitätsdiebstahl. Oder zumindest gibt sich Julie einfach als andere Personen aus. Das unterstützt auch den Verdacht, das Julie vielleicht nicht die wirkliche Julie ist.

Ein wenig Schade fand ich, dass Tom nur sehr wenig Spielraum in der Geschichte erhalten hat. Tatsächlich war er einer der Charaktere, die ich von Anfang an total mochte. Aber das soll natürlich auch so sein. Anna hingegen wirkt ein wenig unterkühlt und irgendwie wurde ich mit ihr nicht so richtig warm. Aber auch das hat der Geschichte nicht geschadet.

Zurück in die Zukunft
Klasse fand ich den Aufbau der Erzählung. Die eigentliche Geschichte um Julies Wiederauftauchen spielt in der Gegenwart. Doch immer wieder gibt es Kapitel, die Julies Geschichte, vordem sie vor der Tür von Anna und Tom stand, rückwärts erzählt. Man erfährt also Schritt für Schritt, was Julie alles passiert ist. Das ist extrem intelligent, da man den Verdacht bis zum Schluss behält. Denn erst da klärt sich auf, ob Julie nun wirklich Julie ist.

This is the end
Ja, tatsächlich tue ich mich oftmals mit dem Ende einer Geschichte etwas schwer. Man hat manchmal das Gefühl, dass der Autor bewusst ein schockierendes Ende einbauen wollte, aber dann nicht hart genug ist um seine geliebten Charaktere zu töten, oder eben kein Happy End zu schenken. In „Good as Gone“ hat mir das Ende aber endlich mal richtig gut gefallen. Für einen Moment wird man überrascht und denkt, dass dieses Ende gemein wäre, und wird eines Besseren belehrt.

Was mir nicht ganz zu gut gefallen hat, war die Aufklärung, wer für Julies schwierige Zeit verantwortlich ist. Achtung kleiner Spoiler: die Katholiken waren es mal wieder. Kindesmissbrauch ist wirklich keine schöne Sache. Auch wenn ich kein Mensch bin, der viel von der Institution Kirche hält, finde ich es doch schon ein wenig abgelutscht, dass immer wieder Leiter von irgendwelchen Sonntagsschulen, Kinderchören oder sonstigen katholischen Einrichtungen Pädophil sind. Ich möchte das hier nicht beschönigen, denn ich weiß aus meiner eigenen Kindheit von einem Fall wo genau das eingetreten ist, aber dennoch hätte es mir ein bisschen besser gefallen, wenn es vielleicht einfach nur ein Freund der Familie, ein Student der Mutter oder sonst jemand gewesen wäre.

Fazit
Spannende Geschichte um das Wiederauftauchen einer entführten Tochter, bei der auch die Schwierigkeiten in der Familie nicht zu kurz kommen.

Good as gone

Von: analog 2.0 Datum: 26.05.2017

www.analogzweinull.de/

Good as gone beschreibt die Geschichte einer Familie deren kleines Mädchen vor Jahren entführt wurde. Alle versuchen auf ihre eigene Art dieses Trauma zu verarbeiten. Die Mutter Anna unterrichtet wieder , ihr Schwester Jane kapselt sich von ihrer Mutter ab und besucht mittlerweile eine Uni, je weiter weg von zu Hause desto besser. Die Beziehungen untereinander sind sehr angespannt und jederzeit kurz vor dem zerbrechen. Nach vielen Jahren steht plötzlich die verloren geglaubte Tochter vor der Tür. Wo sie war und was mit ihr passiert ist, wirft einige Rätsel auf.

Leider konnte mich diese Geschichte nicht ganz überzeugen. Die Handlung wird aus mindestens zwei Perspektiven erzählt die auch noch in verschiedenen Zeiten spielen. Die Autorin führt aus Julies Sicht sehr viele Nebenfiguren ein die die ganze Handlung komplizierter und verworrener machen. Das an sich wäre nicht so schlimm gewesen, wenn ich mit diesem Handlungsstrang nicht unbedingt viel anfangen konnte. Ich habe einfach kaum die roten Fäden zusammen bekommen und einen ordentlichen Zusammenhang mit der eigentlichen Handlung herstellen können. Der Handlungsstrang der Familie Whitaker hingegen hat mir total gut gefallen. Sie war spannend und hat mich bei der Stange gehalten.

Nicht alle Protagonisten sind tief ausgearbeitet worden und einige Figuren werfen Fragen auf. Nicht immer sind alle Handlungen absolut nachvollziehbar

Ich fand Good as gone durchaus spannend, gleichzeitig aber auch reichlich (gewollt) verwirrend. Es ist nicht einfach die vielen Personen und Erzählstränge in eine gerade Linie zu bringen.

Das Hörbuch wurde von Anna und Tochter Nellie Thalbach eingelesen. Ich persönlich bin ein absoluter Fan der ganzen Thalbach Familie. Ihre markanten Stimmen machen fast jedes Hörbuch zu etwas ganz besonderem.

Good as gone von Amy Gentry bekommt von mir eine Leseempfehlung. Ein gut durchdachter Entführungsthriller mit kleinen Schwächen.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Von: Stephanie Beck aus Nürnberg Datum: 04.05.2017

Buchhandlung: Bücherwurm Inh. Manuela Mankus

Der Wechsel zwischen den Erzählperspektiven ist genial! Spannend und packend bis zum Schluss!

Von: Martina Gnerlich aus Potsdam Datum: 04.05.2017

Buchhandlung: Buchhandlung Hugendubel

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