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Good as Gone Ein Mädchen verschwindet. Eine Fremde kehrt zurück.

Gekürzte Lesung mit Anna Thalbach, Nellie Thalbach

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€ 12,99 [D]* inkl. MwSt.
€ 14,60 [A]* | CHF 18,90*
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Hörbuch MP3-CD (gek.) ISBN: 978-3-8445-2540-3

Erschienen: 27.02.2017
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Spannend, beklemmend, überraschend

Ein Albtraum scheint für die Familie Whitaker endlich beendet: Annas und Toms Tochter Julie, die mit 13 Jahren entführt wurde, steht als 21-Jährige plötzlich vor ihrer Haustür. Endlich wieder vereint – die Familie kann ihr Glück kaum fassen. Doch schon bald spüren alle, dass Julies Geschichte so nicht stimmen kann. Als Anna dann von einem ehemaligen Polizisten geheime Informationen über den Entführungsfall erhält, hegt sie einen furchtbaren Verdacht. Sie macht sich auf die Suche nach der Wahrheit über eine Julie, von der sie inständig hofft, dass sie keine Lügnerin ist. Nach einer Wahrheit, die das gesamte Familiengefüge bedrohlich ins Wanken bringt.

Gelesen von Anna und Nellie Thalbach.

(1 mp3-CD, Laufzeit: 7h 31)

Amy Gentry (Autorin)

Amy Gentry hat ihr Studium an der Universität von Chicago mit einem PhD abgeschlossen und lebt in Austin, Texas, wo sie englische Literatur an einer High School unterrichtet. Gleichzeitig arbeitet sie als freie Literaturkritikerin für die LA Review of Books und Chicago Tribune. Good as Gone ist ihr erster Roman, der noch vor Erscheinen für riesiges Aufsehen sorgte und in über 20 Länder verkauft wurde.


Sprecher

Anna Thalbach ist 1973 in Ost-Berlin geboren und international bekannt als Künstlerin von Film, Fernsehen und Theater. Als Hörbuchsprecherin und Interpretatorin gefragt, wurden ihre Leistungen mehrfach ausgezeichnet, unter anderem zweimal mit dem Deutschen Hörbuchpreis.

Nellie Thalbach, geboren 1995, gab ihr Kameradebüt bereits 2005 an der Seite von Anna Thalbach und Götz George ("Maria an Callas"). Zusammen mit Großmutter Katharina und Mutter Anna ist sie auf der Bühne, im Fernsehen und bei Lesungen zu erleben.

Übersetzt von Astrid Arz
Originalverlag: C. Bertelsmann

Hörbuch MP3-CD (gekürzt), 1 CD, Laufzeit: 451 Minuten

ISBN: 978-3-8445-2540-3

€ 12,99 [D]* | € 14,60 [A]* | CHF 18,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 27.02.2017

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Langatmig und es fällt schwer, dem roten Faden zu folgen

Von: Jana (Zauberhafte Bücherwelt) Datum: 30.07.2017

zauberhaftebuecherwelt.blogspot.de/

"Good as Gone" von Amy Gentry fällt eigentlich so gar nicht in meinen Genre-Bereich. Aber irgendwie hatte mich der Klappentext total gereizt und ich wollte das Buch trotz der eher mittelmäßigen bis doch sehr negativen Meinungen lesen und war dann mehr als glücklich, als mir das Hörbuch zugesagt wurde.
Und ich muss ehrlich sein - das Buch hätte ich wohl abgebrochen, ein Hörbuch hingegen kann man nebenbei (fast) immer zu Ende hören...

Als die älteste Tochter der Familie Whitaker mit 13 Jahren entführt wird, bricht für die Familie eine Welt zusammen. Nur ihre jüngere Schwester Jane hat die Entführung beobachtet und dennoch konnte der Fall nie aufgeklärt werden. Ganze acht Jahre später steht die nun 21-jährige Julie wieder vor ihrer Haustür. Doch irgendetwas scheint an ihrer Geschichte nicht zu stimmen. Wer ist dieses Mädchen, dass ihrer Tochter so ähnlich und doch so fremd zugleich scheint? Anna, ihrer Mutter, kommen Zweifel auf und sie macht sich auf die Suche nach Hinweisen und der Wahrheit.

Die Geschichte wird abwechselnd aus zwei Perspektiven erzählt, wobei die Mutter Anna Whitaker von Anna Thalbach in der Ich-Perspektive und Julie von Nellie Thalbach in der Er/Sie-Perspektive gesprochen wird.
Zu Beginn war mir Anna Whitaker relativ sympathisch und ich konnte ihre schwierige und emotionale Situation nachvollziehen. Mit der Zeit wurde sie mir aber immer unsympathischer, da sie sehr gefühlskalt und distanziert wirkt, was sich auch auf den Schreibstil ausgewirkt hat. Manchmal hätte ich sie zu gerne geschüttelt und gesagt: Du hast noch eine Tochter! Leider wird diese nicht vorhandene Beziehung zu Jane und auch die zu ihrem Mann nur kurz angeschnitten.

Der Beginn der Geschichte hat mich wirklich begeistert und ich hatte Gänsehaut bei der Vorstellung, jetzt im Kinderzimmer bei Julie zu stehen. Auch die ersten weiteren Kapitel waren spannend und gut umgesetzt. Ich wollte wissen was hinter Julies Geschichte steckt und wer dieses Mädchen im Hause der Whitakers wirklich ist. Dann kam der Perspektivenwechsel zu Julie (oder eben auch nicht Julie) und nacheinander zu anderen Mädchen. Die Form, die die Autorin hier anwendet, ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Wobei gut gelungen hier nicht der richtige Ausdruck ist. Durch die verschiedenen Persönlichkeiten habe ich sehr schnell den roten Faden verloren, konnte keinen Überblick behalten und erst am Ende hat sich alles zusammen gefügt (wobei ich die Hälfte aber schon wieder vergessen hatte). Dennoch habe ich so etwas in dieser Form noch nicht gelesen und es war definitiv mal etwas anderes. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Leider versteht man relativ schnell, wie das ganze abläuft und die einzelnen Geschichten der verschiedenen Mädchen empfand ich als langweilig und relativ unnötig für den Verlauf der Geschichte. Klar, hier werden harte Dinge ans Licht geholt. Leider wird dies so emotionslos und distanziert berichtet, dass ich kaum Empathie empfinden konnte.

Insgesamt zog sich die Geschichte sehr in die Länge und ich war nur gespannt auf die Erzählungen der Mutter. Wenn man erst einmal verstanden hat, wohin die Geschichte führt, wird sie eher langweilig und es baut sich auch nur zu Anfang etwas Spannung auf. Das Ende hat mir relativ gut gefallen, wobei mir da dann doch viel zu viel christliche Gottestexte/Prädigungen vorkamen. Insgesamt konnte mich "Good as Gone" nicht überzeugen und ich vergebe leider nur zwei Eulen.

Trotz kleiner Längen doch insgesamt überzeugend

Von: Gabis Laberladen Datum: 30.06.2017

https://laberladen.com/

Darum geht's:

Julie Whitaker wird im Alter von 13 Jahren aus dem eigenen Haus entführt. Zurück bleiben verzweifelte Eltern und die jüngere Schwester Jane. Acht Jahre später steht Julie vor der Tür und erzählt eine wilde Geschichte darüber, was ihr passiert ist. Von Anfang an gibt es Ungereimtheiten und besonders Mutter Anna fängt an, an Julie zu zweifeln.

So fand ich's:

Nach einem kurzen Prolog mit der Entführungsszene startet die eigentliche Handlung mit der Rückkehr Julies. Was in den Jahren ihres Verschwindens in der Familie Whitaker und im Leben von Julie passiert ist, erfährt man erst Stück für Stück, während wir gleichzeitig die Geschehnisse in der Gegenwart mitverfolgen.

Mutter Anna ist die Haupt-Erzählerin, die sehr menschlich, aber nicht besonders sympathisch auf mich wirkte. Sie lebt oft in ihrer eigenen Welt, in der es nur um ihre Bedürfnisse geht. Dabei blendet sie in ihrer Trauer um die verschwundene Julie lange Zeit ihren Ehemann Tom aus und auch zu ihrer Tochter Jane hat sie kein gutes Verhältnis. Als Julie wieder auftaucht, stürzt sich Anna auf die Aufgabe, Julie in jeder erdenklichen Weise zu helfen - vielleicht in dem Bemühen, etwas wiedergutzumachen. Trotzdem bin ich emotional auf Distanz zu ihr geblieben.

Neben Julies Sicht berichten auch andere Mädchen ihre schlimmen Erlebnisse und man fragt sich, welche davon Julie ist bzw. ob möglicher Weise jemand von den Mädchen die Rolle Julies übernommen hat. Es wird schnell klar, dass man bei diesem Erzählstrang in der Zeit zurückreist und man bekommt so immer mehr Einblicke in die Vergangenheit. Dieser Handlungsstrang ist angefüllt mit überwiegend schlimmen Erlebnissen und Emotionen, es werden aber wenig Erklärungen dazu geboten. Man muss es einfach auf sich wirken lassen und abwarten, bis man durchschaut, was hier eigentlich erzählt wird.

Diese Erzählstruktur ist ungewöhnlich, aber mir hat sie gut gefallen, weil sie viel Raum für Spekulationen offen lässt und man sich erst nach und nach zusammenreimt, was tatsächlich passiert ist.

Leider hatte die Geschichte zwischendurch ein paar kleine Durchhänger, obwohl ich ja schon die gekürzte Hörbuchfassung gewählt hatte.

Ich kann mir vorstellen, dass diese Aufteilung in zwei Handlungsstränge und die Zeitsprünge nicht jedermanns Sache sind. Mir hat diese Erzählweise ausgesprochen gut gefallen und die Geschichte der Familie Whitaker hat mich trotz kleiner Längen spannend genug unterhalten, um dranbleiben zu wollen.

Zur Hörbuch-Fassung:
Anna Thalbach macht als Sprecherin ihre Sache sehr gut. Man kann in die Geschichte eintauchen, sie entsteht lebendig vor dem inneren Auge und Anna Thalbach liest abwechslungsreich, so dass man ihr stundenlang am Stück zuhören kann. Mit Nellie Thalbach als zweiter Sprecherin hatte ich ein paar Problemchen. Leider gibt es bei ihr ein "Gehürn", einen "Tüsch" und eine "Stümme" und sie hat ordentlich am Buchstaben r gespart, weil jemand z. B. "erstahte", statt zu erstarren. Als mir das irgendwann störend aufgefallen ist, habe ich mich ständig daran aufgehängt und konnte mich nur noch darauf und nicht mehr auf die Story konzentrieren. Nellie Thalbach hat ansonsten wirklich gut gelesen, aber bei diesen Dingen bin ich offensichtlich sehr empfindlich und lasse mich davon irritieren. Da hätte ich die Sprecherin gerne "unauffälliger" gehabt, was persönliche sprachliche Eigenheiten angeht.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Von: Stephanie Beck aus Nürnberg Datum: 04.05.2017

Buchhandlung: Bücherwurm Inh. Manuela Mankus

Der Wechsel zwischen den Erzählperspektiven ist genial! Spannend und packend bis zum Schluss!

Von: Martina Gnerlich aus Potsdam Datum: 04.05.2017

Buchhandlung: Buchhandlung Hugendubel

Flashbacks führen immer näher an die Wahrheit - erschütternd! Genial!

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