VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Into the Water - Traue keinem. Auch nicht dir selbst.

Gekürzte Lesung mit Britta Steffenhagen, Simon Jäger, Marie Bierstedt

Kundenrezensionen (41)

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 14,99 [D]* inkl. MwSt.
€ 16,90 [A]* | CHF 21,90*
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch MP3-CD (gek.) ISBN: 978-3-8371-3749-1

NEU
Erschienen: 24.05.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Video

  • Links

  • Service

  • Biblio

Der neue Spannungsroman von Paula Hawkins nach dem internationalen Nr.-1-Bestseller Girl on the Train.

„Julia, ich bin’s. Du musst mich anrufen. Bitte, Julia. Es ist wichtig …” In den letzten Tagen vor ihrem Tod rief Nel Abbott ihre Schwester an. Julia nahm nicht ab, ignorierte den Hilferuf. Jetzt ist Nel tot. Sie sei gesprungen, heißt es. Julia kehrt nach Beckford zurück, um sich um ihre Nichte zu kümmern. Doch sie hat Angst. Angst vor diesem Ort, an den sie niemals zurückkehren wollte. Vor lang begrabenen Erinnerungen, vor dem alten Haus am Fluss, vor der Gewissheit, dass Nel niemals gesprungen wäre. Und am meisten fürchtet Julia das Wasser und den Ort, den sie Drowning Pool nennen …

Ein Psychothriller voller Abgründe – gelesen von Britta Steffenhagen, Simon Jäger und Marie Bierstedt

(2 mp3-CDs, Laufzeit: ca. 10h 27)

Paula Hawkins‘ Top 5 der „unbequemen Frauen“ in der Literatur sowie Videos der Autorin Zum Special

Offizielle Website der Autorin (engl.)

Paula Hawkins auf Facebook

Filmrechte an "Into the Water" von Dreamworks gesichert

Paula Hawkins (Autorin)

Paula Hawkins wuchs in Simbabwe auf. 1989 zog sie nach London, wo sie bis heute lebt. Sie arbeitete fünfzehn Jahre lang als Journalistin, bevor sie mit dem Schreiben von Romanen begann. Ihr erster Spannungsroman Girl on the Train wurde zu einem internationalen Phänomen. Der Roman wurde in über 40 Sprachen übersetzt, eroberte weltweit die Bestsellerlisten und wurde 2016 mit Emily Blunt in der Hauptrolle verfilmt. Paula Hawkins' zweiter Spannungsroman Into the Water erscheint im Mai 2017.


Sprecher

Britta Steffenhagen ist als Schauspielerin, Synchronsprecherin, Moderatorin und Hörbuchsprecherin erfolgreich. Für Random House Audio leiht sie Thriller-Größen wie Kathy Reichs und Peter Swanson ihre Stimme.

Marie Bierstedt ist Synchron- und Hörbuchsprecherin. In Kinofilmen wie Pearl Harbour, Spiderman oder Der Teufel trägt Prada synchronisiert sie Stars wie Kate Beckinsale, Kirsten Dunst und Anne Hathaway.

Simon Jäger ist einer der beliebtesten deutschen Hörbuchsprecher. Als Synchronsprecher ist er u. a. die deutsche Stimme von Matt Damon und Josh Hartnett.

Aus dem Englischen von Christoph Göhler
Originaltitel: Into the Water (Doubleday, London)
Originalverlag: Blanvalet HC

Hörbuch MP3-CD (gekürzt), 2 CDs, Laufzeit: ca. 627 Minuten

ISBN: 978-3-8371-3749-1

€ 14,99 [D]* | € 16,90 [A]* | CHF 21,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Random House Audio

NEU
Erschienen: 24.05.2017

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Tolle Produktion und packender Inhalt kommen zusammen!

Von: Emma Zecka Datum: 13.06.2017

ge-h-schichten.blogspot.com

Gestaltung
Into the water ist ja eine gekürzte Lesung. Allerdings hatte ich hier nicht das Gefühl, irgendetwas von gekürzten Stellen gemerkt zu haben. Aufmerksame Hörer meinen ja, gekürzte Hörbücher erkennen zu können. Ich verliere meine Vorurteile gegenüber gekürzten Hörbüchern immer mehr und habe das Gefühl, dass die Verlage in diesem Bereich dazu gelernt bzw. sich weiterentwickelt haben.

Kommen wir aber nun zu der Sprecherwahl: Marie Bierstedt ist die Tochter des Schauspielers und Synchronsprechers Detlef Bierstedt. Ich wollte unbedingt ein Hörbuch von ihr hören und war froh, dass ich mit Into the water endlich die Gelegenheit dazu hatte.
Britta Steffenhagen ist nicht nur als Hörbuchsprecherin, sondern arbeitet auch als Synchronsprecherin. So leiht sie hier Charakteren in den Animationsfilmen Drachenzähmen leicht gemacht und Zomania sowie einem Charakter in ein paar Folgen Supernatural ihre Stimme. Vom Namen her, kam mir sie mir sehr bekannt vor, obwohl ich wieder einmal nicht sagen könnte, woher ich sie kenne.
Und zu Simon Jäger muss ich wohl nicht mehr viel sagen. So wie Rufus Beck die Hörbuchstimme von Harry Potter ist, verknüpft man Simon Jäger sofort mit den Thrillern von Sebastian Fitzek. Schön fand ich hier, dass ich ihn als Sprecher bereits kannte. Also selbst, wenn die anderen beiden Sprecherinnen schlecht sein sollten, wusste ich, dass seine Parts das Ganze rausreißen würden.

Nun ist es leider bei Hörbüchern mit mehreren Sprechern so, dass ich nicht viel über die einzelnen Sprecher sagen kann, weil ich gerade bei unbekannten Sprechern, ja nicht genau weiß, wer welche Parts gelesen hat.
Die Lesung von Into the water hat mir aber unglaublich gut gefallen. Die Stimmen haben toll miteinander harmoniert. Ich konnte mich kaum von Into the water trennen. Das passiert nur, wenn Geschichte und Sprecher wie die Faust aufs Auge zueinander passen. Kurzum: Eine sehr schöne Produktion!

Inhalt
In Into the water begegnen wir verschiedenen Handlungssträngen. Die Geschichte steigt mit einem sehr starken Prolog ein, in dem wir hautnah miterleben, wie jemand ermordet wird. Wer genau, möchte ich an dieser Stelle nicht vorwegnehmen. Hier wird dem Leser schnell klar: Wir bewegen uns auf gefährlichem Terrain!

Dann führt uns Paula Hawkins in die Geschichte ein und stellt uns eine Reihe von Charakteren vor. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich eine Weile gebraucht habe, um den Überblick zu bekommen. In Beckford gibt es eine Tote: Nel Abbott. Angeblich Suizid. Doch ihre Schwester Julia ahnt, dass da etwas faul ist. Obwohl das Verhältnis zu ihrer Schwester alles andere als gut war, kehrt sie in die alte Heimat zurück, um sich um ihre Nichte zu kümmern. Lenna hat nicht nur an dem Verlust ihrer Mutter zu knabbern. Auch ihre beste Freundin Katie nahm sich scheinbar völlig grundlos das Leben.

Into the water wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Zum einen aus Lennas Sicht, die uns an einem typischen Teenager Leben teilhaben lässt. Dann lernen wir auch Nels Schwester Julia besser kennen, die keine positiven Gefühle mit ihrer Schwester verbindet. Wie das bei einem waschechten Thriller so ist, gibt es auch diesmal zwei Ermittler, aus deren Sicht ebenfalls ein paar Parts erzählt werden.

Das Tolle war, dass diese verschiedenen Handlungsstränge die Geschichte abwechslungsreich gemacht haben. Zum Schluss hat Paula Hawkins alles zusammengefügt und es war völlig logisch wie die Verbindung der einzelnen Stränge war.

Spannung
Während ich am Anfang noch orientierungslos durch die Geschichte tappte und mehr fasziniert von den Sprechern und dem Schreibstil war, fand ich irgendwann den roten Faden und konnte mich kaum noch von der Handlung trennen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Paula Hawkins baut die Handlung gekonnt auf und lässt zum Schluss auch keine Frage offen. Wobei... Gerade der letzte Satz hat bei mir noch ein paar Fragezeichen aufgewirbelt. Andererseits dachte ich aber auch: Genial!

Schreibstil
Während ich bei Girl on the train nicht wirklich mit dem Schreibstil klar kam, retteten mich bei Into the water die unterschiedlichen Perspektiven aus denen die Geschichte erzählt wird. Ich hatte auch den Eindruck, dass Paula Hawkins so zeigen konnte, was wirklich in ihr steckte. Sie schrieb aus der Sicht der jugendlichen Lenna, konnte Julias Hass auf ihre Schwester Nel durch deren direkte Anrede glaubhaft darstellen und schlüpfte nebenbei noch in Ermittler Rollen oder in die Rolle einer alten Dame, die noch wichtige Dinge ans Tageslicht befördern könnte. Wenn ihr denn endlich mal jemand zuhören würde.

Gesamteindruck
Ich bin von Into the water positiv überrascht. Nie hätte ich damit gerechnet, dass mich der Inhalt so packen konnte. Hier kommen wieder eine tolle Hörbuchproduktion verknüpft mit einer guten Buchvorlage zusammen.
Ich hoffe, dass Into the water in vielen Bücherregalen ein flauschiges Zuhause findet.

‚Es gibt keinen Grund, das zu tun, was sie getan hat.‘

Von: Travel Without Moving Datum: 11.06.2017

www.travelwithoutmoving.de

Nel Abbott ist tot - anscheinend ist sie in den Fluss gesprungen, in dem schon so viele Frauen ihren Tod gefunden haben und dessen Flussbiegung aus diesem Grunde ‚Drowning Pool‘ genannt wird. Vor ihrem Tod hat Nel anscheinend mehrfach ihre Schwester Julia angerufen, doch Julia hat ihr jede Hilfe verweigert, hat nicht einmal auf die Anrufe reagiert.

Julia kehrt nach Nels Tod in ihre gemeinsame Heimat Beckford zurück, um sich um ihre Nichte zu kümmern, und dort wird sie von ihrer Vergangenheit und von ihren Ängsten eingeholt.

Ich habe ‚Girl on the train‘ gelesen, das mir gut gefallen hat, so dass ich entsprechende Erwartungen an ‚Into the water‘ hatte. Im Vergleich zu Paula Hawkins‘ Erstling ist ihr zweiter Thriller meiner Meinung nach jedoch weniger packend, weniger stimmungsvoll und weniger eindrücklich.

Ich fand den Einstieg ins Hörbuch eher schwierig, denn durch die wechselnden Erzähler und die Rückblenden war ich anfangs eher verwirrt als gefesselt. Ich mag Geschichten, die aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt werden, aber hier empfand ich es als zu schnell wechselnd und als zu konfus, so dass ich mich schlecht eindenken und erst spät in die Geschichte finden konnte.

Nach dem erschwerten Einstieg hat mir die Geschichte um den mysteriösen Drowning Pool, um die Konkurrenz zwischen den Schwestern Nel und Julia, um Freundschaft, Liebe, Hass und Neid sehr gut gefallen. Vor allem die Rückblenden zu den Hexenprozessen und die Geschichten verschiedener Personen, die im Drowning Pool ertrunken sind, fand ich sehr gelungen und spannend. Nichtsdestotrotz empfand ich die Geschichte im weiteren Verlauf ein wenig zu konstruiert und dadurch unglaubwürdig.

‚Into the water‘ wird abwechselnd von Britta Steffenhagen, Simon Jäger und Marie Bierstedt gelesen. Dabei empfand ich die aufgesetzt kratzige Stimme von Steffenhagen als unnatürlich, extrem störend und unfreiwillig komisch, so dass mir diese Passagen (nicht inhaltlich, sondern lediglich aufgrund der Stimme) am wenigsten gefallen haben und ich jedes Mal froh war, wenn Steffenhagen von den anderen beiden Vorlesern abgelöst wurde.

‚Into the water‘ weist durchaus spannende Passagen auf und ist spannend erzählt, wirkte auf mich aber zu konstruiert und zeitweise zu ausufernd und konfus.

Voransicht

  • Weitere Bücher der Autorin