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Kellerkind

Kommissar Waechter (1)

Ungekürzte Lesung mit Richard Barenberg

Kundenrezensionen (32)

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Hörbuch MP3-CD ISBN: 978-3-8371-2874-1

Erschienen: 19.01.2015
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Eiskalte Spannung!

Staranwältin Rose Benninghoff liegt mit durchschnittener Kehle in ihrer Wohnung. Im Keller des Hauses kauert der vierzehnjährige Oliver Baptiste, die Hände blutverschmiert. Er erinnert sich an nichts. In einem klirrend kalten Jahrhundertwinter nimmt das Team um den Münchener Hauptkommissar Waechter die Jagd nach dem Mörder auf. Doch bald verschwimmen die Grenzen zwischen Tätern und Opfern mehr und mehr. Ein altes und ungesühntes Verbrechen wirft seine Schatten voraus ...

(2 mp3-CDs, Laufzeit: 11h 36)

Bürogemeinschaft gesucht … Angebote bitte an Nicole Neubauer Zum Interview

www.nicole-neubauer.com

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Kommissar Waechter

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Nicole Neubauer (Autorin)

Nicole Neubauer ist 1972 in Ingolstadt geboren und studierte englische Literaturwissenschaft und Jura in München und London. Nach zehn Jahren in einer Wirtschaftskanzlei arbeitet sie freiberuflich als Autorin, Rechtsanwältin und Lektorin. Sie ist Mitglied der »Mörderischen Schwestern e.V.« und der »Autorinnenvereinigung e.V.«.

Nicole Neubauer lebt mit ihrer Familie in München im Herzen Schwabings.


Richard Barenberg (Sprecher)

Richard Barenberg studierte Schauspiel in Leipzig und war anschließend u.a. am Nationaltheater Weimar, Maxim Gorki Theater Berlin, Theater Oberhausen, Volkstheater Rostock und an der Komödie am Ku‘damm tätig. Für Random House Audio hat er auch Erik Valeurs „Das siebte Kind” eingelesen.

Hörbuch MP3-CD, 2 CDs, Laufzeit: ca. 696 Minuten

ISBN: 978-3-8371-2874-1

€ 14,99 [D]* | € 16,90 [A]* | CHF 21,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Random House Audio

Erschienen: 19.01.2015

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Handlungsarme, gähnende Langeweile

Von: Devona Datum: 29.06.2016

www.buchimpressionen.de

Nachdem ich in diesem Jahr bereits den Folgeband von “Kellerkind”, nämlich “Moorfeuer” , rezensiert habe, wollte ich natürlich auch noch den hochgelobten Debüt-Roman von Nicole Neubauer lesen. Habe mich für die Hörbuchfassung entschieden und muss mich beim Sprecher Richard Barenberg bedanken. Es schafft es tatsächlich, dass man beim Laufen nicht umgehend einschläft, indem er versucht, den Hauptcharakteren eine eigene Stimme zu verleihen und in dem er gelegentlich den bayrischen Dialekt bemüht und so für Abwechslung sorgt. An der Leseleistung gibt es nichts zu meckern, Daumen hoch.

Der Klappentext verspricht “eiskalte Spannung!”. Die gibt`s tatsächlich für 2 Minuten. Als in den ersten Sätzen des Buches eine junge Mutter ihr Baby füttern will und auf einmal von oben durch die Decke des Zimmers das Blut von Rose Benninghoff auf den Tisch tropft, da läuft es einem eiskalt den Rücken runter. Das war`s dann aber auch schon. Der Rest ist – ich kann es wirklich nicht anders sagen – furchtbare Langeweile, Stagnation, keine Dynamik, nicht vorhandener Spannungsbogen, Null Entwicklung.

Es gibt die Klappentext erwähnte Tote, die so unspektakulär ist, dass sie keinen Ansatzpunkt für Ermittlungen bietet. Es gibt den im Keller gefundenen Oliver und seinen Vater, die als Randgeschichte in immer gleich ablaufenden polizeilichen Vernehmungen zwar ein völlig gestörtes Vater-Sohn-Verhältnis offenbaren, ansonsten aber rein gar nichts zur Lösung des Falles beitragen. Besonders das immer wieder gleiche Geschwätz von Olivers Vater nervt unendlich.

Primär geht es in diesem Buch um die einzelnen Personen im Team von Hauptkommissar Wächter und ihre privaten Probleme. Teilweise hat man das Gefühl, die Geschichte um Hannes und die Tochter aus erster Ehe wäre der Hauptplot. Einerseits ist es verständlich, dass die Autorin ihre für eine Buch-Reihe angedachten Protagonisten umfassend einführt, andererseits hat man bei diesem Umfang allerdings nicht das Gefühl, einen Krimi zu lesen. Seitenweise gibt es sowas wie überhaupt keine Handlung, fallmäßig treten die Ermittler auf der Stelle oder laufen im Kreis, bis wieder ein nichts bringendes Gespräch mit Oliver und/oder Vater folgt. Ein sinnloser Nebenplot, der für die Auflösung des Falles letztendlich auch noch völlig irrelevant ist, komplettiert das Ganze. Der Täter, den man schlichtweg aus dem Mangel anderer Personen ableiten kann, ist nicht überraschend, das Motiv …nun ja…und sollte der “Hüter des Schweigens” in einem dritten Buch von Nicole Neubauer auftauchen, werde ich es garantiert nicht lesen. Die Figur ist einfach nur albern und nicht nur unglaubwürdig, sondern schlichtweg nicht vorstellbar. Schlussendlich bleiben viele Fragen offen, u.a. auch die um das gestörte Verhältnis von Oliver und seinem Vater.

Immerhin: es war ein Debüt-Roman und Nicole Neubauer hat sich mit dem zweiten Band “Moorfeuer” eklatant gesteigert. Dort gefiel mir sehr, wie sie das Wächter-Team charakterisiert und ihm einen privaten Anteil widmet. Allerdings passend und ausgewogen und nicht so wie im ersten Band, bei dem ich eher das Gefühl hatte, in einem Psychogramm für polizeiliche Ermittler zu lesen. “Moorfeuer” hingegen ist ein handwerklich solider, unterhaltsamer, ganz klassischer Krimi, in dem sich Nicole Neubauer m.E. auch sprachlich gesteigert hat. Ich hake deshalb “Kellerkind” einfach ab und nehme es als Basis, von der aus sie gestartet ist und von der ausgehend sie sich auch positiv entwickelt hat. (Bei vielen Autoren läuft das genau andersherum ��

Fazit: OHNE den “Hüter des Schweigens” würde ich den nächsten Teil um das Wächter-Team als leichte, unterhaltsame Krimi-Lektüre sicher auch lesen. “Kellerkind” möchte ich persönlich allerdings nicht weiter empfehlen.

Wunderbarer Krimi

Von: CogitoLeider Datum: 04.02.2016

cogitosbuecherkiste.blogspot.de/

Dies ist der erste Teil der Reihe rund um Hauptkommissar Waechter und seiner 'Sammlung' der etwas anderen Ermittlern. Dabei muss ich zugeben, dass der HdS, obwohl auch hier nichts erklärt wird, mein Favorit ist. Allein für die Kreation dieses 'Typen' hat Nicole Neubauer Hochachtung verdient. Natürlich auch für die anderen, die mehr noch als die Ermittlungstätigkeiten die Handlung tragen. Gerade, weil sie eher untypisch sind und selbst einige Baustellen haben. Menschen halt wie du und ich, mit ganz eigenen Geschichten, die es zu entdecken gilt und die doch nur stückchenweise erzählt werden. Das macht natürlich Lust auf die Fortsetzungen.

Der Krimi als solcher ist spannend bis zum Schluß und bietet einige Überraschungen und menschliche Abgründe, die aber nicht zu abgehoben sind, um unglaubwürdig zu sein, im Gegenteil, das alles sind Dinge, die man sich gut vorstellen und noch besser nachvollziehen kann. Und damit ist bewiesen, dass es keine Blut- und Gewaltorgien von Psychopathen braucht, um interessant zu sein. Nein, es reicht eine gut aufgebaute Geschichte mit stimmigen Personen, die überraschen.

Richard Barenberg liest wundervoll einfühlsam und versteht es ausgezeichnet, den einzelnen Charakteren einen ganz eigenen Stil zu geben. Allein über den französischen Akzent stolpert er ein wenig, wie ich finde, dafür liebe ich seine Interpretation des Münchner Dialekts. So schön dezent mag ich das ganz gerne.
Auch hat er ein Gespür für die ruhigeren Momente und schockiert den Hörer in den spannungsgeladeneren Situationen nicht mit allzu viel Hast oder gar sich überschlagender Stimme. Das wäre auch unangemessen, denn schließlich gibt es keine wilden Verfolgungsjagden (abgesehen von der Sache mit dem Rollator - Lachgarantie).

Fazit?
Ein toller Krimi mit stimmigen Protagonisten - Suchtgefahr!

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Von: Ulrike Hoffmann aus Arnsberg (Hüsten) Datum: 03.02.2015

Buchhandlung: Bücher- Eck Inh. Marlies Engelbertz

Ein spannender Krimi, der den Leser tief berührt. Allerdings wäre ein bayerisches Glossar schön - nicht jeder kennt Begriffe wie Gschiss oder Grassl!

Von: Doris Oberauer aus Grieskirchen Datum: 16.12.2014

Buchhandlung: Thalia.at

Ein sehr spannender Krimi. Mit Spannung fiebert man als Leser mit, wer denn nun der Mörder ist. Danke!

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