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Leere Herzen

Gekürzte Lesung mit Ulrike C. Tscharre

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Hörbuch CD (gek.) ISBN: 978-3-8445-2715-5

NEU
Erschienen: 13.11.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Bestseller Platz 20
Spiegel Hörbuch Belletristik / Sachbuch

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»Eine der erfolgreichsten deutschen Autorinnen der Gegenwart.« (FAS)

Sie sind desillusioniert und pragmatisch. Sie haben den Zynismus der Politik genauso durchschaut wie den modernen Selbstoptimierungswahn oder das kleinbürgerliche Gutmenschentum. Sie haben sich in der Welt erfolgreich eingerichtet – und sie haben keine Lust, deswegen Schuldgefühle zu haben. Zusammen mit dem Informatikgenie Babak Hamwi hat Britta Söldner eine kleine Firma aufgezogen, die beide reich gemacht hat. Hinter der Fassade ihrer unscheinbaren Büroräume aber betreiben Britta und Babak ein lukratives Geschäft mit dem Tod. Als ihr Unternehmen unliebsame Konkurrenz zu bekommen droht, setzt Britta alles daran, die unbekannten Trittbrettfahrer auszuschalten. Doch sie hat ihre Gegner unterschätzt. Bald ist nicht nur Brittas Firma in Gefahr, sondern auch ihr Leben …

Gelesen von Ulrike C. Tscharre.

(6 CD, Laufzeit: 6h 55)

Juli Zeh spricht mit Denis Scheck über ihren Roman "Leere Herzen" ARD / "Druckfrisch" (30.10.17)

Beitrag zum Buch und Gespräch mit Juli Zeh in der Sendung ZDF / "aspekte" (10.11.17)

Beitrag zum Buch und Interview mit der Autorin NDR / "Kulturjournal" (13.11.17)

Buchpräsentation von "Leere Herzen" in Berlin im Großen Sendesaal des rbb meinbrandenburg.tv (14.11.17)

Juli Zeh (Autorin)

Juli Zeh, 1974 in Bonn geboren, studierte Jura in Passau und Leipzig. Schon ihr Debütroman "Adler und Engel" (2001) wurde zu einem Welterfolg, inzwischen sind ihre Romane in 35 Sprachen übersetzt. Ihr Gesellschaftsroman "Unterleuten" (2016) stand über ein Jahr auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Juli Zeh wurde für ihr Werk vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Rauriser Literaturpreis (2002), dem Hölderlin-Förderpreis (2003), dem Ernst-Toller-Preis (2003), dem Carl-Amery-Literaturpreis (2009), dem Thomas-Mann-Preis (2013), dem Hildegard-von-Bingen-Preis (2015) sowie dem Literaturpreis der Stahlstiftung Eisenhüttenstadt (2017).

www.juli-zeh.de


Ulrike C. Tscharre (Sprecherin)

Ulrike C. Tscharre, geboren 1974, studierte neuere deutsche und englische Literatur und ließ sich danach an der Akademie für Darstellende Kunst in Ulm zur Schauspielerin ausbilden. Neben Rollen in den verschiedensten Theaterstücken spielte sie in vielen Fernsehproduktionen, wie z. B. dem Zehnteiler "Im Angesicht des Verbrechens" (Regie Dominik Graf) oder mehreren Episoden von "Tatort" und "Polizeiruf 110". Zudem wird sie im neuen Film "Werk ohne Autor" von Oscar-Preisträger Florian Henckel von Donnersmarck zu sehen sein. Im Hörverlag ist sie unter anderem in Henning Mankells "Wallander"-Reihe, in Annette Mingels "Was alles war" und im Hörspiel zu Frank Schätzings "Der Schwarm" zu hören.

26.04.2018 | Berlin

Lesung und Gespräch
Moderation: Michel Friedman

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Mehr Infos

Berliner Ensemble
Bertolt-Brecht-Platz 1
10117 Berlin

07.05.2018 | 19:30 Uhr | Wien

Lesung
mit musikalischer Begleitung durch Nina Omilian (Gesang) und Marian Lux (Klavier)
der Kartenvorverkauf beginnt am 10. April 2018

weitere Informationen

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Mehr Infos

Wiener Konzerthaus
Lothringerstraße 20
1030 Wien

Tel. +43 1 242002, ticket@konzerthaus.at

Hörbuch CD (gekürzt), 6 CDs, Laufzeit: 415 Minuten

ISBN: 978-3-8445-2715-5

€ 19,99 [D]* | € 22,50 [A]* | CHF 28,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

NEU
Erschienen: 13.11.2017

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Inhalt lässt mich etwas ratlos zurück, Lesung aber sehr gut

Von: Emma Zecka Datum: 06.12.2017

ge-h-schichten.blogspot.com

Gestaltung
Das Hörbuch wird von Ulrike C. Tscharre gelesen. Ihre Stimmfarbe gefällt mir wirklich gut. Außerdem hat sie der Geschichte den richtigen Unterton verpasst. Allerdings hat das auch dafür gesorgt, dass ich ziemlich genau zuhören musste, um keine Anspielung zu verpassen. Dank dem ein oder anderen Nebencharakter konnte sie auch ihre Vielfältigkeit unterstreichen. So wurden beispielsweise lautes Kinder Schreien oder Dialektkenntnisse verlangt. Gerade letzteres hatte einen unfreiwillig komischen Beigeschmack, trotz der ernsten Thematik. Ulrike C. Tscharre kommt auf meine "Im Ohr behalten"-Hörbuchsprecher Liste.

Inhalt
Inhaltlich geht es hier ziemlich zur Sache. Britta und Babak, beste Freunde, betreiben eine Agentur. Eine Firma, die assistierten Suizid betreibt. Aber das nicht etwa, indem man den Betroffenen ein tödliches Medikament verschafft. Ihr Tod soll einer Organisation nützen. Und damit diese Organisation gut ausgebildete Leute bekommt, haben Britta und Babak ein Trainingsprogramm entwickelt, das es in sich hat.

Das ist nun der erste Handlungsstrang. Allerdings deutet Juli Zeh hier auch etwas Höheres an. Sie kritisiert nicht nur die momentane politische Lage, die sie aber nur in Ansätzen schildert, sondern wendet sich auch dem Prinzip der Leeren Herzen zu. Britta wirkt emotionslos und kalt. Mit ihrer Familie kann sie nichts anfangen. Sie glaubt, nur mit Gewalt etwas im Leben erreichen zu können. Man könnte fast vermuten, dass sie auch etwas frustriert von der Entwicklung der Welt ist. Dann taucht eine Organisation auf, die Britta auf eine harte Probe stellt: Sie muss nicht nur ihre eigene Firma retten, sondern sich auch überlegen, was sie von ihrem Leben möchte.

Nun noch zu der oben angedeuteten politischen Lage: Zuerst hat mich Juli Zeh ordentlich verwirrt. Es ist nicht so, dass ich ein grandioses politisches Verständnis habe. Allerdings sind mir einige Grundlagen bekannt. Und so war ich wirklich verunsichert, als Juli Zeh politische Gegebenheiten schildert, die in der Realität nicht zutreffen. Und das obwohl unsere Protagonisten in einem scheinbar realistischen Deutschland leben. Also ohne Sciene-Fiction oder dystopische Elemente. An dieser Stelle war mir klar, dass wir uns doch in naher Zukunft befanden und somit ein bisschen Dystopie vorhanden war.

Was mich störte war, dass Juli Zeh viele politische Probleme andeutet, diese aber nicht konsequent und detailliert beschreibt. Zum einen ist das natürlich verständlich, da sie sich hier auf dünnes Eis begibt und es ja letztendlich um eine fiktive Geschichte und nicht um eine politische Diskussion drehen soll. Andererseits haben mich diese politischen Andeutungen irgendwann auch genervt. Das ist ungefähr, wie das Sahnetorten-Beispiel: Jemand läuft mit einer Sahnetorte an dir vorbei, verrät dir aber weder, wie du eine Sahnetorte machst, noch wann du sie probieren darfst.

Als die Geschichte dann auf ihren Höhepunkt zuläuft, bekommt die Politik noch eine wichtige Bedeutung. Und Britta trifft eine Entscheidung, die ich absolut nicht nachvollziehen kann und die mich mit vielen Fragezeichen zurückgelassen hat. Dennoch würde ich nicht behaupten, dass der Inhalt völlig daneben ist. Ich kann ihn einfach nur absolut nicht einordnen.

Spannung
Der Aufbau des Spannungsbogens konnte mich hier nicht ganz packen. Ich konnte lange keinen Zusammenhang zwischen den einzelnen Szenen des Romanes feststellen. Sie bauten für mich nur bedingt aufeinander auf und zeigten eher Momentaufnahmen von den Charakteren. Mir war beispielsweise nicht klar, welche Zeitspanne zwischen den einzelnen Szenen liegt. Und gerade zu Beginn hatte ich den Eindruck, dass der Anfang mehr im Schnelldurchlauf erzählt wird, um noch mehr Luft für den Hauptteil bzw. das Finale zu haben.

Allerdings habe ich das Hörbuch auch in einer gekürzten Version gehört. So habe ich in einer anderen Rezension gelesen, dass Brittas Privatleben im Buch viel Raum einnimmt, was mir bei dem Hörbuch überhaupt nicht so vorkam. Es wurden immer wieder Szenen aus dem Privatleben geschildert. Diese reichten aber vollkommen aus, um einen Blick für die private Britta zu bekommen.
Ich hätte mir hier insgesamt einen fließenderen Übergang zwischen den einzelnen Szenen gewünscht.

Schreibstil
Leere Herzen konnte ich nicht in einem Rutsch herunterlesen. Das liegt einfach daran, dass Juli Zeh viele Anspielungen verpackt und ich diese erst einmal richtig sortieren musste. Juli Zeh hat einen angenehmen Schreibstil, der die kritischen Elemente des Buches auch wunderbar hervorhebt. Außerdem konnte ich viel über Britta zwischen den Zeilen erfahren. Und ich hätte absolut nicht gedacht, dass der Titel Leere Herzen zum einen so gut zur Geschichte passt und zum anderen bildlich so gut in der Geschichte dargestellt werden kann.

Gesamteindruck
In Leere Herzen begegnet uns Kritik an jeder Ecke. Damit hätte ich absolut nicht gerechnet. Ich hatte hier und da den Eindruck, dass sich Juli Zeh etwas verzettelt. Da hätte ich mir gewünscht, dass sie sich auf eines der vielen angesprochenen Themen festlegt und dieses auch konsequent durchzieht, anstatt viele Fässer aufzumachen.

Ich würde nicht sagen, dass Leere Herzen eine negative Überraschung war. Ich kann das Hörbuch nur absolut nicht einordnen und zu diesem Zeitpunkt auch noch nicht wirklich sagen, ob es mir gefallen hat oder nicht. Wer auf gesellschaftskritische Bücher steht und kein Problem damit hat, sich mit Themen wie Suizid zu befassen, sollte sich Leere Herzen mal genauer anschauen. Ansonsten: Lest es schon allein deswegen, damit wir darüber diskutieren können.

‚Es gibt feste Absprachen und kontrollierte Opferzahlen.‘

Von: Travel Without Moving Datum: 02.12.2017

www.travelwithoutmoving.de

Deutschland in der nahen Zukunft, in einer Welt nach Frexit, FreeFlandern, Katalonien first und nach dem Ende des Syrienkriegs: Britta Söldner lebt mit ihrem Lebensgefährten Richard und ihrer gemeinsamen Tochter Vera in Braunschweig. Sie ist durch ihre Firma ‚Die Brücke‘, die offiziell eine Heilpraxis für Psychotherapie und angewandte Tiefenpsychologie ist und die sie mit ihrem Geschäftspartner Babak Hamwi führt, reich geworden, doch als ein Terroranschlag am Leipziger Flughafen in letzter Minute vereitelt wird, gerät langsam ihre Welt durcheinander - und ihre Firma und ihr Leben in Gefahr.

Ich habe ‚Unterleuten‘ von Juli Zeh mit großer Begeisterung gelesen und mich sehr auf ihren neuen Roman gefreut, der mich jedoch recht enttäuscht zurückgelassen hat, obwohl mich die angesprochenen Themen durchaus interessieren.

Ich finde den Roman deutlich weniger empfehlenswert als ‚Unterleuten‘, wobei ein Grund hierfür ist, dass die Protagonisten allesamt sonderbar distanziert und schablonenhaft bleiben. Keine der erwähnten Personen hat in mir positive Gefühle ausgelöst (was generell nicht schlimm ist) oder mich sonderlich fasziniert (was ich als Manko empfinde).

Zudem empfand ich den Roman als zu konstruiert und einzelne Ereignisse an den Haaren herbeigezogen, obwohl ich das Szenario anfangs durchaus authentisch und realistisch fand. Letztendlich waren mir einige der Wendungen oder Geschehnisse einfach zu geschmacklos, und sprachlich empfand ich den Roman als zu bemüht, so als ob Zeh auf jeder Seite beweisen muss, wie viel sie weiß und wie gut sie recherchiert hat.

Obwohl ‚Leere Herzen‘ durchaus unterhaltsam ist und zudem angenehm von Ulrike C. Tscharre gelesen wurde, kann ich Zehs neuen Roman eher weniger empfehlen.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Von: Uta Braun aus Berlin Datum: 05.12.2017

Buchhandlung: Pocket Shop AB Flughafen Berlin Tegel

Dieses Buch ist für mich in (mindestens) diesem Jahr der absolute und unangefochtene Platz 1 – es fehlt nichts, was für mich in ein wirklich gutes Buch gehört – wunderbare Sprache, spannende Story, kritische Gedankenexperimente.......

Ich bin restlos begeistert! Danke! Und so ist es wenig verwunderlich, dass unsere letzte Bestellung nur wenige Stunden vorrätig war..... �� – Ich freue mich und es macht so viel Spaß, Menschen mit dieser Sucht zu infizieren

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