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Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr

Ungekürzte Lesung mit Andreas Fröhlich

Mit Illustrationen von Lydia Rode

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€ 24,99 [D]* inkl. MwSt.
€ 28,10 [A]* | CHF 35,50*
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Hörbuch MP3-CD ISBN: 978-3-8445-2809-1

Erschienen: 28.08.2017
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Höre auf das dunkle Herz der Nacht

Prinzessin Dylia, die sich selbst „Prinzessin Insomnia“ nennt, ist die schlafloseste Prinzessin von ganz Zamonien. Eines Nachts erhält sie Besuch von einem alptraumfarbenen Nachtmahr. Havarius Opal, wie sich der gleichsam beängstigende wie sympathische Gnom vorstellt, kündigt an, die Prinzessin in den Wahnsinn treiben zu wollen. Vorher nimmt er die Prinzessin aber noch mit auf eine abenteuerliche Reise durch die Welt des Denkens und Träumens, die für beide immer neue und überraschende Wendungen bereit hält, bis sie schließlich zum dunklen Herz der Nacht gelangen. Walter Moers erzählt dieses Märchen aus der zamonischen Spätromantik voller skurriler Charaktere mit der ihm eigenen Komik: spannend und anrührend zugleich.

Gelesen von Andreas Fröhlich.

(1 mp3-CD, Laufzeit: 11h 23)

Walter Moers (Autor)

Walter Moers ist der Schöpfer vieler erfolgreicher Welten und Charaktere. Von ihm stammen unter anderem die Comicwelten um "Das kleine Arschloch" und dem "Alten Sack", "Adolf, die Nazisau" und die Figur des Käpt`n Blaubär. Seit fast 20 Jahren schreibt er fantastische Romane, die auf dem Kontinent Zamonien spielen. Dazu gehören unter anderem die internationalen Bestseller "Die 13 ½ Leben des Käpt`n Blaubär", "Die Stadt der Träumenden Bücher" und zuletzt "Das Labyrinth der Träumenden Bücher". "Prinzessin Insomnia" ist der siebte Zamonienroman.


Andreas Fröhlich (Sprecher)

Andreas Fröhlich, geboren 1965, wurde im Alter von sieben Jahren im Kinderchor des SFB entdeckt. Mittlerweile ist er als "Hörspieler" Interpret unzähliger Hörbücher und erhielt 2010 nach drei Nominierungen den Deutschen Hörbuchpreis als bester Interpret für den Titel "Doppler", der in seiner eigenen Hörbuchreihe "Edition Handverlesen" erschien. Für den Hörverlag übernahm er unter anderem Rollen in den Hörspielen von Alexandre Dumas "Die drei Musketiere", den "Wallander"-Hörspielen, der "Otherland"-Saga, sowie "Das Geheimnis der Großen Schwerter" und "Der letzte König von Osten Ard" von Tad Williams. Darüber hinaus liest er den Bestseller "Das Labyrinth der Träumenden Bücher" und "Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr" von Walter Moers. Andreas Fröhlich zählt zu den bekanntesten Synchronsprechern Deutschlands und leiht u. a. John Cusack und Edward Norton seine Stimme. Zudem ist er als Dialogbuchautor und Dialogregisseur tätig und u.a. für die deutsche Synchronfassung der "Herr der Ringe"-Trilogie verantwortlich, in der er auch die Rolle des Gollum übernahm.


Lydia Rode (Illustratorin)

Lydia Rode lebt, malt und zeichnet in Berlin. Ihre Aquarelle für "Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr" sind ihre ersten veröffentlichten Illustrationen.

Mit Illustrationen von Lydia Rode

Hörbuch MP3-CD, 1 CD, Laufzeit: 683 Minuten

ISBN: 978-3-8445-2809-1

€ 24,99 [D]* | € 28,10 [A]* | CHF 35,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 28.08.2017

  • Leserstimmen

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Tolle Geschichte mit Längen

Von: Momkki Datum: 07.12.2017

https://zeilenfuchs.com

Direkt zu Anfang lernen wir Prinzessin Dylia kennen, die Prinzessin aus Zamonien. Die Thronerbin leidet unter einer seltenen Schlafkrankheit, die auch von den besten Heilern in Zamonien bisher nicht bezwungen werden konnte. Das führt dazu, dass sie tagelang nicht Schlafen kann und durch ihren Schlafentzug Halluzinationen und Traumreisen bekommt.

Innerhalb dieser Traumreise begegnet sie dem Nachtmahr Havarius Opal, einem albtraumfarbenen Bösewicht, der seine Opfer in ihr eigenes Gehirn verschleppt und sie dort zum Selbstmord bringt.

Während einer ihrer schlaflosen Zustände machen sich die beiden also auf dem Weg „ins dunkele Herz der Nacht„, mitten hinein in Dylias Gehirn. Hier muss sie verschiedene Aufgaben, Abenteuer und Prüfungen absolvieren, um nach Hause zurückkehren können, denn Havarius Opal’s Aufgabe ist es, sie in den Wahnsinn zu treiben. Dies macht er so geschickt und ausgetüfftelt, dass sie ihrerseits Opal reinlegen muss, um unversehrt wieder an die Oberfläche ihres Bewusstseins zu kommen.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Prinzessin Dylia erzählt. Zu Beginn erfahren wir alles über Dylia und ihre Krankheit, bis uns dann Havarius Opal recht schnell in Dylias Gehirn entführt. Moers neue Geschichte platzt nur so von kreativen Germanistentum. Er kreiert hier eine völlig neue, schillernde, bunte und verrückte Welt, in der Dylia und Opal zum „dunkelen Herz der Nacht“ reisen müssen.

Germanisten, Moers-Fans und Wortakkrobaten kommen hier definitiv auf ihre Kosten: So ist nicht nur Dylia ein riesen Wort-Fan, die sich immer wieder mit Wortspielen ablenkt. Es gibt viele Orte und Wesen in Dylias Gehirn, die mit Worten, Lauten und Sätzen spielen.

Mir hat das Buch gut gefallen, obwohl ich sagen muss, dass es zwischendurch mal etwas langatmig gewesen ist. Gerade die lange Reise durch das Gehirn, bzw das ständige gezanke zwischen Dylia und Havarius Opal empfand ich als etwas sehr lang. An einigen Stellen verliert Moers sich im Detail. Die Welt des Denkens und Träumens ist teilweise so schillernd, dass man den Regenbogen vor lauter Farben nicht mehr sehen kann. Ich hatte auch das Gefühl, dass diese Geschichte für viele Fanatsyleser nichts ist. Einige Freunde haben das Buch relativ schnell abgebrochen, da es ihnen zu „“laut, unsinnig und grell“ war.

Andreas Fröhlich liest das Buch wirklich wunderbar. Er nimmt uns mit in eine schillernde Reise und bringt durch seine Stimme noch mehr Lebendigkeit in die Geschichte. Auch das kratzige, verrückte von Havarius Opal hat mir richtig gut gefallen! So hat der Charakter noch mehr Ecken bekommen.

Was mir besonders gut gefallen hat ist, dass man das Hörbuch dem Design des Hardcovers angepasst hat. Außerdem liegt dem Hörbuch noch ein Booklet bei, indem einige der Illustrationen aus dem Buch abgebildet sind. Hier sehen wir die Zergesser, die Gestgeiser, Amygdala und vieles mehr.

Prinzessin Insomnia

Von: Fantasie und Träumerei Datum: 09.11.2017

fantasie-und-traeumerei.blogspot.de/

Ob Tag, ob Nacht - Prinzessin Dylia findet keinen Schlaf. Sie ersinnt verschiedene Methoden, um zur Ruhe zu kommen, doch nichts hilft. Weit übers Schafe zählen hinaus gehen die Praktiken, die ihr beim Einschlafen helfen sollen. Sie ersinnt Traumfarben, die für die Träume stehen, die den Schlaf rauben, aber auch für solche, die diesen versüßen. Sie versucht ihren Geist zu beruhigen und gleichzeitig nicht schläfrig werden zu lassen. Sie beschäftigt sich mit philosophischen Gedanken, mit Musik, Kultur, Wörtern und Fragen, die sie sich schon immer stellen wollte.

Nichts hilft. Doch eines nachts bekommt sie Besuch von Havarius Opal, einem Nachtmahr, der eigentlich nichts Gutes im Schilde führt. Nachtmahre sind schließlich nicht die Guten im Spiel des Lebens und so hegt er den Wunsch sie in den Wahnsinn zu treiben, wie er ihr ganz offen und ehrlich, etwas arrogant, aber sehr charmant mitteilt. Er bietet ihr eine Reise nach Amygdala an, in ihr eigenes Inneres, ihr Gehirn. Und alles kommt ganz anders, als die beiden es eigentlich geplant hatten.

Walter Moers ist bekannt für seine schillernde Fantasie, die auch hier zum wieder so opulent zum Tragen kommt, wie auch schon in den Vorgängerromanen in der Fantasiewelt Zamonien, in Käpt'n Blaubär, etc. Er ist ein Meister der Worte, der Wortspiele, denkt sich in neue Wörter aus, die in Form und Klang so perfekt sind, dass man kaum glauben kann, irrealen Wortschöpfungen gegenüberzustehen.

Eins ist an dieser Geschichte neu: sie beruht auf einer wahren Begebenheit. Lydia Rode, die an der Krankheit CFS leidet, eine Erkrankung, die Schlaflosigkeit mit sich bringt, hat Moers einen Brief geschrieben, in dem sie davon berichtet, dass ihr die Zamonien Romane über ihre Schlaflosigkeit hinweg helfen. Es entstand eine Korrespondenz und daraus die Idee zum neuen Roman. Lydia Rode ist die Illustratorin des Romans.

Gelesen wird "Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr" von Andreas Fröhlich, der so eine weiche und feine Stimme hat, dass der Gedanke aufkommt, dass er sicher in der Lage wäre Prinzessin Insomnia so weit zu beruhigen, dass sie von ihren Gedankenspiralen herunterkommen und sich beruhigen könnte. Nicht einschläfernd, aber so schmeichelnd, dass er als Leser ausschlaggebend dafür war, dass ich mich entschieden habe, den Roman lieber zu hören, als selbst zu lesen.

Moers zieht und in Prinzessin Insomnia in eine Gedankenwelt, mit der wir uns vorher vielleicht schon mal befasst haben, vielleicht aber auch nicht. Eigene Wünsche, aber auch eigene Ängste, versteckt in den tiefsten Windungen unseres Gehirns, warten auf eine Konfroontation, eine Auseinandersetzung, eine Umarmung, um vertrieben zu werden oder zur Ruhe zu kommen.

Ich glaube Moers und seine fantasievollen Ausführungen, seine eigene Poesie liebt man oder hasst man. Ich liebe sie und hoffe, dass es viele andere auch tun.

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