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Asphaltseele

Gekürzte Lesung mit Gregor Weber

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Hörbuch CD (gek.) ISBN: 978-3-8371-3619-7

Erschienen: 12.09.2016
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Ruben Rubeck — diesen Bullen sollten Sie sich merken!

„Mein Name ist Ruben Rubeck. Ich wohne seit 15 Jahren in Frankfurt und bin hier genauso lange Bulle. Das Bahnhofsviertel ist mein Revier und meine Gegend. Viele denken, ich würde da wohnen, weil es bei mir für mehr nicht reicht, weil ich mich im Dreck wohlfühle und mit meinem Gesicht sowieso nirgends sonst eine Wohnung bekäme, aber das stimmt nicht. Ich hab’s einfach gerne nah zur Arbeit. Haha.”

Mit seiner Lesung entführt GregorWeber seine Hörer in eine raue, spannende Wirklichkeit.

(4 CDs, Laufzeit: 4h 36)

Gregor Weber (Autor)

Geboren 1968 in Saarbrücken, floh Gregor Weber nach dem Abitur von dortselbst zur Marine. Nach dem Wehrdienst Studium der Rechtswissenschaften und Germanistik, beides zugunsten eines Platzes an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt abgebrochen. Es folgten zwanzig Jahre als Schauspieler, unter anderem in der Familie Heinz Becker und im saarländischen Tatort. Vom Schau-Spielen entnervt, absolvierte Weber von 2004 bis 2006 eine Ausbildung zum Koch im Berliner Sternerestaurant VAU von Kolja Kleeberg. Über den zweiten Beruf fand er im dritten seine Berufung: Sein Sachbuch Kochen ist Krieg! gab den Anstoß zu einer neuen Laufbahn als Autor.


Gregor Weber (Sprecher)

Gregor Weber, Autor und Schauspieler, wurde u. a. als Hauptkommissar Stefan Deininger im Saarbrücker Tatort bekannt. Außerdem ist er Stabsunteroffizier der Reserve und gelernter Sterne-Koch. Auch als Hörbuchsprecher hat sich Gregor Weber mit den Lesungen der kulinarischen Krimis von Tom Hillenbrand einen Namen gemacht.

22.09.2017 | 18:30 Uhr | Limburg a. d. Lahn

Lesung mit Gregor Weber im Rahmen des "Leselands Hessen 2017"

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Mehr Infos

WerkStadt Lounge
Bahnhofsplatz 2
65549 Limburg a. d. Lahn

Weitere Informationen:
Magistrat der Kreisstadt Limburg - Kulturamt
Limburg a. d. Lahn

Bearbeitet von Heiko Arntz

Hörbuch CD (gekürzt), 4 CDs, Laufzeit: ca. 276 Minuten

ISBN: 978-3-8371-3619-7

€ 14,99 [D]* | € 16,90 [A]* | CHF 21,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Random House Audio

Erschienen: 12.09.2016

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Spannung, Mundart und ein Rauhbeinermittler

Von: Kasia Datum: 15.05.2017

https://nichtohnemeinbuch.com/

Bereits die Ankündigung hier auf dem Randomhouse Bloggerportal, fand ich sehr unterhaltsam, musste gleich schmunzeln.
Zitat:
„Mein Name ist Ruben Rubeck. Ich wohne seit 15 Jahren in Frankfurt und bin hier genauso lange Bulle. Das Bahnhofsviertel ist mein Revier und meine Gegend. Viele denken, ich würde da wohnen, weil es bei mir für mehr nicht reicht, weil ich mich im Dreck wohlfühle und mit meinem Gesicht sowieso nirgends sonst eine Wohnung bekäme, aber das stimmt nicht. Ich hab’s einfach gerne nah zur Arbeit. Haha.”
Der gewählte Ausschnitt trifft den Hauptcharakter von Asphaltseele ganz genau, ebenso wie den Gesamtstil des Hörbuches.

Protagonist Ruben in Kürze

Ruben Rubeck, 47 Jahre alt, geschieden, ehemaliger Soldat und Kriminalkommissar in Frankfurt, wo er im Rotlichtviertel Dienst tut. Zusätzlich ist er, wie das Zitat schon andeutet, selbst dort wohnhaft. Rubeck macht keinen Hehl aus eigenen Alkohol- und Drogenexzessen, ebensowenig aus seiner Neigung zu Prostituierten.
In der Auslöserszene gerät er nach mehreren Feierabendbier in seiner Stammkneipe zwischen zwei Fronten und erschiesst, wie sich später herausstellt, den Bodyguard einer osteuropäischen Gangster-Größe.

Bei seiner Anhörung wegen des Schusswaffengebrauchs ist ein LKA-Beamter anwesend. Kommt Ruben gleich seltsam vor. Auch nachdem er zusammen geschlagen wird, taucht eben dieser LKA-Beamte, Nawrocki, wieder auf und will ihn übergangsweise abwerben und auf den kosovarischen Gangsterboss ansetzen, dem Kriegsverbrechen zugeschrieben werden, für die er nie zur Verantwortung gezogen werden konnte.

Rubeck hat zu seiner Zeit als Soldat den Krieg im Kosovo gesehen und fühlt sich verpflichtet, Nawrocki zu helfen. Bald ist jedoch nichts mehr wie es schein und er kann niemandem mehr trauen.

Handlungsstränge

Mir hat es viel Spaß gemacht den Gedankengängen und auch den zuweilen recht vulgären Ausschweifungen von Ruben zu folgen. Auch die Platzierung der Rückblenden, durch die der Leser in den Erzählstrang Kosovo eingeweiht wird, war stets passend und erschliesst die Geschichte wunderbar Schritt für Schritt ohne zu langweilen.

Lediglich die Auflösung ganz zum Schluss ist geschmackssache und ich hätte mehr Fantasie erhofft nach einem tollen Auftakt. Nun, ich mag auch nicht spoilern…

Die Geschichte insgesamt lässt sich schwer in ein Genre ordnen. So ein richtiger Krimi ist es nicht, Thriller auch nicht. Der Begriff Roman trifft nicht zu. Ordnet es doch einfach in eine ganz individuelle Schublade selbst zu.

Autor Gregor Weber

Zum Sprecher, also dem Autor selbst, möchte ich ausdrücklich Lob loswerden. Es ist überhaupt nicht selbstverständlich, dass Stimme, Inhalt und der Kopf, der alles ersonnen hat, so ideal zusammenpassen. Die hessische Mundart und die Betonungen der einzelnen Sätze/Ausdrücke, rauhe Stimmlage sind mehr als gelungen von Gregor Weber umgesetzt. Der deftige Umgangston unter den Kollegen hat mich gar nicht gestört. Die markigen Sprüche gaben den Beziehungen Leben. Auch wenn man sich zurecht fragt, wie ein Polizist mit dermaßigem Hang zu illegalen Exzessen seinen Job behalten kann – ich persönlich fand es nicht überzogen.

Was für ein Gesamtkunstwerk Gregor Weber ist, ist auch am Buchtrailer auf YouTube zu erkennen (Link ist hier über das Portal hinterlegt). Witzig finde ich, dass er auch als Schauspieler mit zahlreichen Tatortauftritten v.a. kriminalistisch unterwegs ist.

Der Protagonist taugt nicht für eine Imagekamapgne der Polizei

Von: Daggi Datum: 18.01.2017

www.daggis-welt.de/

Inhalt
Ruben Rubeck war als Soldat im Kosovo. Zwischenzeitlich ist er 47 Jahre alt, geschieden und Kriminalkommissar in Frankfurt, wo er im Bahnhofsviertel Dienst tut. Nach mehreren Feierabendbier in seiner Stammkneipe gerät er auf dem Heimweg zwischen zwei Fronten und erschiesst, wie sich später herausstellt, den Bodyguard einer osteuropäischen Milieu-Größe.

Schon bei seiner Anhörung wegen des Schusswaffengebrauchs ist ein LKA-Beamter anwesend, darauf kann sich Rubeck zunächst keinen Reim machen. Doch nachdem er zusammen geschlagen wird, taucht eben dieser LKA-Beamte, Nawrocki, wieder auf und will ihn übergangsweise abwerben und auf den kosovarischen Gangsterboss ansetzen, dem Kriegsverbrechen zugeschrieben werden, für die er nie zur Verantwortung gezogen werden konnte.

Rubeck hat das Elend im Kosovo gesehen und fühlt sich verpflichtet, Nawrocki zu helfen, doch er wird verfolgt und gerät in Lebensgefahr und plötzlich kann er niemandem mehr trauen, nicht einmal den eigenen Kollegen.


Protagonist
Ruben Rubeck wäre vermutlich der Letzte, an den man bei einer Imagekampagne für die Polizei denken würde, er trinkt und raucht zu viel, treibt dafür zu wenig Sport und seine Motivation hat auch schon bessere Zeiten erlebt. Sein Herz trägt er auf der Zunge, was ihm nicht immer die Sympathie der Kollegen einbringt, entsprechend ist er ein Einzelkämpfer. Der sehr lockere Schreibstil des Autors tritt insbesondere in der Sprache des Protagonisten deutlich hervor.


Meine Gedanken zum Buch
Es gibt zwei Handlungsstränge. Einer spielt im Kosvo zum Ende der 1990er Jahre und erzählt von einem Spezialkommando, das einen Einsatz hat, bei dem einiges schief geht. Im zweiten Handlungsstrang schreibt Gregor Weber über die Ereignisse in Frankfurt in der Gegenwart.

Der Spannungsbogen war anfangs eher eine Wellenlinie, mal ging es ruhig zu, mal war es sehr spannend, zum Ende hin war die Geschichte gleichbleibend spannend, wobei mir der Showdown zu plötzlich kam und sicherlich war auch die eine oder andere Szene unrealistisch.

Ich vergebe vier von fünf Sterne und hoffe, dass das nicht der letzte Fall von Ruben Rubeck war.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Von: Hermann Klein aus Rottweil Datum: 14.10.2016

Buchhandlung: Buchhandlung Klein Inh. Hermann Klein

Spannend bis zur letzten Seite. Gute Beschreibung der jeweiligen Örtlichkeit. Knappe Dialoge, die den verschiedenen Personen entsprechen. ein empfehlenswerter, rasant geschriebener Krimi.

Von: Sabine Ehl aus Regensburg Datum: 04.07.2016

Buchhandlung: Bibliotheksverband Bücherdienst

Vielen Dank für dieses klasse LEX! Ein rasanter Großstadt-Krimi in bester Schimanski-Manier!

Man möchte die Leber- und Lungenwerte des Herrn Rubeck lieber nicht so genau erfahren und weiß auch nicht recht, ob man bei seiner weder zimperlichen noch legalen Ermittlungs-Arbeit besser höchst deutsch wegsehen (oder besser drüber lesen) oder aber voll gerechtigkeits-schreiender Genugtuung genüsslich applaudieren möchte. Kommt da noch mehr? Beglückte Grüße von Philip Marlowe und Sam Spade!

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