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Buddenbrooks

Hörspiel mit Gert Westphal, Horst Tappert

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Hörbuch CD ISBN: 978-3-86717-120-5

Erschienen: 13.09.2007
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Nobelpreisgekrönt!
Vier Generationen einer Lübecker Kaufmannsfamilie, die zum Inbegriff einer Seelengeschichte des deutschen Bürgertums (Thomas Mann) wurden: Urgroßvater Johann Buddenbrook, tatkräftig und lebenstüchtig, repräsentiert noch das unerschütterte Lebensgefühl des Bürgertums. Das Ansehen der Familie erreicht mit seinem Enkel Thomas, Senator Buddenbrook, ihren Höhepunkt. Seine Geschwister Tony, Christian und Clara scheitern im Leben und auch Thomas, gefangen in einer unglücklichen Ehe, ist nur mit äußerster Selbstbeherrschung in der Lage, das Erbe zu übernehmen. Es bleibt sein zarter und sensibler Sohn Hanno...

(7 CDs, Laufzeit: 8h)

"Dieser große, bis in die kleinsten Ornamente mit liebevoller Sorgfalt gewebte Klangteppich ist eine der Sternstunden des deutschen Rundfunks."

Süddeutsche Zeitung

Thomas Mann (Autor)

Thomas Mann wurde 1875 als Sohn einer Kaufmanns- und Senatorenfamilie in Lübeck geboren. Ohne Abitur und abgeschlossene Ausbildung arbeitete er als Redakteur beim "Simplicissimus", bevor ihm der Roman "Buddenbrooks" (1901) und die Erzählung "Tonio Kröger" (1903) ein Leben als Schriftsteller ermöglichten und ihn schon in jungen Jahren berühmt werden ließen. 1929 erhielt Thomas Mann den Nobelpreis für Literatur, vier Jahre später musste der Schriftsteller aus dem nationalsozialistischen Deutschland emigrieren. Von 1933 an lebte Thomas Mann im Exil, erst in der Schweiz, ab 1938 in den USA. Dort nahm er 1944 die amerikanische Staatsbürgerschaft an. 1952 kehrte Thomas Mann in die Schweiz zurück, wo er 1955, kurz nachdem er zum Ehrenbürger der Stadt Lübeck ernannt wurde, in Zürich starb und in Kilchberg beerdigt wurde.


Gert Westphal (Sprecher)

Gert Westphal wurde am 5. Oktober 1920 in Dresden als Sohn eines Fabrikanten geboren. Nach einer Schauspieler-Ausbildung am Dresdner Konservatorium erhielt er 1945 sein erstes Engagement an den Bremer Kammerspielen, nebenbei begann er bei Radio Bremen als Hörspiel-Sprecher zu arbeiten. Bereits 1948 avancierte er zum Oberspielleiter und Chef der Hörspielabteilung von Radio Bremen.
1953 wechselte Gert Westphal zum Südwestfunk in Baden-Baden, wo er bis 1959 die Hörspielabteilung leitete und zeitweilig auch Chefregisseur der Fernsehspielabteilung war. Zum Theater kehrte er 1960 als Ensemble-Mitglied des Züricher Schauspielhauses zurück, dem er bis 1980 angehörte. Seitdem war er freiberuflich als Schauspieler und Regisseur tätig, vor allem aber als Rezitator auf der Bühne und im Rundfunk, auf Schallplatte und CD.
Im Jahr 1984 bezeichnete ihn die ZEIT als 'König der Vorleser' und qualifizierte seine Vortragskunst als virtuose Inszenierung eines 'akustischen Ein-Mann-Theaters'. Er verstarb 2002 in Zürich.


Horst Tappert (Sprecher)

Horst Tappert, Jahrgang 1923, spielte ab 1956 an den Münchner Kammerspielen und begann Ende der 50er Jahre seine Fernsehkarriere mit Rollen in Jerry-Cotton- und Edgar-Wallace-Filmen. Der Dreiteiler 'Die Gentlemen bitten zur Kasse' 1966 machte ihn schließlich berühmt. Ab dem Jahr 1974 nahm er mit Kommissar 'Derrick' in der gleichnamigen Fernsehserie die Rolle seines Lebens an. Bis 1998 stand er für rund 300 Folgen der Krimiserie vor der Kamera. Horst Tappert erhielt 1979 den "Goldenen Bambi" und 1998 den "Telestar" für sein Lebenswerk. Darüber hinaus erhielt er das "Bundesverdienstkreuz" 1988 und den "Verdienstorden der Bundesrepublik" 1997.


Wolfgang Liebeneiner (Regisseur)

Wolfgang Liebeneiner, geboren 1905, begann seine Karriere als Schauspieler 1928 an den Münchner Kammerspielen und führte ab 1931 auch Regie. Im gleichen Jahr debütierte er mit 'Die andere Seite' (1931) beim Film und avancierte zu einem beliebten Darsteller. Ab 1936 trat er immer öfter als Regisseur in Erscheinung: Zu seinen bekanntesten Arbeiten der 50er und 60er Jahre gehören 'Auf der Reeperbahn nachts um halb eins' (1954), 'Die Trapp-Familie' (1956), 'Schwejks Flegeljahre' (1963), und 'Die Schatzinsel' (1966).
Danach arbeitete er vor allem für das Fernsehen, zumeist für das ZDF. Zu seinen letzten Arbeiten gehören 'Schwarzwaldmädel' (1973), 'Ein Mann für alle Fälle' (1978-83) und die Serie 'Leute wie Du und ich' (1981). Er verstarb 1987.

"Dieser große, bis in die kleinsten Ornamente mit liebevoller Sorgfalt gewebte Klangteppich ist eine der Sternstunden des deutschen Rundfunks."

Süddeutsche Zeitung

"Wer diesen Geniestreich nicht kennt, dem fehlt ein Stück der Weisheit. Wer nicht lesen will, der sollte es hören."

Marcel Reich-Ranicki/Bild

Regie: Wolfgang Liebeneiner

Hörbuch CD, 7 CDs, Laufzeit: 480 Minuten

ISBN: 978-3-86717-120-5

€ 24,95 [D]* | € 24,95 [A]* | CHF 33,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 13.09.2007

  • Leserstimmen

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Einfach grandios (Teil 2)

Von: www.hoerzentrale.de Datum: 27.09.2011

Dies geht natürlich nicht ohne das schauspielerische Talent des Sprecherensembles. Die wichtigste Rolle — wie oben bereits erwähnt — spielt hierbei Gert Westphal in seiner Rolle als Erzähler. Durch ihn weiß man als Hörer stets wer gerade spricht und erfährt wichtige Hintergrundinformationen. Diese Aufgabe erledigt Westphal so souverän, dass es ein wahrer Genuss ist, ihm bei seiner Arbeit zuzuhören. Mit einer Leichtigkeit und sympathischer Arroganz spielt er das Bindeglied zwischen den Dialogen, schafft Brücken zwischen einzelnen Szenen und wartet mit Hintergrundwissen auf, welches für das Hörspielgeschehen von Wichtigkeit ist. Seine Betonungen und der Hang zur Ironie sind eine Freude und ich wage zu behaupten, dass das Hörspiel ohne Gert Westphal nur halb so gut geworden wäre.

Da steht Horst Tappert in der Rolle des ernsten Thoms Buddenbrook jedoch in nichts nach. Würdevoll und einem Senator gerecht zieht Tappert seine Rolle durch, wirkt dabei doch stets sympathisch. Seine Schwester Tony Buddenbrook wird von Giesela Peltzer gesprochen. Die Sprecherin übertreibt es vielleicht ein einigen Stellen, doch der Charakter der naiven und affektierten Tochter, die immer an die falschen Männer gerät, wirkt sehr witzig und unterhaltsam. Und ihre Ausrufe ("Grünlich") sind fast schon der Running-Gag in der Geschichte. Bevor hier jeder einzelne Sprecher des großen Ensembles von mir herausgepickt wird, kann ich anmerken, dass die Auswahl der Sprecher absolut gelungen ist. Bis in die kleinste Nebenrolle sind hier nur Profis am Werk und das hört man natürlich auch. Diese Produktion hat Klasse!

Das setzt sich bei der Inszenierung fort. Viele Geräusche und unterschiedlichste ATmosphären bringt die Hörspielproduktion mit sich. Dieser Umstand ist einfach wunderbar und gefällt mir ausgesprochen gut. Musik gibt es nur vereinzelt und wenn überhaupt, dann nur in Form von Hintergrundmusik bei Festen. Das ist wenig, schadet dem Hörspiel aber absolut nicht. Denn dadurch behält es seine spröde Kühle und wirkt nicht überladen. "Die Buddenbrooks" sind eines der wenigen Hörspiele, wo ich sagen kann, dass mehr Musik eher zum Nachteil ausgegangen wäre. Weniger ist hier mehr!

Wer die nobellpreis gekrönte Geschichte aus der Feder Thomas Manns einmal voller Lebendigkeit hören möchte, dem sei diese Produktion ans Herz gelegt. Beim Hören vergeht die Zeit wie im Flug und ehe man sich verhört, hat sich die Kaufmannsfamilie still und leise aus der Welt verabschiedet. Traurig und doch über 460 Minuten lang so schön!

Einfach grandios (Teil 1)

Von: www.hoerzentrale.de Datum: 27.09.2011

Ein so komplexes Werk wie „Die Buddenbrooks“ von Nobelpreisträger Thomas Mann würdige Hörspielfassung zu verwandeln, stelle ich mir schwierig vor. Welche Personen lässt man weg, welche Handlungsstränge sind unentbehrlich? Schwierige Fragen, die die vorliegende Produktion des Hessischen Rundfunks aus dem Jahr 1965 geschickt gelöst hat. Auf sieben CDs wird der Auf- und Niedergang der Lübecker Kaufmannsfamilie Buddenbrook auf wunderbare Weise lebendig. Angefangen bei Großvater Konsul Johann Buddenbrook begleitet man ihn, seinen gleichnamigen Sohn Johann, seinen Enkel Thomas Buddenbrook, der es sogar bis zum Senator gebracht hat und schließlich Urenkel Hanno. Anhand dieser männlichen Linie durchlebt der Hörer die wichtigsten Stationen im Leben der angesehenen Kaufmannsfamilie, nimmt Anteil an Trauer und Freude, Sieg und Niederlage. Am Ende wird mit dem Tod des Jungen Hanno die Linie der Buddenbrooks ausgelöscht sein.

Diese Erzählung bietet so viel und ist die perfekte Vorlage für ein unterhaltsames Hörspiel. Über 100 Sprecher hat Regisseur Wolfgang Liebeneier ans Mikrofon geholt und alle technischen Möglichkeiten ausgespielt um ein perfektes Hörspiel zu inszenieren. Liebeneier schafft es, das komplexe Geflecht aus Ereignissen und Zusammenhängen verständlich und vor allem plausibel in Szene zu setzen und dabei nie den Roten Faden zu verlieren. Als wichtigste Hilfe hierfür dient dem Regisseur Erzähler Gert Westphal. Auch die charakterlichen Stärken und Schwächen jedes einzelnen Familienmitglieds und besondere Eigenarten der Personen sind toll herausgearbeitet.

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