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Charlotte

Ungekürzte Lesung mit Devid Striesow

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Hörbuch CD ISBN: 978-3-8445-1920-4

Erschienen: 31.08.2015
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"Ein großartiges literarisches Monument" ELLE

„Das ist mein ganzes Leben“ – mit diesen Worten übergibt Charlotte einem Vertrauten kurz vor ihrem Tod einen Koffer voller Gemälde. Bilder, die ihre viel zu kurze Geschichte erzählen: von ihrer Kindheit im Berlin der 20er Jahre, dem frühen Tod der Mutter, dem Zugang zu Berlins Künstlerkreisen durch die neue Frau des Vaters, dem Studium an der Kunstakademie, dem Leben als Malerin. Und dann: Flucht vor den Nationalsozialisten nach Südfrankreich, Liebe, Hochzeit und schließlich Tod im KZ Auschwitz. Nur Charlottes Bilder überleben – und damit ihre Geschichte, die David Foenkinos anrührend erzählt. "Charlotte" ist das Porträt eines verheißungsvollen Lebens, das viel zu früh beendet wurde.

(4 CDs, Laufzeit: 4h 57)

Eine Liebe auf den ersten Blick: David Foenkinos und die deutsch-jüdische Malerin Charlotte Salomon Zum Special

Devid Striesow über den Fall Alan Turing und das Hörbuch Der Sündenfall vom Wilmslow

David Foenkinos (Autor)

David Foenkinos, 1974 geboren, lebt als Schriftsteller und Drehbuchautor in Paris. Seit 2002 veröffentlicht er Romane, darunter den Millionenbestseller „Nathalie küsst“, der auch als Film mit Audrey Tautou das Publikum begeisterte. Seine Bücher werden in rund vierzig Sprachen übersetzt. Der vielfach ausgezeichnete Roman „Charlotte“ hat sich allein in Frankreich rund eine halbe Million Mal verkauft und wurde auch in Deutschland zum Bestseller. "Das geheime Leben des Monsieur Pick" war in Frankreich monatelang auf der Bestsellerliste und wird derzeit verfilmt.


Devid Striesow (Sprecher)

Devid Striesow, geboren 1973 in Bergen auf Rügen, erhielt seine schauspielerische Ausbildung an der 'Hochschule Ernst Busch' in Berlin. Es folgten Engagements an Bühnen in Hamburg und Düsseldorf. Auf der Leinwand war Striesow erstmals 2000 in der Literaturverfilmung "Kalt ist der Abendhauch" zu sehen. 2007 spielte er im österreichischen Kinofilm "Die Fälscher" den SS-Offizier Friedrich Herzog, eine Rolle die ihm den Bundesfilmpreis als "Beste männliche Nebenrolle" einbrachte. Der Film erhielt den Oscar als "Bester fremdsprachiger Film". Von 2005 bis 2012 wirkte Striesow in der ZDF-Krimireihe "Bella Block" mit. Seit 2013 ermittelt er als Kriminalhauptkommissar Jens Stellbrink im "Tatort" Saarbrücken. Für den Hörverlag stand Striesow bereits für "Die Falle" von Melanie Raabe vor dem Mikrophon.


Christian Kolb (Übersetzer)

Christian Kolb wurde 1970 geboren und studierte französische Literatur und Filmwissenschaft in Berlin und Paris. Neben den Romanen von David Foenkinos übersetzte er u. a. auch Nicolas Fargues „Die Rolle meines Lebens“. Er lebt in Berlin.

Übersetzt von Christian Kolb
Originalverlag: DVA

Hörbuch CD, 4 CDs, Laufzeit: 297 Minuten

ISBN: 978-3-8445-1920-4

€ 9,99 [D]* | € 11,20 [A]* | CHF 14,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 31.08.2015

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eine traurige und tragische Geschichte, welche literarisch grandios ist

Von: BuboBubo Datum: 08.07.2017

bubobuboslesewelt.blogspot.de/

David Foenkinos hat es geschafft einen außergewöhnlichen biographischen Roman über die jüdische Künstlerin Charlotte Salomon zu schreiben.
Die Jüdin Charlotte wächst in den 20ern und 30ern in Charlottenburg auf. Das Leben der Künstlerin war nicht immer einfach. In ihrer Familie haben sich mehrere Angehörige das Leben genommen, so auch ihre Mutter Franziska, die ihrer Tochter den Namen ihrer Schwester Charlotte gegeben hat, die auch Suizid begangen hat.

"An einem Grabstein lernt Charlotte ihren Namen lesen / Es hat also schon eine andere Charlotte vor ihr gegeben / Ihre Tante, die Schwester ihrer Mutter Franziska"

Anstatt in Depressionen zu versinken entdeckt sie die Malerei für sich und wird als letzte jüdische Künstlerin an einer Akademie aufgenommen.

"Malen, um nicht verrückt zu werden."

Sie gewinnt einen Preis, den sie als Jüdin allerdings nicht entgegen nehmen darf. Ihre Stiefmutter und ihr Vater raten ihr nach Frankreich ins Exil zu gehen. Aber auch dort dauert es nicht lange bis die deutschen Soldaten auftauchen. Im Exil arbeitet sie an ihrem Lebenswerk "Leben? Oder Theater". Wir begegnen Charlotte Salomon in der Vergangenheit und in der Gegenwart. Sie hat Spuren hinterlassen.
Meine Meinung bezieht sich auf das Hörbuch. Den Roman habe ich bereits 2016 gelesen und es zählt zu meinen Jahreshighlights.
Leider hat mich das ungekürzte Hörbuch etwas weniger begeistern können.
Die Umsetzung war grandios, die Hörbuchsprecherin hat mir gefallen, aber die tiefen Gefühle, welche der Roman bei mir ausgelöst haben, sind mir beim Hören leider nicht aufgekommen.
Literarisch ist es grandios. Der Zugang zu diesem doch sehr schweren Thema ist mir bei dem Hörbuch schwer gefallen.
Anders als beim Lesen sind bei mir keine Tränen geflossen und ich habe auch weniger mitfühlen können. Ich liebe die Geschichte nach wie vor, jedoch ist es für mich persönlich schöner, die Geschichte durch selbstständiges Lesen zu erkunden. Ich weiß, dass ich diese traurige und tragische Geschichte immer wieder lesen werde und es hat meiner Lust an dem Buch nicht geschadet, die Vertonung zu hören. Für Menschen, die gerne Hörbuch hören und weniger Lust haben, die Geschichte als Roman zu lesen, kann ich es sehr empfehlen.
Besonders gefallen hat mir die Charakterzeichnung der Personen und die Beziehungen untereinander. Wir begleiten eine junge jüdische Künstlerin als Kind bis hin zu ihrem Tod.
Es gibt viele Geschichten, die dieser ähneln, insbesondere Erfahrungsberichte aus dem Holocaust. Jedoch hat mich selten ein Roman mit dieser Thematik so berühren können wie dieser.
Wer gerne sowas liest, ist mit diesem Roman oder Hörbuch wirklich gut bedient und kann sich ganz in die tragische Geschichte von Charlotte Salomon fallen lassen.

Einfach nur toll und ergreifend.

Von: Momkki Datum: 15.01.2017

https://zeilenfuchs.com

Charlotte Salomon ist eine Künstlerin, die post mortem für ihren eigenen künstlerischen Stil bekannt wird. Zu Lebzeiten ist sie ein wankelmütiger Mensch. Sie lebt, leidet und fühlt zwischen den Extremen: Verzweiflung und Verzückung. In dem Roman geht es um ihr Leben und erwachsen werden, sowie ihrer künstlerischen Entwicklung innerhalb der Fänge des Nationalsozialismus. Was hat sie geprägt!? Wie kamen ihre Kunstwerke und ihr Lebenswerk „Leben oder Theater“ zustande? Ergreifend beschreibt David Foenkinos ihren Leidensweg. Glückliche Umstände retten Charlotte von Jahr zu Jahr vor Nazis. Doch schon bald ist ihr Glück vergangen und sie wird 1943 in einem KZ schwanger vergast. Fesselnd, packend, hoch interessant. Niemals habe ich einer Geschichte gefolgt, der so intensiv hinter die wunderliche Fassade eines Künstlers blickt. Toll!! Sprachlich ist das Hörbuch/der Roman ein Fest!!

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Ungewöhnlich und sehr eindringlich

Von: Monika Fuchs aus Hamburg Datum: 19.10.2015

Buchhandlung: Thalia Buchhandlung Nord GmbH & Co KG

Was ist David Foenkinos für ein ungewöhnlicher Autor! Vor einiger Zeit habe ich „Natalie küsst“ (DTV) von ihm gelesen und war begeistert. Danach kam bei mir „Souvenirs“ (DTV), wovon ich enttäuscht war. Und nun wollte ich eigentlich keinen neuen Versuch wagen. Aber nachdem mir Buchhändlerinnen einer kleinen Buchhandlung dieses Buch so sehr empfohlen haben, habe ich es dann doch gewagt. Und das Thema ist ja eins, welches, wie einige von Ihnen gleich erkennen werden, ich sehr gerne lese – eine Geschichte vom Anfang des 20. Jahrhunderts in Berlin. David Foenkinos erzählt dieses Mal die Geschichte von Charlotte Salomon, einer jungen Berliner Jüdin, die nur 26 Jahre alt wurde. Sie hat ein einziges, allerdings sehr umfangreiches und ungewöhnliches Werk verfasst – „Leben? Oder Theater?“. Dieses Werk umfasst ca. 800 Gouachen im expressionistischen Stil, die sie mit erläuternden Texten und Hinweisen zu Musikstücken kombiniert hat. Das Ganze ist aufgebaut wie ein Theaterstück. Und es erzählt die Geschichte ihrer Familie und ihrer großen Liebe. Als Buch ist das Werk leider nicht mehr neu erhältlich. Und die Bilder werden im Joods Historisch Museum in Amsterdam verwahrt. Und David Foenkinos erzählt nun diese Familiengeschichte. Eine tragische Geschichte, in der sehr viel von Depressionen und Selbstmord die Rede sein wird. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht zum Inhalt sagen. Als ich das Buch das erste Mal aufgeschlagen hab, hat es mich erschreckt. Auf den ersten Blick sieht es nämlich so aus, als ob es ein Gedicht sei. Aber das täuscht. Der Autor schreibt nur sehr kurze Sätze und macht nach jedem Satz einen Zeilensprung. Dadurch sieht es aus wie ein Gedicht. Was anfangs etwas gekünzelt wirkt, macht nach längerem Lesen durchaus Sinn. Ich habe etwas gebraucht, bis ich in dem Buch drin war. Aber dann hat es mich nicht wieder losgelassen. Und dieser besondere Stil passt hervorragend. Charlotte war nur eine kurze Lebenszeit gegönnt. Und gerade kurz vor ihrem Ende musste sie die Zeit gut nutzen. Und so zieht einen dieses Buch mit seinen knappen Sätzen immer mehr in die Geschichte rein. Man wird beim Lesen hast atemlos. Sehr interessant ist während des Lesens, dass der Autor nicht nur die Geschichte von Charlotte Salomon erzählt, sondern auch immer wieder einmal mit einfließen lässt, wie er überhaupt auf die Idee zu diesem Roman gekommen ist, und was er während der Recherche erlebt hat. Mich hat dieses Buch zutiefst beeindruckt. Ich kann es nur empfehlen. 240 Buchseiten, die einen gefangen nehmen.

Von: Tina Krausekopf aus Neumünster Datum: 20.07.2015

Buchhandlung: Lübbert + Hieronymus BUCH & medien Vertriebs-GmbH

Habe gerade in einem Rutsch "Charlotte" durchgelesen! Und das, obwohl es schon lange sein Dasein in einem großen Bücherstapel fristet, immer wieder nach unten rutschte, weil... ja weil ich David Foenkinos so belanglos fand. Ich revidiere mein Urteil! Was für ein großartiger Erzählstil! Was für ein beeindruckenes Buch! Faszinierende Charlotte!

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