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Das Gespenst von Canterville

Hörspiel mit Peter Fricke, Horst Sachtleben, Rufus Beck

Ab 6 Jahren

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Hörbuch CD ISBN: 978-3-86717-625-5

Erschienen: 18.10.2010
Dieser Titel ist lieferbar.

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Es spukt auf Schloss Canterville. Doch das stört keine echte aufgeklärte amerikanische Familie, und so zieht Familie Otis ungeachtet aller Gerüchte in das Geisterschloss. Eine fatale Begegnung für das altehrwürdige Gespenst. Es geistert, es scheppert, verteilt Blutflecken und spukt, was das Zeug hält - ohne Erfolg. Das Gespenst ist verzweifelt. Einzig die Tochter Virginia empfindet Mitleid mit dem völlig zermürbten Geist und versucht, ihn zu erlösen. Denn nur mit Hilfe einer jungen Frau kann der Fluch gebrochen werden ...

Oscar Wilde (Autor)

Oscar Wilde (geb. 1854 in Dublin, gest. 1900 in Paris), von seinen Zeitgenossen als faszinierender Geschichtenerzähler gerühmt, zieht seine Leser nach wie vor durch die Brillanz seiner Wortkunst, die Treffsicherheit seiner Urteile sowie die Fülle an Einfällen in seinen Bann. "Das Gespenst von Canterville" ist eines seiner beliebtesten Werke. Der Sohn eines namhaften Arztes und einer Dichterin führte nach seinem Studium ein glanzvolles Leben als Dandy und Exzentriker.


Peter Fricke (Sprecher)

Peter Fricke, 1940 geboren, erhielt seine Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Seitdem spielte er an fast allen bekannten Bühnen, u. a. an der Städtischen Bühne der Stadt Frankfurt/Main, dem Kölner Schauspielhaus, dem Residenztheater München, der Berliner Volksbühne sowie dem Schauspielhaus Düsseldorf. Zusätzlich wirkte er in mehr als 120 TV-Produktionen mit und ist in vielen Hörspielen zu hören.


Horst Sachtleben (Sprecher)

Der Schauspieler und Synchronsprecher Horst Sachtleben, Jahrgang 1930, ist vor allem bekannt als die Stimme von Inspektor Columbo in den neueren Teilen der berühmten Fernsehserie. Auch für Woody Allens 'Was sie schon immer über Sex wissen wollten' und 'James Bond - Octopussy' war er als Synchronsprecher tätig. Vor der Kamera stand er unter anderem für Serien wie 'Der Kommissar', 'Tatort' oder 'Derrick' und zahlreiche Fernsehfilme. Im Kino war Horst Sachtleben beispielsweise in Charlotte Links 'Jenseits der Stille' zu sehen. Im Münchner Residenztheater spielte er in Schillers 'Don Carlos' und wirkte in 'Der Tod eines Handlungsreisenden' von Arthur Miller mit. Seit einiger Zeit widmet sich der erfahrene Sprecher auch Hörspielen und Lesungen.


Rufus Beck (Sprecher)

Rufus Beck, Jahrgang 1957, studierte an der Universität Heidelberg Islamistik, Philosophie und Ethnologie, ehe er sich dem Schauspielfach zuwandte. Von 1988 bis 1995 spielte er am Bayerischen Staatsschauspiel in München, dem er heute noch als Gast verbunden ist. 1990 wurde er für die Rolle des Franz Moor in Schillers Die Räuber" zum Nachwuchsschauspieler des Jahres gewählt.

Für den Hörverlag liest er u.a. Die Identität von Milan Kundera, Stehender Sturmlauf von Franz Kafka, Max und Moritz von Wilhelm Busch sowie Joanne K. Rowlings Harry Potter. In J.R.R. Tolkiens Der Herr der Ringe spricht er Pippin und in Hermann Melville's Moby Dick oder Der Wal spricht er die Hauptrolle, den Ismael bzw. den 1. Erzähler.

Peter Fricke, 1940 geboren, erhielt seine Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Seitdem spielte er an fast allen bekannten Bühnen, u. a. an der Städtischen Bühne der Stadt Frankfurt/Main, dem Kölner Schauspielhaus, dem Residenztheater München, der Berliner Volksbühne sowie dem Schauspielhaus Düsseldorf. Zusätzlich wirkte er in mehr als 120 TV-Produktionen mit und ist in vielen Hörspielen zu hören.

Horst Sachtleben, Jahrgang 1930, ist vor allem bekannt als die Stimme von Inspektor Columbo in den neueren Teilen der berühmten Fernsehserie. Vor der Kamera stand er unter anderem für Serien wie Der Kommissar, Tatort oder Derrick und spielte in zahlreichen Fernsehfilmen. Im Kino war Horst Sachtleben u. a. in Charlotte Links Jenseits der Stille zu sehen. Seit einiger Zeit widmet sich der erfahrene Sprecher auch Hörspielen und Lesungen.

Regie: Gabriele Sachtleben

Hörbuch CD, 1 CD, Laufzeit: 65 Minuten

ISBN: 978-3-86717-625-5

€ 10,00 [D]* | € 10,00 [A]* | CHF 14,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 18.10.2010

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Ein Gespenst hat es nicht leicht

Von: www.hoerzentrale.de Datum: 14.10.2010

Ein hauseigenes Gespenst ist nicht jedermanns Sache. Als die Amerikanische Familie Otis ein wunderschönes Schloss im nasskalten England kauft, warnt sie der Makler eindringlich. Dieses Schloss gibt es nur inklusive Schlossgespenst, welches bereits seit Jahrhunderten in den Mauern des alten Gebäudes herumspukt. Dutzende Hausbewohner haben sich bereits zu Tode gefürchtet oder sich beim Anblick der grauenvollen Kreatur selbst getötet. Die Warnungen schrecken jedoch Botschafter Otis nicht ab. Ein Gespenst, so ein Blödsinn! Also zieht er samt Frau und den drei Kindern an einem Gewittertag in das Schloss Canterville. Es dauert nicht lange, bis sich das Gespenst das erste Mal bemerkbar macht. Doch so sehr es sich auch anstrengt, die Familie Otis hat einfach keine Angst vor der schaurigen Gestalt. Das Gespenst ist fassungslos und von den üblen Streichen der Otis-Zwillinge mit den Nerven am Ende …

Die Hörspielvertonung des Klassikers von Oscar Wilde hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel, stammt sie doch aus dem Jahr 1993. Regiseurin Lilian Westphal hat bei ihrer Umsetzung für den Bayerischen Rundfunk darauf geachtet, dass aus „Das Gespenst von Canterville“ kein allzu schauriges Hörspiel herauskommt. Die Geschichte wird mit sehr viel Humor erzählt und eigentlich ist die gesamte Amerikanische Familie Otis, die den Mittelpunkt der Geschichte bildet, ein großer Lacher. Da kann man mit dem armen Gespenst nur mitfühlen und denkt sich: „Die spinnen, die Amis!“.

Was mir am diesem Hörspiel am besten gefallen hat, ist der Umstand, dass die mitwirkenden Sprecher allesamt noch unverbraucht klingen. Hier ist kein David Nathan, Christian Rode, Tobias Kluckert und wie sie alle heißen zu hören wie das bei neueren Produktionen fast schon zwangsläufig der Fall ist. Zwar machen diese ganzen Sprecher einen wirklich Klasse Job, doch ich kann sie langsam nicht mehr hören. Da ist es eine Wohltat für die Ohren, dass in „Das Gespenst von Canterville“ Sprecher wie Peter Fricke, Philipp Moog, Horst Sachtleben und Henning Schlüter zu hören sind. Diese allesamt fabelhaften Stimmen waren ebenfalls schon in Hörspielen von „Point Whitmark“, „Pater Brown“, „Dorian Hunter“ oder „TKKG“ zu hören. Erfahrene Sprecher also mit wunderbaren Stimmen. Peter Fricke als Mr. Otis klingt (immerhin schon fast 20 Jahre her) klingt in diesem Hörspiel noch so wunderbar jung. Herrlich. Und sogar Rufus Beck ist in einer kleinen Rolle als Stations-Vorsteher zu hören.

Benedikt Hoenes ist für die Musik zuständig. Seine Kompositionen sind dabei bunt gemischt, was dem Hörspiel aber gut zu Gesicht steht. Richtig aufgefahren wird allerdings nicht und so ist die Musik eher nur Nebensache. Auch mit den Geräuschen wird sparsam umgegangen. Außer des Kettenrasselns des Schlossgespenstes wird nicht viel geboten, so dass die Atmosphäre etwas karg wirkt. Doch irgendwie stört mich das hier überhaupt nicht, denn das Hörspiel hat eine ganz eigene Stimmung. Ein bisschen mehr Geräusche wären dennoch nicht verkehrt gewesen.

„Das Gespenst von Canterville“ ist eine durchaus charmante Umsetzung des Schauerklassikers. Beim Hörverlag ist das Hörspiel jetzt in einer günstigen Neuauflage zu haben. Die beste Gelegenheit zuzugreifen.

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