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Der Hobbit

Hörspiel mit Martin Benrath, Horst Bollmann, Bernhard Minetti

Ab 10 Jahren

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Hörbuch CD ISBN: 978-3-89584-918-3

Erschienen: 01.02.2002
Dieser Titel ist lieferbar.

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"Der Hobbit", erschienen 1937, ist Tolkiens erstes nichtwissenschaftliches Werk und gilt als Vorläufer der großen Trilogie "Der Herr der Ringe".

Wir lernen mit Bilbo Beutlin einen typischen Vertreter der Hobbits kennen, die laut Tolkien kleiner als die bösartigen Zwerge sind, dazu neigen, ein bisschen fett in der Magengegend zu werden, und außerdem (besonders nach den Mahlzeiten) tief und saftig lachen können. Dass ausgerechnet ein Anti-Held wie Bilbo - wenngleich nicht ganz freiwillig - zum Abenteurer wird, macht ihn uns erst recht sympathisch ...

(4 CDs, Laufzeit: 4h 30)

"Ein hervorragend inszeniertes Hörspiel."

RHEINISCHE POST

J.R.R. Tolkien (Autor)

John Ronald Reuel Tolkien wurde am 3. Januar 1892 in Bloemfontein in Südafrika geboren. Sein Vater starb, als er vier Jahre jung war, und so musste seine Mutter ihn und seinen jüngeren Bruder in bescheidenen Verhältnissen in England aufziehen. Früh zeigte sich seine Liebe zu Sprachen. Er erhielt ein Stipendium für das Exeter College in Oxford, wo er 1913 seinen B.A. mit Bravour bestand. In dieser Zeit lernte er Edith Bratt kennen, seine "Luthien", die er am 22. März 1916 heiratete. Das Ehepaar Tolkien hatte vier Kinder: 1917 wurde John geboren, 1920 kam Michael zur Welt. Der Herausgeber der kritischen Werkausgabe seines Vaters, Christopher, wurde 1924 und Nesthäkchen Priscilla 1929 geboren. Tolkiens akademische Laufbahn wurde vom ersten Weltkrieg unterbrochen. Er verlor im Laufe der Schlacht an der Somme binnen eines Tages fast alle seine Freunde. Diese Erfahrung prägte ihn für den Rest seines Lebens. 1919 legte er den M.A. ab, zwei Jahre später wurde er Professor für Englisch an der Universität Leeds, und weitere vier Jahre später wurde ihm der Ruf als Rawlingson Professor für Angelsächsisch ans Pembroke College erteilt. Seine letzte Professur erhälte er als Merton Professor für englische Sprache und Literatur 1945 in Oxford. Tolkien ging 1959 in Ruhestand und war überrascht, welchen Erfolg seine Neuschöpfung einer mythischen Welt hat, die im "Silmarillion", dem "Herrn der Ringe" und dem "Hobbit" Ausdruck findet. Gerade in den Vereinigten Staaten wurde der Brite in den 60ern zum Kultautor. 1971 starb Tolkiens Ehefrau Edith. Für seine herausragende literarische Bedeutung wurde Tolkien 1972 von der Queen geadelt. Am Morgen des 2. September 1973 starb der Schöpfer von Mittelerde in einem Krankenhaus in Bournemouth.


Martin Benrath (Sprecher)

Martin Benrath (1926 - 2000) erhielt Schauspielunterricht bei Maria Loya in Berlin, bevor er von 1947 bis 1950 sein erstes Engagement am Berliner Theater am Schiffbauerdamm antrat. Danach spielte er am Berliner Hebbel-Theater und am Theater am Kurfürstendamm. Von 1953 bis 1962 war Martin Benrath am Düsseldorfer Schauspielhaus engagiert und gehörte anschließend über 19 Jahre dem Ensemble des Bayerischen Staatsschauspiels an.
Seine größten Erfolge hatte er in Inszenierungen von Lietzau, u.a. in "König Lear". 1986 feierte der Schauspieler die Premiere seines Thomas Mann-Abends "Fülle des Wohllauts", mit dem er viele Tourneen unternahm.
Martin Benrath verkörperte große Rollen an den deutschsprachigen Bühnen, u. a. den "Julius Caesar" an den Salzburger Festspielen unter der Regie von Peter Stein. Neben vielen anderen hochkarätigen Produktionen für Film und Fernsehen war er 1991 in Helmut Dietls "Schtonk" und 1997 in "Der Campus" unter der Regie von Sönke Wortmann zu sehen. Zuletzt spielte Martin Benrath 1999 in dem Mehrteiler "Zwei Asse und ein König". Am Tag der Erstausstrahlung dieses Dreiteilers, im Januar 2000, verstarb der Schauspieler.
Für den Hörverlag spricht er den Erzähler in J.R.R. Tolkiens "Der Hobbit".


Horst Bollmann (Sprecher)

Horst Bollmann, Jahrgang 1925, absolvierte seine Schauspielausbildung an der Folkwangschule in Essen und bei Herma Clement in Berlin. Von 1959 bis 1987 war er Mitglied des Ensembles an den Staatlichen Schauspielbühnen Berlin. In den letzten Jahren war Horst Bollmann vor allem in Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. Er erhielt unter anderem den 'Preis der deutschen Theaterkritik', den 'Deutschen Schallplattenpreis' und 2010 zu seinem 85. Geburtstag das Bundesverdienstkreuz. Bollmanns «verblüffende Wandlungsfähigkeit» stach für Klaus Wowereit besonders heraus: «Er hat neben dem ernsten Fach immer und aus Überzeugung auch Fernsehen und Unterhaltung gemacht.» Horst Bollmann verstarb 2014 in Berlin.


Bernhard Minetti (Sprecher)

Bernhard Minetti wurde 1905 in Kiel geboren. Nach einem kurzen Studium an den Universitäten München und Berlin absolvierte er die Staatliche Schauspielschule in Berlin. Sein erstes Engagement erhielt er am Reußischen Theater in Gera, später war er unter Leopold Jessner und Gustaf Gründgens Mitglied des Ensembles des Preußischen Staatstheaters in Berlin. 1947 kam er an das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg. Nach verschiedenen anderen Engagements unter so berühmten Regisseuren wie Claus Peymann und Klaus Michael Grüber, gehörte er bis zur Schließung des Schillertheaters dem Ensemble der Schauspielbühnen Berlin an. Er wurde der Schauspieler für die Uraufführungen der Dramen von Thomas Bernhard.
Minetti erhielt u.a. das 'Große Bundesverdienstkreuz' und den 'Bambi'-Filmpreis.
Für den Hörverlag ist er außerdem in "Die göttliche Komödie" von Dante und in Franz Kafkas "Die Verwandlung" zu hören.

"Ein hervorragend inszeniertes Hörspiel."

RHEINISCHE POST

Regie: Heinz-Dieter Köhler
Musik von Enno Dugend

Hörbuch CD, 4 CDs, Laufzeit: 270 Minuten

ISBN: 978-3-89584-918-3

€ 19,95 [D]* | € 19,95 [A]* | CHF 28,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 01.02.2002

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Der Hobbit! Fast besser als "Der Herr der Ringe"!

Von: Die Magie der Bücher Datum: 07.09.2015

die-magie-der-buecher.cms4people.de/

Der Hobbit

Von:
J.R.R. Tolkien



Vorwort:

Der Autor John Ronald Reuel Tolkien wurde 1892 in Südafrika als Sohn eines Bankangestellten geboren. Nach dem Tod des Vaters zog die Familie 1896 zurück in die englischen West Midlands, wo die Mutter nur wenige Jahre später ihrer Zuckerkrankheit erlag. Bevor Tolkien dann als Leutnant in den Ersten Weltkrieg zog, heiratete er 1916 Edith Bratt, mit der er später drei Söhne und eine Tochter haben sollte. Nach Kriegsende setzte Tolkien seine akademische Laufbahn fort und wurde 1925 Professor für Englische Philologie in Oxford. Aus der für seine Kinder verfassten Geschichte "Der kleine Hobbit" wurde ein Bestseller (1937). Auch die Trilogie "Der Herr der Ringe" (1954-1955) erfreut sich ungebrochener Beliebtheit. Tolkien gilt als Begründer des Fantasygenres. Er verstarb 1973.

Kurze Inhaltsangabe:

Bilbo Beutlin führt ein ganz gewöhnliches, wenn auch recht unspektakuläres Leben, doch ist er der Langeweile überdrüssig. Dies soll sich jedoch schon bald wandeln, als plötzlich Gandalf gemeinsam mit einigen Zwergen in seiner Hütte auftauchen.
Bevor Bilbo weis wie ihm geschieht, ist er schon gemeinsam mit 13 Zwergen auf dem Weg zu einem Drachen Namens : Smaug , welcher sich den Zwergenschatz, als auch deren Burg an sich gerissen hat.
Bilbo jedoch ist lediglich dabei um die Unglückszahl von 13, auf 14 zu erhöhen, was das Unglück abwenden/ abhalten soll und er ein Meisterdieb sein soll.
Die Reise zum Einsamen Berg ist jedoch eine wahre strapatze und steckt voller unerwarteter Gefahren...
Urteil:

Leider findet man Hörbücher wie dieses nur sehr selten. Die Allwissende Erzähler weise, ist leider schon fast vollkommen vom Büchermarkt verschwunden...was wirklich Schade ist. "Der Hobbit" eignet sich hervorragend für junge, als auch für etwas ältere Leser. Doch auch zum Abschalten und zurücklehnen eignet sich dieses geniale Hörbuch perfekt, da es sehr leicht zu verfolgen und gut verständlich ist. Die Geschichte ist abwechslungsreich, fesselnd und wirklich mitreißend, sowie mit der richtigen menge an Humor und Drama gespickt.
Das die Story schon über 70 Jahre auf dem Buckel hat, kann man jedoch kaum glauben.
Zudem ist dieses wundervolle Hörbuch der "Vorreiter" der "Der Herr der Ringe"- Triologie.

Wärmstens zu Empfehlen, ganz gleich ob man die Filme oder die gesamten "Herr der Ringe Bücher" bereits kennt! Den der Hobbit, ist fast noch besser!


Die Daten:

Titel: Der Hobbit
Autor: J.R.R. Tolkien
Komponist: Enno Dugend
Sprecher/in: Martin Benrath
VÖ: Februar 2002
Einband: Cover Hülle
Verlag: der Hörverlag
Spiellänge: 4 Stunden 36 Minuten
Sprache: Deutsch
Genre: Fantasyroman
CD´s: 4 Audio CD´s
Altersempfehlung: ab 10 Jahren
Größe: 12,5 x 2,5 x 14,2 cm
Preis: 19,95
ISBN-10: 978-3-89584-918-3

Besprechung: Die Magie der Bücher

Eine unerwartete Reise ...

Von: Bri Datum: 26.07.2015

www.feinerbuchstoff.wordpress.com

Für den einen ist es schon ein Abenteuer, sich nur ein wenig über die Grenzen seiner gewohnten Umgebung hinaus zu bewegen, für den anderen ist etwas nur ein Abenteuer, wenn es Gefahren oder Risiken mit sich bringt. Etwas Unerwartetes allerdings mag für jeden zumindest die Anmutung eines Abenteuers mit sich bringen.

Bilbo Beutlin, ein Hobbit erster Güte jedenfalls ist nicht unbedingt der Typ für Abenteuer. So denkt er selbst und seine Behausung im Auenland ist auch viel zu behaglich eingerichtet, als dass er große Lust verspüren würde, in die Ferne zu ziehen, sich Gefahren auszusetzen oder sich gar einer Gruppe Zwerge unter der Führung des geachteten Zwergenprinzen Thorin Eichenschild anzuschließen. Thorin & Companie haben sich zum Ziel gesetzt, ihren Stammsitz, der ihnen von einem riesigen Drachen namens Smaug strittig gemacht wurde, wieder zurückzuerobern. Sie wollen ihren immensen Goldschatz - vor allem dessen Herzstück, den sog. Arkenstein, dessen Besitzer als auserwählter König der Zwerge gilt - zurück. Dieser jedoch wird streng bewacht von Smaug und deshalb braucht es einen Meisterdieb, der die delikate Aufgabe, den Schatz zurückzuholen, übernimmt.

" Misch dich nicht in die Angelegenheiten von Zauberern ein, denn sie sind schwierig und rasch erzürnt. "

Gandalf der Graue, ein Zauberer, der in vielen Welten gleichermaßen unterwegs ist, meint in Bilbo denjenigen gefunden zu haben, der die Gemeinschaft als Meisterdieb vervollständigen kann. Den Zwergen und Bilbo selbst leuchtet das zunächst nicht ein, doch irgendwann gibt sich der Hobbit einen Ruck und unterzeichnet den Vertrag, der ihn zum Mitverschwörer und Meisterdieb macht.

J.R.R. Tolkien hat diese wunderbare Geschichte über Hobbits, Zwerge, Zauberer, Drachen, Schätze und auch Kämpfe bereits in den Jahren 1930/31 bis 36 verfasst. Erstveröffentlicht wurde sie im Jahr 1937 und erfreut sich auch in Deutschland seit der ersten Übersetzung im Jahr 1957 ungebrochener Aufmerksamkeit. Bereits im Jahr 1938 kam es zu ersten Verhandlungen über eine Übersetzung ins Deutsche, die aber nicht zustande kam, weil Tolkien sich weigerte, den geforderten Ariernachweis zu erbringen.

1980 wurde dann aus dem Buch ein wunderbares Hörspiel, das Generationen von Kindern (und Erwachsenen) große Freude bereitet hat und sicherlich noch bereiten wird. Neben der erstaunlich nahen Texttreue ist vor allem die durch Musik und Hintergrundgeräusche geschaffene Atmosphäre des Hörspiels hervorzuheben. Die Stimmen sind zumindest Hörern meines Alters gut bekannt und passen sich bestens in die Geschichte ein. Die ganze Komposition entführt nach Mittelerde und lässt die Zuhörer die vielen Abenteuer, die Gandalf, Bilbo und Thorin Eichenschild bestehen müssen, auf sehr lebendige Art und Weise miterleben.

Schöner kann man das meiner Meinung nach nicht umsetzen und so ist es nur gut, dass bisher keine Versuche unternommen wurden, diese kongeniale Umsetzung der knuffigen aber dennoch ernsten Geschichte um Bilbo Beutlin, seine unerwartete Reise und das Auftauchen des einen Ringes zu übertreffen.

Das Höralter wird mit ab 10 Jahren angegeben - mein Sohn hat noch ein wenig bis dahin, erfreut sich aber bereits jetzt schon an der komplexen Geschichte in dieser Form - gemeinsam mit uns Eltern. Das Buch selbst kann noch etwas warten, ist es doch etwas düsterer in manchen Situationen, als das Hörspiel.

Ein wahrer Tolkien-Bewunderer braucht dieses Meisterwerk neben den Büchern. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

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