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Der große deutsche Sagenschatz

Anthologie, Lesung mit Ulrich Noethen, Katharina Thalbach, Rolf Boysen, Gert Heidenreich

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Hörbuch CD ISBN: 978-3-86717-741-2

Erschienen: 21.11.2011
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Die SCHÖNSTEN deutschsprachigen SAGEN in einem Hörbuch

Aus den Tagen, als Geschichten noch abends am Feuer erzählt wurden, stammen die Sagen, die bevölkert sind von Riesen und Zwergen, Rittern und Königen, Teufeln, Zauberern und Wassernixen, hier klingt der Ton vergangener Jahrhunderte – geheimnisvoll, spannend und zeitlos.

(6 CDs, Laufzeit: 7h 36)

"Mystisch und sagenhaft vorgetragen unter anderem von Ulrich Noethen und Anna Thalbach."

Hörzu (06.01.2012)

Ludwig Bechstein (Autor)

Ludwig Bechstein wurde am 24. November 1801 als unehelicher Sohn in Weimar geboren. Er absolvierte zunächst eine Apothekerlehre in Arnstadt, bevor der Herzogs von Sachsen-Meiningen auf den jungen Schriftsteller aufmerksam wurde und ihm ein Stipendium zum Studium von Geschichte, Philosophie und Literatur in Leipzig und München ermöglichte. Ab 1831 arbeitete Bechstein als Bibliothekar, später als Archivar in Meiningen. Bekannt wurde er vor allem durch seine Märchen- und Sagensammlungen sowie durch Balladen und historische Romane. Am 14. Mai 1860 starb Ludwig Bechstein in Meiningen.


Brüder Grimm (Autor)

Jacob (1785-1863) und Wilhelm Grimm (1786-1859) studierten in Marburg Rechtswissenschaften. 1830 erhielten sie einen Ruf an die Universität Göttingen. Dort gehörten sie zu den »Göttinger Sieben«. Von dem Kreis der »Heidelberger Romantik« angeregt, gaben sie »Kinder- und Hausmärchen« und »Deutsche Sagen« heraus.

Ludwig Bechstein wurde am 24. November 1801 als unehelicher Sohn in Weimar geboren. Er absolvierte zunächst eine Apothekerlehre, bevor der Herzog von Sachsen-Meiningen auf den jungen Schriftsteller aufmerksam wurde und ihm ein Stipendium zum Studium von Geschichte, Philosophie und Literatur in Leipzig und München ermöglichte. Ab 1831 arbeitete Bechstein als Bibliothekar, später als Archivar in Meiningen. Bekannt wurde er vor allem durch seine Märchen- und Sagensammlungen sowie durch Balladen und historische Romane. Am 14. Mai 1860 starb Ludwig Bechstein in Meiningen.

Gustav Schwab wurde am 19. Juni 1792 in Stuttgart geboren. Er studierte Philologie und Philosophie und Theologie am Evangelischen Stift in Tübingen und erhielt in Anschluss eine Professur für Latein in Stuttgart. Ab 1825 arbeitete er als Redakteur für Verlage, zunächst für Brockhaus in Leipzig, drei Jahre später für Johann Friedrich Cotta an. Seit 1837 wurde er als Pfarrer auf verschiedene Pfarrstellen, 1845 zum Leiter der höheren Schulen in Württemberg berufen. Bekannt ist er heute vor allem durch seine Nacherzählungen klassischer Sagen der Antike, er bearbeitete jedoch auch Ritter- und Heldensagen neu. Gustav Schwab starb am 4. November 1850 in Stuttgart.


Ulrich Noethen (Sprecher)

Rolf Boysen wurde 1920 in Flensburg geboren. Seit 1957 stand Rolf Boysen auf der Bühne der Münchner Kammerspiele, 2000 wechselte er mit ihm ans Münchner Residenztheater, wo er bis 2011 auftrat. Er ist ein Meister traditioneller Rezitationskunst und interpretierte viele Klassiker des Abendlands.

Gert Heidenreich, geboren 1944 in Eberswalde, lebt als freier Schriftsteller und Sprecher in der Nähe von München. Sein Werk umfasst Romane, Theaterstücke, Essays und Lyrikbände sowie Übersetzungen englischer und amerikanischer Dramen. Von 1991 bis 1995 war er Präsident des deutschen P.E.N. Der „sprechende Schriftsteller“ (Magazin hör-Bücher) ist seit 1972 in zahlreichen Literatursendungen und Hörbuchproduktionen zu hören.

Simone Kabst wurde 1973 geboren und studierte an der staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Sie spielte u. a. an der Schaubühne und am Maxim Gorki Theater Berlin. Simone Kabst ist eine gefragte Sprecherin für Features, Audioguides und Hörspiele.

Laura Maire absolvierte ihre Ausbildung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt und wurde bekannt durch ihre Hauptrolle in der Fernsehserie "Verdammt verliebt". 2011 erhielt sie den Deutschen Hörbuchpreis als Beste Interpretin.

Ulrich Noethen, 1959 in München geboren, gelang der große Durchbruch 1997 mit Joseph Vilsmaiers "Comedian Harmonists". Seitdem war er in Kinofilmen wie "Gripsholm" (2000), "Der Untergang" (2004), "Ein fliehendes Pferd" (2007) oder "Henri IV" (2009) sowie in unzähligen TV-Produktionen zu sehen. Er wurde mit dem Goldenen Löwen, der Goldenen Kamera, dem Bayerischen Filmpreis, dem Bundesfilmpreis und dem Preis der deutschen Filmkritik ausgezeichnet.

Anna Thalbach, geboren 1973 in Ostberlin, Tochter der Schauspielerin Katharina Thalbach, stand bereits als Sechsjährige vor der Kamera. Sie wurde zunächst durch verschiedene Kino- und Fernsehrollen bekannt, bevor sie sich dem Theater zuwandte. Anna Thalbach arbeitet neben der Schauspielerei erfolgreich als bildende Künstlerin und Audiosprecherin. 2008 wurde sie mit dem Deutschen Hörbuchpreis als Beste Interpretin ausgezeichnet.

Katharina Thalbach steht seit ihrem vierten Lebensjahr auf der Bühne. Mit 15 Jahren feiert man sie in der Rolle der Polly in Brechts 'Dreigroschenoper' als Entdeckung. Seither spielt Katharina Thalbach in unzähligen Bühnen- und Fernsehproduktionen. Seit Ende der 80er Jahre ist Katharina Thalbach auch als Bühnenregisseurin tätig. Mit ihrer unverwechselbaren Stimme und ihrem breit gefächerten darstellerischen Talent ist sie eine gefragte Hörbuchsprecherin.

Stefan Wilkening, Jahrgang 1967, studierte Theologie, bevor er an der Otto-Falckenberg-Schule in München eine Schauspielausbildung begann. Er spielte an den Münchner Kammerspielen, bei den Wiener Festwochen und am Schauspiel Frankfurt und gehörte zum Ensemble des Bayerischen Staatsschauspiels München.

www.gert-heidenreich.com


Katharina Thalbach (Sprecherin)

Katharina Thalbach stand schon als vierjährige auf der Bühne. Sie feierte frühe Erfolge am Berliner Ensemble und der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Katharina Thalbach ist eine Ausnahmeerscheinung: Sie spielte große Rollen in Filmen wie "Die Blechtrommel", "Sonnenallee", Doris Dörries "Paradies" oder Thomas Braschs "Engel aus Eisen". Sie prägte die Bühne in Theaterstücken wie "Käthchen von Heilbronn" (Schauspielern des Jahres 1980), "Hamlet" (Ophelia) oder "Mutter Courage". Sie trat als Regisseurin hervor, u.a. mit "Don Juan", "Wie es euch gefällt", "Der Hauptmann von Köpenick" oder Opern wie "Salome", "Jenufa" und 2008 "Rotter", nach einem Bühnenstück von Thomas Brasch. Ihre einzigartige Stimme, ihr Rollenverständnis, ihr Sinn für Regie machen sie zu einer Hörbuchsprecherin ganz eigener Klasse.


Rolf Boysen (Sprecher)

Rolf Boysen wurde 1920 in Flensburg geboren. Nach einer kaufmännischen Ausbildung und Kriegsdienst begann er seine schauspielerische Ausbildung in Hamburg. Ab 1948 war er an den staatlichen Bühnen in Dortmund, Kiel, Hannover und Bochum engagiert.

Von 1957 bis 1968 gehörte Rolf Boysen zum Ensemble der Kammerspiele in München. Danach spielte er zehn Jahre am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, unter anderem 1969 die Titelrolle in Fritz Kortners Inszenierung von Schillers "Don Carlos". Seit 1978 stand Rolf Boysen wieder auf der Bühne der Münchner Kammerspiele und gilt bis heute als Doyen des Ensembles um Dieter Dorn - 2000 wechselte er mit ihm ans Münchner Residenztheater.

Von 1993 bis 1999 verkörperte Boysen Shakespeares "König Lear" unter der Regie von Dieter Dorn, eine besondere und doch nur eine der mehr als hundert Rollen seiner Laufbahn. Als "Wallenstein" und "Michael Kohlhaas" ist er im Fernsehen auch einem breiten Publikum begegnet. Im Januar 2000 erhielt 'der großartige Schauspielkünstler' (SÜDDEUTSCHE ZEITUNG) den "Kulturellen Ehrenpreis der Stadt München".

Boysen liebt die komplexen Figuren, er gibt ihnen, was ihnen scheinbar fehlt, Einfachheit und damit Leben. Er nimmt ihnen nichts von ihrer Fremdheit aber er macht sie verständlich'. Wieland Schmied, Präsident der Akademie der schönen Künste (SÜDDEUTSCHE ZEITUNG, 22.01.2000).

Für den Hörverlag las er einige seiner gesammelten Essays aus "Nachdenken über Theater", die 1997 im Verlag der Autoren erschienen sind.

In Umberto Ecos "Der Name der Rose" spricht er die Rolle des Malachias von Hildesheim.

Er war ein Meister traditioneller Rezitationskunst und interpretierte viele Klassiker des Abendlandes.

2014 verstarb Rolf Boysen im Alter von 94 Jahren in München.


Gert Heidenreich (Sprecher)

Gert Heidenreich, geboren 1944 in Eberswalde, lebt als freier Schriftsteller und Sprecher in der Nähe von München. Sein Werk umfasst Romane, Theaterstücke, Essays und Lyrikbände sowie Übersetzungen englischer und amerikanischer Dramen. Zuletzt erschienen die Romane "Mein ist der Tod" (2011) und "Der Fall" (2014), sowie die Erzählung "Die andere Heimat" (2013). Er erhielt unter anderem den Adolf-Grimme-Preis (1986), den Marieluise-Fleisser-Preis (1998), den Bayerischen Filmpreis (2013) und den 2014 Deutschen Filmpreis für das Drehbuch, das er gemeinsam mit Edgar Reitz für dessen Film "Die andere Heimat" geschrieben hat. Er ist Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Der „sprechende Schriftsteller“ (Magazin hör-Bücher) ist seit 1972 in zahlreichen Literatursendungen und Hörbuchproduktionen zu hören, u. a. in Umberto Ecos "Der Name der Rose" sowie in J.R.R. Tolkiens "Die zwei Türme", "Die Wiederkehr des Königs" und "Der Hobbit".

www.gert-heidenreich.com

"Mystisch und sagenhaft vorgetragen unter anderem von Ulrich Noethen und Anna Thalbach."

Hörzu (06.01.2012)

"Ein großer Wurf!"

Express (27.11.2011)

"Ein wunderbar stimmiger Mix mit den Klassikern des deutschen Sagenschatzes und damit unbedingt zum Hören empfohlen."

Karfunkel

Hörbuch CD, 6 CDs, Laufzeit: ca. 456 Minuten

ISBN: 978-3-86717-741-2

€ 29,99 [D]* | € 33,70 [A]* | CHF 41,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 21.11.2011

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