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Der zweite Reiter Ein Fall für August Emmerich

August Emmerich (1)

Gekürzte Lesung mit Cornelius Obonya

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€ 19,99 [D]* inkl. MwSt.
€ 22,50 [A]* | CHF 28,50*
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch CD (gek.) ISBN: 978-3-8371-3804-7

Erschienen: 27.03.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Er ist dem Grauen des Ersten Weltkriegs entkommen, doch im Untergrund Wiens holt ihn das Böse ein ...

Wien, kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs: Der Glanz der ehemaligen Weltmetropole ist Vergangenheit, die Stadt versinkt in Hunger und Elend. Polizeiagent August Emmerich, den ein Granatsplitter zum Invaliden gemacht hat, entdeckt die Leiche eines angeblichen Selbstmörders. Als erfahrener Ermittler traut er der Sache nicht über den Weg. Da er keine Beweise vorlegen kann und sein Vorgesetzter nicht an einen Mord glaubt, stellen er und sein junger Assistent selbst Nachforschungen an. Eine packende Jagd durch ein düsteres, von Nachkriegswehen geplagtes Wien beginnt, und bald schwebt Emmerich selbst in tödlicher Gefahr ...

Cornelius Obonya lässt das Wien vergangener Zeiten lebendig werden.

(5CDs, Laufzeit ca. 6h 35)

Wussten Sie, dass Alex Beer ein Faible für roten Lippenstift hat? Zum Interview

Leo-Perutz-Preis 2017 für „Der zweite Reiter“! Österreichische Auszeichnung für Wiener Kriminalliteratur geht an Alex Beer Weitere Infos zur Auszeichnung

Website der Autorin

Alex Beer auf Instagram

Radiobesprechung von Zita Bereuter auf FM4

August Emmerich

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Alex Beer (Autorin)

Alex Beer, geboren in Bregenz, hat Archäologie studiert und lebt in Wien. Nach der Der zweite Reiter, der von der Presse hochgelobt und mit dem Leo-Perutz-Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet wurde, erscheint mit Die rote Frau jetzt der zweite Band ihrer spannenden Reihe um Rayonsinspektor August Emmerich.

www.alex-beer.com


Cornelius Obonya (Sprecher)

Cornelius Obonya zählt zu den bekanntesten Schauspielern Österreichs. Er wirkte in zahlreichen Fernsehproduktionen mit, u. a. in Tatort und CopStories sowie in den TV-Filmen Polt und Die Hebamme. Von 2013 bis 2016 verkörperte er den Jedermann bei den Salzburger Festspielen.

17.10.2017 | 20:00 Uhr | Bregenz

Lesung
Eintritt frei

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Mehr Infos

Stadtbücherei Bregenz
Gerberstraße 4
6900 Bregenz

19.10.2017 | 20:00 Uhr | Lustenau

Lesung im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Österreich liest"
Eintritt: € 15,-

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Mehr Infos

Bibliothek Lustenau
Pontenstraße 20
6890 Lustenau

20.10.2017 | 20:00 Uhr | Fußach

Lesung
Eintritt: € 5,-
Um Anmeldung wird gebeten unter Tel.: 0043/(0)5578/77154

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Mehr Infos

Bücherei Fussach
Herrenfeld 2
6972 Fußach

08.11.2017 | 20:30 Uhr | Hamburg

Lesung und Gespräch im Rahmen des Hamburger Krimifestivals.
Eintritt: € 14,50
Tickets über: www.krimifestival-hamburg.de
VVK ab 1.9.2017

Krimifestival Hamburg

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Mehr Infos

Kampnagel
Jarrestr. 20
22303 Hamburg

Weitere Informationen:
Krimifestival Hamburg

Hörbuch CD (gekürzt), 5 CDs, Laufzeit: ca. 395 Minuten

ISBN: 978-3-8371-3804-7

€ 19,99 [D]* | € 22,50 [A]* | CHF 28,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Random House Audio

Erschienen: 27.03.2017

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Rezension zu "Der zweite Reiter"

Von: Zsadista Datum: 08.04.2017

zsadista.blogspot.de

Wien, nach dem ersten Weltkrieg. Es ist 1919 und das Leben ist nicht leicht. Polizeiagent August Emmerich ist mit seinem Gehilfen Winter auf der Verfolgung eines Schleichhändlers über eine Leiche gestolpert. Auf den ersten Blick sieht die Leiche nach Selbstmord aus. Doch war der Tote zu Lebzeiten ein Kriegszitterer. Er konnte sich eigentlich überhaupt nicht selbst erschossen haben. Emmerich lässt es keine Ruhe. Von seinem Vorgesetzten wird er unter Druck gesetzt, endlich diesem Schleichhändler das Werk zu legen.

Und dann taucht die zweite Leiche auf. Auch sie sieht auf den ersten Blick nach Selbstmord aus. Doch nun läuft Emmerich auf Höchsttouren. Haben die zwei Morde etwas miteinander zu tun? Doch immer noch wirft ihm sein Vorgesetzter Steine in den Weg, weil er unbedingt die Schleichhändler dingfest machen will. Er glaubt Emmerich einfach nicht, dass es sich bei den Kriegsveteranen und Mord handelt.

„Der zweite Reiter“ ist der erste Fall für August Emmerich aus der Feder der Autorin Alex Beer.

Ich habe das Buch als Hörbuch genossen. Das Hörbuch hat durch die gekürzte Version hier einige Ecken, die einem im Verborgenen bleiben. Daher würde ich hier wirklich empfehlen, eher zum Buch wie zum Hörbuch zu greifen. Denn im Hörbuch blieben mir so einige Fragen offen, die im Buch ganz klar geklärt werden. Das weiß ich, weil ich mich mit einigen Lesern des Buches kurzgeschlossen habe.

Emmerich selbst war mir vom Hörbuch her ein recht unsympathischer Mensch. Sein Verhalten fand ich einfach unmöglich. In die Geschichte passte dies allerdings sehr gut hinein. Immerhin war es die Zeit, dass die älteren Herren nur mit erhobener Nase auf das Jungvolk herunter blickten. Wobei Emmerich selbst ja auch erst 36 Jahre alt war. Auch wenn ich Emmerich unsympathisch fand, fand ich das für die Geschichte sehr passend und hat mir gut gefallen. Ich komme auch mit unsympathischen Hauptcharakteren sehr gut klar, wenn es die Geschichte abrundet und passend ist.

Winter war zwar ein etwas schüchterner und seltsamer Typ, war mir jedoch von Anfang an sympathisch. Er war der komplette Gegenpol zu Emmerich.

Der Stiel der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte kam spannend und flott herüber. Die Stimme des Sprechers Cornelius Obonya empfand ich für die Geschichte genau richtig. Ich habe ihm wirklich sehr gerne der Geschichte gelauscht.

Da ich hier nun einmal das Hörbuch bewerte und nicht das Buch selbst, muss ich einen Stern abziehen. Leider war die vom Verlag gekürzte Fassung etwas zu viel gekürzt. Man sollte den Krimi wirklich auf 6 CD’s erweitern. Denn das hätte das Buch, die Autorin und Emmerich wirklich verdient.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Erstklassiger Ritt in ungeahnte Höhen

Von: Sven Hensel Datum: 22.09.2017

https://www.svenhensel.de/blog

Grundgedanken & Prota

Betrachtet man das Cover und wirft man einen Blick auf den Klappentext, wird man automatisch in einen Zustand interessierter Vorfreude versetzt. Das liegt nicht etwa am Genre oder an der lesenswert klingenden Geschichte, sondern am Setting des Romans, das wunderbar unverbraucht ist und somit spannendes Potential bietet: Wien zur Zeit des gerade erst verlorenen ersten Weltkrieges im Jahre 1919 ist als Hintergrund etwas Besonderes und offenbart eine Fülle von Möglichkeiten, die Gesellschaft, ihre Probleme und eine Reihe an historischen Eigenheiten der damaligen Zeit zu präsentieren.

Die Autorin Alex Beer hat sich durch die Wahl des Settings also bereits einen Vorteil gegenüber vielen anderen Kriminalromanen erdacht und erschrieben, da sie hierdurch eine Atmosphäre aufbauen kann, die ihrer Zeitreise eine außergewöhnliche Faszination gibt. Die unterschiedlichen Ausgangspunkte erlauben es ihr, ein Bild von einer der schönsten Städte Europas zu zeigen, das verheerender kaum sein könnte: Die Welt dieser damaligen Stadt ist düster, geprägt von Armut, Korruption und Prostitution. Hunger und Leid herrschten auf den Straßen und den kaum beheizten Wohnungen, während Gebeine und andere Körperteile von Schrapnellen, sowie Herzen von Erinnerungen an den Krieg und besseren Zeiten durchbohrt waren.

Inmitten dieser abstoßend-erschreckenden Umstände gibt es natürlich auch den für Kriminalromane typischen Kommissar, in diesem Falle ein Rayoninspektor namens Augustin Emmerich. Er ist, bis auf einige Ausnahmen, der Protagonist eines jeden Kapitels und gliedert sich in die fehlerhafte Gesellschaft ein, da auch er sein Leben mit einem charakterlich zwiespältigen Profil führt. Er ist ein Kriegsrückkehrer und auch wenn seine körperliche Verfassung seine geistige mit massiven Schmerzen stellenweise beeinflusst, präsentiert die Autorin diese Figur in einer Genauigkeit und schonungslosen Offenheit, dass man manchmal Schwierigkeiten hat, sich mit ihr identifizieren zu können. Dennoch entsteht über die Zeit eine starke Leserbindung an ihn, denn Emmerich ist im besten Sinne ein angeknackster Mensch in einer Welt, die zu Bruch gegangen ist. Er handelt stets in dem Bemühen, den letzten Rest an Moralisten-Dasein nicht auch noch durch die Abwasserkanäle von Wien hinuntergespült zu sehen. Er ist ein manischer, sich selbst aufopfernder Idealist, dem es um Gerechtigkeit geht, und gleichzeitig ist er Realist genug, sich darüber bewusst zu sein, dass Rechtmäßigkeit nicht immer in den Grenzen des Gesetzes zu finden ist.

An seiner Seite steht sein ungeliebter wie auch ungewollter Handlanger Winter, der zu Beginn des Romans eher wie ein Klotz am Bein des erfahrenen und kaum auszutricksenden Emmerichs ist, aber durch seine konträren Charaktereigenschaften eine gute Balance mit der Hauptfigur besitzt. Hierdurch gewinnt er sowohl für die Handlung als auch für den Leser mit fortschreitender Seitenzahl eine wachsende Bedeutung, die sich positiv auf den Lesefluss auswirkt.

Struktur & Fokus des Romans

Dieser Roman zeichnet sich durch eine nicht wirklich außergewöhnliche, aber dafür erstaunlich effektive Montage-Technik aus, die darin besteht, einige Kapitel lang dem Protagonisten Augustin Emmerich zu folgen, was aber in unregelmäßigen Abständen — und damit zur Überraschung der Leser — von Perspektivenwechseln unterbrochen wird, um andere Figuren, die für die Geschichte eine Bedeutung haben, zu beleuchten. Diese Ausbruchskapitel aus der erzählerischen Norm sind meist sehr kurz, erzeugen aber durch ihr alternatives inneres Tempo eine gute Brücke zwischen den bisher geschehenen und den zukünftigen Elementen des Romans.

(Aus Spoilergründen wird an dieser Stelle darauf verzichtet, weiter auf die Bedeutung der gesonderten Kapitel einzugehen.)

Sprache

Bei Kriminalromanen bleibt meist nicht viel Spielraum für eine möglichst poetische Sprache, die in ihrer inneren Struktur auch noch einzigartig ist. Alex Beer schafft es jedoch, weitestgehend auf Genre-typische Phrasen zu verzichten und bietet eine Schreibart, die intellektuell ansprechend daherkommt und sich mindestens eben so neu und unverbraucht anfühlt wie der Ort und Zeitpunkt des Geschehens.

Zusätzlich ist lobenswert, dass der Roman nie in Effekthascherei verfällt oder sich vom Tempo der Situation treiben lässt, und dabei an sprachlichem Niveau verliert. Außerdem existiert eine stets respektvolle Distanz zu den Figuren, ohne sie aber dadurch weniger sympathisch oder die Geschichte weniger folgenswert zu machen. Die teilweise auftretenden Ausflüge in den Wiener Dialekt helfen ebenfalls dabei, eine gelungene und vor allem glaubhafte Atmosphäre zu schaffen.

Lesegefühl

Bereits auf den ersten Seiten wird deutlich, dass vor allem die Atmosphäre das Lesegefühl definieren wird: es ist dieses unterschwellige Bedrohlichkeit in Verbindung mit einer spürbar zerbrochenen Gesellschaft, die einen schnell in den Bann zieht und das Buch nicht mehr aus den Händen gleiten lässt. Die Darstellung der Menschen kurz nach einem verlorenen Weltkrieg ist hervorragend gelungen und offenbart nicht nur die äußerlichen Wunden des Krieges, sondern besitzt auch noch ein starkes Augenmerk auf die inneren Verletzungen. Wien ist mit seinen Bewohnern der heimliche Star dieses Werkes und besitzt ebenso viel Strahlkraft wie die Hauptfigur und die fortlaufende Mordermittlung.

Der Mordfall an sich rückt zwar während des Voranschreitens der Geschichte in einigen Momenten in den Hintergrund, weil die Beschäftigung mit den Vertretern der Gesellschaft und ihren Leben ebenfalls Aufmerksamkeit fordern, aber dies ist nötig, um Leser an die Situation zu binden. Meist ist es dann Emmerich selbst, der die Geschicke wieder in Richtung Mordermittlung leitet. Dabei fällt vor allem sein Konflikt auf, sich als Mensch voller idealistischer Überzeugung in einer Welt mit mangelnder Rechtschaffenheit zurechtzufinden und trotzdem an sein Ziel zu kommen. Nicht selten ist er genötigt, die Grenzen der Legalität auszudehnen, um das größere Übel bekämpfen zu können. Es ist eine lebhafte Figur, der man ohne Zögern folgen will und auch wenn sie selbst ein Produkt der gesamten gebrochenen Gesellschaft darstellt, ist sie dennoch ein Ruhepol an Gerechtigkeit, den diese zu zerfallen drohende Stadt nötig hat.

Diese starke Figurengestaltung in Verbindung mit einer beeindruckenden sprachlichen Vielfalt, einigen erzählerischen Kniffen und einem Krimi-Verlauf, der fesselnd ist, sind die Glanzpunkte dieses überzeugenden Werkes. Der zweite Reiter ist daher einer der wenigen Kriminalromane, der von einem Gütesiegel wie „besonders wertvoll“ nicht niedergedrückt würde, sondern ihn mit Würde tragen könnte. Er hätte ihn verdient.

Bewertung: 5/5

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Von: Irgard Rosenbichler aus Gloggnitz Datum: 28.04.2017

Buchhandlung: Buchhandlung Kral

Der zweite Reiter ! ein ganz tolles Buch, spannend interessant und das Ende Phänomenal! Also auf das wäre ich nicht gekommen.

War in zwei Tagen fertig!

Hoffe die Dame schreibt schon am zweiten Fall!

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