Der zweite Reiter

Ein Fall für August Emmerich

Hörbuch CD (gekürzt)
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Er ist dem Grauen des Ersten Weltkriegs entkommen, doch im Untergrund Wiens holt ihn das Böse ein ...

Wien, kurz nach dem Ende des Ersten Weltkriegs: Der Glanz der ehemaligen Weltmetropole ist Vergangenheit, die Stadt versinkt in Hunger und Elend. Polizeiagent August Emmerich, den ein Granatsplitter zum Invaliden gemacht hat, entdeckt die Leiche eines angeblichen Selbstmörders. Als erfahrener Ermittler traut er der Sache nicht über den Weg. Da er keine Beweise vorlegen kann und sein Vorgesetzter nicht an einen Mord glaubt, stellen er und sein junger Assistent selbst Nachforschungen an. Eine packende Jagd durch ein düsteres, von Nachkriegswehen geplagtes Wien beginnt, und bald schwebt Emmerich selbst in tödlicher Gefahr ...

Cornelius Obonya lässt das Wien vergangener Zeiten lebendig werden.

(5CDs, Laufzeit ca. 6h 35)

»Ein spannender Krimi in bedrückender Umgebung, der durch die Lesung des Österreichers Cornelius Obonya besonders authentisch wirkt«

Borromäusverein (23. Oktober 2017)

Originalverlag: Limes
Hörbuch CD (gekürzt), 5 CDs, Laufzeit: 6h 35min
ISBN: 978-3-8371-3804-7
Erschienen am  27. März 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Die Kriminalinspektor-Emmerich-Reihe

Leserstimmen

Brillianter Auftakt der Krimireihe um August Emmerich

Von: Monika Caparelli-Hippert

21.10.2020

Die Krimireihe um den rauhbeinigen Kommissar August Emmerich habe ich von hinten begonnen, und nachdem ich den 4. und momentan letzten Fall geliebt habe, musste ich jetzt den Beginn der Reihe auch kennenlernen. Und mit dem „zweiten Reiter“ fängt alles an. Wir sind in Wien, 1919, und nach dem verlorenem Krieg hat die Stadt alles an Glanz und Glorie verloren. Es herrscht ein bitterkalter Winter und überall sieht man Hunger und Elend. August Emmerich ist Rayoninspektor bei der Polizei in Wien, und sein grosser Traum ist es, sich zur Abteilung Leib und Leben , der Mordkommission, hochzuarbeiten. Aktuell steckt er leider in einer anderen Abteilung fest und muss die Schieberbanden aufspüren, die den Schwarzmarkt dominieren. Als er über die Leiche eines ehemaligen Soldaten stolpert, deutet alles auf Selbstmord hin. Dem einzigen, dem dies komisch vorkommt, ist Emmerich, und er beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Gemeinsam mit seinem jungen, etwas unbedarften Assistenten Ferdinand Winter deckt er allerdings unglaubliche Gräueltaten aus Kriegszeiten auf, und wird schon bald vom Jäger zum Gejagtem. Alex Beer schafft es hier, das Nachkriegs-Wien zum Leben zu Erwecken. „Roaring“ waren die 20er hier nur in einigen wenigen exklusiven Quartieren, und überall sind die Nachwehen des Krieges zu spüren. Für mich waren die Schilderungen des alltäglichen Lebens atmosphärisch sehr dicht und unglaublich authentisch. Teilweise war das auch eine Nachhilfestunde in Geschichte, denn einiges war mir neu. Auch die Charaktere waren für mich echt – aber dann muss ich hier auch die Anmerkung machen, dass ich das Hörbuch bewerte, und Obonya ein begnadeter Vorleser ist. Preisgekrönter Schauspieler sowohl auf der Bühne als auch in Film und Fernsehen, schafft er es, jeder, absolut jeder, Figur ein Leben einzuhauchen und so für den Hörer einen, wie soll ich es nennen, Audio-Film zu schenken. Ich hatte grosses (Kopf)-Kino. Ich weiss nicht, ob ich das geschriebene Buch genauso feiern würde, denn eigentlich, ja eigentlich, sind die Unterhaltungen der Protagonisten nicht sonderlich spektakulär, aber wenn Obonya den Emmerich brummt oder die Grossmutter Winter ätzt, dann bin ich voll dabei in Wien. Ich mach‘s kurz und knapp: Klasse historischer Krimi, intelligent konstruiert, und meine Empfehlung! Und bitte: als Hörbuch hören!!

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"An die Toten musst du dich gewöhnen!", sagte Emmerich.

Von: Travel Without Moving

03.09.2020

"An die Toten musst du dich gewöhnen!", sagte Emmerich. "Die gehören zur Arbeit. Und zum Leben." Wien im Jahre 1919: Der Erste Weltkrieg ist verloren, die k.u.k. Monarchie ist zerbrochen, Wien hat viel von seinem Glanz eingebüßt, in der Stadt herrschen Hunger und Armut. Der 36-jährige August Emmerich, Rayonsinspektor der Stadt Wien, findet gemeinsam mit seinem neuen Assistenten Ferdinand Winter die Leiche eines ehemaligen Soldaten. Es sieht auf den ersten Blick ganz nach einem Suizid aus, doch bald gibt es einen weiteren Toten. Emmerich glaubt nicht an einen Zufall, sondern ist sich sicher, dass er sich auf die Suche nach einem Mörder begeben muss. Mit dem Leben in Österreich bzw. Wien in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen habe ich mich bisher noch gar nicht beschäftigt, so dass ich sehr gespannt auf meine erste Begegnung mit Alex Beers Krimireihe war. Und tatsächlich ist es so, dass ich nun unbedingt die weiteren Bände der Reihe lesen/hören möchte, da ich die (düstere) Stimmung im Hörbuch ganz großartig fand. Beer erzählt von einem spannenden Kriminalfall, aber sie lässt den Hörer auch an dem Alltag nach dem Ersten Weltkrieg, an den Folgen des Krieges, an der Situation in Wien teilhaben. Ihre Figuren hat Beer dabei überzeugend gezeichnet, und ich wurde über 6 1/2 Stunden hinweg nicht nur perfekt unterhalten, sondern auch glaubhaft in eine andere Zeit und an einen anderen Ort versetzt. Auch die Lesung von Cornelius Obonya fand ich grandios. Er schafft es, die Stimmung im Roman auf gelungene Weise einzufangen, liest ansprechend und mit dem passenden Zungenschlag. Alex Beer: Der zweite Reiter. Ein Fall für August Emmerich. Gekürzte Lesung von Cornelius Obonya. Random House Audio, 2017; 19,99 Euro.

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Vita

Alex Beer, geboren in Bregenz, hat Archäologie studiert und lebt in Wien. Der zweite Reiter ist der Auftakt zu einer spannenden Reihe um Polizeiagent August Emmerich, der von der Presse hochgelobt und mit dem Leo-Perutz-Preis für Kriminialliteratur ausgezeichnet wurde.

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Cornelius Obonya

Cornelius Obonya zählt zu den bekanntesten Schauspielern Österreichs. Er wirkte in zahlreichen Fernsehproduktionen mit, u. a. in Tatort und CopStories sowie in den TV-Filmen Polt und Die Hebamme. Von 2013 bis 2016 verkörperte er den Jedermann bei den Salzburger Festspielen.

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Events

29. Okt. 2021

Ladies Crime Night im Rahmen des Festivals Mord am Hellweg

19:30 Uhr | Erwitte | Lesungen
Alex Beer
Das schwarze Band

Pressestimmen

»Mit Wiener Schmäh gelesen von Schauspieler Cornelius Obonya, der jeder Figur eine eigene Stimme gibt und damit zum rundum gelungen Hörerlebnis beiträgt.«

Der Hörspiegel (16. Juli 2017)

Weitere Hörbücher der Autorin