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Die Analphabetin, die rechnen konnte

Gekürzte Lesung mit Katharina Thalbach

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Hörbuch CD (gek.) ISBN: 978-3-86717-887-7

Erschienen: 15.11.2013
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Lustig, liebenswert und ideal besetzt!

Mit fünf fing sie an zu arbeiten, mit zehn wurde sie Waise, mit fünfzehn wäre sie fast gestorben. Im Grunde deutet alles darauf hin, dass sie ihr Dasein in ihrer Hütte im größten Slum Südafrikas fristen würde. Wenn sie nicht die gewesen wäre, die sie war, aber die war sie eben. Nombeko Mayeki war die Analphabetin, die rechnen konnte. Das Schicksal führt sie in die internationale Politik, auf die andere Seite des Erdballs. Auf ihrer Reise gelingt es ihr, dem meistgefürchteten Geheimdienst der Welt auf der Nase herumzutanzen, bis sie sich eines Tages eingesperrt im Laderaum eines Lieferwagens wiederfindet. Und in diesem Moment schwebt die ganze Welt, wie wir sie kennen, in höchster Gefahr.
Katharina Thalbach versprüht in ihrer Lesung jenen einzigartigen Charme, der Jonassons Stil auszeichnet.

(6 CDs, Laufzeit: 7h 50)

"Einfach wunderbar!"

TV Movie (28.12.2013)

Jonas Jonasson (Autor)

Jonas Jonasson, geboren 1961 im schwedischen Växjö, arbeitete nach seinem Studium in Göteborg als Journalist. Später gründete er eine eigene Medien-Consulting-Firma. Nach 20 Jahren in der Medienwelt hatte er Lust auf einen radikalen Neuanfang, verkaufte die Firma und schrieb den Roman, über den er schon jahrelang nachgedacht hatte: „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“. Sein Debüt wurde in Schweden - und danach weltweit - zum absoluten Bestseller und auch zu einem international erfolgreichen Kinofilm. Im November 2013 erschien Jonassons zweiter Roman "Die Analphabetin, die rechnen konnte" in Deutschland und wurde sofort zum Nr.-1-Bestseller.

Jonas Jonasson lebt auf der schwedischen Insel Gotland.


Katharina Thalbach (Sprecherin)

Katharina Thalbach steht seit ihrem vierten Lebensjahr auf der Bühne. Mit 15 Jahren feiert man sie in der Rolle der Polly in Brechts "Dreigroschenoper" als Entdeckung.
Seither spielt Katharina Thalbach in unzähligen Bühnen- und Fernsehproduktionen, u. a. in Volker Schlöndorffs Verfilmung der "Blechtrommel". 1997 wird sie mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. Katharina Thalbach ist regelmäßig auf der Kinoleinwand zu sehen, u.a. in "Rubinrot" und "Hanni und Nanni". 2012 erhält sie den Deutschen Schauspielerpreis für ihr Lebenswerk. Seit Ende der 80er Jahre ist Katharina Thalbach auch als Bühnenregisseurin tätig, führt 2011 beispielsweise bei "Mahagony" an der Kölner Oper Regie. Seit Jahren ist sie darüber hinaus als Sprecherin gefragt, 2014 zeichnete man sie mit dem Deutschen Hörbuch-Sonderpreis für ihr Lebenswerk aus.
Für den Hörverlag las Katharina Thalbach unter anderem die Krimis von Agatha Christie "16 Uhr 50 ab Paddington" und "Ruhe unsanft".

"Einfach wunderbar!"

TV Movie (28.12.2013)

Übersetzt von Wibke Kuhn
Originalverlag: carl's books

Hörbuch CD (gekürzt), 6 CDs, Laufzeit: 476 Minuten

ISBN: 978-3-86717-887-7

€ 9,99 [D]* | € 11,20 [A]* | CHF 14,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 15.11.2013

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Triefende Ironie, Weltgeschichte einmal anders, leider irgendwann zu übertrieben

Von: Mathematiqua Datum: 27.09.2016

www.mathematiqua.com/lesemonat

Mit seinem Roman "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" wurde Jonas Jonasson weltweit berühmt und hat eine Bestsellerliste nach der anderen erklommen. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen an "Die Analphabetin, die rechnen konnte".

Der Roman erzählt die Geschichte von Nombeko, einer hochintelligenten Südafrikanerin, die allerdings auf Grund ihrer Herkunft aus den Slums kaum Perspektiven im Leben hat. Wegen eines Unfalls kommt sie für mehrere Jahre als Haushaltshilfe zu einem Ingenieur, der Atombomben bauen lässt. Ein skurriler Zufall jagt den nächsten, und so landet Nombeko schließlich, mitsamt Atombombe, in Schweden, wo sie Holger kennenlernt, genauer gesagt Holger 2, Holger 1 ist nämlich sein Zwilling und offiziell existiert Holger 2 überhaupt nicht. Da sind sie also, die hochintelligente Nombeko, die Atombombe und Holger 2, den es eigentlich gar nicht gibt.

Eine seltsamere Konstellation könnte man sich vermutlich kaum ausdenken, um einen Roman darum zu spannen. Und so ist das Buch auch von der ersten bis zur letzten Seite mit einer durchaus intelligenten und pointierten Situationskomik durchzogen, die Passagen triefen nur so vor Ironie, manchmal fast schon zu zynisch und skurrill, meistens aber zum Schmunzeln anregend und mit einem Augenzwinkern versehen. Dazu gibt es noch eine Prise Weltgeschichte "einmal anders" und eine Menge seltsamer Ereignisse, die den Bogen dann doch irgendwann maßlos überspannen.

Die Grundidee und den sprachlichen Aufbau des Romans fand ich beide ziemlich gut, und anfangs hat mich gerade die pointierte Sprache und die etwas "andere Art", mit der Realität umzugehen, sehr zum Weiterlesen angeregt. Irgendwann wurde es mir dann aber wirklich zu viel, da die Geschichte einfach so dermaßen unrealistisch wird, dass man die Protagonisten, mit denen man sich ursprünglich zumindest aus der ironischen Distanz heraus identifizieren konnte, aus den Fingern verliert. Etwa nach den ersten 100-200 Seiten war meines Erachtens einfach "die Luft raus" und ich habe mich von Kapitel zu Kapitel gequält, die jedes Mal noch unpassender wurden und den Anschein erweckt haben, dass Jonas Jonasson sich hauptsächlich über seine Leser lustig macht mit dem, was er da zusammenschreibt.

Alles in allem gebe ich dem Buch drei Sterne, dafür, dass es durchaus ein literarisch außergewöhnliches und sprachlich sehr wertvoller Roman ist, meinen persönlichen Geschmack hat es aber leider nicht getroffen.

Absurde Realität oder wahrhaftig Fiktion?

Von: jaytiii Datum: 07.06.2016

wortbildwerke.wordpress.com

Früh fängt sie an zu arbeiten und früh wird sie Waise. Es deutet alles darauf hin, dass Nombeko ihr Dasein für immer als Latrinentonnenträgerin im größten Slum Südafrikas fristen wird. Die junge Afrikanerin kann nicht lesen, dafür aber meisterhaft rechnen und der Zufall hat viel mit ihr vor: Sie hilft bei der Konstruktion atomarer Bomben aus und Verhandelt obendrein mit den Mächtigen der Welt. Schließlich begegnet sie sogar ihrer großen Liebe. Mit den skurrilen Folgen hat sie jedoch nicht gerechnet.
Jonasson schafft es, Wirklichkeit und Fiktion gekonnt ineinandergreifen zu lassen. Dabei verzichtet der Autor auf eine direkte Wertung der Ereignisse. Die ernsthafte Schilderung tiefer Gefühle sucht man ebenso vergeblich. Stattdessen wird subtil eine gehörige Portion trockener Humor in die Geschichte gestreut. Der Roman sprüht förmlich vor intelligentem Witz und hat einen ganz eigenen Charme.
Der Roman und der Schreibstil sind für mich definitiv originell und mit hohem Unterhaltungswert behaftet. An direkter Rede wird stilistisch oft gespart, was nicht von Nachteil ist. Vielmehr zeichnen sich die Charaktere, geprägt von Bedürfnissen und Ideologien, durch ihr Handeln aus. Dieses ist oft überzogen und treibt tiefe Furchen in die Grenze des Möglichen. Das passt gut in das Gesamtbild der Geschichte und hat mich nicht selten Schmunzeln lassen.
Dem politischen Weltgeschehen fällt inhaltlich eine große Rolle zu. Das belebt die Geschichte jedoch vielmehr, als dass ich diese als trocken empfunden hätte. Die skurrile Kombination aus realen Persönlichkeiten und Ereignissen hin zum Fiktionalen hat Jonasson skurril und mit viel Biss gemeistert. Auf diese Weise bleibt auch ein Hauch von Gesellschaftskritik nicht aus. Am Ende steht die Frage im Raum, wie viele der geschilderten Ereignisse in ihrer Absurdität gar nicht so unwahrscheinlich sind.
Den Debütroman Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand habe ich nicht gelesen. Deshalb kann ich leider nicht beurteilen, ob sich die beiden Romane – was häufiger bemängelt wird – zu ähnlich sind oder nicht. Das Buch hat mir jedenfalls außerordentlich gut gefallen. Sicher werde ich zu weiteren Werken des Autors greifen.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Von: Maria Leisibach aus Basel Datum: 16.01.2014

Buchhandlung: Orell Füssli AG

Erquickend, listig und endlos atemberaubend - und unterhaltend. Guter Wurf!

Von: Conny Oehler aus St. Egidien Datum: 16.01.2014

Buchhandlung: Bücher, Weine & mehr Inh. Cornelia Oehler

Die Analphabetin steht dem Hundertjährigen in nichts nach. Sie ist klug, charmant, einfallsreich, witzig - wie das ganze Buch. Ein Lesevergnügen allererster Güte.

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