VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Die Oleanderfrauen

Gekürzte Lesung mit Christiane Marx

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 14,99 [D]* inkl. MwSt.
€ 16,90 [A]* | CHF 21,50*
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch CD (gek.) ISBN: 978-3-8371-4071-2

NEU
Erschienen:  22.01.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Service

  • Biblio

Was, wenn die Liebe alle Schranken durchbricht?

Hamburg 1936. Die junge Sophie Terhoven, Tochter eines einflussreichen Kaffeebarons, genießt ihr komfortables Leben. Hannes Kröger, der Sohn der Köchin, ist ihr von Kindheit an Freund und Vertrauter. Irgendwann verändern sich ihre Gefühle füreinander, und plötzlich wird ihnen klar, dass sie sich ineinander verliebt haben. Doch Reich und Arm gehören nicht zusammen, und ein dunkles Geheimnis ihrer Eltern, von dem sie bisher nichts wussten, scheint ihre Liebe unmöglich zu machen.

Mitreißend gelesen von Christiane Marx

(5 CDs, Laufzeit: ca. 6h 26)

Teresa Simon (Autorin)

Teresa Simon ist das Pseudonym einer bekannten deutschen Autorin. Sie reist gerne (auch in die Vergangenheit), ist neugierig auf ungewöhnliche Schicksale, hat ein Faible für Katzen, bewundert alles, was grünt und blüht, und lässt sich immer wieder von stimmungsvollen historischen Schauplätzen inspirieren.


Christiane Marx (Sprecherin)

Christiane Marx ist in zahlreichen Hörspielen und -büchern als Sprecherin zu hören. Dabei überzeugt sie bei romantischen Titeln genauso wie bei spannenden Krimis. Für Random House Audio hat sie auch "Die Holunderschwestern" von Teresa Simon eingelesen.

Hörbuch CD (gekürzt), 5 CDs, Laufzeit: ca. 386 Minuten

ISBN: 978-3-8371-4071-2

€ 14,99 [D]* | € 16,90 [A]* | CHF 21,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Random House Audio

NEU
Erschienen:  22.01.2018

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Spannend und faszinierend - aber insgesamt nicht ganz mein Fall

Von: Buntes Tintenfässchen Datum: 28.01.2018

svenjasbookchallenge.blogspot.de/

Geschichte und Erzählstil

Die Oleanderfrauen war mein erstes Buch von Teresa Simon und ich habe mich auf eine faszinierende und verworrene Familiengeschichte á la Lucinda Riley gefreut. In der Hinsicht wurde ich definitiv nicht enttäuscht, denn die Handlung beginnt vielversprechend mit einer verbotenen Liebe und wächst sich mit jedem Kapitel mehr zu einer geheimnisvollen und vor allem tragischen Geschichte vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs aus. Simon erzählt dabei in einem für dieses Genre sehr typischen Stil und zwar auf zwei verschiedenen Zeitebenen und aus mehreren Blickwinkeln. Parallel werden die Geschichten von drei ganz unterschiedlichen und jeweils auf ihre eigene Weise starken Frauen erzählt. Neben Sophie, der Tochter aus gutem Hause, die sich 1936 verbotenerweise in den Sohn der Köchin verliebt, sind das Johanna, die nach dem Tod ihrer Mutter auf ein gut gehütetes Familiengeheimnis stößt, und die vom Pech verfolgte Cafébesitzerin Jule.

Was mir gut gefällt, ist, dass die Kapitel jeweils recht kurz sind (wobei ich nicht weiß, ob das nur bei der gekürzten Hörbuchausgabe oder auch bei der Print-Version der Fall ist) und die drei Handlunsstränge sich in einem flotten Tempo abwechseln. Das macht die Handlung dynamisch und spannend - man kann es kaum erwarten, mit dem nächsten Kapitel mehr über das Leben der Charaktere herauszufinden. Mein Favorit war Sophie, einfach weil sie in der unruhigen Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg aufwächst und ihre Geschichte so voller Spannung und Gefühl ist. Simon gelingt es sehr gut, die Stimmung der Vorkriegszeit einzufangen - gleichzeitig bedrückend und unterschwellig bedrohlich sowie irgendwie freudig und angespannt. Sophies Leben und das ihrer Freunde schildert sie auf sehr authentische und mitreißende Weise, sodass man durch das Hören in die 1930er und 1940er Jahre zurückversetzt wird.

Wie bereits angedeutet ist der Ausgangspunkt für all die dramatischen Ereignisse, die folgen, die verbotene Liebe zwischen Sophie und Hannes, dem Sohn der Köchin. Simon erschafft damit ein durchaus berührendes und packendes Szenario, wenngleich es natürlich recht abgedroschen ist. Das trifft zumindest teilweise auch auf die Geheimnisse und Intrigen zu, die im Verlauf der Handlung aufgedeckt werden. Hier konnte ich vieles bereits vorausahnen und war dann wesentlich weniger überrascht als die Figuren. Für mich immer kein gutes Zeichen. Gleichzeitig gibt es Geheimnisse, deren Aufklärung beinahe beiläufig nebenbei stattfindet, und Ereignisse, die im Gesamtkontext irgendwie zu wenig Beachtung finden. Das kann aber natürlich an der gekürzten Hörbuchfassung liegen - so zumindest ging es mir schon mit einigen Hörbüchern, bei denen wichtige Elemente ausgelassen oder stark zusammengekürzt wurden.

Der zweite Teil der Handlung spielt sich im Hamburg des Jahres 2016 ab. Hier ist Jule die Protagonistin - wobei man sich bis zur letzten CD fragt, warum eigentlich. Ihre Geschichte ist ganz nett, ist im Vergleich zu Sophies aber nicht einmal annähernd so spannend und brisant. Mit Jule wollte ich außerdem nicht so recht warm werden - ja, sie ist nett und lieb und sie hat ein schönes, kleines Café. Aber sonst? Ich fand sie weder besonders bemerkenswert noch originell. Außerdem verliert die Geschichte gegen Ende, als die Erzählstränge miteinander verbunden werden, meiner Meinung nach etwas von ihrer Authentizität. Kann sich alles dermaßen gut ineinanderfügen? Ich hatte da so meine Zweifel und fand das Ende im Vergleich zu Sophies spannender Geschichte etwas unglaubwürdig und überzogen. So ganz mein Fall war das nicht.

Sprecher

Die Oleanderfrauen wird von Christiane Marx gelesen, die mir als Hörbuchsprecherin bisher unbekannt war. Ich mochte ihre sanfte, weiche Stimme und die Art und Weise, wie sie der geheimnisvollen Familiengeschichte Leben einhaucht. Für mich eine sehr gelungene Interpretation mit großem Unterhaltungswert.

Mein Fazit:
Mein Fazit zu Teresa Simons Roman Die Oleandefrauen ist schlussendlich durchwachsen. Einerseits mochte ich das Hamburg der 1930er und 1940er Jahre als historisches Setting und die verworrene, hochdramatische Geschichte um die junge Sophie Terhoven und ihre große Liebe Hannes. Andererseits waren einige Entwicklungen für mich nicht ganz nachvollziehbar und fügten sich die Puzzlestücke am Ende fast zu perfekt ineinander. Auch fand ich das Verhältnis zwischen den beiden Zeitebenen etwas unausgewogen - Sophie hat mich dann doch wesentlich mehr interessiert als Jule und Johanna im Jahr 2016. Trotzdem hat mich das Hörbuch ziemlich gut unterhalten - für zwischendurch genau das Richtige.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Vielschichtig, berührend und sehr bewegend

Von: Elke König Datum: 15.02.2018

www.elkes-literaturwolke.de

Inhaltsangabe:

Jule führt ihr kleines Café Strandperlchen in Hamburg mit Liebe und Hingabe. Aber es läuft nicht alles rund in ihrem Leben. Und sie hört schon wieder die mahnenden Worte ihrer Mutter: Jule ohne Plan! Aber sie will nicht so schnell aufgeben.

Als die pensionierte Lehrerin Johanna in ihr Leben tritt, verändert sich plötzlich alles. Johanna hat auf dem Dachboden im Haus ihrer Mutter ein Tagebuch gefunden. Und die gesetzte Dame kann das Buch kaum aus der Hand legen, denn sie spürt, dass sie in irgendeiner Weise damit verbunden ist.

Hamburg 1936: Sophie Terhoven stammt aus gutem Hause; der Vater ist ein angesehener Kaffeehändler und kann seiner Familie jeden Komfort bieten. Und Sophie ist in Hannes verliebt. Dieser ist jedoch der Sohn der Köchin der Familie. Sophie ist die Herkunft ihres Liebsten egal, aber dem Rest der Familie offenbar nicht!

Hannes und Sophie ahnen nicht, welche schicksalhafte Fügung ihr Leben unnötig schwer macht!

Mein Fazit:

Ein riesiges Dankeschön geht an den Heyne Verlag für die Überlassung des Rezie-Exemplares. Ich hatte mich schon sehr drauf gefreut und konnte es kaum erwarten, es in einer gemeinsamen Leserunde zu lesen!

Die Autorin hat uns dieses Mal nach Hamburg entführt. Die Atmosphäre der Stadt wurde gut eingefangen, dabei empfinde ich den Vergangenheits-Strang intensiver erzählt als den Gegenwarts-Strang. Die Vorkriegs-Atmosphäre erblühte in meiner Phantasie genauso wie die entbehrungsreiche Zeit während des Krieges. Ich konnte mich gedanklich sehr gut zurechtfinden, auch wenn Hamburg als Stadt für mich nicht so anziehend ist. Sophie Terhoven ist sehr sympathisch und liebenswert, genauso wie ihr Liebster Hannes, Freund Malte oder ihre Tante Fee. Mit ihren Eltern kam ich nur schwer zurecht, sie wirkten auf mich teilweise kalt und herzlos.

In der Gegenwart kämpft Jule um ihre Existenz. Den Bruch der letzten Beziehung hat sie noch nicht so richtig verkraftet, sehnt sich dennoch nach ein wenig Unterstützung, denn sie scheint das Pech einfach anzuziehen. Obwohl ihr wirklich einiges an Missgeschicke passiert, berappelt sie sich immer wieder auf und macht weiter, auch wenn es im Grunde hoffnungslos erscheint, bis sie die betagte Dame Johanna kennenlernt. Johanna war vor der Pension Lehrerin und muss das Haus der verstorbenen Mutter räumen. Auf dem Dachboden findet sie das Tagebuch von Sophie Terhoven und ein Puppenhaus. Obwohl es keine wirkliche Erklärung dafür gibt, hat sie von Anfang an das Gefühl, tief damit verbunden zu sein und leidet genauso mit Sophie. Zusammen mit Jule kommt sie dann einem ganz großen Geheimnis auf die Spur!

Mit diesem Buch konnte ich wieder abtauchen, mich auf eine ganz andere Welt einlassen und durchaus Hass und Liebe gleichermaßen für die Geschichte empfinden. Hass, weil diese Geschichte auch ein Stück Zeitgeschichte ist, die ihre hässliche Fratze gezeigt hat. Und Liebe, weil Sophie sich trotz aller Standesunterschiede durchkämpft und einfach nicht aufgibt! Ich finde die Kombination dieser verschiedenen Themen – Nationalsozialisten/ Judenhass/ Homosexualität – sehr gelungen und sie bleiben im Gedächtnis. In der Tat, es gibt eine Menge zu verarbeiten und Teresa Simon hat ein rundum gut recherchiertes Bild dieser Zeit gemalt!

Leider muss ich auch eine kleine Kritik loswerden: Die Tagebucheinträge von Sophie sind teilweise recht schwach gedruckt, so dass sie manchmal schlecht lesbar sind. Auch kam ich mit der Schrift nicht immer gut zurecht, das hat leider meinen Lesefluss erheblich ausgebremst. Es war auch anstrengend für die Augen.

Nun, ich kann nicht umhin, diesem spannenden und berührenden Werk trotzdem fünf Sterne zu vergeben, denn es ist vielschichtig, berührend und sehr bewegend! Wer Geschichten mit dunklen Familiengeheimnissen liebt, wird sich mit diesem Buch sehr wohl fühlen!

Voransicht

  • Weitere Hörbücher der Autorin