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Die Oleanderschwestern

Gekürzte Lesung mit Nicole Engeln

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€ 16,90 [A]* | CHF 21,90*
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Hörbuch CD (gek.) ISBN: 978-3-8371-3978-5

Erschienen: 21.08.2017
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Ein Sommer, der alles verändert ...

Wenn Iris inmitten ihrer Blumen ist, ist sie glücklich. Doch als eines Tages eine Frau vor ihr steht, die ihr bis aufs Haar gleicht, gerät ihre Welt ins Wanken. Wer ist sie und was hat das zu bedeuten? Wie Iris liebt es Viola, sich mit Blumen und ihren Düften zu umgeben. Die beiden sind Zwillinge und wussten bislang nichts von der Existenz der jeweils anderen. Um mehr über ihre Familiengeschichte zu erfahren, reisen die Frauen in die Toskana, wo sich der Landsitz der Donatis inmitten eines prachtvollen Blumengartens befindet. Die Schwestern werden bereits von ihrer Großmutter erwartet – und nur sie kann den beiden helfen, das Rätsel ihrer Herkunft zu lösen …

Gefühlvoll gelesen von Nicole Engeln

(5 CDs, Laufzeit: ca. 6h 43)

Cristina Caboni auf Facebook

Cristina Caboni (Autorin)

Cristina Caboni lebt mit ihrer Familie auf Sardinien, wo sie Bienen und Rosen züchtet. Ihr Debütroman Die Rosenfrauen verzauberte die Leser weltweit und stand in Deutschland wochenlang auf der Bestsellerliste. Ihr zweiter Roman Die Honigtöchter, der auf ihrer Heimatinsel spielt, und Die Oleanderschwestern waren ebenfalls große Erfolge. Der Zauber zwischen den Seiten ist nun Cristina Cabonis viertes Buch, das in der faszinierenden Welt der Bücher spielt.


Nicole Engeln (Sprecherin)

Nicole Engeln ist bekannt aus Hörfunk und Fernsehen. Außerdem ist sie aufgrund ihrer facettenreichen Stimme eine gefragte Hörbuchsprecherin. Ob Thriller, Krimi oder Erotik – mit ihrer vielseitigen und ausdrucksstarken Stimme brilliert sie in allen Genres.

Aus dem Italienischen von Ingrid Ickler
Originaltitel: Il Giardino dei Fiori Segreti (Garzanti Libri, Milano 2016)
Originalverlag: Blanvalet TB

Hörbuch CD (gekürzt), 5 CDs, Laufzeit: ca. 403 Minuten

ISBN: 978-3-8371-3978-5

€ 14,99 [D]* | € 16,90 [A]* | CHF 21,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Random House Audio

Erschienen: 21.08.2017

  • Leserstimmen

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Geniale Ideen, aber letztlich dennoch etwas fad

Von: Buntes Tintenfässchen Datum: 16.09.2017

svenjasbookchallenge.blogspot.de/

Geschichte und Erzählstil:

Ich liebe Italien und habe erst vor Kurzem den Handlungsort von Cabonis Geschichte, Volterra in der Toskana, selbst besucht. Deswegen habe ich mich sehr auf das Hörbuch gefreut - Familiengeschichte trifft auf die einzigartige toskanische Landschaft. Das konnte für mich nur gut werden, dachte ich zumindest. Und anfangs klang die Geschichte auch recht vielversprechend: Iris, die in Amsterdam lebt und eine Kolumne für eine Pflanzenzeitschrift schreibt, steht bei einer Gartenschau in London plötzlich ihrem Ebenbild gegenüber. Und diese Begegnung setzt eine spannende Suche nach alten Familiengeheimnissen in Gang. Die Begegnung zwischen Viola und Iris und die anschließenden Konflikte mit ihren Eltern haben mich ein wenig an Erich Kästners Das doppelte Lottchen erinnert. Das Motiv ist auf jeden Fall sehr ähnlich und diente sicher als Vorbild, auch wenn sich die Handlung danach in eine ganz andere Richtung entwickelt.

Dem geplanten Treffen zwischen Iris und ihrem Vater und Viola und der gemeinsamen Mutter stellt sich nämlich Giulia Donati, die Großmutter der Zwillinge, in den Weg. Auf ihren Wunsch hin kommen sie schließlich auf dem Familienanwesen in der Toskana zusammen. Ein einstmals prächtiges Haus mit traumhaften Gärten, die nun heruntergekommen und verödet sind. Ich konnte mir diese vergangene Pracht sehr gut vorstellen und liebe diesen leicht mystischen Handlungsort, den Caboni da geschaffen hat. Zwar habe ich mich zu Beginn etwas schwer getan mit all den Blumen und Pflanzen, die die Handlung beherrschen, andererseits ist es wiederum sehr schön, dass es einen roten Faden gibt, der sich durch die Geschichte zieht. Und das ist nun mal die Leidenschaft für Blumen und das Gärtnern, die nicht nur die Zwillinge Iris und Viola, sondern alle Mitglieder der toskanischen Familie Donati gemeinsam haben.

Leider wurde ich mit den Charakteren allerdings nicht so richtig warm. Iris war mir schon von Anfang an nicht wirklich sympathisch, obwohl sie eine gute Seele ist und erstmal alles und jeden lieb hat. Vielleicht lag es an ihrem doch sehr naiven Wesen oder auch an Nicole Engelns Interpretation, denn Iris wirkt in beinahe jedem Gespräch wie ein quengeliges Kind und das hat mich ziemlich schnell genervt. Ähnlich ging es mir mit ihrer Schwester Viola, die wiederum alles andere als ein umgänglicher Mensch ist - klar, natürlich ist sie das komplette Gegenteil. Und prahlt mit ihren Erfolgen, ist allzu schnell beleidigt und eingeschnappt - kurzum, sie zu mögen, ist wirklich schwer. Generell wirken Iris und Viola nicht wie zwei junge Frauen in den 20ern, sondern eher wie Kinder oder Teenager. Was auch daran liegt, dass sich ständig alle Sorgen um sie machen - ob sie nur mal kurz in den Wald spazieren gehen oder nach Volterra fahren. Immer heißt es: Wo sind die Mädchen, sind sie etwa ganz allein? Hoffentlich passiert ihnen nichts! Diese übertriebene Fürsorge war mir doch ein wenig suspekt.

Die Geschichte selbst hat definitiv Potenzial und enthält einige mystische, magische Elemente, die wunderbar zu dem verwunschenen Handlungsort passen. Auf dem Anwesen der Donatis läuft die Zeit irgendwie anders und das transportiert Cristina Caboni sehr schön. Die Figur der Großmutter Donati ist im Gegensatz zu ihren Enkelinnen meisterhaft dargestellt - sie spricht oftmals in Rätseln und wird von den anderen Familienmitgliedern gar nicht wirklich ernst genommen. Aber man ahnt schnell, dass sie gar nicht so verrückt ist, wie einige glauben und dass es zwischen den Gärten in der Toskana und den Zwillingen doch irgendeine übernatürliche Verbindung gibt. Diese Thematik fand ich wiederum sehr spannend - eine wirklich tolle Idee.

Aber... leider kommt hier noch ein Aber. Denn die Geschichte in ihrer Gesamtheit hat mich dann doch nicht so gepackt, wie ich das erwartet hatte. Wie gesagt, die Ideen waren da, aber im Mittelteil zog sich das Ganze arg in die Länge, während andere Spuren hingegen im Sande verliefen. Und die Auflösung des großen Geheimnisses am Ende: Naja, da hatte ich definitiv mehr erwartet. Die Lösung erschien mir im Kontext dann doch recht plump und enttäuschend. Auch die Beweggründe der Eltern (wieso haben sie ihre Töchter auseinandergerissen?) sind mir nach wie vor ein Rätsel und wurden nur nebenbei und unzureichend geklärt. Ich bin in dieser Hinsicht nun einmal ganz anderes gewöhnt: Meisterhaft gesponnene Intrigen, jahrzehntealte Rätsel, auf deren Lösung man niemals kommen würde. Beides habe ich in Die Oleanderschwestern vermisst. Und so bleibt es für mich eine ungewöhnliche Doppelte-Lottchen-Geschichte, die vielleicht nicht richtig zu Ende gedacht wurde.

Sprecher:

Wie schon erwähnt, wird Die Oleanderschwestern von Nicole Engelns gelesen, die ich bisher noch nicht kannte. Grundsätzlich hat sie eine sehr angenehme Erzählstimme und ich fand es großartig, wie sie mit dieser den grundverschiedenen Zwillingsschwestern Iris und Viola unterschiedliche Persönlichkeiten verliehen hat. Man hörte quasi immer direkt, um wen es gerade ging. Aber: An einigen Stellen verfällt Engelns in einen vertötend quengelnden Tonfall und schraubt ihre Stimme gefühlt drei Oktaven höher. Und genau das war es, was mir vor allem Iris so unsympathisch und unmöglich machte. Das ist natürlich Geschmackssache, aber hier ist Engelns für mich etwas über das Ziel hinausgeschossen.

Mein Fazit:

Ein traumhafter Handlungsort, ein altes Familiengeheimnis und ein bisschen Magie - das sind die Dinge, die mir an Cristina Cabonis Die Oleanderschwestern wirklich gut gefallen haben. Weniger mochte ich hingegen die Charaktere und den nicht sehr spannenden Handlungsverlauf. Hier wäre deutlich mehr Potenzial vorhanden gewesen. Ich fürchte einfach, die Geschichte wird mir nicht besonders lange im Gedächtnis bleiben.

Familien-Saga vor üppiger Kulisse

Von: Hörbuch-Junkies  aus Bergen Datum: 09.09.2017

www.hoerbuchjunkies.com

Meinung
Ein Sommer, der alles verändert ...
Wenn Iris inmitten ihrer Blumen ist, ist sie glücklich. Doch als eines Tages eine Frau vor ihr steht, die ihr bis aufs Haar gleicht, gerät ihre Welt ins Wanken. Wer ist sie und was hat das zu bedeuten? Wie Iris liebt es Viola, sich mit Blumen und ihren Düften zu umgeben. Die beiden sind Zwillinge und wussten bislang nichts von der Existenz der jeweils anderen. Um mehr über ihre Familiengeschichte zu erfahren, reisen die Frauen in die Toskana, wo sich der Landsitz der Donatis inmitten eines prachtvollen Blumengartens befindet. Die Schwestern werden bereits von ihrer Großmutter erwartet – und nur sie kann den beiden helfen, das Rätsel ihrer Herkunft zu lösen …
In „Die Oleanderschwestern“ entführt uns Autorin Cristina Caboni in die wunderschöne Toskana, die sie intensiv und bildgewaltig beschreibt. Und auch der Rest der Geschichte ist beeindruckend mit spannender Familiengeschichte. Man fragt sich schon, wie man auf eine so absurde Idee kommen kann, Zwillinge zu trennen und den Kindern zu erzählen, der jeweils andere wäre gestorben. Im Laufe der Geschichte werden dann aber Gründe geliefert, die man wenigstens teilweise nachvollziehen kann.
Wunderbar bildhaft beschrieben ist der Familienbesitz und auch die Annäherung der Schwestern. Echte Emotionen werden transportiert und die Atmosphäre schwankt zwischen tiefen Gefühlen und düster-geheimnisvollen Begebenheiten. Eine tolle Geschichte um eine Familie, die an ihren Traditionen hängt und diese lebt, gekrönt mit Geheimnissen und einer schönen Kulisse und fein ausgearbeiteten Protagonisten.

Gelesen wird die Geschichte von Nicole Engeln, die die Emotionen hörbar macht und der Geschichte Leben und Dichte verleiht.
Sie setzt ihre facettenreiche Stimme ein, um jeder Figur ihre eigene Stimmfarbe zu verleihen, was ihr ausgezeichnet gelingt. Durch ihre Interpretation gewinnen „Die Oleanderschwestern“ an zusätzlicher Atmosphäre.

Das Cover zeigt eine weiße Holzwand, vor der gelbe Blumen wuchern. Der Titel in grün und die Namen von Autorin und Sprecherin in rot erinnern in ihrer Farbenvielfalt an den Garten, der Hauptbestandteil der Geschichte ist.
Verpackt sind die fünf CDs in einem Digipac aus Pappe, das im Inneren Informationen zu Autorin und Sprecherin enthält.

Fazit
Eine große Geschichte, die uns sehr gefallen hat. Der Stil ist bildgewaltig, die Donatis imposant und die Sprecherin macht diese außergewöhnliche Atmosphäre hörbar.
Von uns gern die volle Punktzahl.

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