VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Dienstags bei Morrie Die Lehre eines Lebens

Ungekürzte Lesung mit Felix von Manteuffel

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 19,99 [D]* inkl. MwSt.
€ 22,50 [A]* | CHF 27,90*
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch CD ISBN: 978-3-8445-1047-8

Erschienen:  22.07.2013
Dieser Titel ist lieferbar.

Nichts verpassen und zum kostenlosen Buchentdecker-Service anmelden!

Anmeldung

  • Info

  • Vita

  • Links

  • Service

  • Biblio

Wenn du lernst, wie man stirbt, dann lernst du, wie man lebt

Als er erfährt, dass sein ehemaliger Professor Morrie Schwartz schwer erkrankt ist und bald sterben wird, beginnt der Journalist Mitch Albom seinen Lehrer regelmäßig jede Woche zu besuchen. Und er, der meinte, dem Sterbenden Kraft und Trost spenden zu müssen, lernt stattdessen dienstags bei Morrie das Leben neu zu betrachten und neu zu verstehen.

(4 CDs, Laufzeit: 4h 49)

Die offizielle Webseite des Autors zur Website

Hintergrundinfos zu ausgewählten Büchern des Autors zum Special

Mitch Albom (Autor)

Mitch Albom begeisterte mit seinen Büchern "Dienstags bei Morrie" und "Die fünf Menschen, die dir im Himmel begegnen" weltweit unzählige Leserinnen und Leser. Seine Bücher wurden in 45 Sprachen übersetzt und waren Nummer-1-Bestseller. Er lebt mit seiner Frau Janine in Detroit.


Felix von Manteuffel gehört zu den großen deutschen Schauspielern der Gegenwart. Er spielte und spielt u. a. im Ensemble der Münchner Kammerspiele, am Schauspielhaus Zürich, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, am Burgtheater Wien, am Bayerischen Staatsschauspiel München sowie am Schauspiel Frankfurt. Er wirkte in unzähligen Fernseh- und Filmproduktionen wie in "Café Meineid", "Herzschlag", dem "Tatort", "Requiem für eine romantische Frau" und "Ein Mann für meine Frau" mit und sprach zahlreiche Produktionen für den Hörverlag, wie "Homo Faber" oder "Montauk" von Max Frisch oder "Harry Potter" von Joanne K. Rowling. Darüber hinaus ist Felix von Manteuffel in den Hörspielproduktionen "Der Zauberberg" von Thomas Mann, "Robinson Crusoe" von Daniel Defoe, "Moby-Dick oder Der Wal" von Herman Melville, "Dracula" von Bram Stoker, "Nachtzug nach Lissabon" von Pascal Mercier, "Die Strudlhofstiege" von Heimito von Doderer oder "Reise ans Ende der Nacht" von Louis-Ferdinand Céline zu hören.

Übersetzt von Angelika Bardeleben
Originalverlag: Goldmann Verlag

Hörbuch CD, 4 CDs, Laufzeit: 289 Minuten

ISBN: 978-3-8445-1047-8

€ 19,99 [D]* | € 22,50 [A]* | CHF 27,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen:  22.07.2013

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Dienstags bei Morrie

Von: caro Datum: 17.06.2018

mademoiselleschreibt.wordpress.com

Kommen wir nun zu dem Buch, das ich am liebsten immer und immer und immer wieder lesen möchte. Eigentlich hätte ich die letzte Woche im März 2018 über in Spanien sein sollen, im Surfurlaub in Conil de la Frontera. Da es aber einen Todesfall bei meiner besten Freundin und Mitreisenden gab, mussten wir den Urlaub absagen. Warum ich euch das erzähle? Weil es in „Dienstags bei Morrie“ ums Leben geht. Und um den Tod. Und um das, was vor und nach dem Tod passiert und um alles, was irgendwo dazwischen ist. Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Bloggerportal zugesandt und an dieser Stelle möchte ich mich für die lange Verzögerung beim Rezensieren entschuldigen.

Mitch Albom trifft nach Jahren, in denen er mit seiner Arbeit beschäftigt war und versucht hat, seinem Leben einen tiefergehenden Sinn hinzuzufügen, seinen ehemaligen Soziologieprofessor Morrie Schwartz wieder. Er erinnert sich an seine Versprechen, die er damals gegeben hatte. Und wieder vergessen. Und Mitch wundert sich darüber, dass Morrie ihn trotz dem schweren Schicksalsschlag, der ihn ereilt hat, so herzlich wieder aufnimmt – und langsam beginnt er, zu verstehen. Jeden Dienstag, bei Morrie.

Ich weiß, dass es nicht das letzte Mal ist, dass ich dieses Buch gelesen habe. Da der Tod gerade bei mir immer noch sehr präsent ist, war es absolut nötig, dass ich mich tiefer mit dem Thema auseinander setze, als ich das bis jetzt getan habe. Zwar war es nicht mein erster Kontakt mit Gevatter Tod, aber bisher der emotionalste. Ich wusste, dass ich das Thema nicht einfach abhaken kann, ohne darüber nachzudenken, was Tod eigentlich für mich bedeutet. Oder was leben für mich bedeutet. Warum können wir den Tod so oft nicht akzeptieren, warum fällt es uns so schwer, geliebte Menschen gehen zu lassen? Genau über diese Themen diskutieren Morrie und Mitch an ihren Dienstagnachmittagen. Morrie ist weise, Morrie schöpft Kraft aus den Menschen, mit denen er sich tagtäglich umgibt. Morrie ist eine Person, die man als Vorbild haben möchte, Morrie ist wie der Onkel oder Großvater, der schon so viel gesehen und gefühlt hat und für jede Situation einen klugen Ratschlag hat. Und wie viele von uns versuchen, ihrem Leben einen alternativen Sinn zu geben, obwohl wir genau wissen, dass es uns nicht glücklich macht? Aber Morrie und Mitch diskutieren nicht nur über das Leben und den Tod, sondern auch alle Themen, die einem früher oder später begegnen. Ehe, Selbstliebe, Elternteil sein, Beziehungen zu Menschen, Konsum. All diese Dinge finden irgendwie in „Dienstags bei Morrie“ ihren Platz, zwischen den ganzen Gefühlen, die beim Lesen immer wieder hochkommen. In kurzen und leicht verständlichen Sätzen schreibt Mitch die spannenden Dialoge nieder. Ich persönlich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, aber man kann sich auch mehr Zeit lassen, idealerweise sollte man das sogar tun. Denn viele Themen werden eigentlich nur angerissen, regen aber dazu an, sich weiter mit ihnen zu beschäftigen. Dadurch, dass Morrie Mitch’s Lehrer ist, werden auch oft weiterführende Fragen gestellt, kontroverse Gefühle diskutiert und zwei Aspekte eines Themas beleuchtet. Eigentlich könnte ich in diese Rezension viele Zitate reinpacken, die mich beim lesen bewegt haben. Und trotzdem würde ich es nicht schaffen, die Beziehung zwischen Mitch und Morrie stimmungsvoll wiederzugeben. Ich würde es nicht schaffen, die Wichtigkeit des Buches korrekt zu beschreiben, und die Schönheit von Morries‘ Worten in diese Rezension zu verpacken. Und fast selbstverständlich drängt sich, während Mitch und Morrie sich Dienstags über das Leben unterhalten, einem als Leser den Gedanken in das Bewusstsein, dass es Morrie immer schlechter geht und dass er aufgrund seiner Krankheit nicht mehr sehr lange leben wird.

Voransicht

  • Weitere Hörbücher des Autors