Hörbuch CD
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Typisch Jan Weiler - Geschliffene Dialoge, voller Wortwitz

An einem Freitagnachmittag sitzen sechs Mitglieder des Lehrkörpers eines städtischen Gymnasiums im Lehrerzimmer. Da ist Holger Arndt, der joviale Schüleranwalt, ihm gegenüber Klaus Engelhardt, der konservative Pauker sowie Bernd Vogel, der einsame Nerd. Der Zyniker Peter Mertens und die bissige Hexe Heidi Lohmann haben sich praktisch nichts zu sagen und alle gemeinsam stehen sozial über Bettina Schuster, der unerfahrenen Referendarin. Als es an der Tür klopft, steht zur Überraschung aller aber kein Schüler, sondern ein ehrgeiziger Vater davor, der für die Abiturzulassung seines Sohnes kämpft – und dafür sogar zur Waffe greift...

Mit Annette Frier, Jan Weiler u. a.

(2 CD, Laufzeit: 1h 40)


Hörbuch CD, 2 CDs, Laufzeit: 1h 40 min
ISBN: 978-3-8445-2835-0
Erschienen am  22. Januar 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Schöne Gesellschaftskritik

Von: Lilly Sjöberg

06.04.2018

Natürlich diskutieren die Lehrer über alles, nur nicht über den Sohn. Viel zu verhärtet sind die Fronten. Am Anfang hat mich das etwas an die Filmkomödie "Wir haun die Pauker in die Pfanne" (1970) erinnert. Weil Lehrerin Lohmann ihren Kollegen Engelhart immer mit:"Richtig Klaus!" unterstützt. Ich dachte erst, das sei ein Ehepaar. Anfänglich fand ich es sehr anstrengend zuzuhören, da besonders die Stimme von der arroganten Heidi Lohmann (Annette Frier) sehr schrill war. Sicher passt es zu der Rolle, aber ich fand es dennoch anstrengend. Inhaltlich finde ich die Geschichte gut gelungen. Ähnlich könnte sie auch in jedem Großraumbüro spielen. Sicher, hier gibt es nochmal den pädagogischen Ansatz, der aber nicht so ausgeprägt ist, dass man ihn nicht auch auf andere Kunden übertragen könnte. Im Laufe der Geschichte eröffnen sich wahre Abgründe, die zum Großteil überzeugen. Doch auch hier finde ich es stellenweiße zu sehr akzentuiert. Fazit: Eine schöne Gesellschaftskritik, die mir von der sprachlichen Betonung her öfters etwas zu viel war.

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Unterhaltung pur für Lehrer, Schüler und Eltern

Von: Der Büchernarr (Frank)

24.03.2018

Nein, Thema ist nicht eine geschlossene Gesellschaft, sondern eine eingeschlossene Gesellschaft. Und dies darf der Hörer dieses Hörspiels durchaus wörtlich nehmen. Es geht nämlich tatsächlich um ein kleines Häufchen Lehrer, das sich gezwungen sieht, einige Stunden am Freitagnachmittag im Lehrerzimmer zu verbringen. +++ Hörspiel +++ Für dieses kleine Hörspiel, das der Feder von Jan Weiler entsprungen ist, gibt es, soweit mir bekannt, keine Buchvorlage. Und das merkt man meiner Meinung nach, denn das gesamte Stück ist durchgehend auf die Bedürfnisse des Hörers abgestimmt. Da es sich eben nicht um ein Hörbuch handelt, bekommt jeder Protagonist einen einzelnen Sprecher, wobei ich insbesondere zwei hervorheben möchte. Zum einen Annette Frier, die ihre Rolle als Heidi Lohmann wirklich hervorragend spielt. Diese Art von Lehrerin passt perfekt zu ihr, ganz so als würde sie tatsächlich unterrichten. Und sorgt dadurch mitunter für die humorvollsten Momente des Hörspiels. Zum anderen Jan Maak, der mich von seiner Sprechart an den wunderbaren und leider viel zu früh verstorbenen Dirk Bach erinnert hat. +++ Aus dem Leben +++ Es sind zwar nur ein paar Stunden, die die Lehrer zusammen im Lehrerzimmer verbringen müssen, weil ein Vater mit Beruteilung eines Lehrkörpers hadert (um es nett auszudrücken), aber dennoch kommen viele Untiefen des Bildungssystem zum Vorschein, das mich so sehr an meine eigene Schullaufbahn erinnert hat und mich mit Grauen an die kommende Schulzeit meiner eigenen Kinder erinnert. Vieles, was in diesem Hörspiel überspitzt und vollkommen übertrieben scheint, erinnert den Hörer an einen Lehrer, den er wirklich kennt. Und durch diese Authentizität bekommt das Hörspiel einen derart lustigen und humorvollen Charakter. Eines ist gewiss: Das Hörspiel ist für so manchen Lacher gut. +++ Fazit +++ Auch wenn das Hörspiel, verglichen mit den Mammutwerken, die ich normalerweise höre, relativ kurz ist, so bietet es Unterhaltung pur. Dabei werden sich vermutlich alle Teilnehmer in diesem Hörspiel wiederfinden: Lehrer wie Schüler ebenso wie Eltern. Dadurch ist dieses Spiel für ein breites Publikum geeignet, soweit man offen für Selbstkritik und viel Humor ist.

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Vita

Jan Weiler, 1967 in Düsseldorf geboren, arbeitete zunächst als Texter in der Werbung. Er absolvierte die Deutsche Journalistenschule in München und war viele Jahre Chefredakteur des Süddeutsche Zeitung Magazins. Jan Weiler lebt mit seiner Familie südlich von München. 2003 erschien sein erster Roman "Maria, ihm schmeckt's nicht!", mit dem er über Nacht zum Bestsellerautor wurde. Mit "Antonio im Wunderland" (2005), "Gibt es einen Fußballgott?" (2006), "In meinem kleinen Land" (2006), "Drachensaat" (2008), "Mein Leben als Mensch" (2009), "Mein neues Leben als Mensch" sowie "Das Buch der 39 Kostbarkeiten"(beide 2011) und "Das Pubertier" (2014) folgten weitere Bestsellertitel, die alle auch im Hörverlag erschienen sind. 2015 folgte der Roman "Kühn hat zu tun". Außerdem hat Jan Weiler vier Originalhörspiele verfasst: "Liebe Sabine", "MS Romantik", "Uwes letzte Chance" und "Das Babyprojekt". 2010 erschien nach "Hier kommt Max!" sein zweiter Titel für Kinder "Max im Schnee".

Jede Woche veröffentlicht er eine neue Geschichte unter www.janweiler.de

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Jan Weiler, 1967 in Düsseldorf geboren, arbeitete zunächst als Texter in der Werbung. Er absolvierte die Deutsche Journalistenschule in München und war viele Jahre Chefredakteur des Süddeutsche Zeitung Magazins. Jan Weiler lebt mit seiner Familie südlich von München. 2003 erschien sein erster Roman "Maria, ihm schmeckt's nicht!", mit dem er über Nacht zum Bestsellerautor wurde. Mit "Antonio im Wunderland" (2005), "Gibt es einen Fußballgott?" (2006), "In meinem kleinen Land" (2006), "Drachensaat" (2008), "Mein Leben als Mensch" (2009), "Mein neues Leben als Mensch" sowie "Das Buch der 39 Kostbarkeiten"(beide 2011) und "Das Pubertier" (2014) folgten weitere Bestsellertitel, die alle auch im Hörverlag erschienen sind. 2015 folgte der Roman "Kühn hat zu tun". Außerdem hat Jan Weiler vier Originalhörspiele verfasst: "Liebe Sabine", "MS Romantik", "Uwes letzte Chance" und "Das Babyprojekt". 2010 erschien nach "Hier kommt Max!" sein zweiter Titel für Kinder "Max im Schnee".

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Annette Frier

Annette Frier erhielt ihre Schauspielausbildung am Theater der Keller in Köln und ist bis heute dem Theater treu geblieben – sowohl als Schauspielerin als auch als Regisseurin. Einem großen Fernsehpublikum ist sie durch ihre Rollen als Schauspielerin Komikerin z.B. durch die Serien „Hinter Gittern“, „SK Kölsch“ , „Schillerstraße“ und „Danni Lowinski” bekannt. Außerdem wirkte sie auch schon in zahlreichen Hörbüchern mit und zeigt auch hier ihre Wandlungsfähigkeit.

Jan Weiler, 1967 in Düsseldorf geboren, arbeitete zunächst als Texter in der Werbung. Er absolvierte die Deutsche Journalistenschule in München und war viele Jahre Chefredakteur des Süddeutsche Zeitung Magazins. Jan Weiler lebt mit seiner Familie südlich von München. 2003 erschien sein erster Roman "Maria, ihm schmeckt's nicht!", mit dem er über Nacht zum Bestsellerautor wurde. Mit "Antonio im Wunderland" (2005), "Gibt es einen Fußballgott?" (2006), "In meinem kleinen Land" (2006), "Drachensaat" (2008), "Mein Leben als Mensch" (2009), "Mein neues Leben als Mensch" (2011) und "Das Buch der 39 Kostbarkeiten" (2011) folgten weitere Bestsellertitel, die alle auch im Hörverlag erschienen sind. Außerdem hat er bereits vier Originalhörspiele verfasst: "Liebe Sabine", "MS Romantik", "Uwes letzte Chance" und "Das Babyprojekt". 2010 erschien nach "Hier kommt Max!" sein zweiter Titel für Kinder "Max im Schnee". Jede Woche veröffentlicht er eine neue Geschichte unter www.janweiler.de

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Leonhard Koppelmann

Leonhard Koppelmann, geboren 1970 in Aachen, führte 1996 zum ersten Mal bei einem eigenen Hörspiel Regie. Seitdem arbeitet er als freier Hörspielautor und als Theater- und Hörspielregisseur. So sind inzwischen unter seiner Regie über 200 Hörspiele entstanden, z. B. "Maria, ihm schmeckt's nicht" sowie "Drachensaat" von Jan Weiler, "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" von Jules Verne, "Baudolino" von Umberto Eco, "Die Forsyte-Saga" von John Galsworthy und – hochgelobt – "Wassermusik" von T. C. Boyle und "Doktor Faustus" von Thomas Mann, die alle im Hörverlag erschienen sind. In seinen Inszenierungen stehen vor allem die Schauspieler im Mittelpunkt, mit ihnen arbeitet er intensiv die individuellen Qualitäten der verschiedenen Autoren aus. So entstehen äußerst vielfältige und höchst verschiedenartige Produktionen unter seiner Regie.

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Events

10. Dez 2018

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11. Dez 2018

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13. Dez 2018

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