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Fremdes Leben

Gekürzte Lesung mit Regina Lemnitz

Kundenrezensionen (22)

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Hörbuch CD (gek.) ISBN: 978-3-8371-3361-5

Erschienen: 08.03.2016
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Das Psychogramm einer Frau, die nichts mehr weiß, aber alles für möglich hält.

„Mach sie tot, mach sie tot!“ Mit diesen Worten im Kopf erwacht eine Frau auf der Intensivstation. Doch was hat das zu bedeuten? Fast zwei Jahre soll sie im Koma gelegen haben, doch sie weiß nichts mehr. Sie erkennt weder ihren Ehemann noch den erwachsenen Sohn. Erst als sie sich an einen kleinen Jungen erinnert, der in einer brennenden Wohnung nach seiner Mutter ruft, kommt ihr ein entsetzlicher Verdacht.

Regina Lemnitz nimmt den Hörer mit in die Abgründe der menschlichen Seele.

(6 CDs, Laufzeit: 7h 21)

Petra Hammesfahr (Autorin)

Petra Hammesfahr wurde mit ihrem Bestseller "Der stille Herr Genardy" bekannt. Seitdem erobern ihre Spannungsromane die Bestsellerlisten, werden mit Preisen ausgezeichnet und erfolgreich verfilmt, wie "Die Lüge" mit Natalia Wörner in der Hauptrolle. Zuletzt erschienen: "Die Frau, die Männer mochte" und "Der gläserne Himmel".


Regina Lemnitz (Sprecherin)

Regina Lemnitz’ markante Stimme kennt man nicht zuletzt durch die Synchronisation von Hollywoodstars wie Whoopi Goldberg, Roseanne Barr und Kathy Bates. Sie spielt Theater, singt und fesselt als Hörbuchinterpretin sowohl mit Krimi- und Thrillerlesungen (Mary Higgins Clark, Stephen King) als auch mit einfühlsamen Geschichten (Dewey und ich).

Hörbuch CD (gekürzt), 6 CDs, Laufzeit: ca. 441 Minuten

ISBN: 978-3-8371-3361-5

€ 19,99 [D]* | € 22,50 [A]* | CHF 28,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Random House Audio

Erschienen: 08.03.2016

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Etwas langatmig und verwirrend

Von: Angelika O. Datum: 13.05.2016

kaltefuesseundhaende.wordpress.com

Petra Hammesfahr ist bekannt für Spannungsromane. Das psychologische Spielchen, welches sie in "Fremdes Leben" inszeniert hat, ist aber doch recht verwirrend.

Als Claudia im Krankenhaus wach wird, meint sie erst jemand anders zu sein. Als Zuhörer glaubt man natürlich erst mal den Gedankengängen der Frau, die an Gedächtnisverlust leidet. Erst allmählich kommt man hinter die Umstände, die Claudia dorthin gebracht haben. Sie dreht ein Puzzleteil nach dem anderen um, und man nimmt an es mit Täterin und Opfer gleichzeitig zu tun zu haben. Spuren tun sich auf in den Erinnerungen der Frau und die Erkenntnisse gehen in eine Richtung, um dann wieder ganz eine andere Facette zu bekommen. Hört man das Buch länger nicht, verliert man durch die vielen Namen gerne mal den Faden und auch den Überblick. Spannung kam für mich eher erst im letzten Abschnitt auf, als Claudia ihr früheres Leben wieder komplett zusammenführte.

Bei Hörbuchsprechern ist es ja so, dass man viele Stimmen durch Filme kennt. Schon nach den ersten Worten von Regina Lemnitz hatte ich die Gesichter von Whoopy Goldberg und Rosanne Barr vor Augen. Ihre Stimmlage ist ein bisschen schmutzig, aber im positiven Sinne. Dafür, dass die Handlung recht verwirrend war, kann die Sprecherin natürlich nichts. Sie hat die Geschichte gut eingesprochen und interpretiert. Allerdings passte mir ihre tiefe raue Tonlage irgendwann nicht mehr zu Claudia. Da die Geschichte aus Claudias Sichtweise erzählt wird, und das Bild von ihr als Frau immer klarer wurde, fand ich sie nicht mehr geeignet. Zu wenig feminin.

Mein Fazit:

Ein eher mäßig durchdachtes Werk, dass den Zuhörer bis zum Ende doch recht verwirrt. Die Handlung ist eher wenig spannend und langatmig.

Emotionale Achterbahn zwischen Wahrheit und Lüge

Von: M. G. Datum: 28.04.2016

www.gutowsky-online.de

Petra Hammesfahr konnte mich schon früher mit ihren Spannungsromanen überzeugen, da mir ihr tiefer Handlungsaufbau stets gefiel. Ähnlich erging es mir nun bei diesem Roman, der sich mit einer Frau beschäftigt, die nach langer Zeit im Koma, zu sich selbst finden muss und auf der Suche nach der Wahrheit auf allerlei unschöne Fakten stößt.
Dabei spielt die Autorin nicht nur mit der Psyche der Protagonistin sondern auch mit der des Zuhörers.
Immer wieder müssen sich beide den Erinnerungen und den Alpträumen der Hauptfigur stellen und sich fragen, wo grenzt die Wahrheit an Lüge oder Fantasie?
Es gibt viele Fährten und Wendungen in dieser Geschichte, die immer wieder neue Fakten auf den Tisch legen und die eigenen Theorien wieder verwerfen.
Die Spannung besteht nicht nur darin, die Wahrheit zu erfahren, sondern auch die Entwicklung der Protagonistin zu beobachten, die auch körperlich nun sehr eingeschränkt ist und quasi bei null anfängt.
Ich lasse hier bewusst den Namen der Protagonistin aus, da er meiner Meinung nach sonst schon zu viel von der Handlung verrät.
Die Geschichte hat zwar einige Längen, dennoch bleibt sie fesselnd und der Spannungsbogen kann immer wieder aufgenommen werden.
Auch die Auflösung hat mir soweit gut gefallen, obwohl es plötzlich Schlag auf Schlag ging. Einzig die Reaktion und Konsequenz auf eine bestimmte Person fand ich eher unlogisch, was ich für diesen Roman eigentlich schade fand.

Figuren
Die Personenbeschreibungen gefielen mir ebenfalls sehr gut, da sie doch recht detailliert und gut ausgearbeitet sind. Aus dem bereits oben genannten Grund lasse ich bewusst den Namen der Protagonistin aus. Vor allem ihre Beschreibung konnte mich überzeugen. Die Darstellung, wie sie nach dem Koma wieder von vorne anfängt war und mit aller Macht versucht herauszufinden was damals geschah, wirkte auf mich glaubhaft.
Auch ihre Emotionen konnte ich, außer zum Schluss, sehr gut nachempfinden.
Sprecherin
Regina Lemnitz konnte sich sehr gut in diese Geschichte hineinversetzen. Ihre Stimme passte nicht nur zur Hauptfigur, sondern auch zu den anderen Personen. Sie kann in ruhigen Tonlagen vortragen, genauso schnell aber auch sehr lebhaft und energisch werden. Sehr positiv fiel mir das immer wieder beim Wortlaut „Mach sie tot, mach sie tot“ auf, was so überzeugend klang, dass ich schon fast eine Gänsehaut bekam.

Fazit
„Fremdes Leben“ hat mir soweit richtig gut gefallen. Der Roman beschäftigt sich sehr mit der Psyche der Figuren, nimmt den Zuhörer mit auf eine emotionale Achterbahn zwischen Wahrheit und Lüge und überzeugte mich mit einer gut gelungenen Hauptfigur. Die Geschichte konnte mich fesseln und begeistern, dennoch bleibt ein kleiner Nachgeschmack, nach der Auflösung, da ich mir hier etwas mehr Ernsthaftigkeit in der Konsequenz gewünscht hätte.

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