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Hörbuch CD ISBN: 978-3-8445-1823-8

Erschienen: 23.03.2015
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Zum 150.Geburtstag von W.B. Yeats am 13. Juni

Nobelpreisträger William Butler Yeats schrieb berührende Liebeslyrik, er beschwor die keltische Dämmerung und ein mythisches Byzanz. Seine stilistische Vielfalt – vom Volkslied bis zum formstreng komponierten Liebesgedicht – spiegelt sich in den unterschiedlichen Lesungen wider: in den kraftvollen Rezitationen des Autors und Dylan Thomas’ sowie den legendären englischsprachigen Lesungen aus den Fünfzigerjahren. Hanns Zischler, Bibiana Beglau, August Diehl u. a. bringen deren Zauber in den deutschen Übersetzungen neu zum Klingen.

Enthält in deutscher und englischer Sprache: "Die Seeinsel von Innisfree", "Der Geiger von Dooney", "Das Lied der alten Mutter", "Das Lied des irrenden Aengus", "Kein zweites Troja", "Die Maske", "Ein Rock", "Die wilden Schwäne auf Coole", "Zerbrochene Träume", "Salomo und die Zauberin", "Das Zweite Kommen", "Seereise nach Byzanz", "Leda und der Schwan", Aus "Ödipus auf Kolonos", "Ein Zwiegespräch zwischen Selbst und Seele", "Für Anne Gregory", "Drei Dinge", "Byzanz", "Nach langem Schweigen", "Lapislazuli", "Die drei Sträucher", "Der alte Wüstling", "Wie als Greis nicht rasend sein?", "Die Tröstung des Cuchulain", "Neuigkeiten für das Orakel von Delphi", "Wasserläufer" und "Der Verrat der Zirkustiere"

(2 CDs, Laufzeit: 1h 49)

William Butler Yeats (Autor)

William Butler Yeats, 1865–1939, hat Theaterstücke, Erzählungen und Essays geschrieben, mit denen er sich in die politische Geschichte seines Landes einmischte. Er war Theaterdirektor und Senator; berühmt und bis heute verehrt wird er aber für seine Gedichte. 1923 erhielt er für sein lyrisches Werk den Nobelpreis.


Sprecher

William Butler Yeats, 1865–1939, hat Theaterstücke, Erzählungen und Essays geschrieben, mit denen er sich in die politische Geschichte seines Landes einmischte. Er war Theaterdirektor und Senator; berühmt und bis heute verehrt wird er aber für seine Gedichte. 1923 erhielt er für sein lyrisches Werk den Nobelpreis.

Dylan Thomas, geboren 1914 in Swansea / Wales, ging 1934 nach London und arbeitete dort für Zeitschriften und für die BBC. 1949 zog er sich in den kleinen walisischen Fischerort Laugharne zurück. Er gab sich selbst den Namen "Rimbaud vom Cwmdonkin Drive", und stellte sich damit selbst in die Ahnenreihe der rebellischen Dichter. Zeitlebens gefährdete er sich selbst durch exzessiven Alkoholgenuss. 1945 erhielt er von der BBC den Auftrag, ein Hörspiel zu schreiben. So entstand "Under Milk Wood - A Play for Voices", das heute zu den wichtigsten und erfolgreichsten Werken des Walisers zählt. Es wurde im Januar 1954 zum ersten Mal gesendet. Der Autor selbst erlebte den Welterfolg jedoch nicht mehr, er war 1953 zwei Monate vor der Erstausstrahlung während einer Lesereise in New York verstorben. Zu Lebzeiten ebenso umstritten wie berühmt, gehört sein Werk inzwischen zum festen Bestandteil der modernen Poesie. Seine Sprache vereint Weltschmerz und Lebenskraft, Sprachwitz und Morbidität. Einer seiner größten Bewunderer war Bob Dylan, der sich nach ihm benannte.

Die irische Schauspielerin Siobhan McKenna, geboren 1923 in Belfast, gab 1940 ihr Theaterdebüt am gälischsprachigen Theater An Taibhdhearc in Galway. Ab 1944 spielte sie am Abbey Theater in Dublin. 1947 ging sie nach London, kehrte jedoch 1951 nach Galway zurück. Ihr großer Druchbruch gelang ihr in der rolle der Heiligen Johanna im gleichnamigen Stück von Bernhard Shaw, das sie 1956 bis an den Broadway führte. Auf großer Kinoleinwand war sie u.a. in '"Doktor Schiwago" zu sehen. Legendär sind ihre Lesungen irischer Autoren wie W.B. Yeats, Synge, Joyce oder Beckett. Siobhan McKenna starb 1986 in Dublin.

Cyril Cusack wurde 1910 in Durban, Südafrika geboren. Ab 1916 wuchs er in Irland auf. Schon mit sieben Jahren stand er das erste Mal auf der Bühne. Zunächst studierte er Jura, entschied sich dann jedoch für eien Schauspielkarriere. 1932 wurde er Ensemblemitglied des Dubliner Abbey Theatre. 1945 gründete er eine eigene Company. 1963 wechselte er zur Londoner Royal Shakespeare Company und ein Jahr später ans National Theatre. Zu dieser Zeit gegann er auch, in Filmproduktionen zu spielen, u. a. in "Der Spion, der aus der Kälte kam", "Harold und Maude" oder "Mein linker Fuß". Cyril Cusack starb 1993 in London. Die Encycopedia Britannica nennt ihn "the finest Irish actor of his generation".

Hanns Zischler arbeitet als Schauspieler und Publizist in Berlin und anderswo. Außer seiner Mitwirkung im Fernsehen und in internationalen Filmen gründete er 2006 den Alpheus Verlag wieder. 1996 erschien "Kafka geht ins Kino", 2008 (mit Sara Danius) "Nase für Neuigkeiten - Vermischte Nachrichten von James Joyce"; 2010, zusammen mit Hanna Zeckau: "Der Schmetterlingskoffer", und ebenfalls 2010 zusammen mit Friederike Gross der Comic "Aus der Nachwelt". 2009 erhielt er den Heinrich-Mann-Preis (für Essayistik) der Akademie der Künste (Berlin).

Bibiana Beglau, 1971 geboren, erhielt ihre Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Seit 1995 arbeitet sie fürs Theater. Als Bibiana Beglau in Thomas Ostermeiers "Disco Pigs" auf der Bühne stand, wurde sie von Volker Schlöndorff entdeckt und für die Hauptrolle im Kinofilm "Die Stille nach dem Schuss" (2000) engagiert, für die sie u. a. mit dem Silbernen Bären als beste Darstellerin ausgezeichnet wurde. 2007 erhielt sie mit dem TV-Film "Unter dem Eis" den Adolf Grimme-Preis. Seit 2011 gehört sie zum Ensemble des Residenztheaters München. 2012 hat sie den Kurt Meisel-Preis in Anerkennung ihrer großen Schauspielkunst am Residenztheater erhalten. 2014 wurde Bibiana Beglau von der renommierten Zeitschrift "theater heute" zur Schauspielerin des Jahres gewählt. Beim Hörverlag ist sie u. a. in der hochgelobten Hörbuchinszenierung von "Sturmhöhe" (2012) in der Rolle der Nelly Dean zu hören.

Und weitere.


Norbert Hummelt (Übersetzer)

Norbert Hummelt wurde 1962 in Neuss geboren und lebt als freier Schriftsteller in Berlin. Für seine Gedichte wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Rolf-Dieter-Brinkmann-Preis, dem Mondseer Lyrikpreis und dem Niederrheinischen Literaturpreis. Er übertrug T.S. Eliots Gedichtzyklen „Das öde Land“ und „Vier Quartette“ neu in Deutsche und ist Herausgeber der Gedichte von W.B. Yeats. Bei Luchterhand erschienen seine Gedichtbände „Zeichen im Schnee“ (2001), „Stille Quellen“ (2004), „Totentanz“ (2007) und „Pans Stunde“ (2011) sowie der Essay „Wie Gedichte entstehen“ (mit Klaus Siblewski, 2009).


Christa Schuenke (Übersetzerin)

Christa Schuenke, geboren 1948 in Weimar, studierte Englisch und Französisch in Leipzig und absolvierte ein Philosophiestudium in Berlin. Sie ist seit 1978 als literarische Übersetzerin aus dem Englischen und Amerikanischen aktiv. Einen Namen machte sie sich vor allem mit Klassikerübertragungen, darunter William Shakespeare, John Donne, Herman Melville, John Keats oder Edgar Allan Poe. Dafür wurde sie u.a. mit dem Christoph-Martin-Wieland-Preis und dem Übersetzerpreis der Kunststiftung NRW ausgezeichnet. Christa Schuenke lebt in Berlin.

Übersetzt von Norbert Hummelt, Marcel Beyer, Mirko Bonné, Gerhard Falkner, Christa Schuenke
Originalverlag: Luchterhand

Hörbuch CD, 2 CDs, Laufzeit: 109 Minuten

ISBN: 978-3-8445-1823-8

€ 19,99 [D]* | € 22,50 [A]* | CHF 28,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 23.03.2015

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Toller Vergleich von Original und Übersetzung

Von: Ponine T. Datum: 08.11.2015

nichtnocheinbeautyblog.blogspot.de/

William Buter Yeats. Ire. Liternaturnobelpreisträger. Und der Mann, der sich immer wieder von den Sagen und Mythen seiner Heimat inspirieren lässt, um einen romantisch-verklärten, sprachgewaltigen Eindruck auf seinen Leser wirken zu lassen.


Kein Wunder, dass ich mir dieses Hörbuch als Rezensionsexemplar habe schicken lassen. Die CDs haben mich auf meinen täglichen Fahrten zur Arbeit begleitet und auch, wenn Poesie am Morgen manchmal etwas schwer verständlich ist, war ich zumindest sehr gefesselt davon.


Zunächst einmal war ich von der sehr schönen Aufmachung des Hörbuchs angetan, das beigelegte Booklet enthält eine Übersicht aller Sprecher und die wichtigsten Stationen von Keats abwechslungsreichem Leben, das vor 150 Jahren begann. Dass dann auch noch drei Gedichte auf CD 1 nicht einfach nur von Yeats geschrieben, sondern auch von ihm vorgetragen werden, war allerdings wirklich toll. Ich liebe ja Autorenlesungen, denn wer, wenn nicht der Autor weiß, wie er Betonungen gesetzt haben möchte. Allerdings muss man vorgewarnt sein, diese Aufnahmen sind aus den Dreißigern und dementsprechend leicht verrauscht.


Die Idee, die Gedichte nicht nur im Original oder nur in Übersetzung zu präsentieren, gefällt mir wahnsinnig gut. Das lädt einfach zu einem Vergleich ein, wenn man in der Lage ist, Yeats Lyrik auf Englisch ohne Textvorlage zu folgen. Was ich nicht ganz so gut finde, ist die Tatsache, dass CD 1 nur Originalsprache und CD 2 nur Übersetzungen beinhaltet, ich hätte es schöner gefunden, die Gedichte sozusagen zu kontrastieren, dadurch hätte man dann auch mal vergleichen können, wie viel man versteht, ohne hin und herzuspringen.


Insgesamt finde ich die CDs wirklich großartig. Vielen Dank, dass ich sie ausprobieren durfte, für mich ein totales Hör-Highlight dieses Jahr.

Ganz nett

Von: Potpourri of Tulips Datum: 12.10.2015

potpourrioftulips.blogspot.de/

Danke an den Hörverlag für das Rezensionsexemplar!

Heute möchte ich euch das Hörbuch "Gedichte/Poems" von W.B. Yeats vorstellen. Wie man sich bereits denken kann, ist das hier eine Zusammenstellung seiner bekanntesten und schönsten Gedichte, die zur Feier seines 150. Geburtstag am 13. Juni zusammengetragen und vorgelesen wurden.

Die Aufmachung dieses Hörbuchs gefällt mir sehr gut. Wenn man es aufklappt, hat man innen eine kurze Übersicht über Yeats Leben und seinen wichtigsten Werken. Außerdem gibt es ein kleines Booklet, in dem noch einmal auf die deutschen sowie englischen Sprecher eingegangen wird.

Und hier kommen wir schon zum nächsten Punkt: es gibt zwei CDs. Auf der einen werden die Werke auf englisch, auf der anderen auf deutsch vorgelesen. Komischerweise fand ich in diesem Fall die deutschen viel, viel besser als die englischen (was bei mir normalerweise nie so ist). Die englischen fand ich jedoch teilweise ziemlich anstrengend, auch, wenn einige sogar von W.B. Yeats selbst vorgelesen wurden. Doch da bei diesen alten Aufnahmen die Qualität sehr schlecht ist und mich allgemein sehr anstrengen musste, ihn zu verstehen, bekam ich am Ende Kopfweh davon. Auch die anderen englischen Vorleser fand ich nicht ganz so toll, wobei ich sagen muss, dass mir Cyril Cusacks Stimme sehr, sehr gut gefallen hat.

Die deutschen Sprecher haben dann schon eher meinen Nerv getroffen. Bei ihnen konnte ich mich besser zurücklehnen und den Gedichten zuhören. Hier hat mir vor allem Burghart Klaußner sehr gut gefallen.

Im Großen und Ganzen fand ich das Hörbuch aber ziemlich gelungen. Vor allem großen Fans von Yeats ist es zu empfehlen. Leuten, die allerdings eher schlechtere Englischkenntnisse haben, würde ich hiervon abraten, da selbst ich es ein wenig schwer fand, hinterher zu kommen.

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