Hirschhornharakiri

Fellingers dritter Fall

Hörbuch CD (gekürzt)
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Deutschlands schärfster Lebensmittelinspektor unter Mordverdacht

Das Fest zum 100-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr nimmt legendäre Ausmaße an – und fatale für den Fellinger. Er hat einen kompletten Filmriss, als ihn der Lechner in seiner Eigenschaft als Ordnungshüter am nächsten Tag aus dem Bett klingelt. Nicht etwa, um den Fellinger zum Frühschoppen abzuholen, sondern um ihn in Gewahrsam zu nehmen: Verdacht auf ein Tötungsdelikt. In der Polizeiinspektion konfrontiert Lechner seinen Spezi mit der Anschuldigung, dem Rosenberger Horst, seines Zeichens Jäger, in der vergangenen Nacht in einem Waldstück ein Hirschgeweih in den Ranzen gerammt zu haben. Ergebnis: Die Beweislast ist erdrückend. Fellinger steht vor seinem schwierigsten Fall – denn er selbst scheint der Täter zu sein!


Originalverlag: Heyne
Hörbuch CD (gekürzt), 6 CDs, Laufzeit: ca. 7h
ISBN: 978-3-8371-4940-1
Erschienen am  13. Januar 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Bayerischer Wald, Deutschland

Leserstimmen

Granatapfelmassaker

Von: Eva Fl.

18.05.2020

Die Feuerwehr feiert ihr 100-jähriges Bestehen – mit legendären Ausmaßen. Auch für den Fellinger, seines Zeichens Hygienekontrolleur. Denn er wird am nächsten Tag vom Ordnungshüter Lechner festgenommen. Blöd nur, dass Fellinger einen Filmriss hat und sich absolut nicht erinnern kann, denn ihm wird vorgeworfen, dass er dem Rosenberger ein Hirschgeweih in den Ranzen gerammt haben soll. Die Beweise sind erdrückend und sprechen nicht gerade dafür, dass er es nicht gewesen ist. So ermittelt Fellinger in seinem schwierigsten Fall selbst – als vermeintlicher Täter. Hörbücher finde ich immer wieder unterhaltsam und Zeit-verkürzend, insofern hab ich mich auf die Geschichte echt gefreut, wenngleich sie doch irgendwie kurios klingt. Ich muss sagen, dass ich mir am Anfang etwas schwergetan habe, weil ich lange überlegt habe, woher ich den Fellinger kannte. Bereits im Sommer 2018 habe ich „Eiskalter Hund“ gehört – und somit den Fellinger kennengelernt. Ist man nun aber „Neuling“ in dieser Geschichte, muss man sich erstmal einfinden, was ein bisschen dauert. Die Geschichte rund um den seltsamen Mord am Rosenberger ist schon echt kurios, aber vielleicht auch möglich in einem Land, in dem gerne mal Hirschgeweihe beim ein oder anderen Jäger an der Wand hängen. Insofern fand ich das eine amüsante, aber doch glaubhafte Überlegung. Gelesen wird dieser Hörkrimi, der gesamt an die sieben Stunden Laufzeit hat (und das schon in einer gekürzten Lesung!), von Michael Schwarzmaier. Es passt hervorragend, wie er dies liest, entsprechend betont, einfach gekonnt für mich. Sein bayrischer Stimmklang passt richtig gut für mich, dadurch wird die Geschichte auch sehr lebhaft. Die verschiedenen Kapitel sind immer wieder mit sehr amüsanten Überschriften versehen, was mir auch gut gefallen hat. Überhaupt kommt Spannung auf, es sind aber auch viele Personen, die dann mitwirken bzw. viele Handlungsstränge, die zusammenkommen. Da wird es schon mal ein bißel schwer den Überblick zu behalten. Was mir nicht ganz so gut gefallen hat bzw. im Hörbuch vielleicht nicht so direkt rüberkommt, dass man es unterscheiden kann: die Zeitsprünge, die der Fellinger macht. Da geht er mal kurzfristig in Gedanken zurück, was aber nicht immer so ganz klar ist, dass er das gerade mal wieder macht. (Im Buch ist das ggf. durch eine kursive Schrift abhebbar.) Alles in allem war die Geschichte wirklich sehr spannend, turbulent aber auch enorm kurios. So fesselnd wie sie war, so lustig waren auch die verschiedensten Szenen, der Humor kommt definitiv nicht zu kurz. Der Sprecher ist für mich hier wieder super gewählt, lediglich hinsichtlich der vielen Handlungsstränge/Personen bzw. der Zeitsprünge habe ich mir etwas schwergetan. Von mir gibt es hier 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung.

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Gemischte Gefühle

Von: glimrende

26.01.2020

Der Fellinger ist zurück! Am Tag nach dem Feuerwehrfest wird er unsanft von der Polizei aus seinen Träumen gerissen. Ein passionierter Jäger wurde ermordet aufgefunden. Und alle Spuren führen zum Fellinger. Zu blöd, dass der sich an nix mehr erinnern kann, was letzte Nacht geschehen ist. Zu ausufernd war die Feierei. So bleiben eine Menge offener Fragen. Wer war z.B. die Schönheit, mit der sich der Fellinger in der Bar vergnügt hat? Und warum hat er sich überhaupt auf sie eingelassen, wo es doch endlich mit der Höllmüllerin vorangeht? Fragen über Fragen. Und nur langsam kommt die dringend benötigte Erinnerung zurück. Geht es doch darum, einer möglichen Verhaftung zu entgehen.  Ich bin noch immer eine großer Fan von Regionalkrimis als Hörbücher für die Fahrten von und zur Arbeit. Bei denen kommt man auch bei noch vorherrschender Müdigkeit (=morgens) oder aufgebrauchter Konzentration (=abends) gut mit. Der Fellinger hat sich in dem Bereich innerhalb eines Jahres als neuer Favorit in mein Herz geschlichen. Das liegt zum einen an den amüsanten Geschichten und der Tatsache, dass ein Lebensmittelkontrolleur als Protagonist etwas besonderes ist, zum anderen am besten aller Hörbuchsprecher, dem großartigen Michael Schwarzmaier.  Trotzdem konnte mich "Hirschhornharakiri" nicht zu 100% überzeugen. Generell gehören Krimis, in denen die Hauptperson selbst (die in allen anderen Fällen der jeweiligen Reihe die Rolle des Ermittlers einnimmt) des Mordes verdächtigt wird, nicht zu meinen Favoriten. Das ist für mich ein ausgelutschter Plot, denn ich nicht mag.  Davon abgesehen kam "Hirschhornharakiri" für mich nie so richtig in Schwung, und ich habe Spannung vermisst. Auch die ganzen Asiaten-Klischees (Zigarettenschmuggel, Geldwäsche mit Hilfe von Fake-Restaurants) sind mit sauer aufgestoßen. Für mich der bislang schwächste Fall der Reihe. Dem Fellinger werde ich trotzdem die Treue halten. Denn ich mag das Grundkonzept. Wie Fellinger die Gasthäuser seiner niederbayrischen Umgebung kontrolliert. Und gerade das "Klobürsten"-Gate werde ich nie vergessen (eine Spülmaschine spielte in dem Zusammenhang eine nicht unwesentliche Rolle…). Deshalb freue ich mich schon auf den nächsten Teil der Reihe, der mir bestimmt wieder die Pendelei zur Arbeit versüßen wird. 

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Vita

Oliver Kern, 1968 in Esslingen am Neckar geboren, wuchs in der beschaulichen Idylle des Bayerischen Waldes auf. Heute lebt er mit seiner Familie in der Region Stuttgart, ist seiner alten Heimat aber nach wie vor sehr verbunden.

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Michael Schwarzmaier ist Fernsehschauspieler und Synchronsprecher. Nach dem Studium der Germanistik spielte er Theater in Göttingen, Hannover, Berlin und München. Bekannt ist er unter anderem durch seine Rolle als Achim Herbolz in der Telenovela „Lotta in Love" sowie durch etliche Synchronsprecherrollen, wie z.B. in „Law & Order" oder „Die fabelhafte Welt der Amélie". Seit Jahren leiht er unter anderem den Krimis von Andreas Föhr seine Stimme und begeistert damit seine unzähligen Fans.

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