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Ich bin so knallvergnügt erwacht 2

Ein weiterer humoristischer Streifzug durch die Weltliteratur

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Hier hört der Spaß noch lange nicht auf!

Die Meister der spitzen Zunge, die Helden hintersinnigen Humors, die Sänger spöttischer Verse gehen auf große Fahrt: Mark Twain erklimmt Schweizer Berge, Ringelnatz bereist Tirol und Kurt Tucholsky preist die Kunst des (falschen) Reisens. Und während Umwege die Ortskenntnis erweitern, begegnen sie so skurrilen Gestalten wie der Frau McWilliams (bei Gewitter), dem Versicherungsvertreter der Olympia-AG oder der Tante Zerlinde – Gott hab' sie selig. Eins ist dabei garantiert: die allerunterhaltsamste Reisebegleitung!

Nach dem Erfolg von "Ich bin so knallvergnügt erwacht" jetzt neue lustige Geschichten und Gedichte der Weltliteratur!

Enthält: "Frau McWilliams beim Gewitter", "Es ist gefährlich, im Bett zu liegen" und "Eine Rigi-Besteigung" von Mark Twain, "Der Vergnügungsreisende" von Karl Ettlinger, "Ein Glücklicher" von Anton Tschechow, "Morgenwonne" und "Drei Tage Tirol" von Joachim Ringelnatz, "Die Kunst, falsch zu reisen" von Kurt Tucholsky, "Auf Reisen" von Ludwig Thoma, "Fink und Frosch" und "Die erste alte Tante sprach" von Wilhelm Busch, "Tante Zerlinde" von Erich Mühsam, "Die Versicherung" von Roda Roda, "Die Made" von Heinz Erhardt, "Fabel" von Klabund u.a.

Gelesen von Rufus Beck, Shenja Lacher, Jürgen von der Lippe, Wiebke Puls und Stefan Wilkening.

(2 CDs, Laufzeit: 2h 23)


Hörbuch CD, 2 CDs, Laufzeit: 2h 23 min
ISBN: 978-3-8445-3261-6
Erschienen am  12. August 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Vita

Wilhelm Busch

Wilhelm Busch (1832–1908) wurde mit seinen »Bilderpossen« in den »Fliegenden Blättern« und dem »Münchner Bilderbogen« als Karikaturist und Zeichner weltberühmt.

Joachim Ringelnatz (1883–1934) war Dichter und Satiriker. Nach dem 1933 erteilten Auftrittsverbot wurden viele seiner Bücher beschlagnahmt und verbrannt. Er ist vor allem für seine humoristischen Gedichte um die Kunstfigur Kuttel Daddeldu bekannt.

Ludwig Thoma (1867–1921) war Mitarbeiter des »Simplicissimus« und des «März«. Im 1. Weltkrieg war er Krankenpfleger. Er lebte danach in München und Rottach-Egern.

Kurt Tucholsky (1890–1935) wurde durch seine Satiren und journalistischen Beiträge bekannt. Seine Kritik an Nazideutschland zwang ihn in die Emigration nach Schweden. Hier erschien 1931 mit »Schloß Gripsholm« sein bekanntester Roman.

Mark Twain, eigentlich Samuel Langhorne Clemens (1835–1910), war ein wichtiger Kritiker der amerikanischen Gesellschaft: humorvoll bis satirisch schrieb er über den alltäglichen Rassismus, Heuchelei und Korruption seiner Landsleute. Weltberühmt wurde er durch die Abenteuergeschichten um Tom Sawyer und Huckleberry Finn.

Weitere Autoren: Heinz Erhardt, Karl Ettlinger, Klabund, Alexander Moszkowski, Erich Mühsam, Roda Roda und Anton Tschechow

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Heinz Erhardt

Heinz Erhardt, geboren am 20. Februar 1909 in Riga, gestorben am 5. Juni 1979 in Hamburg, war Schauspieler, Kabarettist, Schriftsteller, Komponist, Komiker und ein Fernsehliebling. Für seine Anhänger ist Heinz Erhardt unsterblich geworden.

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Joachim Ringelnatz

Joachim Ringelnatz, der deutsche Schriftsteller, Kabarettist und Maler wurde 1883 in Wurzen und starb 1934 in Berlin. Bereits 1892 verfasste und illustrierte er sein frühestes erhaltenes Werk: "Die Landpartie der Tiere". Nach seiner für ihn qualvollen Schulzeit schlug er sich als Seemann und Gelegenheitsarbeiter durch. 1909 verschlug es ihn nach München, wo er in der Künstlerkneipe als Dichter und Satiriker Fuß fasste und bald darauf unter verschiedenen Pseudonymen in der angesehenen satirischen Zeitschrift Simplicissimus veröffentlichte. Er ging zur Marine und zog freiwillig in den Ersten Weltkrieg. 1930 verdingte er sich als reisender Vortragskünstler und trat auf vielen deutschsprachigen Bühnen auf, darunter dem Berliner Kabarett Schall und Rauch. Nebenher malte und schrieb er unvermindert. Als die Nazis ihm 1933 Auftrittsverbot erteilten, wurden viele seiner Bücher beschlagnahmt und verbrannt. Dazu erkrankte er an einer Tuberkulose, die bald nach seinem 50. Geburtstag zu seinem Tod führte. Ringelnatz ist vor allem für seine humoristischen Gedichte um die Kunstfigur Kuttel Daddeldu bekannt.

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Ludwig Thoma

Ludwig Thoma wurde am 21.1.1867 in Oberammergau geboren. Sein Vater war Oberförster. Der junge Thoma wuchs im Försterhaus auf. Er studierte Forstwissenschaft und dann Jura in München und Erlangen. Von 1893 bis 1899 arbeitete er als Rechtsanwalt in Dachau, danach in München. Seit 1899 war er Mitarbeiter des "Simplicissimus", seit 1907 des "März". Im 1. Weltkrieg war er Krankenpfleger. Er lebte danach in München und Rottach-Egern. Thoma starb am 26.8.1921 in Rottach/Tegernsee.

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Kurt Tucholsky

Kurt Tucholsky (1890–1935), als Kind jüdischer Eltern in Berlin geboren, war einer der scharfsichtigsten Gesellschaftskritiker seiner Zeit. In der «Weltbühne» und der «Vossischen Zeitung», mit Liedern und Kabarettstücken trat er unermüdlich für einen pazifistischen Humanismus ein. Als Korrespondent der linksliberalen «Weltbühne» lebte er 1924-1926 in Paris. 1929 emigrierte er nach Schweden. Nach Hitlers Machtübernahme wurde er ausgebürgert, seine Bücher in Deutschland verbrannt. 1935 nahm sich Tucholsky aus Verzweiflung über die Erfolge der Nationalsozialisten das Leben.

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Mark Twain

Samuel Langhorne Clemens (1835-1910), besser bekannt unter dem Pseudonym Mark Twain, war ein scharfzüngiger Kritiker der amerikanischen Gesellschaft: humorvoll bis satirisch schrieb er über den alltäglichen Rassismus, Heuchelei, Verlogenheit und Korruption seiner Landsleute. Bereits mit seinen ersten Erzählungen, entstanden in den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts, errang er großen litarischen Erfolg, der sich durch die Abenteuergeschichten um die beiden Jungen Tom Sawyer und Huckleberry Finn zu Weltruhm steigerte.

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Jürgen von der Lippe ist einer der bekanntesten Entertainer Deutschlands. Er ist Autor und Sprecher diverser erfolgreicher Bücher und Hörbücher. Zuletzt stürmte er mit seiner Lesung von Jonas Jonassons "Mörder Anders" die Hörbuchcharts.

Christoph Maria Herbst sagte in einem Interview der FAZ: "Komödie ist für mich nach wie vor die Königsdisziplin". Darin ist er sicher einer unserer besten Schauspieler. Aber inzwischen ist er auch aus der Synchron- und Hörbuchsparte nicht mehr wegzudenken.

Stefan Wilkening wagt sich als Schauspieler und Sprecher auch immer wieder ins humoristische Fach. Er ist mit mehreren Programmen für Kinder und Erwachsene auf Tour, eines davon trägt den Titel "... Der Vogel, scheint mir, hat Humor ...".

Rufus Beck
Shenja Lacher
© André Kowalski
Jürgen von der Lippe
Wiebke Puls
© Susanna Mattes
Stefan Wilkening

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