VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Imperium

Cicero (1)

Gekürzte Lesung mit Christian Berkel

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 9,99 [D]* inkl. MwSt.
€ 11,20 [A]* | CHF 14,50*
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch CD (gek.) ISBN: 978-3-8371-3186-4

Erschienen:  12.10.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Nichts verpassen und zum kostenlosen Buchentdecker-Service anmelden!

Anmeldung

  • Info

  • Reihen

  • Vita

  • Links

  • Service

  • Biblio

Macht will ein Imperium

Eine Weltmacht am Scheideweg — und ein mit allen Wassern gewaschener Anwalt und Machtpolitiker: Marcus Tullius Cicero. Eine einzige Rede kann über sein Schicksal und die Zukunft Roms entscheiden, doch seine gefährlichste Waffe ist das Wort.

Christian Berkel erweckt das von Intrigen und Machtgier gebeutelte antike Rom mit seiner Stimme wieder zum Leben.

(6 CDs, Laufzeit: 7h)

Weitere Infos zu Robert Harris und seinen Romanen

ÜBERSICHT ZU ROBERT HARRIS

»Harris versteht, gut und spannend zu schreiben. Es kommt alles vor: Verbrechen, Verschwörungen, Vertuschung, Irreführung, Gewalt und Liebe. Harris kann den Historiker nicht verleugnen - so würzt er seine Geschichte mit historischen Dokumenten.« (DIE ZEIT)

Cicero

Einzeltitel

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Robert Harris (Autor)

Robert Harris wurde 1957 in Nottingham geboren und studierte in Cambridge. Seine Romane Vaterland, Enigma, Aurora, Pompeji, Imperium, Ghost, Titan, Angst, Intrige, Dictator und zuletzt Konklave wurden allesamt internationale Bestseller. Seine Zusammenarbeit mit Roman Polański bei der Verfilmung von Ghost (Der Ghostwriter) brachte ihm den französischen »César« und den »Europäischen Filmpreis« für das beste Drehbuch ein. Robert Harris lebt mit seiner Familie in Berkshire.


Christian Berkel (Sprecher)

Christian Berkel ist bekannt aus zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen, zum Beispiel Der Untergang, Das Experiment oder Quentin Tarantinos Inglourious Basterds. Außerdem kennt ihn ein großes Fernsehpublikum als Kommissar Schumann in der ZDF-Krimireihe Der Kriminalist. Er ist mit seiner Kollegin Andrea Sawatzki verheiratet, hat mit ihr zwei Söhne und lebt in Berlin.

Aus dem Englischen von Wolfgang Müller
Originaltitel: Imperium (Hutchinson)
Originalverlag: Heyne TB

Hörbuch CD (gekürzt), 6 CDs, Laufzeit: ca. 7h 0 min

ISBN: 978-3-8371-3186-4

€ 9,99 [D]* | € 11,20 [A]* | CHF 14,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Random House Audio

Erschienen:  12.10.2015

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Gestatten: Cicero

Von: Lesemanie Datum: 12.12.2015

lesemanie.blogspot.de

Im ersten Teil seiner Romantrilogie über den berühmten Politiker und Redner Cicero setzt Robert Harris zu Beginn der Karriere des großen Staatsmannes ein. Der junge Cicero will sich als Anwalt einen Namen machen, um Aussicht auf ein einflussreiches Amt in der römischen Republik zu haben, doch er kommt in seinen Reden nicht zum Ende und leidet unter seinem Stottern. Gemeinsam mit Tiro, einem Sklaven seines Vaters, der in den kommenden Jahrzehnten als Ciceros Sekretär arbeiten wird, macht er sich auf den Weg nach Griechenland. Dort leben die wichtigsten Lehrer der Redekunst und dort feilt der junge Mann an sich und seiner Sprache.

Doch auch mit frisch erlernter Redegewandtheit lässt sich die Karriere zunächst schleppend an: Cicero ist schließlich ein Homo Novus, ein neuer Mann. Er entstammt nämlich nicht einer der alteingesessenen Aristokratenfamilien Roms und so kann er bei seiner Karriere nicht auf deren Unterstützung hoffen; diese Männer sind schließlich sehr darauf bedacht, die Macht in ihren Händen zu behalten. Einer von ihnen ist Hortensius, der nicht nur Senator ist sondern sich auch, wie Cicero, als Anwalt betätigt. Hortensius gilt als bester Anwalt Roms; Cicero wird bald als Zweitbester gehandelt.

Die Rivalität zwischen den beiden Männern gipfelt in dem Gerichtsverfahren, mit dem Cicero sich einen Namen machen wird und das ihn endlich für ein höheres Amt ins Rennen bringt: er vertritt eine Gruppe von sizilianischen Kaufleuten, die unter dem korrupten Statthalter Siziliens, Verres, zu leiden haben, von ihm drangsaliert und enteignet werden. Verres wird von Hortensius verteidigt. Fieberhaft arbeitet Cicero an diesem Fall, er leiht Geld von seiner Frau um eine Reise nach Sizilien zu finanzieren und nötiges Beweismaterial zu beschaffen. Immer dabei: der treue Tiro, der nebenbei die erste Kurzschrift entwickelt um mit dem schnellen Redefluss seines Herren Schritt halten zu können.

Tiro ist es auch, aus dessen Sicht die Geschichte erzählt wird und das ist eine sehr gute Idee von Robert Harris. Würde Cicero als Erzähler fungieren, so wäre der Ton schlicht zu ernsthaft und besonders in den kommenden Teilen, zu denen die Rezensionen im Lauf des Wochenendes folgen, auch zu salbungsvoll und einseitig. Denn Cicero hat seinen Stolz und ist überzeugt von seinen Talenten. Tiro bewundert seinen Herren zwar, aber er erzählt eben hier und da mit leichter Ironie von peinlichen Szenen, denen sich Cicero zu stellen hat - von Aristokraten die ihn bei öffentlichen Ereignissen ignorieren zum Beispiel, aber auch von Situationen in denen Cicero sich schlicht verrechnet hat und in denen Ereignisse völlig anders eintreten als von ihm erwartet, erhofft und geplant.

Ciceros Leben ist den meisten - zumindest in Grundzügen - wohl bekannt, und so verrate ich kein Geheimnis wenn ich sage, dass Cicero zum Schluss dieses ersten Buches seinen Traum erfüllt: er erreicht das Imperium, was im Lateinischen (politische, offizielle) Macht bedeutet. Er wird im zweiten Buch das höchste Amt der römischen Republik bekleiden: das des Konsuls. Spannend bleibt es trotzdem, zeichnet sich doch Gefahr ab: selbst als Konsul ist Cicero schließlich nicht unantastbar und vielen Aristokraten ist er weiterhin ein Dorn im Auge...

Sprecher des Hörbuchs ist Christian Berkel, dem man gerne zuhört. Gekonnt setzt er Pausen und bedient sich in den Tonlagen teils leichter Ironie, teils genau der Prise Wehmut, die man erwarten sollte von Tiro, der sich nun, zu Ende seines Lebens, daran macht, seine Jahre an Ciceros Seite Revue passieren zu lassen.
Es handelt sich bei diesem Hörbuch um eine gekürzte Version der Romanvorlage, doch in den sechseinhalb Stunden wird trotzdem nicht nur Ciceros Aufstieg zum Konsul erläutert, sondern nebenbei auch das politische System der römischen Republik erklärt - wie funktionieren die Wahlen, welches Amt ist mit welchen Rechten und Vollmachten versehen, welche Rolle spielen die Frauen der wichtigen Männer im Staat? Das wird nie langweilig oder zu trocken, denn Harris wahrt die Balance und erklärt stets nur so viel wie für ein Verständnis des Geschehens nötig ist.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Ich habe mir wirklich viel Mühe gegeben ...

Von: Chattys Bücherblog  aus Bretten Datum: 31.05.2018

chattysbuecherblog.blogspot.de


Okay, ich muss gestehen, dass der Autor nicht wirklich zu meinen Favoriten gehört und ich deshalb vielleicht auch ein wenig zu skeptisch an die Geschichte ran gegangen bin. Dennoch ist es ja mein Leseeindruck, den ich euch einfach mitteilen möchte.

Harris bekannter Schreibstil schlägt hier auch wieder zu. Lange Sätze, viele - manchmal auch zuviele Informationen und Protagonisten, all dieses trägt nicht wirklich zu meinem Lesefluß bei.Dennoch fand ich die Geschichte selbst nicht öde, wenngleich sie auch nicht der absolute Renner ist.

Was im Klappentext noch so ein bisschen wischiwaschi dargestellt ist, wird auf den ersten Seiten deutlicher. Wir lernen nämlich Tiro kennen. Er wurde als Sklave für Cicero eingestellt, um ihn bei seinem Aufstieg zum mächtigsten Mann zu unterstützen. Schnell wird er aber Freund, Vertrauter von Cicero und ist stets an dessen Seite.

Was mir hierzu unbekannt war, war die Tatsache, dass Tiro wohl die Kurzschrift (Steno) für sich entwickelt hatte, um den schier unendlichen Redefluß Ciceros zu Papier bringen zu können.

Da ich selbst noch Steno gelernt habe, weiß ich, wie umfangreich diese ganzen Kürzel sind und wie schnell sie eigentlich auch wieder vergessen werden, wenn sie nicht regelmäßig benutzt werden. Ich selbst schreibe nur hin und wieder ein paar Kürzel, z.B. bei einer Telefonnotiz. Beispielsweise das "doppelte M", "und", "es", um nur ein paar aufzuzählen.

Und nun zur Geschichte selbst. Tja, da wären nun wieder meine Probleme mit dem Autor. Ich komme mit seinem Schreibstil leider gar nicht klar. Liegt das an den vielen Informationen, die mit Sicherheit sehr gut recherchiert sind? Liegt an den Themen? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Da es aber mittlerweile der dritte Roman ist, den ich von dem Autor "versuche" muss ich es mir nun eingestehen, dass aus uns beiden wohl nie ein echtes Autor/Leser-Verhältnis wird.

Aus einer schwächlichen Rohrflöte ist noch nie ein voller Ton gekommen. (Zitat - Seite 17)

Abschließend möchte ich noch ein paar Worte zu Cover und Klappentext loswerden. Das Cover wirkt durch seine Schlichtheit schon wieder mächtig, fast schon pompös. Ob es mir jedoch in der Buchhandlung aufgefallen wäre, wage ich zu bezweifeln. Der richtige Eyecatcher fehlt hier einfach.

Der Klappentext: tja, was soll ich hier sagen, so richtig wird gar nichts erzählt. Außer, dass ich dadurch erfahren habe, dass es sich um eine Trilogie handelt. Ob man jetzt im Klappentext den Autor derart loben und hervorheben muss - darüber kann man sich bestimmt streiten. Ich plädiere eher dafür, etwas über die Story zu erfahren, statt über den Autor.

Lesespaß oder Lesefrust?

Ich habe mir wirklich viel Mühe gegeben, das Buch zuende zu lesen. Deshalb bin ich nun auch zu dem Entschluß gekommen, auf weitere Romane des Autors zu verzichten. Mittlerweile bin ich wirklich etwas frustriert, da ich mit seinem Schreib-/Erzählstil einfach nicht klarkomme. Klar, man hat immer mal wieder ein Buch, das einem nicht gefällt. Aber hier liegt es eindeutig am Autor. Oder anders ausgedrückt, mir ist sein Schreibstil zu langweilig.Für die Harris-Fans ist dieses wahrscheinlich völlig unverständlich, aber dennoch werde ich meine Lesezeit lieber anderen Autoren widmen.

Voransicht

  • Weitere Hörbücher des Autors