VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE - BERTELSMANN
Menü
  • facebook
  • google+
  • whatsapp
  • twitter
  • add this

Intrige

Gekürzte Lesung mit Hannes Jaenicke

Bestellen Sie mit einem Klick

oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler.

€ 19,99 [D]* inkl. MwSt.
€ 22,50 [A]* | CHF 28,90*
(* empf. VK-Preis)

Hörbuch CD (gek.) ISBN: 978-3-8371-2178-0

Erschienen:  28.10.2013
Dieser Titel ist lieferbar.

Nichts verpassen und zum kostenlosen Buchentdecker-Service anmelden!

Anmeldung

  • Info

  • Reihen

  • Vita

  • Pressestimmen

  • Links

  • Service

  • Biblio

Die größte Verschwörung der Moderne

Am 22. Dezember 1894 wird der französische Hauptmann Alfred Dreyfus von einem Kriegsgericht wegen Landesverrat zu lebenslanger Haft verurteilt und auf die Teufelsinsel vor Französisch-Guayana verbannt. In den Wirren der Affäre, die ganz Frankreich erschüttert, gibt es nur wenige, die zu ihm halten. Oberstleutnant Marie-Georges Picquart, der neue Geheimdienstchef, ist zunehmend von Dreyfus’ Unschuld überzeugt und rollt den Fall neu auf. Weshalb er bald selbst zwischen die Mühlräder der Macht gerät und das Ziel dunkler Machenschaften wird ...

(6 CDs, Laufzeit: 6h 53)

Weitere Infos zu Robert Harris und seinen Romanen

„Jaennicke setzt (…) seine Stimme so ein, dass er alle Nuancen des brisanten Inhalts mit ihren vielfältigen Stimmungen hervorragend transportiert.“

der-hoerspiegel.de (10.01.2014)

ÜBERSICHT ZU ROBERT HARRIS

»Harris versteht, gut und spannend zu schreiben. Es kommt alles vor: Verbrechen, Verschwörungen, Vertuschung, Irreführung, Gewalt und Liebe. Harris kann den Historiker nicht verleugnen - so würzt er seine Geschichte mit historischen Dokumenten.« (DIE ZEIT)

Cicero

Einzeltitel

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Robert Harris (Autor)

Robert Harris wurde 1957 in Nottingham geboren und studierte in Cambridge. Seine Romane Vaterland, Enigma, Aurora, Pompeji, Imperium, Ghost, Titan, Angst, Intrige, Dictator und zuletzt Konklave wurden allesamt internationale Bestseller. Seine Zusammenarbeit mit Roman Polański bei der Verfilmung von Ghost (Der Ghostwriter) brachte ihm den französischen »César« und den »Europäischen Filmpreis« für das beste Drehbuch ein. Robert Harris lebt mit seiner Familie in Berkshire.


Hannes Jaenicke (Sprecher)

Hannes Jaenicke lebt als Schauspieler in den USA und in Deutschland und spielt in zahlreichen internationalen Filmen. Außerdem tritt er als Drehbuchautor und Sprecher von Hörbüchern in Erscheinung. Von Robert Harris hat er bereits die Thriller Ghost, Titan und Angst gelesen.

„Jaennicke setzt (…) seine Stimme so ein, dass er alle Nuancen des brisanten Inhalts mit ihren vielfältigen Stimmungen hervorragend transportiert.“

der-hoerspiegel.de (10.01.2014)

Originaltitel: An Officer and a Spy (Hutchinson)
Originalverlag: Heyne

Hörbuch CD (gekürzt), 6 CDs, Laufzeit: ca. 6h 53 min

ISBN: 978-3-8371-2178-0

€ 19,99 [D]* | € 22,50 [A]* | CHF 28,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Random House Audio

Erschienen:  28.10.2013

  • Leserstimmen

  • Rezension verfassen

Gut, aber nicht perfekt

Von: MoZeilenherz Datum: 13.03.2018

www.mozeilenherz.wordpress.com

Auch mit Intrige hat Harris wieder ein meisterhaft recherchiertes Werk erschaffen, das einen voll und ganz in die Welt, Franksreichs um 1900 hineinzieht. Ohne Schnick- Schnack, ohne das Erfinden zusätzlicher Dramen und Ausschmückungen erzählt Robert Harris die Geschichte der Dreyfuß Affäre aus der Sicht des Geheimdienstchefs Piquart.

Ich war von Robert Harris „Konklave“ restlos begeistert, muss darum aber leider sagen, dass Intrige mich eher enttäuscht hat. Für mich war das Werk ein wenig zu langatmig geschrieben. An manchen Stellen, musste ich mich zwingen, zuzuhören, um nicht aus der Geschichte auszusteigen. Oftmals wurden mir zu viele Details erzählt, die kaum etwas mit der eigentlichen Handlung zutun hatten und wenn sie auch interessant gewesen wäre, hätte es mir Lesevergnügen bereitet, wenn man sie entweder ganz weggelassen oder dann auch ausführlich eingebunden hätte. Piquart hatte für mich einfach ein bisschen zu wenig Persönlichkeit. Obwohl er sich für Dreyfuß einsetzt und sich dabei gegen alle Vorgesetzten und ja schlussendlich gegen die gesamte Regierung Frankreichs stellt, kamen bei mir die Emotionen, die Leidenschaft und alles, was Piquart ja letztendlich dazu bringt, seine Nachforschungen entgegen aller Widrigkeiten weiterzuführen, nicht rüber. Ich kann nicht genau sagen, ob es tatsächlich an Harris Schreibstil lag, oder am Leser. Hannes Jaenicke hat für mich mit zu wenig Gefühl, zu wenig Emotion gelesen. Für mich hat es sich oft angehört, als würde ich einem sachlichen Bericht zuhören anstatt einem Roman und auch wenn es sich um die Nacherzählung einer historischen Begebenheit handelt, ist es noch immer ein Roman, in dem ich die Emotionen der handelnden Personen auch beim Hören spüren möchte. Vielleicht hätte mir das Buch beim Lesen besser gefallen als beim Hören.

Da ich die historischen Ereignisse und Personen trotzdem super recherchiert war und der Roman besser und lehrreicher war, als jede Geschichtsstunde, gibt es von mir 3 von 5 Sternen

Eine großartige Geschichtsstunde!

Von: A. Buttero  aus Martensrade Datum: 07.11.2013

Das Hörbuch „Intrige“ von Robert Harris wird von Hannes Jaenicke erzählt. Die Erzählstimme ist hier sehr stimmig gewählt, Herr Jaenicke versteht es, sämtliche Nuancen zu vermitteln, von atemlos zu charmant, von erschreckt über entsetzt bis zum Zorn. Er gibt die Gefühle der sprechenden Personen ebenso wie die Spannung bei den sonstigen Beschreibungen sehr gut weiter. Zudem habe ich das Gefühl, dass die Aussprache des Erzählers entfernt „französisch“ klang, ohne dass ein deutlicher Akzent zu hören war. Ich konnte mich dadurch sehr gut gedanklich „in Frankreich“ aufhalten.
Im seinem neuen Roman greift der Autor Robert Harris einen der brisantesten politischen Skandale Europas vor den Weltkriegen auf. Es geht um die „Affäre Dreyfus“, die Frankreich und Europa in seinen Grundfesten rüttelte. Hintergrund ist zunächst einmal die vernichtende Niederlage Frankreichs im Deutsch-Französischen Krieg von 1870, die zu einer Art Paranoia in den obersten Rängen der französischen Armee führte. Jedes an einen Feind, speziell an „die Deutschen“ weitergegebenes kleinste Detail aus der Armee galt als Weitergabe von Staatsgeheimnissen, so dass ein weitläufiger Geheimdienstapparat etabliert wurde. Zu dieser Zeit war auch der Antisemitismus in Frankreich nicht unüblich und bei einer Weitergabe von Staatsgeheimnissen wird der Major Alfred Dreyfus, ein Jude, schnell verurteilt, in einer öffentlichen Zeremonie seiner Ehre und seines Rangs beraubt und schließlich auf die 4000 Meilen entfernte Teufelsinsel zur Einzelhaft deportiert.
Alfred Dreyfus ist jedoch nicht die Hauptfigur dieses Romans von Harris. Der intelligente und kultivierte Oberst Picquart ist es, neuer Kommandant des Statistikamts, einer wichtigen Unterabteilung des französischen Geheimdienstes. Sehr schnell erkennt er in der „Dreyfus-Affäre“ Lüge und Betrug zunächst innerhalb seiner Abteilung, dann jedoch hinauf bis in die höchsten Ränge von Militär und Politik. In der Affäre zunächst einer der Beteiligten der vorschnellen Verurteilung von Alfred Dreyfus, wird er nun zu dessen unermüdlichen Verteidiger aufgrund der „Gerechtigkeit“ und „Ehre“, die ihm eigen ist. Zudem gilt es, den eigentlichen Verräter dingfest zu machen. An diesem Punkt der Handlung beginnt nun die Einbindung der fiktiven Geschichte in die historisch überlieferte Entwicklung der Affäre Dreyfus. Oberst Picquart zieht gewissermaßen in den Krieg gegen sein eigenes Land, fest entschlossen, alles aufzuklären, sogar sein Leben dafür aufs Spiel zu setzen. Letztendlich findet er Unterstützung auch aus der Öffentlichkeit. Kein Geringerer als Émile Zola gibt letztendlich den zündenden Funken für die Rehabilitierung sowohl von Alfred Dreyfus als auch von Picquart durch seinen Beitrag „J’accuse …“ in einer großen Tageszeitung.
Robert Harris nutzt für seinen Roman ausschließlich den engen zeitlichen Rahmen der historischen Affäre Dreyfus. Während der spannend in der Ich-Form des Oberst Picquart erzählten Handlung lässt er seine Hauptfigur sozusagen wachsen, gibt ihm immer mehr Selbstbewusstsein und Charakter, lässt ihn aber bis zum Schluss in einer Doppelmoral stecken. Ist Oberst Picquart einerseits voller Stolz und Ehre, hat er andererseits ein Verhältnis mit einer verheirateten Frau.
Der Autor selbst sagt, dass keine seiner Figuren ausschließlich fiktiv sind. Alle haben einen historischen Nachweis. Interessant ist dabei die Aktualität der Thematik, die gleichzeitig als Warnung gegen den Einfluss nachrichtendienstlicher Informationen zum Erzielen politischer Ergebnisse gesehen werden kann und der immer vorherrschenden Problematik der Vorurteile und Vorverurteilungen.
Eine großartige Geschichtsstunde!!!

Voransicht

  • Weitere Hörbücher des Autors