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Irgendwo im Glück

Gekürzte Lesung mit Nina Petri

Kundenrezensionen (7)

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€ 16,90 [A]* | CHF 21,90*
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Hörbuch CD (gek.) ISBN: 978-3-8371-3524-4

Erschienen: 29.08.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Hörbuch Download (gek.)

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Der Schmerz endet nie, die Liebe endet nie.

Du bist Mutter, Tochter, Geliebte.

Maisie Bean steht vor einer Versammlung von Studenten und beginnt, von der Vergangenheit zu sprechen, von einer Zeit voller Freude, Lachen und Wärme. Und voller Schmerz: Genau 20 Jahre ist es her, dass ihr Sohn Jeremy starb.

Am Neujahrstag 1995 verschwand der 16-jährige mit seinem besten Freund. Es folgten vier Tage der Ungewissheit, des Bangens, der Hoffnung. Aber es waren auch Tage der Wahrheit, der neuen Anfänge, der Freundschaft und Liebe. Und bei aller Trauer hat Maisie daraus eine wichtige Botschaft mitgenommen ...

Nina Petri trifft mit ihrer Lesung genau den richtigen Ton.

(6 CDs, Laufzeit: 6h 48)

Anna McPartlin (Autorin)

Anna McPartlin wurde 1972 in Dublin geboren, wo sie auch ihre frühe Kindheit verbrachte. Wegen einer Krankheit in ihrer engsten Familie zog sie als Teenager nach Kerry, wo Onkel und Tante sie als Pflegekind aufnahmen. Nach der Schule studierte Anna ziemlich unwillig Marketing, doch blieb sie dabei ihrer wahren Liebe, der Stand-up-Comedy, und dem Schreiben treu. Bei der künstlerischen Arbeit lernte sie ihren späteren Ehemann Donal kennen. Die beiden leben in der Nähe von Dublin.


Nina Petri (Sprecherin)

Nina Petri spielte in vielen erfolgreichen Kino- und TV-Produktionen und erhielt für ihre Leistungen u. a. den Bayerischen und Deutschen Filmpreis. Ihre Stimme hat eine große Bandbreite, die Krimis ebenso lebendig werden lässt wie Romane und Biografien.

Aus dem Englischen von Sabine Maier-Längsfeld
Originaltitel: Somewhere Inside of Happy (Transworld Publishers)
Originalverlag: Rowohlt

Hörbuch CD (gekürzt), 6 CDs, Laufzeit: ca. 408 Minuten

ISBN: 978-3-8371-3524-4

€ 14,99 [D]* | € 16,90 [A]* | CHF 21,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Random House Audio

Erschienen: 29.08.2016

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Sehr tragisch

Von: Sonjas Bücherinfos Datum: 23.11.2016

www.sonjasbuecherinfos.blogspot.de

Alle Menschen sind gleich oder doch nicht?

Maisie ist eine unheimlich starke Persönlichkeit und manchmal wusste ich nicht woher sie ihre Kraft nimmt. Sie hat so viel in ihrem Leben mitgemacht und steht jeden Tag auf und kämpft weiter. Sie hat ein tolles Verhältnis zu ihren Kindern und versucht ihr Bestes um alle glücklich zu machen. Ich glaube für viele wäre es nicht selbstverständlich, sich um alles so zu kümmern ohne dabei durchzudrehen. Ich habe den größten Respekt vor Maisie und habe sie sehr bewundert.

Die Sprecherin beschreibt alle Charaktere wunderbar und man lernt dadurch alle positiven sowie negativen Eigenschaften der Personen kennen. Keiner blieb blass und von jedem konnte man ein bisschen kennen lernen. Gerade Jeremy und Valerie sind mir ans Herz gewachsen und achten sehr auf ihre Mutter. Jeremy ist sehr vernünftig was man von einem jungen Mann in seinem Alter gar nicht erwarten würde. Valerie ist zwar noch etwas kindlicher aber hat genauso einen tollen Charakter wie alle anderen.

Die Geschichte ist sehr tragisch und ich hatte wirklich Gänsehaut, denn sowas sollte in der heutigen Zeit eigentlich nicht mehr geschehen und jeder sollte toleranter sein. Es ist mal was anderes und die Autorin hat die Idee dazu perfekt umgesetzt und auf den Punkt gebracht. Ich habe von Anfang an mitgelitten und konnte sämtliche Emotionen der Protagonisten nachvollziehen. Es ist eine schwere Thematik die uns nicht abschrecken sollte. Durch die Sprecherin hat man die Stimmung in dieser Geschichte hautnah miterlebt, weil sie es mit viel Gefühl erzählt hat. Ich konnte mich total drauf einlassen und habe mitgehofft.

Die Umgebungschreibungen passen sich dem Buch super an und gerade das macht es noch emotionaler und tiefgründiger.

Fazit:
Ein sehr bewegendes Buch das voller Gefühle, Kraft und Hoffnung steckt. Jeder der das Buch liest oder hört wird danach eine Weile darüber nachdenken müssen.

Eine Geschichte, die berührt

Von: Monika Stutzke Datum: 21.11.2016

lesendes-katzenpersonal.blogspot.de/

Maisie Bean ist eine Frau, die schon einiges im Leben erlebt hat. Ihr erstes Date endet so gut wie mit einer Vergewaltigung, aus der ihr Sohn Jeremy hervorging. Natürlich kam im damaligen Irland keine alleinstehende Mutter in Frage, so dass sie auch auf Drängen ihrer Mutter den Mann heiratete. Sie bekam ein weiteres Kind, Valerie.
Ihr Mann hielt nichts von Zurückhaltung den Frauen gegenüber und schlug Maisie regelmäßig, bis es eines Tages so schlimm war, dass er sie fast umbrachte. Sie trennte sich von ihm und zog mit ihren Kindern zu ihrer Mutter.
Bald brauchte auch ihre Mutter Unterstützung, denn sie glitt so langsam in die Demenz. Maisie und ihre Kinder pflegten die Großmutter, die sie sehr liebten.
Jeremy und Valerie sind vom Charakter her sehr unterschiedlich. Während Jeremy der eher ruhige und sensible Typ ist, der die Repressalien des Vaters bewusst miterlebt hat, ist Valerie starr- und eigensinnig.
Alles ändert sich, als Jeremy eines Tages nicht nach Hause kommt...

Das Buch beginnt im Jahr 2015 und schildert die Dinge, die vor 20 Jahren geschehen sind.
Schon die Worte von Maisie im Jahr 2015, die sagen, dass Jeremy gewaltsam gezeugt und gewaltsam gestorben ist, lässt den Leser innehalten.
Wie soll ein Buch einen jetzt noch gefangen nehmen, wenn einem diese Tatsache gleich zu Beginn des Buches präsentiert wird?

Aber es funktioniert. Als Leser wird man langsam in die Geschichte eingeführt. Man lernt die einzelnen Protagonisten in ihrer normalen Umgebung kennen. Der Leser erfährt den Leidensweg von Maisie, ist mit dabei, wenn Bridie, die Großmutter, lichte Momente des Erkennens hat, erlebt die aufmüpfige Valerie und den sensiblen Jeremy. Ebenso lernt man Jeremys Freunde kennen, ganz besonders seinen Freund Rave.
Doch Jeremy hütet ein Geheimnis, von dem weder seine Mutter noch sein bester Freund weiß. Es zermürbt ihn, macht ihn unglücklich. Als Leser leidet man förmlich mit ihm mit.

Als Jeremy verschwunden ist, gibt Maisie keine Minute auf, ihren Sohn zu suchen. Ihm kann nur etwas zugestoßen sein, denn er würde sie und die Familie nie so ohne weiteres verlassen, da ist sie sich ziemlich sicher. Aber es vergehen Tage und es gibt niemanden, der ihn gesehen hat.
Große Unterstützung erfährt sie durch ihren Freund Fred, den Polizisten, und ihre Freundin Lynn, die immer zur Stelle ist, wenn sie gebraucht wird und immer ein offenes Ohr hat.
Solche Freunde wünscht man sich selber.

Jeder der Protagonisten ist in seiner Art einzigartig. Schicksalsschläge sind in der Familie nicht dazu da, den Kopf in den Sand zu stecken, sondern die Herausforderungen anzunehmen. Das macht jeder auf seine Weise und der Zusammenhalt in der Familie ist deutlich spürbar.
Der Autorin Anna McPartlin ist es ein weiteres Mal gelungen, den Leser zu fesseln und in die Geschichte mit zu integrieren. Man kann gar nicht anders, man lebt mit den Protagonisten mit, leidet mit ihnen und fühlt mit ihnen.

Ich habe dieses Buch als Hörbuch erlebt und war, wie schon des öfteren, begeistert von der Lesung durch die Schauspielerin und Hörbuchsprecherin Nina Petri. Sie versteht es gekonnt, den Figuren Leben einzuhauchen und diese agieren zu lassen.
Es macht Spaß, ihr zuzuhören und das Buch im Geiste gemeinsam mit ihr zu lesen. Sie ist eine gute Wahl zur Einlesung des Buches.

Auch dieses Buch von Anna McPartlin beschäftigt sich mit schwierigen Themen, mit denen sich auch der Leser dann zwangsläufig auseinandersetzt.
Ein Buch, das gelesen werden will und sollte.

Ich empfehle es sehr gern weiter.

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