Knöpfe

Hörspiel, Lesungen und Originalaufnahmen

Hörbuch CD
19,95 [D]* inkl. MwSt.
22,40 [A]* | CHF 28,90 * (* empf. VK-Preis)

Bestellen Sie mit einem Klick:

Oder kaufen Sie direkt vor Ort bei Ihrem Buchhändler

Absurd, expressiv und zerbrechlich wirken Ilse Aichingers Hörspiel, ihre Gedichte und Prosa aus den Jahren 1953 bis 1987, u. a. ihre berühmte "Spiegelgeschichte". So zurückhaltend intonieren Christiane Hörbiger, Thomas Holtzmann und die Autorin selbst das Unheimliche, dass man fast nicht merkt, wie einem der Boden unter den Füßen weggezogen wird.

(2CDs, Laufzeit; 2h 2)

"Die Magie der Sprache, hier ist sie zu hören."

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Hörbuch CD, 2 CDs, Laufzeit: 2h 2 min
ISBN: 978-3-86717-038-3
Erschienen am  16. Februar 2007
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Sie kennen das Hörbuch bereits?

Dann machen Sie den Anfang und verfassen Sie hier Ihre Rezension.

Vita

Ilse Aichinger, geboren 1921 in Wien, studierte Medizin und arbeitete einige Zeit als Lektorin für den S. Fischer Verlag, bevor sie sich ganz dem Schreiben zuwandte. Sie erhielt u. a. den "Preis der Gruppe 47" (für "Die Spiegelgeschichte" 1952), den "Petrarca-Preis" (1982) und den "Österreichischen Staatspreis für Literatur" (1995). Zu den Werken der zuerst als Erzählerin in der Gruppe 47 bekannt gewordenen Autorin zählen der teils biographische Roman "Die größere Hoffnung", das Hörspiel "Gare Maritime" und die Gedichtsammlung "Verschenkter Rat". Ilse Aichinger starb 2016 im Alter von 95 Jahren in Wien.

Ilse Aichinger

Christiane Hörbiger

Christiane Hörbiger wurde 1938 in Wien als Tochter von Paula Wessely und Attila Hörbiger geboren. Nach der Ausbildung am Max-Reinhardt-Seminar debütierte sie 1957 am Burgtheater, zu dessen festem Ensemble sie bis 1966 gehörte. Fast zwanzig Jahre dem Theater verpflichtet, wagt sie 1985 einen Neuanfang auf der Leinwand mit 'Donauwalzer' und wird für die Rolle der Judith mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet. Den meisten ist sie sicherlich als Gräfin in der Serie 'Das Erbe der Guldenburgs' bekannt.

ZUR SPRECHERSEITE

Thomas Holtzmann

Thomas Holtzmann wurde 1927 in München geboren. 1961 gelang ihm der Durchbruch als Prinz Friedrich von Homburg am Berliner Schillertheater. Es folgten Engagements an den bedeutendsten deutschsprachigen Bühnen, seit 1977 gehört er fest dem Ensemble des Münchner Staatsschauspiels an. Im Kino was Thomas Holtzmann u. a. in "Schtonk" (1991) und in "Pünktchen und Anton" (1998) zu sehen. Für den Hörverlag las er die "Odyssee" von Homer und wirkte u. a. mit in Thomas Bernhards "Wittgensteins Neffe", "Holzfällen", "Alte Meister" und in Alexander Dumas' "Der Graf von Monte Cristo".

ZUR SPRECHERSEITE

Fritz Schröder-Jahn

Fritz Schröder-Jahn, geb 13. Oktober 1908 in Görlitz/Oder, gest. 27. Dezember 1980 in Hamburg, gilt als einer der renommiertesten Hörspielregisseure im Westdeutschland der 1950er- und 60er- Jahre. Begonnen hatte er seine Laufbahn als Schauspieler, war 1939 ans Schillertheater Berlin gekommen und nach Kriegsende als Ansager und Nachrichtensprecher zu Radio Hamburg (später NWDR, dann NDR) gegangen. Bald übernahm er hier Sprecherrollen im Hörspiel; Regieassistenzen und kleinere Regiearbeiten folgten. Mit Hörspielinszenierungen von Günter Eichs "Träume" (1951) gelang ihm der Durchbruch. Vier unter seiner Regie entstandenen Hörspiele wurden mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet, darunter auch "Der gute Gott von Manhattan" (1959). 1969 bekam er den "Frankfurter Dukaten" der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste für wegweisende und stilbildende Arbeiten auf dem Gebiet der Hörspielregie.

zum Regisseur

Peter Schulze-Rohr

Peter Schulze-Rohr, am 25. Mai 1926 in Leipzig geboren, studierte Rechts-, Literatur- und Theaterwissenschaften in Jena, Bern und Berlin. 1951 wurde er Regieassistent am Berliner Ensemble und wechselte 1953 ans Schiller Theater. 1960 kam er als Chefdramaturg zum SWF nach Baden-Baden, wo er Hör- und Fernsehspiele inszenierte. Von 1964 bis 1969 arbeitete er als als Regisseur beim NDR und danach als freier Regisseur und Drehbuchautor. Von 1978 bis 1989 leitete Schulze-Rohr die Hauptabteilung Fernsehspiel und Musik beim SWF. Seine preisgekrönten Hörspielinszenierungen von Peter Weiss' "Die Ermittlung" und Ilse Aichinger "Knöpfe" sind wegweisend in der deutschen Rundfunk- und Hörbuchgeschichte.

zum Regisseur

Weitere Hörbücher der Autorin