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Menschen im Hotel

Hörspiel mit Gisela Zoch-Westphal, Brigitte Horney, Paul Dahlke

Kundenrezensionen (2)

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Hörbuch CD ISBN: 978-3-86717-962-1

Erschienen: 19.11.2012
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Zum 125. GEBURTSTAG von VICKI BAUM am 24.01.2013

Im luxuriösen Grand Hotel in Berlin Ende der 20er Jahre treffen eine Handvoll Menschen aufeinander, deren Leben sich auf schicksalhafte Weise verknüpfen und für immer verändern werden.

Dieses Hörspieljuwel fängt die atemberaubende Atmosphäre des Luxushotels und seiner Gäste feinsinnig und zugleich humorvoll ein. Mit den Stimmen von Brigitte Horney, Willy Maertens, Erik Schumann, Günter Pfitzmann, Gisela Zoch-Westphal u. v. a.

Ein stimmungsvolles Hörspiel aus dem Jahr 1958.

(1 CD, Laufzeit: 1h 22)

"Ein Stoff, wie gemacht zum Hören."

In München (01.12.2012)

Vicki Baum (Autorin)

Vicki Baum (1888-1960) schrieb neben ihrem mehrfach verfilmten Welterfolg "Menschen im Hotel" 30 weitere Bestseller, die in mehr als 20 Sprachen übersetzt wurden. Sie war die erfolgreichste deutschsprachige Autorin des 20. Jahrhunderts - und die bescheidenste. Ihre Bücher bezeichnete sie als "Entspannungslektüre", bemerkte aber, "dass es viel schwieriger ist, so zu schreiben, dass es einem breiten Lesepublikum gefällt, als so, wie man's selbst mag".


Gisela Zoch-Westphal (1930) erhielt in Hamburg ihre Schauspielausbildung und erste Engagements bei den Hamburger Kammerspielen. Ab 1967 arbeitete sie zunehmend für Presse und Rundfunk. In diesem Zusammenhang veröffentlichte sie Reiseberichte über Israel, London, Irland und Zypern.
Seit 1975 verwaltet sie das dichterische Werk der Lyrikerin Mascha Kaléko. 1995 wurde ihr gemeinsam mit Gert Westphal aufgenommener Ehebriefwechsel von Theodor und Emilie Fontane mit einem Schallplattenpreis ausgezeichnet.

Brigitte Horney (1911-1988) begann ihre Karriere 1930 bei der UFA Berlin. Während der NS-Zeit erkrankte sie schwer an Tuberkulose. Viele Monate hielt sie sich in Sanatorien in der Schweiz auf, dem Land, in dem ihr nach dem Krieg eine zweite Karriere v. a. am Theater gelang. 1951 ging sie nach New York und heiratete einen US-Amerikaner. Nach über 20 Jahren in den USA kehrte sie nach Deutschland zurück und erlebte durch den Erfolg in Serien wie „Tom Sawyer“, „Jakob und Adele“ und „Das Erbe der Guldenburgs“ noch im fortgeschrittenen Alter ihre beruflich erfolgreichsten Jahre.

Paul Dahlke (1904–1984) erhält seine schauspielerische Ausbildung an der Max-Reinhardt-Schule. Sein Debüt in der Uraufführung von Horváths "Geschichten aus dem Wiener Wald" 1931 am Deutschen Theater erregt Aufsehen. 1934 bis 1944 gehört er dessen Ensemble an. 1946 wechselt er an die Münchner Kammerspiele, 1949 ans Staatstheater München. Im Nachkriegsfilm spielt er häufig Verbrecher oder aber humorvolle Typen wie den Justus in Kästners "Das fliegende Kassenzimmer", den Geheimrat Schlüter in "Drei Männer im Schnee" oder Professor Kuckuck in der Thomas Mann-Verfilmung "Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull".

"Ein Stoff, wie gemacht zum Hören."

In München (01.12.2012)

"Sehr klar, sehr atmosphärisch, sehr präzise inszeniert. Ein Sittengemälde zwischen Lift und Läuterung, bis heute hörenswerte Radiokunst."

Westdeutsche Allgemeine Zeitung (17.01.2013)

"Zwei versunkene Epochen also stehen in dieser exzellenten Aufnahme vor dem durchaus und anhaltend geneigten Ohr des Hörers wieder auf."

Die WELT (03.04.2013)

Musik von Raimund Rosenberger

Hörbuch CD, 1 CD, Laufzeit: 82 Minuten

ISBN: 978-3-86717-962-1

€ 14,99 [D]* | € 14,99 [A]* | CHF 21,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 19.11.2012

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Menschen im Hotel

Von: Ritja Datum: 09.10.2016

buchstabenfestival.blogspot.de/

Das Hörspiel lässt den Zuhörer in eine andere Zeit abtauchen. Die 20er Jahre in einem Luxushotel wirken real in diesem Hörspiel. Man kann fast den Bückling, die hochgezogene Augenbraue und das genervte Gesicht sehen. Man spürt die feinen Unterschiede, die von den Hotelangestellten gegenüber den Gästen gemacht werden. Wer sich etwas mit der Hotellerie auskennt, wird feststellen, dass sich über die Jahrzehnte nichts geändert hat.

Das Hörspiel fand ich zwar interessant und unterhaltsam, allerdings wirkte es auch etwas verstaubt. Die Musik empfand ich als störend. Sie verband sich nicht so richtig mit der Geschichte, was ich schade fand. Die Sprecher haben mir dagegen gut gefallen. Mich haben die Stimmen an alte Filme erinnert. Es knarrzt etwas, wenn sie sprechen, aber dies machte für mich auch den Charme aus.

Überezugend Dank großartiger Schauspieler

Von: Hoerspieltipps.net aus Singhofen Datum: 14.11.2012

Die Geschichte beginnt sehr unspektakulär. In einem Grand Hotel begegnen sich Menschen, die ein mehr oder weniger interessantes Schicksal haben. Das wirkt zunächst wie eine einfache Seifenoper, erst als sich die Figuren begegnen, sie sich dadurch wandeln, wird es für den Hörer richtig interessant. Allerdings sorgt dieser Tiefgang nicht dafür, dass die Leichtigkeit der Erzählung hin zum Schweren kippt, es bleibt formal bei der einfachen, gängigen Darstellung.

Die Geschichte funktioniert im Hörspielformat, weil es von einem erstklassigen Ensemble dargestellt wird. Den vier Hauptakteuren gelingt es, ihre Figuren, deren starke Wandlungen und Neuorientierung gut und vor allem glaubwürdig zu verkörpern. Willy Maertens überzeugt diesbezüglich am deutlichsten, er drückt mit seinem Spiel dem Stück schon einen nachhaltigen Stempel auf.

Das Stück lebt hauptsächlich vom Text allein, es gibt ein paar eingestreute Musikuntermalungen, die selbst unter Berücksichtigung des Produktionsjahres, eher störend wirken, als es ihnen gelänge, Atmosphäre zu erzeugen. Das lässt das Stück etwas billiger wirken, als es das verdient hätte. Allerdings hält sich der Musikanteil - und damit auch der "Schaden" - in überschaubaren Grenzen.

"Menschen im Hotel" kann nicht nur in Buch und Film überzeugen, sondern auch als Hörspiel - nicht zuletzt aufgrund erstklassiger schauspielerischer Leistungen.

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