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Otherland: Berg aus schwarzem Glas

Hörspiel mit Sophie Rois, Nina Hoss, Axel Milberg

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Hörbuch CD ISBN: 978-3-89940-115-8

Erschienen: 15.06.2005
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Das größte Hörspielprojekt der Rundfunkgeschichte mit 280 Schauspielern und insgesamt 24 Stunden Laufzeit geht weiter: Die Gralsbruderschaft macht sich bereit, den letzten Schritt zu tun - einzugehen in das Netzwerk Otherland, um das ewige Leben zu erlangen. Die Rätsel um Paul Jonas werden gelüftet, und Renie und ihre Freunde sehen sich mit dem geheimen Betriebssystem von Otherland konfrontiert, das immer nur schaudernd "Der Andere" genannt wird.

(Laufzeit: ca. 5h 30)

Tad Williams (Autor)

Tad Williams wurde 1957 in San José (Kalifornien) geboren, studierte in Berkeley, war Sänger der Rockband Idiot, war in einer Computerfirma und als Lehrer, Manager eines Finanzinstituts, am Theater, als Schuhverkäufer und Versicherungsvertreter tätig. Er moderierte zehn Jahre lang eine Radio-Show und arbeitete an dem ersten komplett interaktiv funktionierenden Fernsehprogramm mit. Als Autor wurde er durch seinen Zyklus "Das Geheimnis der großen Schwerter" rund um das phantastische Land Osten Ard bekannt. Seine "Otherland"-Tetralogie wurde weltweit veröffentlicht; allein von der deutschsprachigen Ausgabe wurden über 200.000 Exemplare verkauft. Neben seinen Fantasy-Bestsellern schreibt Tad Williams Drehbücher und Hörspiele, erfindet Computerspiele und zeichnet Comics. Er lebt mit seiner Frau und seinen Kindern in der Nähe von San Francisco.


Sophie Rois (Sprecherin)

Die gebürtige Linzerin Sophie Rois absolvierte ihre Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Frank Castorf holte sie 1992 an die Berliner Volksbühne, wo sie zum Star avancierte. Sie spielte in einer Reihe Aufsehen erregender Produktionen, u. a. in Christoph Schlingensiefs "Kühnen 1994 - Bring mir den Kopf von Adolf Hitler". 1995 wurde ihr für ihre Leistung in Frank Castorfs "Die Nibelungen" der Kritikerpreis der Berliner Zeitung verliehen. Der Kinodurchbruch gelang Sophie Rois 1993 mit Detlev Bucks "Wir können auch anders". Die Rolle der Erika Mann im Fernsehdreiteiler "Die Manns - Ein Jahrhundertroman" brachte ihr 2002 den Adolf-Grimme-Preis in Gold. 2003 war sie in Hendrik Handloegtens "Liegen Lernen" in deutschen Kinos zu sehen.


Nina Hoss (Sprecherin)

Nina Hoss, 1975 in Stuttgart geboren, erlangte 1996 erste Bekanntheit in der Neuverfilmung von "Das Mädchen Rosemarie" von Bernd Eichinger. 1999 schloss Hoss ihr Schauspielstudium an der renommierten Ernst-Busch-Schule in Berlin ab. Neben Engagements am Deutschen Theater und an der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin ist sie auch in zahlreichen TV- und Kinoproduktionen zu sehen, u. a. in Doris Dörries "Nackt" und in "Die weiße Massai". 2003 und 2005 erhielt sie den Grimme-Preis in Gold, für "Toter Mann" und "Wolfsburg". Für ihre Hauptrolle im Kinofilm "Yella" wurde Hoss 2008 mit dem Deutschen Filmpreis und dem silbernen Bären auf der Berlinale ausgezeichnet. Im gleichen Jahr spielte sie in "Anonyma – Eine Frau in Berlin" die Hauptrolle. 2012 erschien der Kinofilm "Barbara" von Christian Petzold. 2014 war sie in "Phoenix", "A Most Wanted Man" und der hochgelobten US-Serie "Homeland" zu sehen. Für den Hörverlag ist sie in Anna Enquists "Die Betäubung" und Tania Blixens "Jenseits von Afrika" zu hören.


Axel Milberg (Sprecher)

Axel Milberg war bis 1998 Mitglied des Ensembles der Münchner Kammerspiele und arbeitete mit Regisseuren wie Peter Zadek, Thomas Langhoff oder Dieter Dorn. Mitte der 90er-Jahre wandte sich der wandelbare Schauspieler verstärkt Film und Fernsehen zu. Seither war er in zahlreichen erfolgreichen Produktionen zu sehen, z. B. in "Jahrestage" (2000), "The International" (2009), "Ludwig II." (2012), "Hannah Arendt" (2012) oder "Feuchtgebiete" (2013). Seit 2003 ist Axel Milberg außerdem in seiner Heimatstadt Kiel als "Tatort"-Kommissar Klaus Borowski auf Verbrecherjagd.


Walter Adler (Regisseur)

Walter Adler wurde am 14. September 1947 in Dümpelfeld geboren. Nach dem Besuch der Schauspielschule in Bochum arbeitete er zunächst als Regieassistent beim Hörspiel des Südwestfunks Baden-Baden.
Seit 1971 ist Walter Adler freier Autor und Regisseur und hat bis heute über 200 Hörspiele inszenierte. Daneben hat er für verschiedene Theater gearbeitet, z. B. für das Schauspiel Frankfurt, das Schauspiel Köln und das Staatstheater Karlsruhe. 1976 wurde er für sein Hörspiel Centropolis mit dem 'Hörspielpreis der Kriegsblinden' ausgezeichnet. Diesen wichtigsten deutschen Hörspielpreis erhielt er 1978 noch einmal, für die Regie von "Frühstücksgespräche in Miami". 1995 realisierte er mit dem Hessischen Rundfunk den ersten 'Radiotag': Die Sendung von Walter Kempowskis "Der Krieg geht zu Ende" ist eine 'Chronik für Stimmen', an der rund 250 Sprecher beteiligt waren.
Walter Adler ist Mitglied der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste. Er lebt heute in Köln. Zahlreiche Hörspiele, bei denen er Regie führte, sind im Hörverlag erschienen, u. a. "Lolita" von Nabokov, Karl Mays "Orientzyklus", das Fantasy-Epos "Otherland" von Tad Williams und Wolfgang Koeppens Trilogie "Tauben im Gras"/"Das Treibhaus"/"Der Tod in Rom".

Regie: Walter Adler

Hörbuch CD, 6 CDs, Laufzeit: 330 Minuten

ISBN: 978-3-89940-115-8

€ 29,95 [D]* | € 29,95 [A]* | CHF 41,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 15.06.2005

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Otherland - 3. Berg aus schwarzem Glas

Von: Poldis Hörspielseite Datum: 11.08.2010

Erster Eindruck: Odysseus und Ägypten

Im Kampf um Otherland geht es auch in der realen Welt immer heftiger zu. Olga Pirofski begibt sich zum schwarzen Berg, wo auch Felix Jongleur zugegen ist. Währenddessen erfahren andere Kämpfer mehr über John Dread und seine schwere Kindheit, doch sein Tod steht plötzlich in einem ganz anderen Licht...

"Otherland", der vierteilige Fantasy-Roman von Tad Williams, hat nicht nur bei Lesern für Aufmerksamkeit gesorgt, sondern auch als aufwändig produziertes Hörspiel von hr2 in Hörspielkreisen. Und das völlig zu recht, denn ein ähnlich komplexes Werk wird man lange suchen müssen. Neben Ereignissen in der realen Welt werden verschiedene Erzählstränge in der virtuellen Otherland-Welt verfolgt, die der Hörer in Einklang bringen muss. Auch der dritte Teil eignet sich nicht zum entspannt nebenbei hören, doch auch hier sind die Ereignisse besser greifbar, da man sich an die unterschiedlichen Charaktere und Erzählweisen gewöhnt hat und so wesentlich besser folgen kann als bei dem für Neueinsteiger verwirrenden ersten Teil. Zudem spielen mehr Szenen als vorher in der realen Welt, was das Begreifen der Handlung ebenfalls erleichtert. Doch das fantastische und atmosphärische der Otherland-Welten geht natürlich keinesfalls verloren, griechische Sagen werden hier clever in die Geschichte eingewoben und erlauben in dem Zusammenhang eine völlig neue Perspektive. Spürbar ist hier ein Anstieg der Spannung und der Dramatik vorhanden, der sich besonders in dem spektakulären Finale äußert, der einen packenden vierten und letzten Teil vorausahnen lässt. Hier werden während der gesamten Laufzeit viele wesentliche Entscheidungen getroffen und Hintergründe geklärt, und deswegen ist auch dieser Teil extrem hörenswert.

Die Sprecherauswahl ist mehr als nur geglückt, jeder Charakter wird professionell und vor allem leidenschaftlich gesprochen. Dazu gehört auch Jens Herzer, der als !Xabbu eine wichtige Rolle hat und diese mit Ernsthaftigkeit und Gespür für dynamische Wechsel gestaltet. Olaf Bison spricht Poseidon in der griechischen Troja-Sage und kann mit seiner festen Stimme und seinem präzisen Ausdruck überzeugen. Hildegard Schmahl ist als Olga Pirofski zu hören und kann ihre Szenen sehr lebendig und glaubhaft gestalten. Weitere Sprecher sind unter anderem Werner Wölbern, Meret Becker und Maria Schrader.

Sehr nahe an der Geschichte hält sich die akustische Gestaltung, eine Vielzahl an Sounds sorgt für die glaubhafte Atmosphäre. So werden besonders die virtuellen Welten anschaulich und greifbar. Musikalisch wird die Handlung durch aufwändige und ansprechende Klänge begleitet, die zusätzlich die Stimmung des Buches wiedergeben.

Das Logo in futuristischer Schrift wird von Zeichnungen umgeben, die an das Innere eines Computers erinnern und oben in realistischere Bilder übergehen. Hier ist es eine Shinx - in Anspielung auf das virtuelle Ägypten - sowie natürlich der Titel gebende schwarze Berg, der imposant über allem trohnt.

Fazit: Man erfährt noch mehr über Otherland und viele Charaktere, verpackt in eine abwechslungsreiche und spannende Geschichte mit packendem Höhepunkt.

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