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Paul Temple und der Fall Gilbert

Paul Temples Fälle (3)

Hörspiel mit René Deltgen, Annemarie Cordes, Kurt Lieck

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Hörbuch CD ISBN: 978-3-86717-620-0

Erschienen: 17.06.2010
Dieser Titel ist lieferbar.

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Mit dem Fall Gilbert hat Paul Temple eine besonders harte Nuss zu knacken: Ihm bleibt nur eine kurze Woche, um den jungen Howard Gilbert vor der Hinrichtung zu retten - er soll seine Verlobte Brenda ermordet haben. Aber Paul Temple ist nicht aus der Ruhe zu bringen: Er hat genug Zeit, um zwischendurch mit seiner Gattin Steve Hüte zu kaufen oder dem Butler Charlie das unflätige "okay" abzugewöhnen. Und ganz nebenbei findet er in einem Damenschuh den Schlüssel zum Verbrechen. Aus der Kultkrimi-Reihe um Paul Temple: mit René Deltgen, Annemarie Cordes, Kurt Lieck und vielen anderen zu hören.

(4 CDs, Laufzeit: 4h 45)

"Spannende Dialoge, suspekt und geheimnisvoll - kurzweilige Unterhaltung mit britischem Humor."

Deutsche Welle

Paul Temples Fälle

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

Francis Durbridge (Autor)

Francis Durbridge, geboren 1912 in Hull/England, studierte Englisch an der Universität Birmingham. Er arbeitete kurz als Börsenmakler, bevor er sich ganz seiner Leidenschaft, dem Schreiben, widmete. Seine Schriftsteller-Laufbahn begann er mit Bühnenstücken und Kurzgeschichten. Von 1938 an war Francis Durbridge dreißig Jahre lang als Hörspielautor für BBC tätig. Mit seinen spektakulären Krimiserien, ob als Hörspiel oder Fernsehproduktion, schrieb er Geschichte.


Sprecher

Kurt Lieck, geboren 1899 in Charlottenburg, war als Schauspieler vor allem an den Münchner Kammerspielen und dem Neuen Schauspielhaus in Wien engagiert. Daneben führte er regelmäßig auch Regie. Während er kaum im Fernsehen auftrat, war Lieck im Rundfunk umso öfter zu hören - so dass er zu den meistbeschäftigten deutschen Sprechern nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte. Besonders bekannt wurde er durch die Paul-Temple-Hörspiele von Francis Durbridge, bei denen er in zehn von zwölf Fällen die Rolle des Sir Graham Forbes sprach. Außerdem lieh er zum Beispiel 1955 Old Shatterhand seine Stimme in Der Schatz im Silbersee nach Karl May. Im Jahr darauf war er wieder in Winnetou zu hören, 1958 in Old Surehand. Kurt Lieck starb 1976.

René Deltgen wurde am 30. April 1909 in Luxemburg geboren. Nach dem Abitur machte er sich gegen den Willen seiner Eltern nach Köln auf. Er war fest entschlossen, Schauspieler zu werden! Tatsächlich gelang es ihm auf Anhieb, das erhoffte Stipendium an der Kölner Schauspielschule zu erhalten. Schon bald bekam er ein Engagement an den Städtischen Bühnen Köln und feierte dort seine ersten Erfolge. 1936 holte ihn Eugen Klöpfer an die Volksbühne nach Berlin. Gleichzeitig spielte er am Schiller-Theater.
Auch die UFA wurde auf Deltgen aufmerksam: Mit dem Film Das Mädchen Johanna (neben Gustaf Gründgens) startete er seine Filmkarriere. Große Popularität brachten ihm weitere Filme wie Kautschuk, Die drei Codonas, Zirkus Renz, Königin Luise, Der Hexer und Der Tiger von Eschnapur.
1954 wurde René Deltgen mit dem Filmband in Gold als bester Hauptdarsteller in 'Der Weg ohne Umkehr' ausgezeichnet. 1978 bekam er ebenfalls das Filmband in Gold für langjähriges und hervorragendes Wirken im Film. Einem breiten Publikum wurde Deltgen durch zahlreiche Fernsehrollen bekannt. Wir erinnern uns u. a. an: Schau heimwärts Engel (mit Inge Meysel), Nicht nur zur Weihnachtszeit, Der Kommissar – Die Nacht mit Lansky und der Durbridge-Mehrteiler Das Messer.
Zeitlebens fühlte sich René Deltgen jedoch besonders dem Theater verbunden. Einige Stationen seiner Bühnenlaufbahn waren die Städtischen Bühnen Köln, die Münchner Kammerspiele, das Thalia-Theater in Hamburg, das Schauspielhaus Zürich und das Burgtheater in Wien. Dort spielte er große Charakterrollen, u. a. in Des Teufels General, Endstation Sehnsucht, Besuch der alten Dame, Der zerbrochene Krug und Tod eines Handlungsreisenden.
Seine letzte große Rolle war die des Alpöhi in der ARD-Fernsehserie Heidi, nach Johanna Spyri, die auch dem jüngeren Publikum noch in bester Erinnerung ist. René Deltgen starb kurz danach am 29. Januar 1979 im Alter von 69 Jahren in Köln.

Annemarie Cordes, geboren 1918 in Bremen, ließ sich gleichzeitig zur Handweberin und zur Schauspielerin ausbilden. Auf ihr erstes Engagement 1939 in Dessau folgten Auftritte auf verschiedenen Bühnen, darunter die Volksbühne Berlin und das Stadttheater Saarbrücken. An der Kleinen Komödie in München spielte Cordes u.a. mit Marianne Hoppe.
Einem breiten Publikum wurde Annemarie Cordes durch ihre Stimme bekannt: In insgesamt acht der zwölf Paul-Temple-Hörspiele von Francis Durbridge spricht sie Pauls Partnerin Steve. Zwischen Cordes und René Deltgen, dem Sprecher von Paul Temple, bestand eine innige Freundschaft. Annemarie Cordes war mit dem Schauspieler Karl Supper verheiratet und starb am 8. April 1998 in Wiesbaden.


Eduard Hermann (Regisseur)

Eduard Hermann wurde bekannt durch seine Regiearbeiten mit René Deltgen für die Straßenfeger-Hörspiele über den Ermittler Paul Temple.

"Spannende Dialoge, suspekt und geheimnisvoll - kurzweilige Unterhaltung mit britischem Humor."

Deutsche Welle

"Durbridge und sein Paul Temple sind Retro-Kult."

Cosmopolitan

Regie: Eduard Hermann

Hörbuch CD, 4 CDs, Laufzeit: 285 Minuten

ISBN: 978-3-86717-620-0

€ 14,99 [D]* | € 14,99 [A]* | CHF 21,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 17.06.2010

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Paul Temple und der Fall Gilbert

Von: Poldis Hörspielseite Datum: 28.06.2010

Erster Eindruck: Beweis der Unschuld

Paul Temple ist davon überzeugt, dass der zum Tode verurteilte Howard Gilbert unschuldig ist. Das Kuriose dabei ist, dass selbst der junge Mann den Mord an seiner Verlobten gesteht. Nur eine Woche hat Temple Zeit, das Gegenteil zu beweisen. Dabei wollten er und seine Frau Steve doch eigentlich in den Urlaub fahren...

Ein Hörspiel, das 1956 produziert wurde, heute neu aufgelegt - Das spricht eindeutig für den Kultstatus, den die Krimireihe "Paul Temple" auch heute noch genießt. Zu Recht, wie auch "der Fall Gilbert" beweist, denn es hat nichts von seiner Wirkung und seinen Überraschungsmomenten eingebüßt. Der Fall weist einige kreative Einfälle auf, die ungewöhnlich gut miteinander harmonieren und die Geschichte interessant und kurzweilig halten. Allerdings ist das Tempo recht gering, die Dialoge sind lang, vieles wird bis ins kleinste Detail besprochen. Auch wirken manche Geprächsverläufe etwas hölzern und nicht wirklich flüssig, was aber auch an der Veränderung der Sprache innerhalb der letzten fünfzig Jahre liegen mag. Trotz dieser Auffälligkeiten ist dieses Hörspiel für Fans von Kriminalromanen empfehlenswert, denn der Storyaufbau über mehr als 4 1/2 Stunden ist mehr als geglückt. Immer wieder neue Wendungen, interessante Charaktere und die genaue Ermittlerarbeit sind spannend zu hören und unterhalten über die gesamte Laufzeit. Sogar einige wenige Actionsezenen haben ihren Platz gefunden, diese sorgen für zusätzliche Spannung. Ein gelungenes Hörspiel.

René Deltgen spricht wie in den meisten Umsetzungen den Paul Temple und kann mit präziser Aussprache, Charme und Sicherheit überzeugen. Seine Frau Steve, gesprochen von Annemarie Cordes, wirkt sehr glaubwürdig und wird in jeder Situation nachvollziehbar dargestellt. Peter René Körner ist als zwielichtiger Peter Galino zu hören und kann mit seiner einzigartigen Darstellungsweise begeistern. Weitere Sprecher sind Lilly Towska, Ernst Ginsberg und Wener Lieven.

Obwohl diese Produktion nun schon älter als 50 Jahre ist, kann die akkustische Gestaltung der Geschichte immer noch überzeugen. Vielleicht liegt es an dem Hauch von Nostalgie, den die schönen Melodien und Arrangements verströmen. Auch die Geräusche sind gut eingefügt und begleiten die Handlung sinnvoll.

Die Covergestaltung dieser Neuauflage der Fälle von Paul Temple folgt immer dem gleichen Schema: Ein Foto in Schwarz-Weiß, dazu ein farbiger Schriftzug als Blickfang. Die Aufmachung ist insgesamt sehr schlicht, bietet als kleines Extra aber ein Foto von den beiden Hauptsprechern sowie einen kleinen Infotext zu Autor Francis Durbridge.

Fazit: Einfallsreich, detailliert geschildert und mit viel Charme ausgestattet kann auch der Fall Gilbert überzeugen.

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