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Hörbuch CD ISBN: 978-3-8445-1778-1

Erschienen: 14.04.2015
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Eine Sehnsucht, die in jedem von uns steckt

Wer träumt nicht davon, endlich der Stadt zu entfliehen und den Blick über Wiesen und Berge schweifen zu lassen? Große Autoren erzählen von den Freuden eines einfachen Lebens im Einklang mit der Natur, von der Apfel- und Heuernte und vielem mehr.

Eine Sammlung klassischer Erzählungen und Gedichte für den Urlaub auf dem Land oder zum Träumen für alle, die in der Stadt bleiben müssen. Gelesen von Wanja Mues, Mark Waschke, Devid Striesow, Dietmar Wunder, Antonia von Romatowski, Johannes Steck, Stefan Wilkening, Stephan Buchheim und Susanne Schroeder.

Enthält:

Hans Christian Andersen Der Gärtner und die Herrschaft; Wilhelm Busch Die Schnecken, Wanderlust; Lena Christ Die Obstlese; Ralph Waldo Emerson Natur; Theodor Fontane Spätherbst; Johann Wolfgang von Goethe Schweizer Berge, Gefunden; Ulla Hahn Verregneter Sommer; Hermann Hesse Verantwortlich für ein Stückchen Erde, Im Garten, Wintertage in Graubünden; Aprilbrief, Wanderung; Hugo von Hofmannsthal Es werden Gärten sein; Hanna Johansen Das Sonntagshuhn; Ernst Kammerer Der erste Zwetschgendatschi; Marie Luise Kaschnitz Augustgarten; Erich Kästner In Halbschuhen auf die Jungfrau; Thomas Mann Mein Sommerhaus; Robert Musil Kindergeschichte; Joachim Ringelnatz Sommerfrische; Joseph Roth Erdbeeren; Theodor Storm Inserat, Wenn die Äpfel reif sind; Henry David Thoreau Walden; Kurt Tucholsky Die fünfte Jahreszeit, Die Liebe zu den Bergen; Mark Twain Eine Rigi-Besteigung; Johann Heinrich Voss Die Kartoffelernte; Robert Walser Gärten, Sommer, Das Gebirge; Carl Zuckmayer Die Hohe Stiege; Stefan Zweig Herbstwinter in Meran

(4 CDs, Laufzeit: 4h 45)

Robert Musil (Autor)

Robert Musil (1880 - 1942), österreichischer Schriftsteller. Ausbildung beim Militär, Ingenieursstudium, Studium der Philosophie, Psychologie, Mathematik und Physik. Bibliothekar an der TH Wien, Redakteur der Neuen Rundschau in Berlin. 1914-1918 österreichisch-ungarischer Reserveoffizier an der italienisch-serbischen Front, 1931-1933 in Berlin. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten kehrt Musil nach Wien zurück. 1938 Emigration über Zürich nach Genf. Er arbeitet ohne Aussicht auf Publikation, immer mehr vereinsamend und trotz gesundheitlicher Probleme bis zu seinem Tod am Mann ohne Eigenschaften. Er muss alle zwei bis drei Monate um die Verlängerung seiner Aufenthaltsgenehmigung in der Schweiz ansuchen und wartet vergeblich auf die Erlaubnis zur Einreise in die USA. Finanziell unterstützt wird er in diesen Jahren von Schweizer Hilfsorganisationen, einem Züricher Pfarrer und einem amerikanischen Ehepaar. Sämtliche Werke Musils werden in die Jahresliste 1941 des schändlichen und unerwünschten Schrifttums aufgenommen. Mitte Januar 1942 äußert Musil den Wunsch, den Mann ohne Eigenschaften "irgendwie abzuschließen". Musil stirbt am 15. April 1942 in Genf an Gehirnschlag. Martha Musil verstreut später seine Asche in einem Wald nahe Genf.

Weitere Werke: Roman Die Verwirrung des Zöglings Törless (1906), Schauspiel Die Schwärmer (1921), Posse Vinzenz und die Freundin bedeutender Männer (1923), Novellenzyklus Drei Frauen (1924), Essay- und Erzählband Nachlass zu Lebzeiten (1935).


Thomas Mann (Autor)

Theodor Fontane (1819–1898) arbeitete lange Jahre als Apotheker, bevor er im Alter von 59 mit dem Leben als Schriftsteller begann. Er veröffentlichte zahlreiche Novellen, darunter "Effie Briest". Heute gilt Theodor Fontane als bedeutendster deutscher Romancier zwischen Goethe und Thomas Mann.

Joachim Ringelnatz (1883–1934), der auch als Kunstmaler und Kabarettist arbeitete, ist v. a. für seine humoristischen Gedichte bekannt. Nach unsteten Jahren als Matrose absolvierte er eine kaufmännische Ausbildung. Ab 1909 lebte er in München, wo er unter verschiedenen Pseudonymen in der Satirezeitschrift "Simplicissimus" veröffentlichte.

Theodor Storm (1817–1888) fand neben seiner bürgerlichen Arbeit als Jurist noch die Muße, zahlreiche Gedichte und Novellen zu verfassen. Gedichte wie "Am grauen Strand, am grauen Meer" und Novellen wie "Immensee" oder "Der Schimmelreiter" machten ihn zu einem der beliebtesten Dichter des 19. Jahrhunderts.

Thomas Mann wurde 1875 als Sohn einer Kaufmanns- und Senatorenfamilie in Lübeck geboren. Ohne Abitur und abgeschlossene Ausbildung arbeitete er als Redakteur beim "Simplicissimus", bevor ihm der Roman "Buddenbrooks" (1901) und die Erzählung "Tonio Kröger" (1903) ein Leben als Schriftsteller ermöglichten und ihn schon in jungen Jahren berühmt werden ließen. 1929 erhielt Thomas Mann den Nobelpreis für Literatur, vier Jahre später musste der Schriftsteller aus dem nationalsozialistischen Deutschland emigrieren. Von 1933 an lebte Thomas Mann im Exil, erst in der Schweiz, ab 1938 in den USA. Dort nahm er 1944 die amerikanische Staatsbürgerschaft an. 1952 kehrte Thomas Mann in die Schweiz zurück, wo er 1955, kurz nachdem er zum Ehrenbürger der Stadt Lübeck ernannt wurde, in Kilchberg bei Zürich starb.

Kurt Tucholsky (1890–1935) war einer der scharfsichtigsten Gesellschaftskritiker seiner Zeit. In der "Weltbühne" und der "Vossischen Zeitung", mit Liedern und Kabarettstücken trat er für einen pazifistischen Humanismus ein. Als Korrespondent der "Weltbühne" lebte er von 1924 bis 1926 in Paris. 1929 emigrierte er nach Schweden, wo er durch eine Überdosis an Schlaftabletten ums Leben kam.

sowie Johann Wolfgang von Goethe, Hermann Hesse, Hugo von Hofmannsthal, Wilhelm Busch, Lena Christ, Erich Kästner, Robert Walser, Ulla Hahn, Mark Twain, Marie Luise Kaschnitz, Robert Musil, Stefan Zweig u.v.a.


Mark Twain (Autor)

Samuel Langhorne Clemens (1835-1910), besser bekannt unter dem Pseudonym Mark Twain, war ein scharfzüngiger Kritiker der amerikanischen Gesellschaft: humorvoll bis satirisch schrieb er über den alltäglichen Rassismus, Heuchelei, Verlogenheit und Korruption seiner Landsleute. Bereits mit seinen ersten Erzählungen, entstanden in den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts, errang er großen litarischen Erfolg, der sich durch die Abenteuergeschichten um die beiden Jungen Tom Sawyer und Huckleberry Finn zu Weltruhm steigerte.


Stefan Zweig (Autor)

Stefan Zweig (1881–1942) wuchs als Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie in Wien auf. Er schrieb Gedichte, Novellen, Dramen und Essays, die 1933 der Bücherverbrennung der Nazis zum Opfer fielen. Seit 1938 auf der Flucht, lebte der engagierte Pazifist und Humanist zuletzt in Brasilien, wo er zusammen mit seiner Ehefrau Selbstmord beging.


Joachim Ringelnatz (Autor)

Joachim Ringelnatz, der deutsche Schriftsteller, Kabarettist und Maler wurde 1883 in Wurzen und starb 1934 in Berlin. Bereits 1892 verfasste und illustrierte er sein frühestes erhaltenes Werk: "Die Landpartie der Tiere". Nach seiner für ihn qualvollen Schulzeit schlug er sich als Seemann und Gelegenheitsarbeiter durch. 1909 verschlug es ihn nach München, wo er in der Künstlerkneipe als Dichter und Satiriker Fuß fasste und bald darauf unter verschiedenen Pseudonymen in der angesehenen satirischen Zeitschrift Simplicissimus veröffentlichte. Er ging zur Marine und zog freiwillig in den Ersten Weltkrieg. 1930 verdingte er sich als reisender Vortragskünstler und trat auf vielen deutschsprachigen Bühnen auf, darunter dem Berliner Kabarett Schall und Rauch. Nebenher malte und schrieb er unvermindert. Als die Nazis ihm 1933 Auftrittsverbot erteilten, wurden viele seiner Bücher beschlagnahmt und verbrannt. Dazu erkrankte er an einer Tuberkulose, die bald nach seinem 50. Geburtstag zu seinem Tod führte. Ringelnatz ist vor allem für seine humoristischen Gedichte um die Kunstfigur Kuttel Daddeldu bekannt.


Hans Christian Andersen (Autor)

Hans Christian Andersen (1805-1875) wuchs als Sohn eines Schuhmachers in Odense auf. Armut und Einsamkeit prägten seine Kindheit, Depressionen und andere Krankheiten verfolgten ihn bis ins Erwachsenenalter. Sein künstlerisches Talent wurde am Königlichen Theater in Kopenhagen entdeckt, wo er bereits als 14jähriger Unterricht als Sänger und Tänzer nahm. Im Jahr 1935 erschien das erste seiner Märchenbücher, das ihn mit einem Schlag bekannt machte. Andersens erste Märchen sind stark von Volksmärchen beeinflusst. Später schuf Andersen sich einen ganz eigenen, manchmal fast umgangssprachlichen Märchenton, der ihn zum berühmtesten Dichter seines Landes und zu einem der meistübersetzten Autoren machte. Andersens Beerdigung im Jahr 1875 glich in Dänemark einem Staatsbegräbnis.


Johann Wolfgang von Goethe (Autor)

Johann Wolfgang Goethe wurde am 28.8.1749 in Frankfurt a. M. geboren. Er studierte Jura in Leipzig und Straßburg; nach der Promotion bereitete er sich in Frankfurt auf den Anwaltsberuf vor. Bereits 1773 und 1774 hatte er großen Erfolg mit seinen Stücken "Götz von Berlichingen" und "Clavigo" sowie mit seinem ersten Roman "Die Leiden des jungen Werther". 1774 machte er auch Bekanntschaft mit dem Herzog Carl August von Weimar, auf dessen Einladung er ein Jahr später nach Weimar zog. Dort wurde er zunächst Legionsrat, dann Staatsrat, Minister und Geheimer Rat. Er unternahm zahlreiche Reisen zum Rhein, in die Schweiz, nach Italien und Böhmen. 1791-1817 war er Direktor des Weimarer Staatstheaters. Goethe beschäftigte sich eingehend mit zahlreichen Wissengebieten, u.a. Botanik, Meteorologie, Anatomie, Mineralogie, Optik. Mit den größten Dichtern, Denkern und Forschern seiner Zeit war er bekannt oder befreundet, u.a. mit Schiller, Humboldt, Schelling; Emerson, Turgenev und Thackeray besuchten ihn. Er starb am 22.3.1832 in Weimar und wurde in der Fürstengruft beigesetzt.

Johann Wolfgang Goethe ist nicht nur der größte deutsche Dichter, sondern auch ein universeller Denker, der maßgeblichen Einfluss auf die deutsche Literatur und Geistesgeschichte ausgeübt hat. Am Beginn seines umfangreichen Werks stand der Irrationalismus und Individualismus des Sturm und Drang: gefühlsbetonte, hymnische Lyrik, Dramen ("Götz") und der empfindsame "Werther". Unter dem Eindruck seiner Italienreisen wandte er sich der Klassik zu und schuf formstrenge, harmonische Dichtungen, v.a. über den idealen Menschen und das Verhältnis des Einzelnen zur Gesellschaft ("Iphigenie", "Wilhelm Meisters Lehrjahre"). Sein Spätwerk schließlich ist zunehmend von Gedanken über soziale und psychologische Fragen geprägt ("Faust", "Die Wahlverwandtschaften").


Hugo von Hofmannsthal (Autor)

Hugo von Hofmannsthal (1874–1929) lebte nach seinen Studien der Rechte und der Romanistik als freier Schriftsteller in Rodaun bei Wien und war mit der Kultur und Literatur der Antike, Europas und des Orients schon früh vertraut. Bereits in den 90er Jahren verkehrte er mit Henrik Ibsen, Stefan George und Arthur Schnitzler. Seiner Freundschaft mit Richard Strauss verdankt die Opernwelt sechs Werke, die heute zum klassischen Repertoire der großen Bühnen gehören.


Erich Kästner (Autor)

1899 in Dresden geboren, 1974 in München gestorben, bekannt als Lyriker, Romancier und Erzähler von Kinderbüchern, zählt zu den modernen Klassikern der deutschen Literatur


Theodor Storm (Autor)

Theodor Storm (1817-1888) wurde in Husum an der Ostsee als ältester Sohn einer angesehenen Patrizierfamilie geboren. Er zählt zu den beliebtesten Dichtern des 19. Jahrhunderts, seine Gedichte wie z.B. „Graue Stadt” oder Erzählungen wie „Immensee” und „Der Schimmelreiter” gehören zur klassischen Schullektüre.


Wilhelm Busch (Autor)

Wilhelm Busch (1832–1908) studierte Malerei in Düsseldorf und Antwerpen. Sein Talent als Karikaturist und Zeichner wurde Ende der 1850er Jahre in München entdeckt, wo er als Mitarbeiter der "Fliegenden Blätter" und des "Münchner Bilderbogens" mit seinen "Bilderpossen" weltberühmt wurde. Buschs Prosa entstand erst gegen Ende seines Lebens, "Der Schmetterling" 1895.


Hermann Hesse (Autor)

Hermann Hesse wurde am 2. Juli 1877 in Calw als Sohn des baltischen Missionars Johannes Hesse und seiner Frau Marie, der Tochter eines württembergischen Indologen, geboren. Für die Theologenlaufbahn bestimmt, flüchtete er im Alter von 14 Jahren aus dem Klosterseminar Maulbronn, weil er 'entweder Dichter oder gar nichts' werden wollte. Nach einem Selbstmordversuch wurde er in eine Nervenheilanstalt verbracht. Eine kurze Gymnasialzeit in Cannstatt schloß er mit der Mittleren Reife ab und absolvierte ein Praktikum in einer Calwer Turmuhrenfabrik. Nach einer Buchhändlerlehre in Tübingen und Basel schrieb er u. a. seinen ersten Roman "Peter Camenzind" (1904), dessen Erfolg es ihm erlaubte zu heiraten und sich als freier Schriftsteller am Bodensee niederzulassen. 1912 verließ Hermann Hesse Deutschland und zog mit seiner Familie nach Bern. Er wurde 1915 der Deutschen Gesandtschaft in Bern zugeteilt, wo er die Bücherzentrale für Deutsche Kriegsgefangene aufbaute, welche in ausländischen Lagern internierte Soldaten bis 1919 mit Lektüre versorgte. Im Mai 1919 übersiedelte er nach Montagnola/Tessin in die Casa Camuzzi, die er bis 1931 bewohnte und danach ein ihm auf Lebzeiten zur Verfügung gestelltes Haus bezog. Im Tessin schrieb er seine berühmtesten Werke: 1919 "Demian", 1922 "Siddhartha", 1927 "Der Steppenwolf", 1930 "Narziß und Goldmund" und ab 1931 "Das Glasperlenspiel". Für sein literarisches Werk wurde er 1946 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Am 9. August 1962 starb Hermann Hesse in Montagnola.


Ulla Hahn (Autorin)

Ulla Hahn, aufgewachsen im Rheinland, arbeitete nach ihrer Germanistik-Promotion als Lehrbeauftragte an verschiedenen Universitäten, anschließend als Literaturredakteurin bei Radio Bremen. Schon ihr erster Lyrikband, "Herz über Kopf" (1981), wurde zu einem großen Leser- und Kritikererfolg. Ihr lyrisches Werk wurde u. a. mit dem Leonce-und-Lena-Preis und dem Friedrich-Hölderlin-Preis ausgezeichnet. Für ihren Roman „Das verborgene Wort“ (2001) erhielt sie den ersten Deutschen Bücherpreis. 2009 folgte der Bestseller "Aufbruch", der zweite Teil des Epos, und auch Teil drei, "Spiel der Zeit" (2014), begeisterte Kritiker wie Leser.


Robert Walser (Autor)

Robert Walser (1878-1956), als Sohn eines Buchbinders im schweizerischen Biel geboren, war zunächst Bankangestellter, lebte dann acht Jahre als freier Schriftsteller in Berlin, bevor er in die Schweiz zurückging und dort u.a. als Archivar arbeitete. 1929 wurde er erstmals als schizophren in eine psychiatrische Klinik eingewiesen, 1933 bis zu seinem Tod lebte er in der Heilanstalt Herisau. Charakteristisch für seine autobiografisch gefärbten Romane, Erzählungen und Kurzprosa sind die analytische Beobachtungsgabe und die Vorliebe für Wortspiele voller Wirtz und skurriler Ironie.


Joseph Roth (Autor)

Joseph Roth (1894–1939), als Sohn jüdischer Eltern in Ostgalizien geboren, studierte deutsche Literatur und Philosophie in Lemberg und Wien. Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete er als Journalist und reüssierte als Erzähler, ehe ihn die Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 ins Exil trieb. Dem Alkohol verfallen, starb er vereinsamt in einem Pariser Armenhospital.


Kurt Tucholsky (Autor)

Kurt Tucholsky (1890–1935), als Kind jüdischer Eltern in Berlin geboren, war einer der scharfsichtigsten Gesellschaftskritiker seiner Zeit. In der «Weltbühne» und der «Vossischen Zeitung», mit Liedern und Kabarettstücken trat er unermüdlich für einen pazifistischen Humanismus ein. Als Korrespondent der linksliberalen «Weltbühne» lebte er 1924-1926 in Paris. 1929 emigrierte er nach Schweden. Nach Hitlers Machtübernahme wurde er ausgebürgert, seine Bücher in Deutschland verbrannt. 1935 nahm sich Tucholsky aus Verzweiflung über die Erfolge der Nationalsozialisten das Leben.


Sprecher

Der Schauspieler und Sprecher Stefan Wilkening ist neben seinen Theaterengagements (u.a. Münchner Kammerspiele, Schauspiel Frankfurt, Bayerisches Staatsschauspiel) in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen (u.a. "Tatort", "Der Alte", "Um Himmels Willen") zu sehen, sowie in zahlreichen Dokumentationen, Hörfunk- und Hörbuchproduktionen zu hören. Für den Hörverlag las er z. B. "Glaube der Lüge" von Elizabeth George, die "Merlin-Saga" von T.A. Barron, "Das Böse unter der Sonne" und "Mord im Orientexpress" von Agatha Christie und erzählt Uwe Timms Geschichte vom "Rennschwein Rudi Rüssel". Darüber hinaus wirkte Stefan Wilkening u. a. bei den Hörspielproduktionen "Ulysses" und "Moby-Dick" mit.

Susanne Schroeder spielte u. a. an den Kammerspielen und am Residenztheater in München, am Theater Luzern, am Hessischen Staatstheater in Kassel sowie in zahlreichen Produktionen der freien Szene München. Seit 2009 arbeitet sie als Sprecherin für den Bayerischen Rundfunk. Darüber hinaus kennt man sie durch ihre Auftritte in Kino- und Fernsehfilmen. Für den Hörverlag las sie u. a. die Agatha-Christie-Krimis "Sie kamen nach Bagdad", "Der Mann im braunen Anzug", "Der unheimliche Weg", "Rächende Geister" und "Der Zug der Waisen" von Christiane Baker Kline.

Dietmar Wunder leiht nicht nur seit Jahren erfolgreich Hollywoodstars wie Adam Sandler, Jamie Foxx und Cuba Gooding Jr. seine Stimme, sondern auch dem neuen James Bond, Daniel Craig. Außerdem ist er als Synchronregisseur und Autor tätig.

Mark Waschke, 1972 geboren, studierte Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Seit 1997 spielt er an verschiedenen Theatern, u.a. an der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin. Seit 2007 arbeitet Mark Waschke regelmäßig für Film und Fernsehen. Einem breiten Publikum wurde er 2008 durch seine Verkörperung des Thomas Buddenbrook in Heinrich Breloers Verfilmung des Romans „Buddenbrooks“ von Thomas Mann bekannt. Weiterhin spielte er z. B. in dem Film "Schilf" nach dem Roman von Juli Zeh und in "Barbara" von Christian Petzold. In Zukunft wird er als "Tatort"-Kommissar in Berlin zu sehen sein. Für seine außerordentlichen Leistungen wurde Waschke u. a. mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet.

Devid Striesow wurde 1973 auf Rügen geboren. Sein Leinwanddebüt gab er 2000 in „Kalt ist der Abendhauch“, seitdem ist Striesow ein vielbeschäftigter Mann. Auch in Sachen Krimi: Seit 2013 spielt er den Saarbrücker „Tatort“-Ermittler Jens Stellbrink. Striesow lebt mit seiner Frau und vier Kindern in Berlin.

Antonia von Romatowski ist Angela Merkel … und die Produzentin von "Küss mich, Kanzler!" Die Bundeskanzlerin wird von ihr seit 2003 imitiert. Neben Angela Merkel parodiert die gelernte Schauspielerin und Sprecherin auch Ursula von der Leyen, Desiree Nick, Hannelore Kraft, Verona Pooth u.a.m. Bekannt ist sie außerdem durch zahlreiche TV-Auftritte, z. B. "Neues aus der Anstalt", "Der satirische Jahresrückblick", "Talk im Tudio", "Das Ernste", als festes Ensemblemitglied der NDR Satiresendung "Intensivstation" sowie der Mitwirkung an den Kinoproduktionen "Agent Ranjid rettet die Welt und Dieter – der Film". Bei der Starkbierprobe auf dem Münchner Nockerberg übernimmt sie seit 2014 im Singspiel die Rolle der Angela Merkel.

Wanja Mues wurde 1973 in Hamburg geboren. Er ist einem breiten Publikum als Film- und Theaterschauspieler bekannt und wirkte bereits in über 60 Kino- und Fernsehproduktionen mit. Wanja Mues ist auch als Hörbuchsprecher aktiv. Im Hörverlag erschienen von ihm zuletzt „Die Monogramm-Morde“ (Sophie Hannah, Agatha Christie) und „Der Turm der toten Seelen“ (Christoffer Carlsson).

Stephan Buchheim, 1963 im ost-westfälischen Lemgo geboren, war in den achziger Jahren Mitbegründer der Popformation DeSign, ehe er sich Anfang der neunziger Jahre dem Radio verschrieb. Buchheim arbeitet seit dieser Zeit als Reporter und moderierte unzählige Radiosendungen. Seit Ende der neunziger Jahre ist er auch als Sprecher für Fernsehdokumentationen, Hörspiele und Videogames tätig. Darüber hinaus war er auch in den internationalen Kinofilmen "Inside Wikileaks - Die fünfte Gewalt" und "Unbroken" zu hören.

Johannes Steck wurde 1966 in Würzburg geboren. Er ist gelernter Theatermaler und Absolvent der Schauspielschule von Professor Krauss in Wien. Neben seiner Bühnenarbeit ist er auch im Fernsehen zu sehen. Außerdem arbeitet Johannes Steck als Radio-, Fernseh- und Hörbuchsprecher. Für den Hörverlag las er u. a. "Das Salz der Erde" und "Das Licht der Welt" von Daniel Wolf sowie "Der Insider", "Bis du stirbst", "Eröse mich" und "Sag, es tut Dir leid" von Michael Robotham.

24.04.2017 | 19:00 Uhr | Wien

Eröffnungslesung des Dichtungsfestivals "Dichterloh"

Moderation: Michael Hammerschmid

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Mehr Infos

Hörbuch CD, 4 CDs, Laufzeit: 285 Minuten

ISBN: 978-3-8445-1778-1

€ 19,99 [D]* | € 22,50 [A]* | CHF 28,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 14.04.2015

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Pure Landlust - Literarische Träumereien vom Leben in der Natur“ Hörverlag

Von: wortweg08 Datum: 12.06.2016

https://literaturoutdoors.wordpress.com

„Pure Landlust - Literarische Träumereien vom Leben in der Natur“ Neuerscheinung Hörverlag

Der Sommer naht! Die Sonne am Balkon und am Weg durch die Stadt sind erste Vorboten einer Zeit, die an Wege zum See, zum Meer, zum Berg oder in ferne Länder erinnern und wieder träumen davon lassen. Das offene Tor der Natur, welches uns Distanz wie Erholung zum fordernden Stadtalltag bietet, öffnet sich Stück für Stück und die „Landlust“ blinzelt und lächelt uns verheißungsvoll an…

Diese Gedanken von Sommer, Urlaub und Landleben inspirieren und inspirierten auch wesentlich Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Es sind Textstellen von Romanen, Erzählungen wie spezifische Darstellungen und Schilderungen, in denen die Hängematte vor der Ferienhütte, das Boot am Wasser, der duftende Blumengarten und die Beeren am Waldweg in Worten erinnert und imaginiert werden…“, die von der „puren Landlust“ in der Literatur anschaulich berichten.

Einen ganz unmittelbaren Zugang zu Literatur- und Naturerlebnis bietet nun der Hörverlag an. Ein akkustischer Reisebegleiter - ob am Meer, auf der Wiese oder am Balkon – in Erzählungen, Gedichten, Textauszügen, die uns schon jetzt in das Erlebnis „purer Landlust“ eintauchen und den Zauber des Land(er)lebens spüren lassen…

Es ist eine gelungene Mischung klassischer Erzählungen, Beschreibungen und auch Träumen und Utopien im und vom „Grünen“. Eine Anthologie, die auch in der grafischen Gestaltung schon ein ganz einladender „Obstteller der Sinne “ ist, der Lust auf das Auspacken und Hören der „Textfrüchte“ macht…

Ob Hans Christian Andersen oder Wilhelm Busch, Johann Wolfgang von Goethe oder Hermann Hesse, Joseph Roth oder Stefan Zweig – sie alle teilen ihre Landwege von Meran bis Graubünden mit unseren Ohren und wir hören Bäche rauschen, einen sanften Sommerregen und viel, viel mehr im Öffnen zu Literatur und Landlust…

„Pure Landlust - Literarische Träumereien vom Leben in der Natur“ Hörverlag 4 CDs, Laufzeit: 4h 45

Walter Pobaschnig, Wien 6_2016

https://literaturoutdoors.wordpress.com https://literaturoutdoors.wordpress.com/Rezensionen

Liebevoll gestaltete Anthologie

Von: Devona Datum: 16.11.2015

www.buchimpressionen.de

Zunächst einmal möchte ich etwas zur Aufmachung dieser Anthologie sagen, weil sie mich wirklich begeistert hat. Normalerweise mache ich keine eigenen Fotos und nutze die verlagseigenen Cover oder Widgets. “Pure Landlust” ist aber auch innerhalb der Verpackung so liebevoll gestaltet, dass ich diesmal eine Ausnahme gemacht habe.

Jede einzelne der 4 CD-Hüllen aus hochwertigem Karton wurde mit den zauberhaften Illustrationen von Sonja Schadwinkel und thematisch passenden Aphorismen verschönert, ebenso dekorativ ist das beiliegende Infoheftchen gestaltet, in dem (sehr zur Freude bloggender Leser ;-)) alle Sprecher kurzbiografisch vorgestellt werden und ein Quellenverzeichnis zu finden ist. Ich habe selten eine CD-Sammlung in so schöner, rundum stimmiger Aufmachung gesehen.

Zum Inhalt: Carolin Bunk hat bei der Auswahl und Kombination der Gedichte und Geschichten ein gutes Händchen bewiesen. Sie hat das Stichwort “Literarische Träumereien” nicht allzu starr gehandhabt, ich vermute, 4 CDs nur-Träumerei wären irgendwann langweilig geworden. Die Träumerei wird aufgelockert durch amüsante, heitere Texte, wie zum Beispiel Theodor Storms “Wenn die Äpfel reif sind” (gelesen von Devid Striesow) oder auch “Eine Rigi-Besteigung” von Mark Twain (gelesen von Stefan Wilkening), durchaus aber auch tiefsinnig Philosophisches. Insgesamt eine ausgewogene Mischung, Gedichte werden locker zwischen die längeren -aber niemals zu langen- Texte gestreut, ein bestimmtes starres Ordnungsprinzip scheint es nicht zu geben.

Ganz besonders liebenswert fand ich die Erzählung “Der Gärtner und die Herrschaft” von Hans Christian Andersen (gelesen von Wanja Mues), die einerseits schon wie ein Märchen Andersens daherkommt, andererseits aber einen völlig eigenen, nichtmärchenhaften Charme besitzt.

Die genaue Inhaltsangabe findet der Interessierte in oben stehendem Widget, ebenso ein Verzeichnis aller Sprecher, die ausnahmslos einen prima Job gemacht haben.

Ich empfehle diese Anthologie allen Naturbegeisterten mit einer Affinität zu zeitlosen,klassischen Erzählungen. Aufgrund der hochwertigen Aufmachung auch prima als Geschenk geeignet.

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