Sau am Brett

Fellingers zweiter Fall

Hörbuch CD (gekürzt)
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Das interessiert doch jede Sau!

Das Sautrogrennen — für die einen eine legendäre Veranstaltung am Freudensee im Bayerischen Wald. Für die anderen eher die Regatta des ländlichen Proletariats. Zu diesen anderen zählt sich auch der Fellinger, seines Zeichens Lebensmittelkontrolleur und Hobbyermittler. Eigentlich wollte der Fellinger nämlich zur Polizei. Aber das ist eine andere Geschichte. Damals, beim letzten Sautrogrennen ist der Löffelmacher unter ungeklärten Umständen ertrunken. Tragisch. Und jetzt stirbt beim Bruder vom Löffelmacher, der sich als Gastronom verdingt, ein Tourist an vergiftetem Schweinsbraten. Ob beides zusammenhängt? Ehe er sich's versieht, hängt der Fellinger mitten in einem neuen Fall.

Vielstimmig und urbayerisch gelesen von Michael Schwarzmaier

(6 CDs, Laufzeit: ca. 6h 45)


Originalverlag: Heyne TB
Hörbuch CD (gekürzt), 6 CDs, Laufzeit: ca. 6h 45 min
ISBN: 978-3-8371-4431-4
Erschienen am  11. März 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

~ Spannend - Urkomisch - Bayrisch ~

Von: Sasijas Tardis

09.07.2019

~ Zitat ~ Soku-Schweinsbraten! ~ Die Geschichte ~ Fellingers zweiter Fall beginnt mit einem Mann, der im Wirtshaus an seinem Schweinsbraten erstickt. Natürlich juckts dem Berthold wieder heimlich zu ermitteln, schließlich wird er selbst verdächtigt, seine Hand im Spiel zu haben. Das kann und will der Hygiene-Inspector auf keinen Fall auf sich sitzen lassen. Er hat seine Arbeit gut gemacht... nicht's mit Vertuschung oder dergleichen. Was ist da also geschehen bzw. was war in der Sau, die als Mordwaffe entlarvt wurde. Berthold Fellinger verstrickt sich wie gewohnt, durch seine Helfernatur und nicht minder durch seine erbitternde Neugier, in Machenschaften, die ihm selbst an den Kragen wollen. Edgar Hansen. ~ Meine Meinung ~ Witzig, spaßig und uuuuuuuhrigkomisch. :D Wiedereinmal hat es der Autor Oliver Kern geschafft, seine Leser bzw. Zuhörer kriminell in seinen Fall zu ziehen. Es war toll dem Hörbuchsprecher Michael Schwarzmaier dabei zuzuhören, wie er den verkorksten Alltag vom Protagonisten, Berthold Fellinger, erzählt. Sein bayrischer Akzent und die typischen Schimpf- und Fluchwörter runden alles perfekt ab. Den schwarzen Humor und vor allem den bayrischen Sarkasmus muss man mögen, sonst vergisst man vor lauter Kopfschütteln das herzhafte Lachen. :D Auch a wenig Liebeleien erlebt der Protagonist diesmal. Er kommt endlich mal zum Schuss! Möchte man meinen. Und dann passieren wieder Dinge, die zum Haare raufen sind. Gruzifix... herrschaftszeiten... Auf einer Seite tat er mir mächtig leid aber eigentlich hats der Berthold net anders verdient. ^^ Er is und bleibt ein Trottel. Liebenswürdig und ehrlich, aber ein Trottel. :) Zum Glück, sonst wäre es ja auch langweilig. Die Geschichte ist wunderbar verzwickt. Alleine schon wie sie beginnt... --> An einem Schweinsbraten erstickt! :D Was ja laut Statistik gar nicht so unüblich ist. Es sterben tatsächlich mehr Menschen an im-Hals-steckengeblieben-Lebensmittel, als bei einem Terroranschlag! Also nichts außergewöhnliches. Wäre da nicht der toxikologische Bericht, der leider Gottes, und zum Unmut des Gastwirts, positiv ist. Das Drama nimmt seinen Lauf. Man weiß tatsächlich bis fast zum Schluss nicht, wer nun mit wem, und wer nun was, und wie nun überhaupt alles zusammen passt. So viel sei verraten... Am Ende ist es ein Tier, das Leben rettet. Ach ist das nicht schön? :D ~ Gedanken über den Sprecher ~ Michael Schwarzmaier hatte mich ja sofort mit seinem Bayrisch eingefangen. Ich kannte diese Stimme, wenn auch nicht in diesem schönen Dialekt. Also musste ich nachschauen und siehe da, er hat einige Synchronrollen in der Serie Doctor Who. Welch schöner Zufall. :D Ich war sehr angetan wie er Fellingers erster Fall "Eiskalter Hund" erzählt. Es war klar, dass ich auch "Sau am Brett" als Hörbuch brauche. ~ Fazit ~ Sakrisch guat und definitiv süchtigmachend! Auch im zweiten Fall hat der Autor, Oliver Kern, einen witzigen und spritzigen Krimi gezaubert, der in jeder Hinsicht mehr Aufmerksamkeit verdient hat. Da der erste Fall und vor allem das Hörbuch genau meine Stimmung getroffen hat, war klar, dass ich unbedingt weiterhören muss, was der Fellinger so treibt. Und er hat mir wieder wundervolle lachende Stunden geschenkt. So machen Ermittlungen a'Mordsgaudi. :D

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Skurril und voller Wortwitz

Von: Danielamariaursula

12.04.2019

Hygieneinspektor Fellinger, dem eine kriminalistische Laufbahn aufgrund eines schwächelnden Knies versagt wurde, schwelgt noch in den Erinnerungen hat seinen erfolgreich gelösten Fall und genehmigt sich ein Bier nach der Kontrolle in der Küche seines Schafskopfkumpans dem Löffelmacher Ferdl. Während er noch vor sich hin sinniert und sich mit Batman vergleicht, der ja ebenfalls zum Wohle der Menschheit ermittelt, eben auch ohne Auftrag, fällt ein Hamburger Tourist mit dem Gesicht zwischen Schweinebraten und Knödel. Wie sich bei Überprüfung des Toten herausstellt, war er kein x-beliebiger Gast, sondern eine Kiezgröße aus Hamburg, dessen Nasenscheidewand vom Kokain zerfressen war. Strecken Hamburger Drogenbarone nun schon ihre Finger nach der niederbayrischen Idylle aus, oder steckt da was ganz anderes dahinter? So heißt es ja, daß die Kräuter-Resl ihren Neffen, den Löffelmacher Ferdl verflucht hat, nachdem dessen ältester Bruder beim Sautrogrennen ertrunken ist und der jüngere Bruder Rudi angeblich vom Ferdl verjagt wurde. Aber das ist doch schon ewig her. Neben diesen Ermittlungen halten ihn noch immer seine Eltern mit ihren Wünschen und Hoffnungen und diesmal auch mit einem neuen irrsinnigen Projekt im Nacken. Ach ja, und die Kriminalpolizei ist auch noch angerückt, da der Fall durch die Kiezgröße dann wohl doch zu groß für die dörflichen Ordnungshüter ist. Zu dumm daß der Kriminalkommissar ausgerechnet den Fellinger auf dem Kieker hat. Auf diesen Fall freue ich mich, seitdem ich gelesen habe, daß Fellinger nicht nur einmal seine Nase in Dinge steckt, die ihn offiziell nichts angehen, denn sein erster Fall hat mir richtig Spaß gemacht. Ja, es ist ein Niederbayernkrimi mit Spaßfaktor und Rästelgarantie, mehr als mit andauernder Hochspannung, wobei man auch diesmal nicht auf wilde Verfolgungsjagden verzichten muß. Während ich bei Band 1 noch laut lachen musste, habe ich mich hier eher still über den Sprachwitz gefreut. Die Wortkombis wie Kettensägenkiffer, gepaart mit den absurden Situationen, in denen sie dem Fellinger durch sein Inspektorenhirn schießen, sind mir immer wieder im Laufe des Tages in den Sinn gekommen und haben mich auf offener Straße grinsen lassen. Ja, so schräg wie dieses Wort, so schräg sind auch die Situationen, in die Fellinger als aufrechter und unerbittlicher Beamter und Junggeselle immer wieder stolpert, oder seine Nase steckt. Dabei nimmt er so viele Spuren auf, daß der Hörer vor lauter Hinweisen gar nicht mehr weiß, wer denn nun als Täter in Frage kommt oder welches Motiv denn nun greift. Um den Rätselspaß zu erhalten, weiß man nicht immer so viel wie der Berti Fellinger. Manchmal entdeckt er etwas, was ihn ins Grübeln bringt, aber wen er da z.B. auf dem Foto zu erkennen meint, das denkt er nicht laut, denn sicher ist er sich ja nicht und so kann man fröhlich weiterraten und sich ebenso in Theorien verstricken, wie der Fellinger oder die Herren von der Polizei. Wobei bei denen natürlich klar ist, daß sie auf dem Holzweg sind! Auch die privaten Irrungen und Wirrungen mit der Liebe und den Eltern kommt diesmal wieder vor. Sie lässt den etwas eigenwilligen Inspektor menscheln und auch wenn der Hörer ihn sich nicht in einem hautengen Superheldenkostüm vorstellen mag, so sind doch dessen gedanklichen Vergleiche mit dem niederbayrischen Gotham-City herrlich zu hören. Michael Schwarzmaier gelingt dabei das Meisterstück urbayerisch zu klingen, obwohl er eigentlich Hochdeutsch spricht und auch für jeden nördlich des Weißwurschtäquators gut verständlich ist. Dabei ist aber auch seine stimmliche Bandbreite beachtlich und schafft eine locker skurrile Stimmung, wenn es denn nicht gerade brenzlig wird. Dann hält man bisweilen in der Bewegung inne, um andächtig zu lauschen, was denn nun schon wieder passiert. Übrigens ist er seit Jahren als Sprecher der erfolgreichen Krimihörbücher von Andreas Föhr bekannt. Bei der Gestaltung des Hörbuchs und der Tonträger im Bierdeckel-Look, hat sich der Verlag echt was einfallen lassen, sehr gelungen. Autor Oliver Kern ist 1968 in Esslingen am Neckar geboren, wuchs aber im bayrischen Wald auf. Inzwischen lebt er mit seiner Familie in der Gegend um Stuttgart. Also, es ist wohl nicht der spannendste Krimi diesseits und jenseits der Alpen. Dennoch hat er mich gefesselt und ich zahlreiche Tätigkeiten gesucht und gefunden, die sich prima mit dem Hören von Fellingers zweiten Fall kombinieren lassen. Das ist ein eindeutiges Anzeichen dafür, daß mich der Fellinger in seinen Bann gezogen hat!

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Vita

Oliver Kern

Oliver Kern, 1968 in Esslingen am Neckar geboren, wuchs in der beschaulichen Idylle des Bayerischen Waldes auf. Er liebt gutes Essen, hält sich bei schwarzer Soße aber zurück. Kern lebt mit seiner Familie in der Region Stuttgart.

Zur AUTORENSEITE

Michael Schwarzmaier ist Fernsehschauspieler und Synchronsprecher. Nach dem Studium der Germanistik spielte er Theater in Göttingen, Hannover, Berlin und München. Bekannt ist er unter anderem durch seine Rolle als Achim Herbolz in der Telenovela "Lotta in Love" sowie durch etliche Synchronsprecherrollen, wie z.B. in "Law & Order" oder "Die fabelhafte Welt der Amélie". Seit Jahren leiht er den Krimis von Andreas Föhr seine Stimme und begeistert damit seine unzähligen Fans.

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