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Tausendundeine Nacht

Hörspiel mit Eva Mattes, Ben Becker, Ulrich Mühe, Peter Matic, Udo Schenk, Jürgen Hentsch

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Hörbuch CD ISBN: 978-3-86717-359-9

Erschienen: 14.11.2008
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Sind Sie bereit, in eine untergegangene Welt voller Geräusche und Klänge zu reisen, in glitzernde Bazare, auf einer Planke im Meer treibend oder auf dem Divan neben dem Springbrunnen ruhend?
In der Vorstellung wenigstens, die durch das Hörspiel mit über 20 Stimmen, darunter Eva Mattes, Jörg Gudzuhn, Ben Becker und Ulrich Matthes, beflügelt wird. Zu den Klängen exotisch-sinnlicher Musik von Günter Baby Sommer entführen sie uns in die Welt Bagdads und Samarkands. Diese Sonderedition koppelt 10 Ur-Märchen aus 1001 Nacht aus.

(10 CDs, Laufzeit: ca. 8h 45)

"Perlen der Hör-Literatur!"

Süddeutsche Zeitung

Helma Sanders-Brahms (Autorin)

Helma Sanders-Brahms, 1940 in Emden/Ostfriesland geboren, studierte in Köln englische und deutsche Literatur. Ihre Fernsehkarriere begann sie als Ansagerin beim WDR. Nach ihrer Zusammenarbeit mit den italienischen Regisseuren Pier Paolo Pasolini und Sergio Corbucci begann sie damit, Dokumentarfilme zu machen und gründete 1970 ihre eigene Produktionsfirma. Heute gehört sie, nach Filmen wie "Heinrich" (1977), "Deutschland, bleiche Mutter" (1979/80) oder "Apfelbäume" (1992) zu den wichtigsten, auch international bekannten deutschen Spielfilmregisseurinnen. 1997 wurde sie im Rahmen des Tokio-Film-Festivals für ihr Lebenswerk geehrt. 2014 verstarb Helma Sanders-Brahms im Alter von 73 Jahren in Berlin.


Eva Mattes (Sprecherin)

Eva Mattes, 1954 in Tegernsee geboren, hatte schon mit zwölf Jahren erste Auftritte im Film und am Theater. Große Filmrollen erhielt sie 1970 in Michael Verhoevens Anti-Vietnamfilm "o.k." und 1971 in Reinhard Hauffs "Mathias Kneissl". Für beide Filme wurde sie mit dem Bundesfilmpreis ausgezeichnet, machte damit Rainer Werner Fassbinder auf sich aufmerksam und erspielte sich unter seiner Regie ihren Ruf als eine der profiliertesten Darstellerinnen des jungen deutschen Films. Aber sie blieb dem Theater treu. 1981 etwa glänzte sie in Zadeks Shakespeare-Inszenierung "Der Widerspenstigen Zähmung".
1994 wurde Mattes fünftes Direktoriumsmitglied am Berliner Ensemble, neben Peter Zadek, Heiner Müller, Fritz Marquardt und Peter Palitzsch. Nach dem Weggang Zadeks 1995 legte sie ihren Direktionsposten am BE nieder, blieb aber als Schauspielerin im Ensemble. In Helma Sanders-Brahms' moderner Hörspielfassung von "Tausendundeine Nacht" spricht sie die Schah-Razade. Zuletzt las sie für den Hörverlag "Das Siegel der Tage" (2008) von Isabel Allende. Eva Mattes ermittelte jahrelang als Kommissarin Klara Blum für den Konstanzer "Tatort".


Ben Becker (Sprecher)

Ben Becker, Sohn des Schauspielerehepaares Monika Hansen und Rolf Becker, wurde 1964 in Bremen geboren. Nach zweijähriger Arbeit als Bühnenarbeiter absolvierte er von 1993-1997 an der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin seine Schauspielausbildung. "Eine Liebe in Deutschland" wird 1983 sein Filmdebüt. Der lebhafte, energiegeladene Verwandlungskünstler mit dem besonderen Gespür für schwierige Charaktere ist fortan in unzähligen Fernseh- und Kinorollen zu sehen. Seine darstellerischen Leistungen in Filmen wie "Schlafes Bruder" (1995), "Comedian Harmonists" (1997) oder "Sass" (2001) machen den zweifachen Grimme-Preis-Träger zu einem der gefragtesten deutschen Schauspieler. 2006 beeindruckt er in Oliver Hirschbiegels "Ein ganz gewöhnlicher Jude" als Protagonist Emanuel Goldfarb mit seiner ganzen darstellerischen Wucht. 1997 bringt er seine erste CD heraus: "Und lautlos fliegt der Kopf weg". Weitab vom Mainstream singt, rezitiert und schreit Becker seine Kurzgeschichten zu Jazz- und Trashklängen.


Ulrich Mühe (Sprecher)

Ulrich Mühe, geb. 1953 in Grimma, machte seine Ausbildung an der Leipziger Theaterhochschule und spielte zu der Zeit schon kleinere Rollen am Städtischen Theater Karl-Marx-Stadt, wo er 1979 auch sein erstes Engagement erhielt. 1982 holte ihn Heiner Müller für seine Macbeth-Inszenierung nach Berlin. Ulrich Mühe war ein gefeierter Bühnen- und Filmschauspieler. International bekannt wurde er durch Filme wie 'Das Spinnennetz', 'Funny Games', 'Der Stellvertreter' und vor allem den oscarprämierten Film "Das Leben der Anderen". Seine Interpretation des 'Kleinen Prinzen' wurde mit dem Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Er starb am 22. Juli 2007.


Peter Matic (Sprecher)

Peter Matic wurde in Wien geboren, wo er 1960 seinen Weg als Schauspieler am Theater in der Josefstadt begann. Nach kurzen Stationen am Basler Theater und an den Kammerspielen in München war er von 1972 bis zu deren Schließung 1994 Mitglied der Staatlichen Schauspielbühnen Berlin.
Seither gehört er dem Ensemble des Burgtheaters in Wien an. Neben Gastspielen bei den Salzburger Festspielen, an der Bayerischen Staatsoper und in Berlin an der Deutschen Oper, am Theater des Westens und am Renaissance-Theater zahlreiche Arbeiten für Fernsehen und Hörfunk.
Literaturlesungen gehören zu seinen bevorzugten Tätigkeiten. 2001 Verleihung des "Albin Skoda-Ringes", der alle 10 Jahre einem "besonders hervorragenden Sprecher unter den lebenden Schauspielern des deutschen Sprachgebietes" verliehen wird. Von der ORF-Hörspiel-Jury wurde er zum Schauspieler des Jahres 2005 gewählt, 2006 erhielt er den Titel Kammerschauspieler.
Für den Hörverlag las er bereits von Marcel Proust "Auf der Suche nach der Verlorenen Zeit", "Im Schatten junger Mädchenblüte" und "Die Welt der Guermantes" und spielte u.a. in folgenden Hörspielen mit: Tad Williams' "Otherland", Frank Schätzings "Tod und Teufel" und Henning Mankells "Die falsche Fährte".


Udo Schenk (Sprecher)

Der deutsche Schauspieler Udo Schenk, geboren 1953 in Wittenberge, absolvierte seine Ausbildung an der Theaterhochschule Leipzig. Von 1975 bis 1985 war er am Maxim-Gorki-Theater in Berlin engagiert und flüchtete dann, 1985 in den Westen. Seither war er in über 100 Film- und Fernseh-Produktionen zu sehen, so unter anderem in den Serien "Tatort", "Der Alte" oder "Balko", ebenso in den Kinofilmen "Dach über'm Kopf" (1980) und "Der Geschichtenerzähler" (1989).
Darüber hinaus ist Udo Schenk die deutsche Stimme vieler Hollywood-Schauspieler, zum Beispiel die von Gary Oldman in "Air Force One", von Ralph Fiennes in "Der englische Patient" und "Harry Potter und der Feuerkelch" und Kevin Spacey in "Die üblichen Verdächtigen".


Jürgen Hentsch (Sprecher)

Auf 35 Jahre Schauspielerfahrung in Fernsehen, Kino und Theater kann Jürgen Hentsch inzwischen zurückblicken. Nach seiner Ausbildung an der stattlichen Schauspielschule Berlin, hatte er zwischen 1965 und 1990 Engagements am Deutschen Theater Berlin, dem Burgtheater und an der Schaubühne Berlin. Neben zahllosen Haupt- und Nebenrollen gehörten die des Professor Dr. Ernst Schultze in Romuald Karmakars "Der Totmacher" (1995) und die des Heinrich Mann in der dreiteiligen Fernsehserie "Die Manns - Ein Jahrhundertroman" (2000; Regie: Heinrich Breloer) zu den bedeutendsten. Für "Die Manns" wurde Jürgen Hentsch mit dem "Adolf-Grimme-Preis" und dem "Bayerischen Fernsehpreis" ausgezeichnet.


Robert Matejka (Regisseur)

Robert Matejka, geboren 1946 in Wien, ist seit 1972 Hörfunkregisseur und -redakteur. Der ehemalige RIAS-Mitarbeiter lebt heute in Berlin und arbeitet in der Feature-Redaktion des DLR Berlin Das Hörspiel 'Die Wolfshaut' von Hans Lebert, bei dem Matejka Regie führte, wurde 'Hörspiel des Jahres 2005' in Österreich.

"Perlen der Hör-Literatur!"

Süddeutsche Zeitung

"Unbedingt hören - wenn die Kinder im Bett sind!"

Brigitte

"Opulent wie ein orientalischer Teppich, tollkühn wie ein Fakir und phantastisch wie ein Dschinn."

Rheinischer Merkur

Regie: Robert Matejka
Musik von Günther Baby Sommer

Hörbuch CD, 10 CDs, Laufzeit: 525 Minuten

ISBN: 978-3-86717-359-9

€ 24,95 [D]* | € 24,95 [A]* | CHF 33,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: der Hörverlag

Erschienen: 14.11.2008

  • Leserstimmen

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Toll

Von: buecher_bewertungen1 Datum: 04.06.2016

buecherbewertungen1.blogspot.de

Die Gestaltung der CD-Box finde ich sehr authentisch, was vor allem an der Farbe und der Schriftart liegen mag. Man hat als Europäer doch ein bestimmtes Bild vom alten Orient und somit auch von "1001 Nacht".
Zuerst habe ich nicht erkannt, dass die reizende Dame, die da abgebildet ist, fast nackt ist. Nun, im Nachhinein erscheint mir dies auch als "authentisch".

Ich wusste am Anfang überhaupt nicht, was mich bei der Hörbox erwartet. Ich wusste nur, dass es viel musikalische Begleitung gibt und viele verschiedene Sprecher. Und als ich reingehört habe, war ich sehr erstaunt!
Ich bin solche bunten Hörspiele gar nicht gewohnt und war fasziniert, wie viel Mühe man sich da gemacht hat! Es gibt für fast JEDE Person genau einen Sprecher und das sind wirklich viele. Bei den unwichtigen Personen, die nicht oft vorkommen, da übernimmt dann eine Person mehrere Charaktere, beispielsweise leiht Ingolf Gorges dem Matrosen und einem Sklaven seine Stimme.

Eigentlich wollte ich ja nachzählen, um euch eine Zahl sagen zu können... wenn ich richtig gezählt habe, dann dürfte es um die 110 verschiedenen Sprecher geben.

Allerdings steht überall was anderes: auf dem Klappentext im Internet steht, es gäbe über 20 Stimmen, auf der Box haben sie geschrieben, es gäbe über 40 Stimmen und ich habe über 100 gezählt... kann gut sein, dass die "unwichtigen" Leute nicht mitgezählt wurden, ich habe aber alle Namen gezählt, die bei den Sprecher geschrieben stehen.

Aber auch musikalisch wurde das Hörspiel sehr schön untermalt. Bei Marktszenen zum Beispiel wurde Stimmgewirr als Hintergrundmusik eingespielt, während die Personen, um die er gerade ging, im Vordergrund sprachen. Ich habe mich gefühlt, als wäre ich direkt dabei und würde immer neben den Protagonisten des jeweiligen Moments stehen und alles außenherum auch noch mitbekommen.
Und zwar nicht nur die gemurmelten anderen Gespräche, nein, auch Tierlaute konnte man hören! Dieses Gefühl war super!

Einerseits sind die vielen Sprecher und Geräusche wirklich toll, allerdings ist es auch etwas verwirrend, da ich nicht immer genau wusste, wer jetzt wer ist, da das nicht oft dazugesagt wurde. Weil das so viele verschiedene Stimmen waren, war ich ab und zu verwirrt, den Sinn der jeweiligen Geschichten habe ich aber trotzdem gut verstehen können.
Vor allem ganz zu Anfang des Hörspiels habe ich nicht genau gewusst, an welcher Stelle ich mich befinde und was genau los ist, aber dieses Gefühl ging dann doch rasch weg und ich habe mich nur noch auf das konzentriert, was ich gehört habe.

Das einzige, was man als etwas Negatives sehen könnte, das wäre wohl die lange Laufzeit. Aber mal ehrlich, ein solches Hörbuch muss doch einfach lange dauern, nicht wahr?
Von daher bekommt die gesamte Box von mir 4 Sterne

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