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Tote Hunde beißen nicht

Ungekürzte Lesung mit Dietrich Faber

Kundenrezensionen (2)

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Hörbuch CD ISBN: 978-3-8371-2370-8

Erschienen: 03.03.2014
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Der 3. Fall für Henning Bröhmann – Ein Kommissar mit Biss.

Kommissar Bröhmann hat den Dienst noch nie sehr geliebt. Und er hat die Nase ziemlich voll von der Provinz, den Kollegen, dem diktatorischen Vater. Mit dem reist er eines Tages nach Berlin: Beerdigung eines alten Kollegen. Dort passiert etwas Unerwartetes; kurz darauf ist der Vater verschwunden. Henning geht der Sache nach und kommt einer alten Geschichte auf die Spur. Ein Mann verschwand vor Jahrzehnten hinter Gittern und schwor Rache; nun sterben in der Gegenwart Menschen – und Hunde! Vielleicht ist das Polizistenleben doch nicht so langweilig im Vogelsberg …

(6 CDs, Laufzeit: 7h 5)

"Man kann das Hörbuch natürlich auch unabhängig vom Roman 'konsumieren', das von dem Specher Dietrich Faber hervorragend vorgetragen wird."

zauberspiegel-online.de (14.04.2014)

Dietrich Faber (Autor, Sprecher)

Dietrich Faber wurde 1969 geboren. Bekannt wurde er als ein Teil des mehrfach preisgekrönten Kabarett-Duos FaberhaftGuth. Bröhmann erster Fall „Toter geht´s nicht“ war sein Debütroman und schaffte es auf Anhieb mehrere Wochen auf die Bestsellerliste. Seine Lesungen und Buchshows wurden zu Bühnenereignissen. Der Autor lebt mit seiner Familie in der Mittelhessenmetropole Gießen.

"Man kann das Hörbuch natürlich auch unabhängig vom Roman 'konsumieren', das von dem Specher Dietrich Faber hervorragend vorgetragen wird."

zauberspiegel-online.de (14.04.2014)

„Der Erfolg des Buches ist nicht nur dem Sprachwitz des Textes, sondern auch der starken szenischen Lesung geschuldet …“

Oberhessische Presse (21.03.2014)

„Faber bringt mit seinen Lesungen die Bauchmuskeln zum Zittern und sorgt für einen mehr als netten Zeitvertreib.“

literaturmakrt.info (07.04.2014)

Hörbuch CD, 6 CDs, Laufzeit: ca. 425 Minuten

ISBN: 978-3-8371-2370-8

€ 19,99 [D]* | € 22,50 [A]* | CHF 28,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Random House Audio

Erschienen: 03.03.2014

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Bröhmanns bisher persönlichster Fall – gewohnt amüsant

Von: Büchermonster Datum: 22.07.2015

www.buecher-monster.de

So angenehm die Ruhe und Gemütlichkeit der hessischen Provinz für einen grundsätzlich eher arbeitsunwilligen Polizisten wie Henning Bröhmann auch sein mag: Manchmal muss man selbst als eingefleischter Vogelsberger einfach mal raus aus dem Dorf und die Beerdigung eines früheren Kollegen seines Vaters in Berlin scheint die perfekte Gelegenheit für eine kurze Flucht aus dem anstrengenden Alltag, wo Henning während des Gefängnisaufenthalts seiner Frau gezwungenermaßen als Alleinunterhalter seine pubertierende Tochter und seinen kleinen Sohn aufziehen muss. Hätte Henning aber gewusst, dass er bei diesem Familienausflug nur knapp mit dem Leben davonkommt, hätte er seine Alltagsprobleme sicherlich vorgezogen – so aber muss Bröhmann in „Tote Hunde beißen nicht“ von Dietrich Faber zum dritten Mal unfreiwillig in einem Mordfall ermitteln. Diesmal ist Henning sogar auf ganz besondere Weise involviert, denn alles hat den Anschein, als hätte es ein Wahnsinniger auf seinen Vater abgesehen, wodurch der Junior tief in die Vergangenheit seines alten Herrn und dessen ruhmreicher Polizeikarriere eintauchen muss.

Henning Bröhmann kann einem dabei fast schon leidtun: Frau (vorübergehend) mal wieder weg, das Verhalten der Kinder gibt Anlass zur Sorge, ein Mordanschlag wird nur knapp überlebt und dann verschwindet auch noch der Vater. Allerdings leidet man aber auch immer wieder gerne mit dem angenehm durchschnittlichen Ermittler, der eben nicht durch geniale Kombinationsgabe oder ausgeprägtem Spürsinn auffällt wie die meisten seiner Genre-Kollegen, sondern einfach nur mit möglichst wenig Ärger und Anstrengung durch den Alltag kommen will. Fairerweise muss man dem Provinz-Kommissar aber zugute halten, dass er im Laufe der drei bisherigen Bände („Toter geht’s nicht“, „Der Tod macht Schule“, „Tote Hunde beißen nicht“) immerhin eine durchaus achtbare Entwicklung durchlaufen hat: War Bröhmann in seinem ersten Fall häufig nur der Polizeitrottel vom Dorf, so hat sich inzwischen fast schon so etwas wie Ermittlerinstinkt ihn im manifestiert. Natürlich ist auch Dietrich Fabers dritter Roman für erfahrene Krimifans keine allzu harte Nuss, man kommt aber nicht umhin festzustellen, dass die Fälle von Band zu Band schon ein wenig an Anspruch gewinnen. So ist die Suche nach Bröhmanns verschwundenem Vater, die Aufklärung des Friedhof-Attentats und das Aufrollen eines alten Mordfalls durchaus spannend, wenngleich die Lösung einen dann aber doch nicht vor unüberwindbare Herausforderung stellt – trotzdem liefert Faber hier was die Krimihandlung betrifft eine sehr solide Geschichte ab.

Sind wir aber mal ehrlich: Wer raffinierte Kriminalfälle, nervenzerreißende Spannung oder bluttriefende Morde haben will, der sucht sich dafür nicht die hessische Provinz aus. Bei Dietrich Fabers Bröhmann-Krimis steht einfach der Unterhaltungsaspekt klar im Vordergrund – und das ist auch gut so. Nach wie vor zündet zwar nicht unbedingt jeder Gag und die Dialoge driften oft sogar bewusst in die Klamauk-Schiene ab, trotzdem liefert der Autor auch im dritten Anlauf viele skurrile und witzige Situationen und einige wirklich gelungene Pointen – mein Favorit ist nach wie vor Hennings Teilzeit-Hilfskraft und Fast-Freund Teichner, der gerade in der von Dietrich Faber wieder selbst gelesenen und höchst unterhaltsam Hörbuch-Fassung wohl für die größten Lacher sorgen dürfte. Besonders wenn der Möchtegern-Schlagerstar seinen „Lonesomer Wolf“-Ohrwurm zum besten gibt, dürfte kein Auge trocken bleiben. Ja, es ist eindeutig seichte Lektüre und ja, das Gehirn muss beim Lesen nicht auf Hochtouren arbeiten um den Kriminalfall zu lösen, ich finde Dietrich Fabers Bröhmann-Reihe aber einfach grundsympathisch und habe mich auch von „Tote Hunde beißen nicht“ wieder gut unterhalten gefühlt. Von den vielen humorigen Provinz-Krimis gehören Fabers Romane für mich eindeutig zu den lesens- bzw. vor allem hörenswerteren Vertretern und ich freue mich schon auf Bröhmanns vierten Fall „Schneller, weiter, toter“, der im September erscheinen wird.

Beste Hörbuch-Unterhaltung

Von: Gabis Laberladen Datum: 13.06.2015

https://laberladen.wordpress.com/

Darum geht’s:

Bröhmann Senior muss nach Berlin zur Beerdigung eines alten Polizeikollegen und die Familie nutzt die Gelegenheit zu einem kleinen Urlaub in der Hauptstadt. Doch Schüsse auf dem Friedhof in Richtung Bröhmann Junior und Senior verschrecken nicht nur die Familie, sie kosten auch ein Menschenleben und lassen den angeblich natürlichen Tod des Polizeifreundes, auf dessen Beerdigung die Schüsse fallen, in neuem Licht erscheinen. Als kurz darauf Bröhmann Senior nicht von seinem Spazierganz zurückkehrt, ist Henning Bröhmann plötzlich nicht nur beruflich, sondern auch sehr privat in diese Ermittlungen verstrickt.

So fand ich’s:

Ich habe einen Fehler gemacht. Ich hätte den ersten Teil der Reihe (Toter geht’s nicht) und auch den zweiten (Der Tod macht Schule) schon in der Hörbuch-Version genießen sollen. Denn so gut mir die beiden Vorgänger gefallen haben, die vom Autor selbst gelesene Variante von “Tote Hunde beissen nicht” übertrifft sie noch.

Bröhmanns gottergeben lakonische Weltsicht wird akustisch ebenso genau getroffen wie die esoterische Art von Schwester Ulrike, und die pingelige Korrektheit von Bröhmann Senior ist genauso perfekt wiedergegeben wie die jovial-übertriebene Herzlichkeit von Kumpel Manni, dem “lonesome Wolf” der örtlichen Schlagerszene und begeistertem Hilfspolizisten. Wir dürfen sogar einem Lied von Manni / Faber lauschen, das gesanglich auf den Punkt auch noch Ohrwurmqualitäten hat. Die hessische Mundart kommt hier in verschiedener Ausprägung ebenfalls richtig gut zur Geltung und man kann sich in die “hessische Provinz” hineinfühlen, egal wo man selbst zuhause ist.

Ich musste allerdings in den Papierbüchern der ersten beiden Bände nachsehen, ob die Bröhmann-Tochter denn nun Milena oder Melina (das ist richtig) heißt, weil man es in der Hörbuch-Version absolut nicht heraushören konnte und ich immer Milina verstand. Das ist sicher nicht weiter wichtig, aber mich irritierte es doch. Damit sind aber auch alle meine Kritikpunkte abgehandelt, denn es gab wirklich nichts weiter auszusetzen.

Neben einem uralten Mordfall, in dem Bröhmann Senior offensichtlich vor vielen Jahren Mist gebaut hat, und dessen Konsequenzen die ganze Familie heute zu spüren bekommt, muss sich Henning Bröhmann alleine um seine beiden Kinder kümmern und hat zusätzlich zur aufgelösten Mutter und sehr individuellen Schwester auch noch eine hartnäckige Verehrerin am Hals. Das bietet jede Menge Gelegenheit für witzige Szenen, die mich laut zum lachen brachten, es war aber auch ab und zu Zeit für einen etwas ernsteren Blick auf das Leben. Und diese Mischung zwischen Spaß, nachdenklich machenden Sequenzen und spannenden Polizeiermittlungen hat mich nun zum dritten Mal hintereinander absolut überzeugt.

Und da dieser dritte Band mit einem Paukenschlag endet, freue ich mich sehr darüber, dass die Fortsetzung “Schneller, weiter toter” schon bald, nämlich im September diesen Jahres erscheinen wird. Und für mich persönlich dann natürlich wieder in der Hörbuch-Version!

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