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SPECIAL zu Catherine McKenzie

Interview mit Catherine McKenzie zu Letzte Nacht

Catherine McKenzie
© Robert Galbraith

In »Letzte Nacht« widmest du dich einem sehr heiklen Thema – einem Dreiecksverhältnis. Ein glücklich verheirateter Mann verliebt sich in eine andere Frau. Er muss sich entscheiden zwischen dem Leben, das er sich aufgebaut hat und der Seelenverwandten, die er endlich gefunden hat. Was hat dich dazu bewogen, diese Geschichte zu schreiben?
Catherine McKenzie: Da sind viele verschiedene Dinge zusammengekommen, die letztlich dazu geführt haben, dass ich diese Geschichte geschrieben habe. Eine Inspiration war, dass ich vor Jahren von diesem Minenunglück in Südafrika hörte. Einer der Bergarbeiter war verheiratet, er hatte aber auch eine Freundin. Ich erinnere mich daran, dass ich dachte: Was, wenn sein Verschwinden nicht so in der Öffentlichkeit gewesen wäre? Hätte sie je erfahren, warum er den Kontakt abgebrochen hat? Sie war ein Geheimnis. Dieses Ereignis lies mich darüber nachdenken, was wir für Geheimnisse haben und ob es einen anderen Weg geben könnte, mit Dreiecksverhältnissen umzugehen.

Wie haben die Leser auf diese Geschichte reagiert?
Catherine McKenzie: Die Reaktionen der Leser waren erstaunlich – Die Leute haben starke Gefühle entwickelt, als sie die Geschichte gelesen haben. Ich glaube für viele ist das Thema sehr persönlich.

Du beschreibst zwei verschiedene Arten von Liebe: Auf der einen Seite die lebenslange Partnerschaft und Freundschaft, die sich über die Jahre entwickelt und auf der anderen Seite die großen Gefühle der Liebe auf den ersten Blick. Was denkst du ist die beste Art von Liebe, um ein Leben darauf aufzubauen?
Catherine McKenzie: Die zweite Art von Liebe im Buch würde ich eher als Anziehung auf den ersten Blick bezeichnen. Wenn man jemanden trifft, und es macht einfach klick. Ich bin mir nicht sicher, was das Beste ist – Ich denke, das hängt davon ab, wer man ist. Aber ich glaube, dass alles, was intensiv ist, mit der Zeit verblasst. Wenn es keine Freundschaft gibt, um das aufzufangen, wird das zu einem Problem.

Angenommen »Letzte Nacht« wird verfilmt. Was wäre die ideale Besetzung?
Catherine McKenzie: Oh, ich habe immer Probleme mit dieser Frage! Lass mich überlegen … für Jeff vielleicht Clive Owen. Und für Tish vielleicht Julianne Moore. Für Claire, Amanda Peet.

In »Letzte Nacht« schreibst du: “Natürlich, jeder Mensch kenn Reue. Lose Enden. Dinge, die wir tun würden, wenn wir mehr Zeit hätten.“ Was würdest du tun, wenn du mehr Zeit hättest?
Catherine McKenzie: Ich würde mehr reisen. Es gibt so vieles in der Welt, das ich nicht gesehen habe.

Jeff, Tish und Claire sind faszinierende Charaktere. Wer von ihnen ist dir am ähnlichsten? Bei wem viel es dir am schwersten, ihn dir auszudenken?
Catherine McKenzie: Ich versuche generell keine meiner Figuren auf mir basieren zu lassen, daher würde ich nicht sagen, dass einer von ihnen mir ähnlich ist. Dennoch habe ich eine Vorliebe für Jeff. Es war eine Herausforderung, zum ersten Mal aus einer männlichen Perspektive zu schreiben.

Letzte Nacht Blick ins Buch

Catherine McKenzie

Letzte Nacht

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