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Interview mit Chelsea Fine zu »Broken. Gefährliche Liebe«

Wussten Sie, dass Chelsea Fine Ihre Inspiration vor allem in der Musik findet?

Chelsea Fine
© Ashley Bugg of Bugg Photographer LLC

Einige Worte zu Ihrer Biografie …
Ich lebe in Phoenix, Arizona, wo es immer sonnig und warm ist. Mein Mann Brett und ich sind seit 12 Jahren verheiratet und haben zwei Kinder: Kiana ist zehn, Caleb ist neun. Ich bin Autorin und Künstlerin und habe Design und Bildende Kunst an der Arizona State University studiert. Bevor ich mit dem Schreiben angefangen habe, führte ich meine eigene Firma, die Wandmalereien entwarf und umsetzte. Ich singe auch liebend gerne und spiele Gitarre und Klavier.

Was hat Sie dazu bewogen, Schriftstellerin zu werden?
Ich wusste erst, dass ich Schriftstellerin werden will, als ich bereits eine war, wenn man das so sagen kann. Ich schrieb immer eher als Hobby, um mich kreativ auszuleben, als die Kinder noch sehr klein waren. Ich habe das Schreiben nie ernst genommen. Aber eines Tages war ich mit der Kurzgeschichte Sophie & Carter fertig und wusste nicht so richtig, was ich damit anstellen sollte. Also beschloss ich kurzerhand, die Geschichte an einen Verlag zu schicken, der sie dann auch prompt annahm und veröffentlichte! Es fiel mir wirklich in den Schoß, und die letzten Jahre waren einfach traumhaft.

Woher nehmen Sie die Inspiration für Ihre Romane?
Vor allem aus der Musik. Ein einziger Song kann eine ganze Reihe Bücher inspirieren und hat es sogar schon! Das Lied Cosmic Love von Florence & The Machine habe ich in Dauerschleife gehört, als ich den Roman Archers of Avalon konzipiert habe. Musik spielt bei der Entwicklung meiner Geschichten einfach eine wichtige Rolle, aber auch Filme und TV-Sendungen können inspirierend sein. Ich denke, dass jede Form der Kunst mich auf gute Ideen bringen kann, denn auch Geschichten sind letztlich Kunst.

Wer sind Ihre Lieblingsschriftsteller und warum?
Alexandre Dumas, weil Der Graf von Monte Christo einfach mein absolutes Lieblingsbuch ist. Dann alles von Jennifer L. Armentrout, denn sie schreibt witzig und genau nach meinem Geschmack. Und natürlich meine kleine Schwester Cameron Fine. Sie ist zwar noch nicht veröffentlicht, aber sie hat wahnsinnig viel Talent und schreibt unglaublich tolle Geschichten.

Welche Bücher haben Sie gerade erst gelesen?
Gerade habe ich Der Name des Windes und Die Furcht des Weisen von Patrick Rothfuss gelesen, und ich liebe beide Bücher! Es sind die ersten beiden Teile der Königsmörder-Chronik und ich war wie gefesselt – einfach großartige Fantasy!

Was ist Ihr Lebensmotto?
Sei furchtlos. Furcht ist mein ärgster Feind, besonders beim Schreiben. Da Schreiben so persönlich und intim ist, ist es besonders angsteinflößend. Die Furcht haut mich um, lähmt mich und saugt mich aus, sie stiehlt meine Leidenschaft und mein Selbstbewusstsein – aber nur, wenn ich es zulasse. Also versuche ich, nach dem Motto „Sei furchtlos“ zu leben, und alles danach auszurichten. Wie könnte ich sonst jemals Erfolg haben?

Was tun Sie, wenn Sie nicht gerade schreiben?
Ich lese natürlich, ich liebe es zu lesen! Ich male auch gerne, singe und spiele Klavier.

Fünf Dinge, die wir noch nicht über Sie wissen ...
1. Ich putze sehr gerne meine Zähne!
2. Ich habe keine Haustiere, hätte aber gerne ein Schwein oder ein Chinchilla.
3. Ich habe Angst vor Clowns, die sind wirklich fürchterlich! Hahaha.
4. Ich habe früher bei einer Bank gearbeitet und wurde in den 7 Jahren, in denen ich dort angestellt war, dreimal mit einer Schusswaffe bedroht. Nun … ich arbeite dort nicht mehr!
5. Als ich ein kleines Kind war, wollte ich unbedingt Rockstar werden. Ich wollte High Heels tragen und auf einer großen Bühne aus vollem Hals singen – Haha!

Wie würden Sie Ihren Roman Broken – Gefährliche Liebe in einem Satz zusammenfassen?
Zwei ehemals beste Freunde mit einer tragischen Geschichte und tonnenweiße sexueller Spannung müssen sich den ganzen Sommer ein Badezimmer teilen, was ihr gespaltenes Verhältnis zueinander noch anfeuert!

Was hat Sie zu diesem Buch inspiriert?
Zuerst wollte ich eine witzige Geschichte über zwei Ex-Partner schreiben, die sich den Sommer über ein Badezimmer teilen müssen und überhaupt nicht miteinander klar kommen. Ich wollte es lustig, albern und heiß machen. Dann habe ich angefangen zu schreiben, und die Geschichte wurde etwas ernsthafter und tragischer, und ich habe den beiden eine schlimme Vergangenheit verliehen, um sie echter zu gestalten. Ein großer Teil der Geschichte war also so nicht geplant, aber so schreibe ich am liebsten: Ohne Plan!

Haben Sie in Ihrem Roman eine Lieblingsfigur, und warum mögen Sie sie am liebsten?
Ich finde Pixie toll und habe sie sehr gerne geschrieben. Sie kommt immer vom hundertsten ins tausendste! Aber mein Lieblingscharakter ist Ellen – sie ist die „coole Tante“ und gibt sehr gute Ratschläge. Ihre Weisheit und ihre Frechheit sind einfach super. Ohh – ich darf Mable nicht vergessen, sie ist natürlich toll, vor allem wenn sie Levi mit dem Teigschaber haut!

Welche Szene war am schwierigsten zu schreiben?
Es gibt eine Szene ziemlich am Ende des Romans in der Pixie aufwacht und ihr sofort eine Zeichnung ihrer besten Freundin Charity ins Auge fällt. Sie beginnt, über den Verlauf der Zeit nachzudenken und darüber, wie das Leben weitergeht, auch wenn sie selbst stehenbleibt. Diese Szene war, warum auch immer, sehr schwer für mich. Ich habe geweint, während ich sie schrieb, und fühlte mich, als läge ich direkt neben Pixie auf dem Bett. Ich konnte die Szene kaum fertigstellen, sie hat mir wirklich Probleme bereitet.

Welche Leser werden Freude an Ihrem Roman haben?
Leser, die New-Adult-Romane lieben und eher junge Figuren (18-21), die ihr Leben noch nicht perfekt durchgeplant und verstanden haben und gleichzeitig viel über die Liebe und Herzschmerz erfahren. Meine Bücher sind liebenswert, mit ein wenig Leidenschaft, sehr viel Schmerz und Hoffnung.

Gibt es Bücher, mit denen Sie Ihren Roman vergleichen würden?
Eigentlich alles von Cora Carmack oder Chelsea M. Carmeron! Cora und Chelsea sind zwei tolle Schriftstellerinnen, die ähnlich liebenswerte und witzige Figuren und Geschichten erschaffen. Beide sind fantastisch!

Möchten Sie ein paar Worte an Ihre deutschen Leserinnen und Leser richten?
Liebe Leserinnen und Leser,

ich möchte Euch zuallererst für Eure Unterstützung danken. Ihr seid der Grund, warum ich schreibe, und meine Geschichten lassen mein Herz höher schlagen. Vielen Dank, dass Ihr mein Herz höher schlagen lasst.

Als ich anfing Broken – Gefährliche Liebe zu schreiben, hatte ich gar nicht vor, daraus einen richtigen Roman zu machen. Ich schrieb die Geschichte als kurze Novelle nur so aus Spaß. Aber manchmal entwickeln sich die Figuren und werden größer als die Geschichte, genau das ist bei Broken – Gefährliche Liebe passiert. Meine Figuren Levi und Pixie übernahmen die Kontrolle und schufen eine Geschichte über Hoffnung, Heilung und die Liebe, die aus einer alten Freundschaft entstehen kann – ich bin vom Ergebnis völlig begeistert! Ich habe es geliebt, diese Geschichte zu schreiben. All der Herzschmerz, das Heilen der Wunden … diese Momente haben mich weiterschreiben lassen, Kapitel für Kapitel. Ich wollte meinen Figuren das Happy End schenken, das sie verdienen, und ich fühle mich geehrt, diese Geschichte mit Euch teilen zu dürfen.

Ich hoffe, Ihr verliebt euch genauso in Levi und Pixie, wie ich es getan habe, und ich hoffe, Ihr verliebt euch richtig heftig. Geschichten müssen genossen werden, und ich hoffe, Ihr genießt jeden Bissen! Frohes Lesen!

Mit lieben Grüßen,
Chelsea Fine

Broken - Gefährliche Liebe Blick ins Buch

Chelsea Fine

Broken - Gefährliche Liebe

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