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Special zu den Thrillern von Claudia Vilshöfer (Banner)

Claudia Vilshöfer im Interview zu ihrem Psychothriller »Kalter Hauch«

»Das Finale nahm eine Wendung, die mich selbst verblüfft hat«

Claudia Vilshöfer über ihren Roman »Kalter Hauch«

In »Kalter Hauch« brechen drei Menschen zu einem Mittelmeertörn auf, und ein Großteil der Handlung spielt sich auf offenem Meer ab. Was reizte Sie an dieser Ausgangssituation?
Claudia Vilshöfer: Das Meer mit all seinen Unwägbarkeiten hat mich von jeher fasziniert, und eine beengte Jacht ohne Fluchtmöglichkeit stellt in meinen Augen die ideale Kulisse für einen Psychothriller dar. Mich reizten hier besonders die Ausweglosigkeit, in der sich die Protagonisten befinden, ihre Ängste und Verhaltensweisen auf hoher See, die schließlich in der Katastrophe gipfeln.

Martin und Cornelius, die beiden männlichen Protagonisten, begegnen sich nach zwanzig Jahren zum ersten Mal wieder. Bald bricht die alte Feindschaft wieder auf. Welche Rolle spielt dabei Nadja, Cornelius‘ Frau?
Claudia Vilshöfer: Nadja, die in Martin nicht nur Ressentiments, sondern auch ungeahnte Emotionen entfacht, spielt eine zentrale Rolle und führt die beiden Männer tief in die gemeinsame Vergangenheit. Mir war es wichtig, dass diese vielschichtige, schillernde Figur Nadja beim Leser nicht nur für Spannung und Unbehagen sorgt, sondern ihn auch zu überraschen vermag.

Wussten Sie gleich von Anfang an, wie die Geschichte enden würde?
Claudia Vilshöfer: Da »Kalter Hauch« unter anderem von Schuld und Rache handelt, wusste ich schon zu Beginn, dass gerade diese starken Leitmotive das Ende der Geschichte steuern würden – inwiefern wurde mir jedoch erst während des Schreibprozesses klar. An einem bestimmten Punkt erkannte ich, dass Gerechtigkeit ein weiter Begriff ist, sodass das Finale schließlich noch mal eine Wendung nahm, die mich selbst verblüfft hat ...

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