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Interview mit Derek Meister zu »Der Jungfrauenmacher«

Wussten Sie, dass Derek Meister, um sich beim Schreiben zu inspirieren, in alten Läden nach kuriosen Gegenständen stöbert?

Würden Sie uns ein wenig über sich erzählen – Ihre Hobbies, Lebenssituation, Ihren Traum vom Glück, was Sie ärgert, welche Gabe Sie gerne besäßen …?
Ich bin glücklich, auf dem Lande zu wohnen, in meinem Garten zu arbeiten und mich mit Geschichten zu umgeben. Es macht einfach Spaß, in der freien Natur zu wandern und sich böse Serientäter auszudenken, bestialische Morde und vielschichtige Ermittler. Nichts geht über eine Runde mit dem Aufsitzrasenmäher und dabei bunte Ideen von neuen Helden und neuen Abenteuern im Kopf zu haben.

Wie kamen Sie zum Schreiben?
Als meine Filmcrew und ich – wir waren allesamt zarte 10, 11 Jahre alt – im Wald unseren ersten Abenteuerfilm drehten, wurde es langsam immer dunkler. Und als der Mond sich durch die Wolken schob und es immer kälter wurde, da wurde mir klar: Wir hätten eine Geschichte aufschreiben sollen! Ohne gute Story kommen wir nie wieder nach Hause. So kam ich zum Schreiben, verfasste im Wald meine ersten kurzen Skizzen, um sie meinen Freunden zu geben, die begeistert drauflos spielten.

Was inspiriert Sie zu ihren Büchern?
Ich halte die Augen und Ohren offen, fahre gerne herum, lese viele Magazine und stöbere in alten Läden nach kuriosen Gegenständen.

An welchem Buch arbeiten Sie gerade?
An Der Jungfrauenmacher. Der erste Fall für Knut Jansen und Helen Henning. Ein junger Dorfpolizist wird mit einer grausamen Mordserie an jungen Frauen konfrontiert, deren Leichen nach einem Sturm entsetzlich verstümmelt an den Strand seines beschaulichen Küstenörtchens gespült werden. Trotz aller Widrigkeiten beginnt Knut mithilfe der EX-FBI Ermittlerin Henning den Fall zu lösen, stößt aber bald an seine Grenzen.…

Haben Sie eine Lieblingsszene?
Ich liebe es, wie Knut und Helen das erste Mal aufeinandertreffen und wie sie miteinander kabbeln und flirten.

Haben Sie eine Lieblingsfigur?
Ja, alle meine Figuren! Knut natürlich, Helen, aber auch Knuts Vater, der alter Revierleiter, der sich gerne mal im Polizeirevier zum Surfen umzieht, liegen mir sehr am Herzen. Vom Jungfrauenmacher mal abgesehen, der geht unter die Haut.

Gibt es bestimmte geographische Orte, zu denen Sie oder Ihr Buch einen besonderen Bezug haben?
Der Jungfrauenmacher spielt an der Nordseeküste, hoch oben in Schleswig-Holstein nahe Niebüll. Die Rungholt-Reihe spielt in Lübeck, der Ostsee sowie im Kloster Andechs und in München.

Was lesen Sie selber gerne?
Sachbücher über Wissenschaft und Geschichte, Biografien, Thriller, Thriller, Thriller und amerikanische Literatur.

Wer sind Ihre Lieblingsautoren?
Stephen King, Arnold Stadler, Neal Stephenson, John Updike, Richard Ford, Jörg Juretzka

Wer sind Ihre liebsten Romanhelden? Harry „Rabbit“ Angstrom, Frank Bascombe, Mike Hanlon und seine Freunde (die Jungs aus ES)

Möchten Sie uns 3 Bücher für die einsame Insel empfehlen?
Unabhängigkeitstag von Richard Ford, ES von Stephen King, Cryptonomicon von Neal Stephenson

Was ist für Sie die größte Versuchung?
Cabrios und Spaghetti-Eis

Verraten Sie uns Ihr Lieblingsrezept?
Steckrübensuppe. Immer lecker. Echt.

Was ist für Sie die optimale Entspannung?
Ausschlafen und dann sehr laute Rockmusik hören.

Haben Sie ein Lebensmotto?
«Du fragst mich, was soll ich tun? Und ich sage: Lebe wild und gefährlich. Arthur». (Diese berühmte, zum Postkartenspruch gewordene Empfehlung stammt von dem Wiener Schriftsteller Arthur Schnitzler)

Gibt es eine Person, die Sie persönlich fasziniert?
Ja. Meine Kinder.

Der Jungfrauenmacher Blick ins Buch

Derek Meister

Der Jungfrauenmacher

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