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Interview mit Jeff Cohen zu »Eine Leiche riskiert Kopf und Kragen«

Wussten Sie, dass Jeff Cohen alles dafür geben würde, einen Abend mit Mel Brooks zu verbringen?

Jeff Cohen
© privat

Eine kurze Biografie:
Ich bin Krimiautor und freiberuflicher Schriftsteller mit einem B.A. vom Rutgers College und einem M.A. von der Thomas Edison State University. Ich lebe mit meiner Frau und zwei erwachsenen Kindern in New Jersey. Keine nennenswerten Hobbys. Ich spiele ziemlich schlecht Gitarre und verbringe viel zu viel Zeit damit, Baseball zu schauen. Außerdem unterrichte ich Drehbuchautor/innen an der Drexel University in Philadelphia.

Warum haben Sie sich für das Schreiben entschieden?
Als Klempner hätte ich wirklich nichts getaugt, und um Profibasketballer zu werden, war ich einfach nicht groß genug.

Wo finden Sie die Inspiration für Ihre Romane?
Verträge helfen. Ich mag gern unterschiedliche Figuren und erfinde gern neue, mit denen ich dann eine Weile zusammenlebe.

Wer sind Ihre Lieblingsautoren und warum?
Ich mag Autor/innen mit Sinn für Humor, die außerdem in der Lage sind, eine Geschichte zu erzählen. Mark Twain, James Thurber, Jean Shepard. Außerdem Irwin Shaw, Joe Adamson und Chris Grabenstein. Unter anderem.

Welches Buch oder welche Bücher haben Sie kürzlich gelesen?
Das letzte Buch, das ich gelesen habe, war, glaube ich, Der Marsianer.

Was ist Ihre Lebensphilosophie?
Ich versuche, dem Leben mit Humor zu begegnen, und habe den Eindruck, dass es wichtig ist, den Tod so weit wie möglich zu vermeiden.

Was machen Sie, wenn Sie nicht schreiben?
Das kommt nicht so oft vor, aber dann treffe ich mich mit Freunden, gehe ins Kino, reise mit meiner Familie und schaue Baseball. Das mit dem Baseball war kein Witz.

Fünf Dinge, die wir bisher noch nicht über Sie wissen …
Um ehrlich zu sein, wisst ihr noch gar nichts über mich. Okay.
1. Ich habe dem Baseball-Star Yogi Berra mal eine Brezel verkauft.
2. Ich habe einen Beagle, der früher ein Versuchstier war. Jetzt ist er glücklicher.
3. Ich würde auf eine Woche meiner Lebenszeit verzichten, wenn ich dafür einen Abend mit Mel Brooks verbringen könnte.
4. Meine Kinder sind klüger als ich.
5. Ich habe 25 Drehbücher geschrieben und wenigstens drei von ihnen sind wirklich gut.

Wie würden Sie Ihren Roman Eine Leiche riskiert Kopf und Kragen in einem Satz beschreiben?

Der Roman handelt von einem Mann mit dem Asperger-Syndrom, der, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, Fragen beantwortet, und die, an der er gerade tüftelt, ist wirklich der Hammer.

Was hat Sie zu dem Roman inspiriert?
Inspiration ist ein interessantes Konzept. Manchmal hat man einfach eine Idee, mit der es Spaß macht herumzuspielen. Mein Sohn hat das Asperger-Syndrom, aber er ist ganz anders als Samuel Hoenig.

Wer ist Ihre Lieblingsfigur im Buch und warum?
Welches deiner Kinder magst du am liebsten? Ich möchte bitte nicht wählen müssen.

Welche Szene war am schwierigsten zu schreiben?
Das könnte ich gar nicht sagen, aber ich garantiere euch, es war eine in der Mitte des Buches. Mittelteile sind echt schwierig.

Was glauben Sie, welchen Lesern Ihr Buch gefallen wird?
Allen, die Menschen mögen, die ein bisschen anders sind (und das sind wir ja alle) und die ein Buch lesen wollen, das nicht trist und deprimierend ist, aber trotzdem ein bisschen Substanz hat. Und natürlich Leute, die Krimis mögen.

Möchten Sie Ihren Leserinnen und Leser einen kurzen Gruß zukommen lassen?
Für die meisten Menschen ist es ziemlich einfach, ein Gespräch zu führen oder eine öffentliche Toilette zu benutzen, doch Samuel Hoenig ist nicht wie die meisten Menschen. Samuel hat das Asperger-Syndrom, und das heißt, dass sein Leben schwieriger ist als das der meisten anderen. Er hat eine neue Firma gegründet, die er „Fragen Beantworten“ nennt, und das ist es auch, was er dort tut. Wenn man eine Frage hat, die man selbst nicht beantworten kann, recherchiert Samuel und liefert eine Lösung – falls ihn die Frage interessiert. In Eine Leiche riskiert Kopf und Kragen wird Samuel vom Leiter eines Kryonik-Instituts gebeten herauszufinden, was mit einem verschwundenen Schädel geschehen sein mag, der in seiner Einrichtung in tiefgefrorenem Zustand aufbewahrt wurde. Samuels Schwierigkeiten mit sozialer Interaktion machen ihm diesen Job nicht gerade leicht – vor allem, als eine der Wissenschaftlerinnen des Instituts ermordet in eben dem Raum aufgefunden wird, aus dem der Kopf verschwunden ist. Es bleibt an seiner neuen Assistentin Janet Washburn hängen, dafür zu sorgen, dass Samuel weiter denkt und Fragen beantwortet – wenn sie dabei nicht selbst ihren Kopf verliert.

Eine Leiche riskiert Kopf und Kragen Blick ins Buch

Jeff Cohen

Eine Leiche riskiert Kopf und Kragen

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