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Ivy Andrews im Interview zu ihrer mitreißenden New-Adult-Reihe

Vier junge Frauen, die die Spitze der schillernden Modewelt erklimmen wollen!

Ivy Andrews
© Saskia Steltner
Eine kurze Biografie:
Geboren in Frankfurt, wuchs ich als Pferdemädchen im wunderschönen Taunus auf. Nach meinem Abitur arbeitete ich für eine lokale Zeitung als Reporterin und Fotografin, ehe ich 2001 mein Studium an der FH Mainz begann. Direkt nach Ende des Studiums heiratete ich meinen Mann, den ich bereits im Jahr 2000 kennen- und lieben gelernt hatte. 2007 kam unsere erste Tochter zur Welt, 2009 – nur drei Wochen vor meinem dreißigsten Geburtstag – die zweite. Geschrieben habe ich nebenher immer, jedoch erst im Jahr 2014 fand ich den Mut meinen ersten Roman (»Ein Surfer zum Verlieben«) zu veröffentlichen.

Was ist Ihr gelernter Beruf bzw. üben Sie aktuell neben dem Schreiben noch eine weitere berufliche Tätigkeit aus?
An der FH Mainz habe ich mein Studium zur Diplom-Kommunikationsdesignerin begonnen, und nach einem Auslandsaufenthalt am Plymouth College of Art, beendet. Anschließend habe ich als Texterin, Designerin, Hochzeits- und Porträtfotografin gearbeitet. Inzwischen mache ich bloß hin und wieder noch Coverdesigns für liebe Kolleginnen und Kollegen, ansonsten gehört meine Zeit dem Schreiben.

Würden Sie uns ein wenig von sich persönlich erzählen – von Ihren Hobbys, Ihrer aktuellen Lebenssituation, Ihrem Traum vom Glück …?
Wie alle Autoren liebe ich Bücher und alles, was damit zu tun hat. Ich lese sehr gern, bin aber auch meinem ehemaligen Beruf insofern treu geblieben, dass ich auch weiterhin fotografiere – vor allem, wenn ich auf Reisen bin. Außerdem bin ich eine leidenschaftliche Zockerin – egal, ob Brett- oder Kartenspiele, ich bin dabei. Besonders gern mag ich kooperative Spiele und Escape Rooms. Mein großer Traum ist eine Weltreise.

Womit kann man Sie wütend machen und richtig auf die Palme bringen?
Intoleranz, Ignoranz

Haben Sie ein Lebensmotto?
Dream big and dirty.
True love conquers all.


Verraten Sie uns bitte fünf Dinge, die wir noch nicht über Sie wissen:
• Ich habe den Blarney Stone geküsst, weil er in einem Roman vorkam.
• Ich liebe das Meer und alles, was damit zu tun hat, daher auch Surfen und Segeln.
• Im Sommerregen zu tanzen, finde ich wunderbar.
• Ich liebe Hard-boiled-Detective-Storys, Lakritze und Surffilme.
• Zum Leidwesen meines Mannes, den ich immer nur #nerdboy nenne, benutze ich am liebsten Männerparfüm.

Wie kamen Sie zum Schreiben?
Weil ich all den Dingen, die ich in meinem Kopf sehen konnte, und all den dazugehörigen Geschichten, Raum geben wollte.

Was inspiriert Sie und wie finden Sie Ihre Themen?
Alltagserlebnisse, Songtexte, Gespräche mit anderen Menschen und Andy Irons – er ist ein ewiger Quell der Inspiration.

Bitte fassen Sie in wenigen Sätzen Ihr aktuelles Buch zusammen:
Im Moment schreibe ich an einer vierteiligen New-Adult-Reihe. Die Protagonistinnen Libby, Oxy, Val und Ella sind Austauschstudentinnen und teilen sich ein Haus in der Kingsley Road, in der auch ich während meines Studiums in Plymouth gelebt habe. Gemeinsam meistern die Studentinnen, aus denen schnell Freundinnen werden, die großen und kleinen Schwierigkeiten des Lebens und der Liebe.

Was bzw. welche Szene darin war am schwierigsten zu schreiben?
Die Szene, in der Jasper und Liberty sich nach eineinhalb Jahren zum ersten Mal wiederbegegnen und in der er so tut, als würde er sie nicht erkennen. Das tat weh.

Haben Sie eine Lieblingsszene?
Die Stelle, in der Libby Jasper ins Hafenbecken stößt, weil er ihr aus Eifersucht eine Szene macht.

Haben Sie eine Lieblingsfigur?
Jasper. Ich mag seine Ganz-oder-gar-nicht-Mentalität. Ich erkenne mich sehr in ihm wieder. Er fragt sich ständig, ob er gut genug ist und zweifelt an seinen Fähigkeiten.

Gibt es bestimmte geografische Orte, zu denen Sie und Ihr Buch einen besonderen Bezug haben?
Ja, so viele. SEUFZ! Ich liebe Mousehole – wobei es grässlich ist, mit dem Auto dorthin zu fahren. Insbesondere im Sommer ist das eine wirklich dumme Idee. Perranporth war traumhaft schön. Das Dartmoor, Saint Michael’s Mount, Dartmouth und auch in Plymouth gibt es ganz viele Orte, die ich wirklich liebe. Den Barbican, The Hoe … Ach, es ist einfach wunderbar und malerisch. Croyde und Whitsand Bay darf man nicht vergessen. Rame Head … Für mich ist das wie ein zweites Zuhause.

Hat Ihr aktuelles Buch autobiografische Züge bzw. lassen Sie persönliche Erfahrungen in die Geschichte einfließen? Beruht Ihr Buch auf wahren Begebenheiten?
Ja, definitiv verarbeite ich in der Reihe Dinge, die ich während meines eigenen Auslandssemesters erlebt habe. Es war eine grandiose Zeit und mein bestes Semester, weil ich so viel über mich gelernt habe. Mit Jasper kann ich mich sehr identifizieren. Er ist eine schwierige und komplexe Figur, die sehr getrieben ist. Da erkenne ich mich durchaus wieder.

Wie haben Sie für ihr aktuelles Buch recherchiert?
Ich war jetzt noch mal drei Wochen in Plymouth, und aus meiner Studienzeit damals gibt es ebenfalls viele Bilder.

Möchten Sie Ihren Lesern mit Ihrem aktuellen Buch eine bestimmte Botschaft mitgeben?
Mir ist es wichtig, dass es in einer Paarbeziehung gleichberechtigt zugeht. Oft ist das nicht der Fall, hin und wieder werden sogar toxische Beziehungen propagiert. Das möchte ich als Mutter von zwei Töchtern und bekennende Neo-Emanze nicht unterstützen. Außerdem ist es mir wichtig, ein offenes, aufgeschlossenes und tolerantes Weltbild zu vertreten. Und last but not least, sehe ich mich als Sexpertin. In der Beziehung ist noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten, und da ich gerne über Sex rede und schreibe, fühle ich mich dazu berufen das Thema auch in meinen Geschichten zu behandeln.

A single night

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